Zu Produktinformationen springen
1 von 6

Thomapyrin Classic Schmerz (20 Stk.)

Thomapyrin Classic Schmerz (20 Stk.)

Normaler Preis 62,31 DKK
Normaler Preis 67,00 DKK Verkaufspreis 62,31 DKK
Sale Ausverkauft
inkl. MwSt. Versand wird beim Checkout berechnet

Type : Schmerzmittel

SKU : 03046735

Versand & Retouren

Die Lieferung erfolgt ausschließlich an Adressen in Dänemark. Der Versand erfolgt gemäß den deutschen Apothekenvorschriften durch autorisierte Lieferanten.

Vollständige Details anzeigen
Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Thomapyrin Classic Schmerztabletten.
Anwendungsgebiete: Bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Angehörige eines Heilberufes.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Thomapyrin Classic 250 mg/200 mg/50 mg pro Tablette, Schmerztabletten für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihr Apothekenpersonal, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 – 4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Inhalt dieser Packungsbeilage:
  1. Was sind Thomapyrin Classic Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten beachten?
  3. Wie sind Thomapyrin Classic Schmerztabletten einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie sind Thomapyrin Classic Schmerztabletten aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen


1. Was sind Thomapyrin Classic Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?

Thomapyrin Classic Schmerztabletten sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum). Thomapyrin Classic Schmerztabletten werden bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren angewendet bei: akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten beachten?

Thomapyrin Classic Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Salicylate, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von Thomapyrin Classic Schmerztabletten sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), Schwellungen im Gesicht, Zunge, Kehlkopf (Angioödem) oder Hautreaktionen auf Salicylate oder andere nicht-steroidale Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Schmerz, Fieber oder Entzündung) reagiert haben.
  • bei Magen- und Darmgeschwüren.
  • bei Leber- und Nierenversagen.
  • bei schwerer, medikamentös nicht einstellbarer Herzschwäche.
  • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung.
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft (siehe Abschnitt "Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit").
  • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.
  • von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder grippeähnlichen Erkrankungen, da das Risiko der Entwicklung eines Reye-Syndroms besteht.
  • Bei seltener angeborener Überempfindlichkeit gegenüber einem der Hilfsstoffe sollten Thomapyrin Classic Schmerztabletten nicht angewendet werden. Eine übermäßige Coffeineinnahme (z.B. in Kaffee, Tee, Nahrungsmitteln und anderen Arzneimitteln und Getränken) während der Anwendung von Thomapyrin Classic Schmerztabletten sollte vermieden werden (siehe Abschnitt "Wenn Sie eine größere Menge Thomapyrin Classic Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten").


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten ist erforderlich:
  • bei gleichzeitiger Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten (z.B. Cumarin-Derivate, Heparin), Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI).
  • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen).
  • bei Überempfindlichkeit (z.B. Hautreaktionen) gegen andere entzündungshemmende/schmerzstillende Mittel (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma).
  • bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden.
  • bei vorgeschädigtem Magen-Darm-Trakt (z.B. Magen-Darm-Geschwüre in der Vorgeschichte, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüche).
  • bei Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigten Nieren.
  • bei Leberfunktionsstörungen (z.B. aufgrund von chronischem Alkoholmissbrauch oder Leberentzündung).
  • bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel.
  • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit).
  • vor Operationen.
  • bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).


Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu Leberschäden führen. Um das Risiko einer Überdosierung zu minimieren, muss darauf geachtet werden, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten. Die Langzeitanwendung von Schmerzmitteln in hoher Dosis kann bei Patienten mit vorbestehenden Nierenschäden das Risiko einer fortschreitenden Nierenschädigung erhöhen. Bei längerem hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln kann es zu Kopfschmerzen kommen, die nicht durch höhere Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. In solchen Fällen darf eine weitere Einnahme von Schmerzmitteln nicht ohne ärztliche Rücksprache erfolgen. Ein abruptes Absetzen nach längerem hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln kann zu Kopfschmerzen sowie zu Müdigkeit, vegetativen Symptomen, Muskelschmerzen und Nervosität führen. Diese Entzugserscheinungen klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Einnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Beim ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten muss die Behandlung abgebrochen werden. Acetylsalicylsäure senkt in niedrigen Dosen die Harnsäureausscheidung. Dies kann unter Umständen bei prädisponierten Personen einen Gichtanfall auslösen. Thomapyrin Classic Schmerztabletten können Anzeichen einer Infektion verschleiern. Treten während der Anwendung Anzeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) auf, ist unverzüglich der Arzt zu konsultieren. Patienten, insbesondere ältere, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Magenbereich, insbesondere zu Behandlungsbeginn, melden, da Magen-Darm-Blutungen, -Geschwüre und -Durchbrüche im Zusammenhang mit der Anwendung von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) berichtet wurden, die tödlich sein können. Bei Auftreten von Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt ist die Anwendung von Thomapyrin Classic Schmerztabletten abzubrechen.

Kinder:
Thomapyrin Classic Schmerztabletten dürfen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, wie auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte bei diesen Erkrankungen langanhaltendes Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsstörungen auftreten, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, die sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Acetylsalicylsäure:
Die Acetylsalicylsäure kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:
  • blutverdünnende Medikamente (z.B. Cumarin-Derivate und Heparin), Thrombolytika, bestimmte Antidepressiva (SSRI): erhöhtes Blutungsrisiko.
  • Thrombozytenaggregationshemmer (Mittel, die das Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z.B. Ticlopidin.
  • bestimmte Schmerzmittel (sog. nicht-steroidale Antirheumatika, NSAR), Kortikosteroide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Beschwerden (teils Magen-Darm-Blutungen).
  • blutzuckersenkende Mittel.
  • Valproinsäure, Methotrexat, Digoxin, Lithium.


Die Acetylsalicylsäure kann die Wirkung folgender Wirkstoffe abschwächen:
  • Diuretika (Mittel zur vermehrten Wasserausscheidung).
  • Mittel zur vermehrten Harnsäureausscheidung (bestimmte Gichtmittel).
  • Mittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva).


Paracetamol:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamolabbau in der Leber beschleunigen, wie z.B. barbituratbasierte Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, kann es auch bei sonst unschädlichen Dosen von Paracetamol zu Leberschäden kommen. Dies gilt ebenso für andere potenziell leberschädigende Arzneimittel und bei Alkoholmissbrauch. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die die Magenentleerung verzögern, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die die Magenentleerung beschleunigen, wie teilweise Metoclopramid, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Weitere bekannte Effekte:
  • Probenecid: verminderte Ausscheidung von Paracetamol, erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen.
  • Colestyramin: verminderte Aufnahme von Paracetamol.


Bei gleichzeitiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten und Paracetamol über längere Zeit sollte eine ärztliche Kontrolle erfolgen. Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Harnsäure- und Blutzuckerspiegels beeinflussen.

Coffein:
Coffein vermindert dämpfende Wirkungen einer Vielzahl von Substanzen wie z.B. Barbiturate, Antihistaminika etc. Coffein erhöht die Herzfrequenz in Kombination mit z.B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Orale Kontrazeptiva (sog. "Pille"), Cimetidin, Fluvoxamin und Disulfiram vermindern den Coffeinabbau in der Leber, während Barbiturate und Rauchen diesen beschleunigen. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein gehemmt. Coffein steigert das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen wie Ephedrin. Eine gleichzeitige Gabe von Gyrasehemmern vom Chinoloncarbonsäure-Typ kann die Ausscheidung von Coffein und dessen Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Anwendung von Thomapyrin Classic Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Thomapyrin Classic Schmerztabletten sollten während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinflussen kann. Sie sollten Thomapyrin Classic Schmerztabletten daher im 1. und 2. Trimester nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nur in der geringstmöglichen wirksamen Dosis und für die kürzestmögliche Dauer einnehmen, da Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und Missbildungen vorliegen. Dies gilt auch für Frauen, die schwanger werden möchten. Im letzten Drittel der Schwangerschaft sowie unter der Geburt dürfen Thomapyrin Classic Schmerztabletten nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei Mutter und Kind besteht. Hinweis: Wird während der Einnahme des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, ist der Arzt zu informieren.

Stillzeit:
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Die Befindlichkeit und das Verhalten des Säuglings können durch das mit der Muttermilch aufgenommene Coffein beeinträchtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung oder höherer Dosierung sollte abgestillt werden.

Auswirkungen auf die Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen infolge der Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten berichtet. Sollten Sie Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Sehstörungen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Thomapyrin Classic Schmerztabletten:
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Nehmen Sie Thomapyrin Classic Schmerztabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie sind Thomapyrin Classic Schmerztabletten einzunehmen?

Nehmen Sie Thomapyrin Classic Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis:

Alter Einzeldosis Maximale Dosis pro Tag (24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein) 6 Tabletten (entsprechend 1.500 mg Acetylsalicylsäure, 1.200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)

Die maximale Tagesdosis (24 Stunden) darf nicht überschritten werden und zwischen den Einnahmen der nächsten Tabletten soll ein Abstand von 4 – 8 Stunden liegen. Thomapyrin Classic Schmerztabletten dürfen ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden. Nehmen Sie die Tabletten in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Thomapyrin Classic Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Thomapyrin Classic Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei Überdosierung kann es anfangs (1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen, aber auch Schwindel und Ohrensausen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung kommen, die am 3. Tag bis zum Leberkoma führen kann. Überdosierung oder chronische Fehlanwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrensausen, Seh- oder Hörstörungen sowie Eisenmangelanämie, Säure-Basen-Störungen und Nierenschäden führen. Frühe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung sind Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (Übelkeit, Erbrechen, niedriger Kaliumgehalt im Blut, Anstieg des Blutzuckers, zentralnervöse Symptome, kardiovaskuläre Reaktionen inkl. Myokardschäden) können auch bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit auftreten. Weitere mögliche Symptome einer akut massiven Vergiftung können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschläge sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Desorientierung sein. Bei schweren Vergiftungen können Delirium, Tremor, Krampfanfälle, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten. Ein erhöhtes Vergiftungsrisiko, inklusive tödlichem Ausgang, besteht für ältere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch oder chronischer Mangelernährung sowie bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Leberschädigung führen können. Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist unverzüglich – auch bei vorübergehenden Besserungen – der Arzt zu informieren, und Sie sollten die weitere Einnahme des Arzneimittels unterlassen.

Wenn Sie die Einnahme von Thomapyrin Classic Schmerztabletten vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel können Thomapyrin Classic Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die nachfolgende Auflistung der Nebenwirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure sowie mit Paracetamol, auch unter hochdosierter Langzeittherapie.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Unbekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Blut- und Lymphsystem:
  • Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes (z.B. Verminderung der Blutzellenzahl)
  • selten bis sehr selten: schwerwiegende Blutungen, wie z.B. Hirnblutungen, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können, insbesondere bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutverdünnenden Mitteln (siehe Kap. 2)
  • Unbekannt: Blutungen wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 – 8 Tage nach der Einnahme anhalten.


Immunsystem:
  • Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich allergischer Schock, Schwellungen im Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), Bronchialverengung, Blutdruckabfall, Atemnot)
  • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen (z.B. Hautrötung, Nesselsucht)


Atemwege:
  • Sehr selten: Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf NSAR reagieren


Endokrines System:
  • Sehr selten: Abfall des Blutzuckerspiegels


Nervensystem:
  • Häufig: Schwindel
  • Selten: Zittern
  • Unbekannt: Kopfschmerzen und mentale Verwirrtheitszustände, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Hörminderung, Ohrensausen (Tinnitus)


Psychische Störungen:
  • Häufig: Nervosität
  • Selten: Erregung


Augen:
  • Unbekannt: Sehstörungen


Herz:
  • Gelegentlich: Herzrasen
  • Selten: Herzklopfen


Magen-Darm-Trakt:
  • Häufig: Magenschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen
  • Selten: Magen-Darm-Blutungen, die bei Langzeitgebrauch eine Eisenmangelanämie hervorrufen können, Magen-Darm-Geschwüre, Durchfall, Speiseröhrenentzündung
  • Sehr selten: Magen-Darm-Durchbruch
  • Unbekannt: Entzündung der Magenschleimhaut, oberflächliche Magenschmerzen


Leber und Galle:
  • Sehr selten: Leberfunktionsstörungen
  • Selten: Anstieg bestimmter Leberwerte


Haut und Unterhautgewebe:
  • Selten: vermehrtes Schwitzen
  • Sehr selten wurde über Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet
  • Unbekannt: Hautausschlag


Nieren und Harnwege:
  • Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen


Allgemeine Störungen:
  • Selten: Erschöpfung


Der Koffeingehalt kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzklopfen oder Magenbeschwerden führen.

Wenn Sie eine der genannten Nebenwirkungen feststellen, nehmen Sie Thomapyrin Classic Schmerztabletten nicht länger ein und wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie sind Thomapyrin Classic Schmerztabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf! Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Lagerungsbedingungen: Nicht über 30 °C lagern.

6. Weitere Informationen

Was Thomapyrin Classic Schmerztabletten enthalten:
Die Wirkstoffe sind: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein. 1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein. Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Stearinsäure, Maisstärke.

Wie Thomapyrin Classic Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Thomapyrin Classic Schmerztabletten sind in Packungen mit 10 und 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
65926 Frankfurt am Main
Postanschrift:
Postfach 80 08 60
65908 Frankfurt am Main
Telefon: 0800 56 56 010
Telefax: 0800 56 56 011

Hersteller:
Delpharm Reims
10, Rue Colonel Charbonneaux
51100 Reims
Frankreich

Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt im Juni 2017 überarbeitet.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Datum: 09/2017

Anwendungsgebiete: Bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.