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Talcid (100 Stück)

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Normaler Preis 270,63 DKK
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Type : Magen & Darm

SKU : 01921682

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Talcid Kautabletten.
Wirkstoff: Hydrotalcit. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni) sowie Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Talcid Kautabletten
Wirkstoff: 500 mg Hydrotalcit

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Dieses Arzneimittel ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Talcid Kautabletten jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS SIND TALCID KAUTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON TALCID KAUTABLETTEN BEACHTEN?
  3. WIE SIND TALCID KAUTABLETTEN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND TALCID KAUTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND TALCID KAUTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Talcid Kautabletten gehören zu den Antazida. Das sind Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure. Sie werden angewendet zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni) sowie Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON TALCID KAUTABLETTEN BEACHTEN?

Talcid Kautabletten dürfen nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Hydrotalcit oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile sind. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen dürfen Sie Talcid Kautabletten nicht einnehmen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion haben Sie ein erhöhtes Risiko bei langfristiger Einnahme hoher Dosen Talcid Kautabletten für eine Anreicherung von Magnesium und Aluminium im Blut. Eine erhöhte Aluminiumanreicherung kann langfristig zu einer schmerzhaften Knochenerweichung (Osteomalazie) oder pathologischen, nicht entzündlichen Hirnerkrankungen (Enzephalopathie) führen. Daher dürfen Sie Talcid Kautabletten bei eingeschränkter Nierenfunktion nur einnehmen, wenn die Serumspiegel von Magnesium und Aluminium regelmäßig ärztlich überwacht werden. Der Aluminiumspiegel sollte 40 µg/l nicht übersteigen. Wenn Sie z.B. einen Phosphatmangel (Hypophosphatämie) aufgrund einer phosphatarmer Ernährung haben, oder an krankhafter Muskelschwäche oder Ermüdbarkeit (Myasthenia gravis) leiden, sollten Sie Talcid Kautabletten nicht einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Talcid Kautabletten einnehmen. Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, Sie an Alzheimer oder anderen Formen der Demenz leiden oder eine phosphatarme Ernährung haben, sollten Sie eine längerfristige Einnahme hoher Dosen Talcid Kautabletten vermeiden. Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung, wie z.B. eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs, sein. Eine Behandlung mit Talcid Kautabletten sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern. Bei Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren sollte eine Untersuchung auf den Magenkeim H. pylori – und bei Nachweis – eine anerkannte antibakterielle Therapie erwogen werden, da eine erfolgreiche Anwendung einer solchen Therapie in der Regel auch die Ulkuskrankheit heilt. Beim Auftreten von Teerstuhl, Blut im Stuhl oder Bluterbrechen suchen Sie sofort einen Arzt auf, da dies auch Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein kann.

Kinder und Jugendliche:
Talcid Kautabletten sollen bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Einnahme von Talcid Kautabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Die Aufnahme und damit auch die Wirksamkeit anderer Arzneimittel kann durch Talcid Kautabletten herabgesetzt werden. Dies ist insbesondere wichtig bei bestimmten Antibiotika (z.B. Tetracycline und Chinolon-Derivate wie Ciprofloxacin, Ofloxacin und Norfloxacin) sowie bei Arzneimitteln, die die Herztätigkeit steigern (herzwirksame Glykoside) und H2-Rezeptorenblockern gegen Sodbrennen, Cumarin-Derivaten zur Blutverdünnung, Natriumfluorid oder Chenodesoxycholaten, die zur Behandlung von Gallensteinen eingesetzt werden. Auch eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit von mit dem Urin ausgeschiedenen Arzneimitteln, wie Salicylat oder Chinidin, ist zu berücksichtigen. Daher sollte die Einnahme anderer Arzneimittel generell 1-2 Stunden vor oder nach der Einnahme von Talcid Kautabletten erfolgen.

Einnahme von Talcid Kautabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Die gleichzeitige Einnahme von Talcid Kautabletten und säurehaltigen Getränken (z.B. Fruchtsäfte, Wein) führt zu einem unerwünschten Anstieg der Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Brausetabletten enthalten ebenfalls Fruchtsäuren, die die Aluminiumresorption steigern können.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:<
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Das Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache und kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen generell in die Muttermilch über. Untersuchungen über den Übergang von Hydrotalcit in die Muttermilch liegen jedoch nicht vor. Ein Risiko für den Säugling ist jedoch nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen vom Kind aufgenommen werden. Über schädliche Wirkungen von Hydrotalcit in der Schwangerschaft und Stillzeit wurde bisher nicht berichtet. Es liegen jedoch keine spezifischen Studien an Kindern vor, deren Mütter Hydrotalcit in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen haben.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind nicht erforderlich.

3. WIE SIND TALCID KAUTABLETTEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Kinder über 12 Jahre bei Bedarf mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen 1-2 Kautabletten (entsprechend 500-1000 mg Hydrotalcit) ein. Die tägliche Dosis sollte 12 Kautabletten, entsprechend 6000 mg Hydrotalcit, nicht überschreiten. Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte grundsätzlich 1-2 Stunden vor oder nach der Einnahme von Talcid Kautabletten erfolgen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Talcid Kautabletten sollen bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung. Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Talcid Kautabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Talcid Kautabletten eingenommen haben, als Sie sollten:
Vergiftungen mit Talcid Kautabletten sind aufgrund der geringen Absorption von Aluminium und Magnesium unwahrscheinlich. Bei Überdosierung kann es zu Stuhlveränderungen, wie weicherem Stuhl und erhöhter Stuhlfrequenz kommen. Therapeutische Maßnahmen sind im Allgemeinen nicht erforderlich.

Wenn Sie die Einnahme von Talcid Kautabletten vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Talcid Kautabletten abbrechen:
Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie – z.B. wegen des Auftretens von Nebenwirkungen – die Behandlung mit Talcid Kautabletten eigenmächtig unterbrechen oder vorzeitig beenden.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Magen-Darm-Trakt:
Bei hoher Dosierung können Verstopfung, breiige Stühle, erhöhte Stuhlfrequenz, die zu Durchfall führen kann, und Erbrechen auftreten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter der Behandlung mit Talcid Kautabletten Durchfälle bekommen. In der Regel führt eine Dosisreduktion zu einer Besserung der Beschwerden.

Blut:
Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Arzneimitteln wie Talcid Kautabletten zu einem erhöhten Magnesiumgehalt im Blut (Hypermagnesiämie) und einem Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel führen. Bei unzureichender Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) und bei Langzeiteinnahme hoher Dosen kann es zu einer Aluminiumablagerung, vor allem in Nerven- und Knochengewebe, und zu einer Phosphatverarmung kommen. Bei unzureichender Nierenfunktion und Langzeiteinnahme sollten die Aluminiumspiegel daher regelmäßig kontrolliert werden.

Immunsystem:
Allergische Reaktionen auf Hydrotalcit oder einen der sonstigen Bestandteile sind möglich.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND TALCID KAUTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung und auf dem Tablettenstreifen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Aufbewahrungsbedingungen: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Talcid Kautabletten enthalten:
1 Kautablette enthält als Wirkstoff 500 mg Hydrotalcit, entsprechend einer Neutralisationskapazität von mind. 13 mval HCl. Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol, Maisstärke, Magnesiumstearat, Natriumsaccharin, Aromastoffe.

Inhalt der Packung:
Talcid Kautabletten sind in Originalpackungen mit 20, 50 oder 100 Kautabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Bayer Vital GmbH
51368 Leverkusen
Deutschland
Telefon: (0214) 301
Telefax: (0214) 30 57 209
E-Mail: bayer-vital@bayerhealthcare.com

Hersteller:
Bayer Bitterfeld GmbH
Salegaster Chaussee 1
06803 Bitterfeld-Wolfen
Deutschland

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im September 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 11/2017

Wirkstoff: Hydrotalcit. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni) sowie Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden.