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Wick Medinait Erkältungssirup (90 ml)

Wick Medinait Erkältungssirup (90 ml)

Normaler Preis 118,11 DKK
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Type : Schmerzmittel

SKU : 02702315

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht.
Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung gleichzeitig auftretender Beschwerden wie Kopf-, Glied- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und trockenem Husten im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts. Warnhinweis: Enthält 18 Vol.-% Alkohol!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Wirkstoffe in 30 ml: Paracetamol 600 mg Dextromethorphanhydrobromid 15 mg, (-)-Ephedrinhemisulfat 8 mg (= 6,2 mg Ephedrin), Doxylaminsuccinat 7,5 mg

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht beachten?
  3. Wie ist Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. WAS IST WICK MEDINAIT ERKÄLTUNGSSIRUP FÜR DIE NACHT UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Wick MediNait Erkältungssirup enthält:
  • Paracetamol, ein bekanntes Schmerzmittel und fiebersenkendes Mittel.
  • Dextromethorphanhydrobromid, ein Hustenmittel, das auf das Hustenzentrum wirkt. Es dämpft den Hustenreiz, ohne den notwendigen Husten zu unterdrücken.
  • Ephedrinhemisulfat, ein Adrenalinabkömmling, der die Schwellung der Nasenschleimhaut reduziert und so das Atmen erleichtert.
  • Doxylaminsuccinat, ein Stoff, der unter anderem den Nasenfluss mindert.


Wick MediNait Erkältungssirup wird angewendet zur symptomatischen Behandlung gleichzeitig auftretender Beschwerden wie Kopf-, Glied- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und trockenem Husten im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON WICK MEDINAIT ERKÄLTUNGSSIRUP FÜR DIE NACHT BEACHTEN?

Wick MediNait Erkältungssirup darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Dextromethorphanhydrobromid, Ephedrinhemisulfat, Doxylaminsuccinat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile sind,
  • bei Bluthochdruck, Herz- und Schilddrüsenerkrankungen,
  • bei Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, Lungenentzündung, Atemnot (Atemdepression), unzureichender Atmung,
  • bei grünem Star (erhöhtem Augeninnendruck),
  • bei vorbestehenden Leber-/Nierenschäden (auch aufgrund von Alkoholmissbrauch), schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Nebennierentumor (Phäochromozytom),
  • bei Prostatavergrößerung mit Restharnbildung und erheblich eingeschränkter Harnentleerung,
  • bei Anfallsleiden (Epilepsie), Hirnschäden,
  • Schwangerschaft und Stillzeit,
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Antidepressiva (MAO-Hemmern oder SSRI) innerhalb der letzten zwei Wochen,
  • bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren,
  • wenn nicht alle genannten Wirkstoffe bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt erforderlich sind.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Wick MediNait Erkältungssirup einnehmen, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
  • Gilbert-Syndrom,
  • unzureichender Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre (Reflux),
  • Diabetes.


Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sowie bei anhaltendem Husten (z. B. durch Rauchen oder krankhafte Veränderungen der Lunge) sollte die Einnahme nur nach Rücksprache und Anweisung des Arztes erfolgen, da unter diesen Umständen eine Hustenunterdrückung unerwünscht sein kann. Bitte beachten Sie, dass Wick MediNait Erkältungssirup zu einer psychischen und physischen Abhängigkeit führen kann. Die Behandlung mit Wick MediNait Erkältungssirup sollte daher bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, nur kurzfristig und unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Die Anwendung von Wick MediNait Erkältungssirup kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Sollten sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintreten oder bei hohem Fieber, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, ist darauf zu achten, dass andere gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Einnahme von Wick MediNait Erkältungssirup zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Wirkungsverstärkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von:
  • anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (wie Psychopharmaka, Schlafmitteln, Schmerzmitteln, Narkotika, Mitteln zur Behandlung von Anfallsleiden). Dies gilt insbesondere bei gleichzeitigem Alkoholgenuss, der diese Wechselwirkungen in unvorhersehbarer Weise verändern und verstärken kann.
  • anderen Stoffen mit anticholinerger Wirkung (z. B. Biperiden, einem Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit, trizyklischen Antidepressiva). Die anticholinerge Wirkung kann sich als Harnverhalt, ein akuter Anstieg des Augeninnendrucks oder ein lebensbedrohlicher Darmverschluss manifestieren. Bei Vorbehandlung mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (Antidepressiva: MAO-Hemmer oder SSRI) kann es zusätzlich zu einer Muskelstarre und einer verstärkten Funktionsstörung des zentralen Nervensystems wie Erregung und Verwirrung, hohem Fieber sowie Änderungen der Atmungs- und Kreislauffunktionen kommen (sogenanntes Serotonin-Syndrom). Aus diesen Gründen darf Wick MediNait Erkältungssirup nicht gleichzeitig mit diesen Stoffen zur Behandlung angewendet werden.
  • Theophyllin-Präparaten: Verstärkung der inneren Unruhe, zusätzlich können Nervosität, Händezittern, Überaktivität, Magenbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen auftreten.


Wirkungsabschwächung bei gleichzeitiger Einnahme von:
  • Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen).
  • Cholestyramin (Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte).


Andere Wechselwirkungen sind möglich:
  • mit Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (Metoclopramid oder Domperidon).
  • mit Mitteln, die zu einer Verzögerung der Magenentleerung führen.
  • mit Probenecid (Mittel gegen Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme muss die Dosis von Wick MediNait Erkältungssirup reduziert werden.
  • mit Arzneimitteln, die das Cytochrom P450-2D6-Enzymsystem in der Leber hemmen (z.B. Amiodaron, Chinidin, Fluoxetin, Haloperidol, Paroxetin, Propafenon, Thioridazin, Cimetidin und Ritonavir) oder möglichen leberschädigenden Stoffen (z.B. Phenobarbital (Schlafmittel), Phenytoin oder Carbamazepin (Mittel gegen Epilepsie), Rifampicin (Tuberkulosemittel)). Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch. Das Risiko einer Paracetamol-Überdosierung ist in diesen Fällen erhöht.
  • mit gerinnungshemmenden Mitteln (Antikoagulanzien, z.B. Warfarin oder andere Cumarine) aufgrund des enthaltenen Paracetamols in Wick MediNait Erkältungssirup. Dies erhöht die Blutungsneigung.
  • mit schleimlösenden Hustenmitteln. Aufgrund des verminderten Hustenreflexes kann es zu einem gefährlichen Sekretstau kommen.
  • mit Arzneimitteln gegen HIV-Infektion (Zidovudin). Die Neigung zu einer Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Daher sollte es nur nach ärztlicher Empfehlung zusammen mit Zidovudin angewendet werden.
  • mit blutdrucksenkenden Mitteln, die auf das zentrale Nervensystem wirken (wie Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa). Es kann zu erhöhter Müdigkeit und Schläfrigkeit kommen. Bei anderen blutdrucksenkenden Mitteln kann deren Wirkung durch Ephedrin abgeschwächt werden.
  • mit Herzglykosiden (z.B. Digoxin) aufgrund von Ephedrin (Gefahr von Herzrhythmusstörungen)
  • mit Epinephrin. Es kann zu Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigtem Herzschlag kommen.
  • Die Einnahme von Paracetamol kann Labortests, wie die Bestimmung von Harnsäure und Blutzucker, beeinflussen.
  • Anzeichen einer beginnenden Innenohrschädigung, die durch andere Arzneimittel ausgelöst wird, können abgeschwächt werden.
  • Das Ergebnis von Hauttests kann unter der Behandlung mit Wick MediNait Erkältungssirup verfälscht sein (falsch negativ).


Einnahme von Wick MediNait Erkältungssirup zusammen mit Alkohol:
Während der Anwendung von Wick MediNait Erkältungssirup sollte auf den Genuss größerer Mengen Alkohol verzichtet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Wick MediNait Erkältungssirup darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Stillzeit:
Es liegen keine Untersuchungen zum Übergang von Dextromethorphan, einem Bestandteil von Wick MediNait Erkältungssirup, in die Muttermilch vor. Da eine atemdepressive Wirkung auf den Säugling nicht ausgeschlossen werden kann, darf Wick MediNait Erkältungssirup während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch zu Müdigkeit führen und dadurch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Arzneimitteln, die ihrerseits die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können.

Wick MediNait Erkältungssirup enthält Alkohol, Sucrose und Natrium:
Dieses Arzneimittel enthält 18 Vol.-% Alkohol. Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme bis zu 4,3 g Alkohol (pro 30 ml) zugeführt. Besondere Vorsicht ist geboten. Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Hirnerkrankungen, Schwangeren, Stillenden und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Das Reaktionsvermögen kann im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen beeinträchtigt werden. Dieses Arzneimittel enthält Sucrose. Nehmen Sie Wick MediNait Erkältungssirup erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 30 ml enthalten 8,25 g Sucrose (Zucker) entsprechend ca. 0,69 Broteinheiten (BE). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. 30 ml enthalten 3,5 mmol (80 mg) Natrium. Wenn Sie eine salzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

3. WIE IST WICK MEDINAIT ERKÄLTUNGSSIRUP FÜR DIE NACHT EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren nehmen 1-mal täglich 30 ml (entsprechend der Markierung auf dem Messbecher) am Abend vor dem Schlafengehen.

Wenn Sie eine größere Menge Wick MediNait Erkältungssirup eingenommen haben, als Sie sollten:
Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln, zu sehr schweren Leberschäden führen. Bei Einnahme folgender Paracetamol-Mengen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden:
mehr als 2,5 g bei einem Körpergewicht von 30 - 50 kg.
mehr als 3,5 g bei einem Körpergewicht von 51 - 65 kg.
mehr als 4,5 g bei einem Körpergewicht über 65 kg.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Für Wick MediNait Erkältungssirup sind die nachfolgenden Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit seltener als 1 von 1 Million Behandelten oder überhaupt nicht berichtet worden. Für andere Arzneimittel mit Wirkstoffen, die auch in Wick MediNait Erkältungssirup enthalten sind, sind teilweise andere Häufigkeiten von Nebenwirkungen berichtet worden.

Wesentliche Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Bei Auftreten einer der nachfolgend genannten, wesentlichen Nebenwirkungen, die sofort, und unter Umständen schwerwiegend auftreten können, ist umgehend ärztliche Hilfe erforderlich. Das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.

Herz-, Kreislaufsystem:
Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Abfall oder Anstieg des Blutdrucks und Verschlechterung einer bestehenden Herzinsuffizienz, EKG-Veränderungen. Bei einem Nebennierentumor (Phäochromozytom) können Antihistaminika (hier: Doxylamin) zur Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor führen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Blut-, Lymphsystem:
Veränderungen des Blutbildes, wie eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) oder andere Blutbildschäden.

Nervensystem:
Krampfanfälle im Gehirn, Halluzinationen, bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit.

Augen:
Erhöhter Augeninnendruck.

Atemwege:
Atemfunktionsstörungen durch Eindickung des Schleims und durch Blockade oder Verengung der Bronchien (Analgetika-Asthma).

Immunsystem:
Allergische Reaktionen bis zum Schockgeschehen. Im Falle eines allergischen Schockschehens muss der nächste Notarzt zur Hilfe gerufen werden.

Leber, Galle:
Leberversagen (cholestatischer Ikterus).

Andere mögliche Nebenwirkungen:
  • Nebenwirkungen am vegetativen Nervensystem wie Mundtrockenheit, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen, Magen-Darm-Rückfluss, erhöhter Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre (Reflux), Appetitlosigkeit oder Appetitsteigerung, Harnentleerungsstörungen, Gefühl der verstopften Nase, verschwommenes Sehen.
  • Nebenwirkungen am zentralen Nervensystem wie Müdigkeit, Schwindel, verlängerte Reaktionszeit, Benommenheit, Bewegungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Muskelschwäche, Tinnitus. Außerdem können sogenannte „paradoxe“ Reaktionen auftreten, wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Alpträume, Verwirrung, Zittern, Angst.
  • Störungen der Körpertemperaturregulation.
  • Allergische Hautreaktionen (Hautausschlag, Nesselsucht, allergisches Exanthem), Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!).
  • Paracetamol: Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.
  • Leichte Erhöhungen bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen).


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST WICK MEDINAIT ERKÄLTUNGSSIRUP FÜR DIE NACHT AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett/Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Vor Licht schützen und nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht enthält:
Die Wirkstoffe in 30 ml Sirup sind: Paracetamol 600 mg, Dextromethorphanhydrobromid 15 mg, (-)-Ephedrinhemisulfat 8 mg (= 6,2 mg Ephedrin), Doxylaminsuccinat 7,5 mg. Die Wirkstoffe in 100 ml Sirup sind: Paracetamol 2,0 g, Dextromethorphanhydrobromid 0,05 g, (-)-Ephedrinhemisulfat 0,0267 g, Doxylaminsuccinat 0,025 g. Die sonstigen Bestandteile sind: gereinigtes Wasser, Sucrose, Ethanol 96 %, Glycerol, Macrogol 6000, Natriumcitrat x 2 H2O, Citronensäure-Monohydrat, Natriumbenzoat, Anethol, Chinolingelb (E 104), Brillantblau FCF (E 133).

Wie Wick MediNait Erkältungssirup für die Nacht aussieht und Inhalt der Packung:
Klare, grüne, leicht viskose Siruplösung mit Anis-Aroma. Wick MediNait Erkältungssirup ist in Packungen mit 90 ml und 180 ml Sirup erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Wick Pharma
Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
D-65823 Schwalbach
Tel.: 0800-9425847

Hersteller:
Procter & Gamble Manufacturing GmbH
Sulzbacher Str. 40 - 50
D-65824 Schwalbach am Taunus

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im September 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 11/2017

Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung gleichzeitig auftretender Beschwerden wie Kopf-, Glied- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts. Warnhinweis: Enthält 18 Vol.-% Alkohol!