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Sumatriptan Ratio MIG 50mg (2 Stk.)

Sumatriptan Ratio MIG 50mg (2 Stk.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 16529843

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten.
Anwendungsgebiete: zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura, nachdem die Diagnose Migräne erstmalig von einem Arzt gestellt wurde.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Sumatriptan

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne beachten?
  3. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. Was ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne und wofür wird es angewendet?

Was ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne?
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird oral eingenommen und enthält Sumatriptan, das zu einer Arzneimittelgruppe gehört, die als Triptane (auch 5-HT1-Rezeptoragonisten genannt) bekannt ist. Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura angewendet, nachdem die Diagnose Migräne erstmalig von einem Arzt gestellt wurde. Migränesymptome können durch eine vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Es wird angenommen, dass Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne diese Erweiterung der Blutgefäße verringert. Dies trägt dazu bei, die Kopfschmerzen und andere Symptome eines Migräneanfalls, wie z. B. Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit, zu lindern.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne beachten?

Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie Herzprobleme, wie z. B. eine Verengung der Herzkranzgefäße (ischämische Herzkrankheit) oder Brustschmerzen (Angina pectoris), haben oder bereits einen Herzinfarkt erlitten haben.
  • wenn Sie Durchblutungsstörungen in Ihren Beinen haben, die krampfartige Schmerzen beim Gehen verursachen (periphere Gefäßerkrankung).
  • wenn Sie einen Schlaganfall oder vorübergehende Zustände mit verminderter Blutversorgung des Gehirns (auch transitorische ischämische Attacke genannt) hatten.
  • wenn Sie unter Bluthochdruck leiden. Sie können Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne möglicherweise einnehmen, wenn Ihr Blutdruck leicht erhöht und gut eingestellt ist.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • zusammen mit anderen Migräne-Arzneimitteln, einschließlich solchen, die Ergotamin enthalten, oder vergleichbaren Arzneimitteln wie Methysergid oder einem anderen Triptan/5-HT1-Rezeptoragonisten (Arzneimittel, die ebenfalls zur Behandlung von Migräne angewendet werden).
  • wenn Sie bestimmte Antidepressiva, sogenannte MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer) einnehmen oder in den letzten zwei Wochen eingenommen haben.


Falls eine dieser Gegenanzeigen auf Sie zutrifft, nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Vor der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne muss ein Arzt feststellen, dass Ihre Kopfschmerzen durch Migräne und nicht durch andere Erkrankungen verursacht werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen, wenn bei Ihnen bestimmte Risikofaktoren vorliegen:
  • wenn Sie ein starker Raucher sind oder eine Nikotinersatztherapie durchführen und insbesondere
  • wenn Sie ein Mann über 40 Jahre sind oder
  • wenn Sie eine Frau in oder nach den Wechseljahren sind.


In sehr seltenen Fällen können schwere Herzprobleme bei Patienten nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne auftreten, ohne dass zuvor Anzeichen einer Herzerkrankung bestanden. Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, kann dies bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Herzerkrankung haben, informieren Sie daher Ihren Arzt, damit Ihre Herzfunktion überprüft werden kann, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen. Wenn Sie bereits früher unter Anfällen (epileptischen Anfällen) gelitten haben oder Risikofaktoren aufweisen, die das Risiko für Anfälle erhöhen, wie z. B. eine Kopfverletzung oder Alkoholabhängigkeit, informieren Sie Ihren Arzt, damit Sie genauer überwacht werden können. Wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben, informieren Sie Ihren Arzt, damit dieser Sie genauer überwachen kann. Wenn Sie allergisch gegen sogenannte Sulfonamid-Antibiotika sind, können Sie auch allergisch auf Sumatriptan reagieren. Wenn Sie wissen, dass Sie allergisch gegen ein Antibiotikum sind, aber nicht wissen, ob es sich um ein Sulfonamid handelt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen. Wenn Sie Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen, sogenannte SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen. Siehe auch unter „Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne zusammen mit anderen Arzneimitteln“ weiter unten.

Wenn Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne häufig anwenden:
Eine zu häufige Anwendung von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Er kann Ihnen möglicherweise empfehlen, die Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne abzubrechen.

Wenn Sie nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb verspüren, können diese Effekte intensiv sein, gehen aber in der Regel schnell vorüber. Wenn sie nicht schnell vorübergehen oder sich verschlimmern, suchen Sie sofort einen Arzt auf. In Abschnitt 4 dieser Packungsbeilage finden Sie weitere Informationen zu diesen möglichen Nebenwirkungen.

Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Einige Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne eingenommen werden und andere können Nebenwirkungen verursachen, wenn sie zusammen mit Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne eingenommen werden. Sie müssen mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen:
  • Ergotamin, das ebenfalls zur Behandlung von Migräne eingesetzt wird, oder ähnliche Arzneimittel, wie Methysergid (siehe 2. unter „Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne darf nicht eingenommen werden“). Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln ein. Beenden Sie die Anwendung dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen. Nehmen Sie innerhalb von 6 Stunden nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne keine anderen Arzneimittel ein, die Ergotamin oder verwandte Substanzen enthalten.
  • Andere Triptane/5-HT1-Rezeptoragonisten (wie z. B. Naratriptan, Rizatriptan, Zolmitriptan), die ebenfalls zur Behandlung von Migräne eingenommen werden (siehe 2. unter „Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne darf nicht eingenommen werden“). Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln ein. Beenden Sie die Anwendung dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen. Nehmen Sie innerhalb von 24 Stunden nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne keine anderen Triptane/5-HT1-Rezeptoragonisten ein.
  • SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) zur Behandlung von Depressionen. Die gleichzeitige Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne mit diesen Arzneimitteln kann zu einem sogenannten Serotoninsyndrom führen (Symptome können Erregung, Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, gesteigerte Reflexe, Muskelkrämpfe, Zittern/Frösteln, erhöhte Herzfrequenz und Zittern sein). Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie in dieser Weise betroffen sind.
  • MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht ein, wenn Sie ein solches Arzneimittel in den letzten zwei Wochen eingenommen haben.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum). Bei gleichzeitiger Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne und pflanzlichen Präparaten, die Johanniskraut enthalten, können möglicherweise häufiger Nebenwirkungen auftreten.


Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Bisher gibt es nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan bei schwangeren Frauen, obwohl kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen vorliegt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne während der Schwangerschaft einnehmen sollten oder nicht.

Stillzeit:
Stillen Sie Ihr Baby 12 Stunden lang nicht nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne. Wenn Sie in dieser Zeit Milch abpumpen, entsorgen Sie diese und geben Sie sie Ihrem Baby nicht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Sowohl der Migräneanfall als auch die Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne können Müdigkeit verursachen. Wenn Sie davon betroffen sind, fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Maschinen.

Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne enthält Lactose und Natrium:
Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne erst ein, wenn die Migränekopfschmerzen begonnen haben. Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht zur Vorbeugung eines Migräneanfalls ein.

Welche Menge ist einzunehmen?
Die übliche Dosis für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren beträgt eine Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtablette. Einige Patienten benötigen möglicherweise 100 mg Sumatriptan (entsprechend 2 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten). Bei Einnahme höherer Dosen als 100 mg Sumatriptan ist keine zusätzliche Wirkung zu erwarten. Nehmen Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entsprechend 6 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten) ein. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wann ist Sumatriptan einzunehmen?
Es ist am besten, Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne anzuwenden, sobald Sie bemerken, dass die Migränekopfschmerzen beginnen. Die Einnahme kann jedoch auch zu jedem späteren Zeitpunkt während eines Migräneanfalls erfolgen.

Wenn Ihre Symptome zurückkehren:
Wenn bereits verschwundene Symptome zurückkehren, können Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden weitere Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten einnehmen, jedoch mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden. Nehmen Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entsprechend 6 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten) ein.

Wie ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einzunehmen?
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne ist unzerkaut mit Wasser einzunehmen.

Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt:
Nehmen Sie keine weitere Filmtablette und auch keine andere Form von Sumatriptan für denselben Migräneanfall ein. Wenn Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne Sie nicht entlastet, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Anwendung bei Kindern, Jugendlichen und älteren Patienten:
Die Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird bei Kindern, Jugendlichen und älteren Patienten (über 65 Jahre) nicht empfohlen.

Wenn Sie zu viel Sumatriptan eingenommen haben:
Eine zu hohe Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne kann Sie krank machen. Wenn Sie innerhalb von 24 Stunden mehr als 6 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten eingenommen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige Symptome können durch die Migräne selbst verursacht werden. Allergische Reaktionen: Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe.

Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgetreten, die genaue Häufigkeit ist jedoch nicht bekannt. Anzeichen einer Allergie können sein: Ausschlag, Nesselsucht (juckender Hautausschlag), pfeifendes Atmen, geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen, Kreislaufkollaps. Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne feststellen, nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht erneut ein. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
Schmerzen, Druckgefühle, Engegefühle, Enge oder Schmerzen im Brustkorb, im Hals oder anderen Körperteilen, ungewöhnliche Empfindungen oder Sinneseindrücke wie Taubheit, Kribbeln, Wärme- oder Kältegefühle. Diese Symptome können intensiv sein, klingen aber in der Regel schnell ab. Wenn diese Symptome anhalten oder sich verschlimmern (insbesondere die Brustschmerzen), suchen Sie sofort einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten können diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht werden.

Andere häufige Nebenwirkungen:
  • Übelkeit oder Erbrechen, dies kann jedoch auch durch den Migräneanfall selbst verursacht werden.
  • Müdigkeit oder Schwindel.
  • Schwindel, Schwächegefühl, Hitzewallungen/Gesichtsrötung.
  • Vorübergehender Blutdruckabfall.
  • Kurzatmigkeit.
  • Muskelschmerzen.


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Veränderungen der Leberfunktion. Wenn Sie Ihre Leberwerte im Blut kontrollieren lassen, informieren Sie Ihren Arzt oder das Pflegepersonal darüber, dass Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen.

Bei einigen Patienten können die folgenden Nebenwirkungen auftreten, es ist jedoch nicht bekannt, wie oft sie auftreten (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Krampfanfälle (epileptische Anfälle), Zittern, Muskelkrämpfe, Nackensteifigkeit.
  • Gesichtsfeldausfälle, Augenzittern.
  • Sehstörungen, wie z. B. Flimmern vor den Augen, verminderte Sehschärfe, Doppeltsehen, Verlust des Sehvermögens und in einigen Fällen auch dauerhafter Sehverlust (diese Symptome können auch durch den Migräneanfall selbst verursacht werden).
  • Herzprobleme, bei denen der Herzschlag beschleunigt, verlangsamt oder verändert werden kann; Brustschmerzen (Angina pectoris) oder Herzinfarkt.
  • Blasse, bläuliche Haut und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Ohren, Nase oder im Kiefer als Reaktion auf Kälte oder Stress (Raynaud-Syndrom).
  • Benommenheit (der Blutdruck kann abfallen).
  • Schmerzen im linken Unterbauch und blutiger Durchfall (ischämische Kolitis).
  • Durchfall
  • Gelenkschmerzen
  • Angst/Unruhe
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Schluckbeschwerden
  • Wenn Sie kürzlich eine Verletzung hatten oder eine Entzündung (wie Arthritis oder Entzündung des Dickdarms) haben, kann es sein, dass Sie Schmerzen an der Stelle der Verletzung oder Entzündung verspüren oder dass sich die Schmerzen verschlimmern.


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Entsorgen Sie Arzneimittel niemals im Abwasser (z. B. nicht in der Toilette oder im Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten enthält:
Der Wirkstoff ist Sumatriptan. Jede Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtablette enthält 70 mg Sumatriptansuccinat (entsprechend 50 mg Sumatriptan). Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Titandioxid, Macrogol 3000, Triacetin, Eisen(III)-oxid, Eisen(III)-hydroxid-oxid, Eisen(II,III)-oxid.

Wie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der Packung:
Pfirsichfarbene, längliche Filmtablette mit der Prägung „5“ und „0“ auf der einen Seite und Bruchkerbe auf beiden Seiten. Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten sind in Packungen mit 2 Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Straße 3
89079 Ulm

Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Straße 3
89143 Blaubeuren

oder

TEVA Pharmaceutical Works Private Limited Company
Teva Gyógyszergyár Zrt.
Pallagi út 13
4042 Debrecen
Ungarn

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt im Mai 2021 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2022

Anwendungsgebiete: zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura, nachdem die Diagnose Migräne erstmalig von einem Arzt gestellt wurde.