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Thomapyrin Intensiv (20 Stk.)

Thomapyrin Intensiv (20 Stk.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 00624605

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Thomapyrin INTENSIV.
Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen (z.B. Spannungskopfschmerzen) und Migräneanfällen (mit und ohne Aura). Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden. Warnhinweis: Enthält Lactose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Thomapyrin INTENSIV
250 mg / 250 mg / 50 mg pro Tablette
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 - 4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Inhalt dieser Packungsbeilage:
1. Was ist Thomapyrin INTENSIV und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Thomapyrin INTENSIV beachten?
3. Wie ist Thomapyrin INTENSIV einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Thomapyrin INTENSIV aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. Was ist Thomapyrin INTENSIV und wofür wird es angewendet?

THOMAPYRIN INTENSIV ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum / Analgetikum). THOMAPYRIN INTENSIV wird angewendet zur: Behandlung von akuten Kopfschmerzen (z.B. Spannungskopfschmerzen) und Migräneanfällen (mit und ohne Aura) bei Erwachsenen und Jugendlichen.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Thomapyrin INTENSIV beachten?

THOMAPYRIN INTENSIV darf nicht eingenommen werden,
. wenn Sie überempfindlich (starke allergische Reaktion) gegen Salicylate, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von THOMAPYRIN INTENSIV sind
. wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen, Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen), Schwellungen von Gesicht, Zunge, Kehlkopf (Angioödem) oder Hautausschlag reagiert haben
. bei Magen- und Darmgeschwüren
. bei Leberversagen und Nierenversagen
. bei schwerer, durch Medikamente nicht einstellbarer Herzschwäche
. bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
. wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
. in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
. von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren
. von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder grippeähnlichen Erkrankungen, da das Risiko des Auftretens eines Reye-Syndroms besteht.
Im Falle einer seltenen angeborenen Unverträglichkeit gegenüber einem der Hilfsstoffe sollte THOMAPYRIN INTENSIV nicht angewendet werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV ist erforderlich,
. bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarin-Derivate, Heparin), Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI))
. bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen)
. bei Überempfindlichkeit (z.B. Hautreaktionen) gegen andere entzündungshemmende Mittel/Antirheumatika (sogenannte Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma)
. bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
. bei vorangegangenen Magen-Darm-Geschwüren, Magen-Darm-Blutungen oder -Perforationen
. bei eingeschränkter Nierenfunktion oder vorgeschädigter Niere
. bei eingeschränkter Leberfunktion (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündung)
. bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel
. bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
. vor Operationen
. bei Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Bei Überschreitung der empfohlenen Dosis kann es zu Leberschäden kommen. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, ist darauf zu achten, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten. Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. In solchen Fällen darf ohne ärztlichen Rat keine weitere Arzneimitteleinnahme erfolgen. Bei plötzlichem Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, vegetative Symptome, Muskelschmerzen und Nervosität auftreten. Diese Absetzerscheinungen klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Einnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Beim Auftreten von ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion nach Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV muss die Behandlung abgebrochen werden. Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten mit einer entsprechenden Veranlagung kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. THOMAPYRIN INTENSIV kann Anzeichen von Infektionen verschleiern. Tritt während der Behandlung eine Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz, Fieber) auf, sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Patienten, insbesondere ältere, sollten alle ungewöhnlichen Symptome im Bauchraum, besonders zu Beginn der Behandlung, berichten, da Blutungen, Geschwüre und Perforationen im Gastrointestinaltrakt als im Zusammenhang mit der Anwendung von nicht-steroidalen Antiphlogistika berichtet wurden, die lebensbedrohlich sein können. Bei Auftreten von Blutungen oder Geschwüren im Gastrointestinaltrakt ist die Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV abzubrechen.

Kinder:
THOMAPYRIN INTENSIV soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z.B. auch Windpocken, wegen des Acetylsalicylsäure-Gehaltes nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinstrübungen kommen, könnte dies ein Anzeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung, die sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Acetylsalicylsäure:
Der Acetylsalicylsäure-Gehalt kann die Wirkung und die Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:
. gerinnungshemmende Arzneimittel (z.B. Cumarin-Derivate und Heparin), Thrombolytika, bestimmte Antidepressiva (SSRI): erhöhtes Blutungsrisiko
. Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z.B. Ticlopidin
. bestimmte Schmerzmittel (sogenannte nicht-steroidale Antiphlogistika, NSAR), Corticosteroide oder gleichzeitiger Alkoholgenuss: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Magen-Darm-Blutungen)
. Blutzucker senkende Arzneimittel
. Valproinsäure, Methotrexat, Digoxin, Lithium

Der Acetylsalicylsäure-Gehalt kann die Wirkung folgender Wirkstoffe abschwächen:
. Arzneimittel zur vermehrten Harnsäureausscheidung (Diuretika)
. Arzneimittel zur vermehrten Harnsäureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
. Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)

Paracetamol:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamolabbau in der Leber beschleunigen, wie z.B. Barbiturate, Antiepileptika und Rifampicin, können auch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorrufen. Gleiches gilt für andere möglicherweise leberschädigende Mittel und bei Alkoholmissbrauch. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die die Magenentleerung verzögern, kann sich die Aufnahme und der Wirkeintritt verzögern. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die die Magenentleerung beschleunigen, wie z.B. Metoclopramid, kann die Aufnahme und der Wirkeintritt beschleunigt werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin erhöht sich die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie). Dieses Arzneimittel sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Weitere bekannte Effekte:
. Probenecid: verminderte Paracetamolausscheidung, erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen
. Cholestyramin: verminderte Paracetamolaufnahme
Bei längerer gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Arzneimitteln und Paracetamol muss eine ärztliche Überwachung erfolgen. Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung von Harnsäure- und Blutzuckergehalt beeinflussen.

Coffein:
Coffein vermindert die dämpfenden Wirkungen zahlreicher Stoffe, wie z.B. Barbiturate, Antihistaminika, etc. Coffein verstärkt die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z.B. Sympathomimetika, Thyroxin, etc. Orale Kontrazeptiva (sogenannte "Pille"), Cimetidin, Fluvoxamin und Disulfiram vermindern den Coffeinabbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Die
gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmern vom Chinoloncarbonsäure-Typ kann die Ausscheidung von Coffein und seines Abbauprodukts Paraxanthin verzögern. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen (oder kürzlich eingenommen haben), auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Anwendung von THOMAPYRIN INTENSIV sollten Sie den Genuss von Alkohol vermeiden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Schwangerschaft: THOMAPYRIN INTENSIV soll in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann. Sie sollten THOMAPYRIN INTENSIV daher im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nur in der niedrigsten wirksamen Dosis und für die kürzest mögliche Zeit einnehmen, da Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und Fehlbildungen bestehen. Dies gilt auch für Frauen, die schwanger werden möchten. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie unter der Geburt darf THOMAPYRIN INTENSIV nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko für Komplikationen für Mutter und Kind besteht.

Hinweis:
Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen.

Stillzeit:
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Befinden und Verhalten des Säuglings können durch das mit der Muttermilch aufgenommene Coffein beeinträchtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung oder Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durch die Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV bekannt. Sollten Sie Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Sehstörungen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen bemerken, so sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von THOMAPYRIN INTENSIV:
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Nehmen Sie THOMAPYRIN INTENSIV daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Thomapyrin INTENSIV einzunehmen?

Nehmen Sie THOMAPYRIN INTENSIV immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis:

Alter Einzeldosis Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 250 - 500 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein) 6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1500 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)


Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf nicht überschritten werden, und der Zeitabstand bis zur Einnahme der nächsten Tablette soll 4 - 8 Stunden betragen. THOMAPYRIN INTENSIV darf ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden. Nehmen Sie die Tabletten entweder in Flüssigkeit zerfallen oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einer Verzögerung des Wirkungseintritts führen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von THOMAPYRIN INTENSIV zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge THOMAPYRIN INTENSIV eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei einer Überdosierung kann es anfänglich (1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen, aber auch zu Schwindel und Ohrgeräuschen kommen. Trotz einer Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es ab dem 3. Tag zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma kommen. Eine Überdosierung oder eine langfristige, chronische Anwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrgeräuschen, Seh- oder Hörstörungen sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen im Säure-Basen-Haushalt und Nierenschäden führen. Frühsymptome einer akuten Coffein-Toxizität sind in der Regel Tremor und Unruhe. Toxizitätssymptome, die im selben Zeitrahmen in kurzer Zeit erklärt wurden.volume. Weitere mögliche akute Vergiftungssymptome können Blutzuckersenkung (Hypoglykämie), Hautausschläge sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrung sein. Bei schwerer Vergiftung können Delirium, Zittern, Krämpfe, Atemnot, Schwitzen, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten. Bei älteren Patienten, Kindern, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch oder chronischer Unterernährung sowie bei Patienten, die gleichzeitig Medikamente einnehmen, die Leberschäden verursachen können, besteht ein erhöhtes Vergiftungsrisiko, das zum Tode führen kann. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie sofort einen Arzt, auch wenn die Symptome vorübergehend abklingen, und stellen Sie jede weitere Einnahme von Medikamenten ein.

Wenn Sie die Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann THOMAPYRIN INTENSIV Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Auflistung der folgenden Nebenwirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure sowie mit Paracetamol, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes (z.B. Verminderung der Blutzellen)
Selten bis sehr selten: Schwere Blutungen, wie z.B. Hirnblutungen, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können, insbesondere bei Patienten mit unbehandeltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (siehe Abschnitt 2)
Nicht bekannt: Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann bis zu 4 - 8 Tage nach Einnahme anhalten.

Erkrankungen des Immunsystems:
Selten: Allergische Reaktionen (einschließlich anaphylaktischer Schock, Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), Verengung der Bronchien, Blutdruckabfall, Atemnot).
Gelegentlich: Allergische Reaktionen wie Hautreaktionen (z.B. Hautrötung, Nesselsucht).

Erkrankungen der Atemwege:
Sehr selten: Bronchospasmen bei Patienten, die allergisch auf NSAR reagieren.

Erkrankungen des Hormonsystems:
Sehr selten: Blutzuckerabfall

Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig: Schwindel
Selten: Tremor
Nicht bekannt: Kopfschmerzen und Verwirrtheitszustände, Unruhe, Schlaflosigkeit, Hörminderung, Ohrgeräusche

Psychiatrische Erkrankungen:
Häufig: Nervosität
Selten: Erregung

Augenerkrankungen:
Nicht bekannt: Sehstörungen

Herzerkrankungen:
Gelegentlich: Herzrasen
Selten: Palpitationen

Erkrankungen des Verdauungssystems:
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen
Selten: Magen-Darm-Blutungen, die bei längerfristiger Anwendung eine Eisenmangelanämie verursachen können (siehe Abschnitt "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten ist erforderlich"), Magen-Darm-Geschwüre, Durchfall, Ösophagitis.
Sehr selten: Magen-Darm-Perforation
Nicht bekannt: Magen-Schleimhautentzündung

Leber- und Gallenerkrankungen:
Sehr selten: Leberfunktionsstörungen
Selten: Höhere bestimmte Leberwerte

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Selten: Vermehrtes Schwitzen, schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme)
Nicht bekannt: Hautausschlag

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen

Allgemeine Erkrankungen:
Selten: Müdigkeit
Der Coffeingehalt kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzklopfen oder Magenbeschwerden führen. Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, sollten Sie THOMAPYRIN INTENSIV nicht weiter einnehmen und schnellstmöglich Ihren Arzt aufsuchen.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Thomapyrin INTENSIV aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 30 ºC lagern.

6. Weitere Informationen

Was THOMAPYRIN INTENSIV enthält:
Die Wirkstoffe sind: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol und Coffein
1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 250 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Stearinsäure (Ph. Eur.) und Maisstärke

Wie THOMAPYRIN INTENSIV aussieht und Inhalt der Packung:
THOMAPYRIN INTENSIV ist in Packungen zu 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &amp, Co. KG
Vertriebslinie Thomae
Binger Str. 173
55216 Ingelheim am Rhein
Telefon: 0 800/77 90 900
Telefax: 0 61 32/72 99 99

Hersteller:
Delpharm Reims
10, Rue Colonel Charbonneaux
51100 Reims
Frankreich

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 12/2015

Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen (z.B. Spannungskopfschmerzen) und Migräneanfällen (mit und ohne Aura). Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden. Warnhinweis: Enthält Lactose.