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Wick Daymed Hartkapseln (20 St.)

Wick Daymed Hartkapseln (20 St.)

Normaler Preis 110,67 DKK
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Type : Schmerzmittel

SKU : 15211151

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Wick DayMed Kapseln.
Anwendungsgebiete: Bei Erkältung mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Wick DayMed Kapseln 325,0 mg/12,5 mg/10,0 mg zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren.
Wirkstoffe: Paracetamol/Phenylpropanolaminhydrochlorid/Dextromethorphanhydrobromid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS SIND WICK DAYMED KAPSELN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON WICK DAYMED KAPSELN BEACHTEN?
  3. WIE SIND WICK DAYMED KAPSELN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND WICK DAYMED KAPSELN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND WICK DAYMED KAPSELN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Wick DayMed Kapseln ist eine Kombination aus einem schmerzstillenden/fiebersenkenden Mittel (Analgetikum/Antipyretikum), einem hustenstillenden Mittel (Antitussivum) und einem Sympathomimetikum. Wick DayMed Kapseln wird angewendet bei Erkältung mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON WICK DAYMED KAPSELN BEACHTEN?

Wick DayMed Kapseln dürfen nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei bekanntem genetisch bedingtem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (Gefahr der hämolytischen Anämie, einer besonderen Form der Blutarmut).
  • bei Bluthochdruck (Hypertonie).
  • bei thyreotoxischer Krise mit Schilddrüsenhormonvergiftung (Thyreotoxikose).
  • bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
  • bei einer bestimmten Form des Grünen Stars (Engwinkelglaukom).
  • bei Tumoren des Nebennierenmarks (Phäochromozytom).
  • bei gutartiger Prostatavergrößerung (Prostataadenom) mit Restharnbildung.
  • bei Herzerkrankungen, Rhythmusstörungen, schweren Gefäßveränderungen und Patienten mit hohem Schlaganfallrisiko.
  • bei Asthma bronchiale.
  • bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).
  • bei Lungenentzündung (Pneumonie).
  • bei Atemdepression (Ateminsuffizienz).
  • bei Kindern unter 14 Jahren.
  • wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Leberfunktion leiden.
  • während Schwangerschaft und Stillzeit.
  • bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern (siehe „Einnahme von Wick DayMed Kapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln“).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Wick DayMed Kapseln einnehmen. Wick DayMed Kapseln dürfen nur mit Dosisreduzierung oder Verlängerung des Dosisintervalles angewendet werden, wenn:
  • Leberfunktionsstörungen vorliegen (z. B. auf Grund chronischen Alkoholmissbrauchs, Leberentzündung).
  • Nierenfunktionsstörungen vorliegen.
  • Sie an Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit) leiden.
  • Personen mit einem Körpergewicht unter 43 kg.


Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung ist eine Hustenunterdrückung unerwünscht. Unter diesen Umständen sollten Sie Wick DayMed Kapseln nur nach Rücksprache und Anweisung des Arztes einnehmen. Dextromethorphan wird über die Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert. Die Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt. Etwa 10% der Gesamtbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6-Substraten. Bei langsamen Metabolisierern und Patienten, die gleichzeitig CYP2D6-Inhibitoren einnehmen, kann eine übermäßig starke und/oder verlängerte Wirkung von Dextromethorphan auftreten. Daher ist Vorsicht geboten (siehe auch „Einnahme von Wick DayMed Kapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass andere gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten. Paracetamolhaltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht im oberen Dosisbereich oder über längere Zeit eingenommen werden. Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Bei plötzlichem Blutdruckanstieg (möglich bereits nach kurzer Anwendungsdauer des Arzneimittels) ist die Behandlung sofort abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen. Beim plötzlichen Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptome klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollen Sie keine Schmerzmittel einnehmen. Vor der erneuten Einnahme von Schmerzmitteln sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Nehmen Sie Wick DayMed Kapseln ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 5 Tage oder in höheren Dosen ein. Bitte beachten Sie, dass die Wirkstoffe Dextromethorphanhydrobromid und Phenylpropanolaminhydrochlorid in Wick DayMed Kapseln bei missbräuchlicher Einnahme zu seelischer und körperlicher Abhängigkeit führen können. Es wurde über Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch berichtet. Besondere Vorsicht ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte oder bei Verwendung psychoaktiver Substanzen geboten. Wenn Sie zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, sollten Sie die Behandlung mit Wick DayMed Kapseln unter ärztlicher Aufsicht durchführen.

Kinder und Jugendliche:
Wick DayMed Kapseln dürfen bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden.

Einnahme von Wick DayMed Kapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Wick DayMed Kapseln und Antidepressiva vom Typ der Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, bestimmte Stimmungsaufheller) oder bei einem Abstand von weniger als 14 Tagen zur letzten Gabe kann es zu einem dramatischen Blutdruckanstieg kommen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Wick DayMed Kapseln und SSRI-Antidepressiva (Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer, z. B. Citalopram, Sertralin, Paroxetin) kann es zu einem massiven Blutdruckanstieg oder zur Entstehung eines sogenannten Serotonin-Syndroms mit folgenden Symptomen kommen: neuromuskuläre Übererregbarkeit (Zittern, Steifheit, gesteigerte Reflexaktivität [Hyperreflexie], unwillkürliche Muskelzuckungen [Kloni, Myoklonus]), autonome Überaktivität (Schwitzen, Überwärmung, beschleunigter Herzschlag, beschleunigte Atmung, Pupillenerweiterung) und psychische Veränderungen wie Erregung und Verwirrung. Zusammen mit Halothan, Guanethidin oder Amantadin, Ephedrin und blutdrucksteigernden Mitteln kann die sympathomimetische Wirkung von Wick DayMed Kapseln verstärkt werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die eine sogenannte Enzyminduktion in der Leber hervorrufen, wie z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (z. B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin und potentiell leberschädigende Stoffe ist besondere Vorsicht geboten, da das leberschädigende Potential von Paracetamol dadurch erhöht sein kann.

Alkoholmissbrauch kann auch bei sonst unbedenklichen Dosierungen von Wick DayMed Kapseln zu Leberschäden führen. Bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Arzneimitteln, die eine dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben (wie Beruhigungsmittel, Opioide, bestimmte Antihistaminika u. a.), kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung kommen. Dextromethorphan wird hauptsächlich über das Enzymsystem CYP2D6 in der Leber metabolisiert. Bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter Arzneimittel, die das CYP2D6-Enzym hemmen, können erhöhte Dextromethorphan-Konzentrationen bis zum Vielfachen des Normalwertes im Körper auftreten. Dies erhöht das Risiko von Nebenwirkungen von Dextromethorphan (Erregung, Verwirrtheit, Zittern, Schlaflosigkeit, Durchfall und Atemdepression) sowie der Entwicklung eines Serotonin-Syndroms. Starke Inhibitoren des CYP2D6-Enzyms sind Fluoxetin, Paroxetin, Chinidin und Terbinafin. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Chinidin wurden Plasmakonzentrationen von Dextromethorphan gemessen, die 20-mal höher waren. Dies führte zu einer Erhöhung der Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem von Dextromethorphan. Amiodaron, Flecainid, Propafenon, Sertralin, Bupropion, Methadon, Cinacalcet, Haloperidol, Perphenazin, Thioridazin, Cimetidin und Ritonavir haben ähnliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Dextromethorphan. Falls eine gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren und Dextromethorphan notwendig ist, sollten Sie überwacht werden, und die Dosis von Dextromethorphan sollte bei Bedarf gesenkt werden. Achten Sie auf Anzeichen einer Überdosierung zu Beginn der Behandlung.

Bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln, die die Magenentleerung verzögern (z. B. Propanthelin) oder beschleunigen (z. B. Metoclopramid), werden auch Wirkungseintritt und -dauer von Wick DayMed Kapseln verzögert bzw. beschleunigt. Kombinationen mit Chloramphenicol können die Halbwertszeit von Chloramphenicol verlängern mit dem Risiko erhöhter Toxizität. Ferner kann es zu einer Addition der Wirkung von Phenylpropanolaminhydrochlorid und gleichzeitig verabreichten Theophyllinpräparaten (Mittel gegen Asthma) kommen, insbesondere steigt die innere Unruhe, es können aber auch Nervosität, Zittern, Hyperaktivität, Magenbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei kombinierter Anwendung von Wick DayMed Kapseln mit schleimlösenden Hustenmitteln kann es aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes zu einem gefährlichen Sekretstau kommen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin (AZT) wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt. Wick DayMed Kapseln sollen daher gleichzeitig mit Zidovudin nur nach ärztlichem Rat angewendet werden. Wechselwirkungen können mit Mitteln gegen Gicht wie Probenecid stattfinden: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid muss die Dosis von Wick DayMed Kapseln reduziert werden, da der Abbau verlangsamt sein kann. Cholestyramin vermindert die Aufnahme von Paracetamol.

Auswirkungen der Einnahme von Wick DayMed Kapseln auf Laboruntersuchungen:
Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Paracetamol ist plazentagängig, d. h. es durchquert die Mutterkuchenschranke und erreicht das ungeborene Kind. Daten zur Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid während der Schwangerschaft sind unzureichend. Wick DayMed Kapseln dürfen daher während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit:
Paracetamol geht in die Muttermilch über und soll daher während der Stillzeit nicht angewendet werden. Daten zur Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid während der Stillzeit sind unzureichend. Wick DayMed Kapseln dürfen daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fertilität:
Es liegen keine Daten zur Auswirkung von Wick DayMed Kapseln auf die Fertilität vor.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

3. WIE SIND WICK DAYMED KAPSELN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
  • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen bei Bedarf alle 4 Stunden 2 Kapseln, jedoch nicht mehr als 8 Kapseln innerhalb von 24 Stunden.
  • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren mit einem Körpergewicht unter 43 kg darf die maximale Dosis von 6 Kapseln innerhalb von 24 Stunden nicht überschritten werden.


Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Kapseln unzerkaut mit etwas kalter Flüssigkeit ein.

Dauer der Anwendung:
Wick DayMed Kapseln sollen ohne ärztlichen Rat nicht länger als 5 Tage und nicht in höherer Dosis eingenommen werden. Auch bei anhaltendem Fieber oder bei fehlender Besserung der Symptome nach mehr als 3 Tagen ist der Arzt zu konsultieren.

Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis reduziert oder das Dosisintervall verlängert werden. Wenn bei Ihnen eine schwere Leberfunktionsstörung festgestellt wurde, dürfen Sie Wick DayMed Kapseln nicht einnehmen.

Schwere Nierenfunktionsstörung:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) ist ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden einzuhalten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Wick DayMed Kapseln dürfen bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge Wick DayMed Kapseln eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei der Einnahme von Überdosen von Wick DayMed Kapseln werden die Vergiftungserscheinungen hauptsächlich durch den Hauptbestandteil Paracetamol bestimmt. Eine Vergiftungsgefahr besteht bei Paracetamol insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Mangelernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen. In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tode führen. Im Allgemeinen treten die Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen. Danach kann eine Besserung des subjektiven Zustands eintreten, es bleiben aber leichte Bauchschmerzen als Anzeichen einer Leberschädigung. Eine Überdosierung von etwa 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern kann zu Leberzellschädigungen führen, die im weiteren Verlauf zum Koma, auch mit tödlichem Ausgang, führen können. Klinische Symptome von Leberschäden werden normalerweise nach 2 Tagen sichtbar und erreichen ein Maximum nach 4 bis 6 Tagen. Auch bei fehlenden schweren Leberschäden kann ein akutes Nierenversagen mit akuter Schädigung der Nierentubuli (Tubulusnekrose) auftreten. Andere nach Überdosierung mit Paracetamol beobachtete Läsionen umfassen Herzrhythmusstörungen (Myokardanomalien) und Pankreatitis. Bei Überdosierung können zusätzlich Erregung, Schwindel, Atemdepression (Atemnot), Atemlähmung, Halluzinationen, Angstzustände, Bewusstseinsstörungen, Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg, Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Herz- und Kreislaufkollaps, erhöhter Muskeltonus (Muskelspannung), Zittern (Tremor) der Hände und Ataxie (Bewegungsstörungen) auftreten. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Wick DayMed Kapseln benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. In bestimmten Fällen kann eine intensive Überwachung und symptomatische Behandlung notwendig sein.

Wenn Sie die Einnahme von Wick DayMed Kapseln vergessen haben:
Wenn Sie die Einnahme von Wick DayMed Kapseln zum vorgesehenen Zeitpunkt vergessen haben, nehmen Sie diese so bald wie möglich ein. Die nächste Dosis sollte dann zur vorgesehenen Zeit eingenommen werden. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Wick DayMed Kapseln abbrechen:<
Brechen Sie die Behandlung mit Wick DayMed Kapseln nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, es sei denn, die Einnahme wurde ärztlich angeordnet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Selten:
  • Leber- und Gallenerkrankungen: Anstieg bestimmter Leberenzyme (Transaminasen).


Sehr selten:
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.
  • Erkrankungen des Nervensystems: Schwindel, Halluzinationen, bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Beschwerden beim Wasserlassen.
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Thrombozytopenie (Verminderung der Blutplättchen), Leukopenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen).


Nicht bekannt:
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Agranulozytose, Panzytopenie (ausgeprägte Reduzierung zellulärer Blutbestandteile) Erkrankungen des Immunsystems, Überempfindlichkeitsreaktionen gegen den Wirkstoff Paracetamol (von einfacher Hautrötung, Juckreiz bis zu Gesichtsödem, Atemnot, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Blutdruckabfall, anaphylaktischem Schock).
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Appetitlosigkeit.
  • Erkrankungen des Nervensystems: Leichte Schlaflosigkeit, Nervosität, Zittern, Kopfschmerzen, Benommenheit.
  • Herzerkrankungen: Herzklopfen.
  • Gefäßerkrankungen: Blutdruckanstieg, verminderte Durchblutung in verschiedenen Körperregionen wie Haut und Beinen, Kreislaufstörungen (Blutdruckabfall oder Blutdruckanstieg) bei wiederholter Anwendung, massiver Blutdruckanstieg (möglich bereits nach kurzer Anwendungsdauer des Arzneimittels).
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) bei prädisponierten oder empfindlichen Personen (Analgetika-Asthma).
  • Erkrankungen des Verdauungssystems: Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit.


Hinweis: Beim ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion ist das Arzneimittel abzusetzen und sofort ein Arzt zu verständigen. Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächstgelegenen erreichbaren Arzt an. Im Zusammenwirken mit Alkohol können die Nebenwirkungen verstärkt werden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND WICK DAYMED HARTKAPSELN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Nicht über 30°C lagern. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Außenpackung und dem Blister nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Wick DayMed Hartkapseln enthalten:
Die Wirkstoffe sind: Paracetamol 325,0 mg, Phenylpropanolaminhydrochlorid 12,5 mg, Dextromethorphanhydrobromid 10,0 mg. Die sonstigen Bestandteile sind: vorverkleisterte Stärke (Maisstärke), Dimeticon 350, Gelatine, Titandioxid (E 171), gereinigtes Wasser, Natriumdodecylsulfat.

Wie Wick DayMed Hartkapseln aussehen und Inhalt der Packung:
Weiße Kapseln, die ein weißes Pulver enthalten. Originalpackung mit 20 Hartkapseln zur Einnahme.

Zulassungsinhaber:
Abanta Pharma GmbH
Reichsstraße 78
58840 Plettenberg
Telefon: +49 341 2582 190
Telefax: +49 341 2582 191
E-Mail: info@abanta-pharma.de

Pharmazeutisches Unternehmen:
Wick Pharma
Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
65823 Schwalbach
Telefon: 0800-9425847

Hersteller:
L-A-W Services GmbH Leipziger Arzneimittelwerk
Elisabeth-Schumacher-Str. 54/56
04328 Leipzig

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2018.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 12/2019

Anwendungsgebiete: bei Erkältungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.