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Spalt Schmerztabletten (20 Stück)

Spalt Schmerztabletten (20 Stück)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 08689834

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Spalt Schmerztabletten.
Anwendungsgebiete: Für Erwachsene bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATIONEN FÜR DEN ANWENDER

Spalt Schmerztabletten 300 mg/300 mg, Tabletten, für Erwachsene bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Spalt Schmerztabletten jedoch vorschriftsmäßig eingenommen werden.
  • Heben Sie die Gebrauchsinformation auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Gebrauchsinformation beinhaltet:
  1. WAS SIND SPALT SCHMERZTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SPALT SCHMERZTABLETTEN BEACHTEN?
  3. WIE SIND SPALT SCHMERZTABLETTEN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND SPALT SCHMERZTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN.


1. WAS SIND SPALT SCHMERZTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Acetylsalicylsäure und Paracetamol sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Analgetika-Antipyretika (Schmerzmittel/Fiebersenker).

Spalt Schmerztabletten werden bei Erwachsenen angewendet bei:
  • akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.


Hinweis:
Schmerzmittel sollen ohne ärztliche Anweisung nicht über längere Zeit oder in höheren Dosen angewendet werden.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SPALT SCHMERZTABLETTEN BEACHTEN?

Spalt Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile von Spalt Schmerztabletten sind
  • wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich auf Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) reagiert haben
  • bei Magen-Darm-Blutung (Perforation) oder -Durchbruch in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
  • bei bestehenden oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren (peptische Ulcera) oder Blutungen mit mindestens zwei unterschiedlichen Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung
  • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
  • bei Leber- oder Nierenversagen
  • bei schwerer Herzschwäche (schwere Herzinsuffizienz)
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Spalt Schmerztabletten ist erforderlich:

Spalt Schmerztabletten dürfen nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden:
  • wenn Sie chronischer Alkoholiker sind
  • wenn Sie an eingeschränkter Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
  • bei vorgeschädigter Niere
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, welche die Leberfunktion beeinträchtigen
  • bei angeborenem Mangel des Enzyms Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase, der zu einer schweren Blutarmut, auch Favismus genannt, führen kann
  • bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund des Zerfalls roter Blutkörperchen)
  • bei einem Mangel an einem am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweiß (z. B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch)
  • bei Flüssigkeitsmangel im Körper (Dehydratation) z. B. aufgrund von geringer Flüssigkeitsaufnahme, Durchfall oder Erbrechen
  • bei chronischer Mangelernährung
  • bei einem Körpergewicht unter 50 kg
  • bei höherem Lebensalter
  • im Falle von Überempfindlichkeit gegen andere entzündungshemmende Mittel/Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere Allergene
  • bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen
  • bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion
  • bei Bluthochdruck und Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Zahnextraktionen), da eine erhöhte Blutungsneigung auftreten kann. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Spalt Schmerztabletten eingenommen haben


Paracetamol, ein Bestandteil von Spalt Schmerztabletten, kann schwere Hautreaktionen hervorrufen. Beim Auftreten von Hautreaktionen wie Hautrötung, Blasenbildung oder Ausschlag muss das Arzneimittel abgesetzt und unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Acetylsalicylsäure, ein Bestandteil von Spalt Schmerztabletten, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt:
Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), die u. a. gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden, sollte vermieden werden.

Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern häufiger auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können.

Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt, die tödlich sein können, wurden im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidalen Entzündungshemmer berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome oder schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko hierfür steigt mit der NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit Komplikationen wie Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Hier sollte eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautschützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) in Betracht gezogen werden. Dies wird auch für Patienten empfohlen, die andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes erhöhen. (Siehe Abschnitt 2: "Bei Einnahme/Anwendung von Spalt Schmerztabletten mit anderen Arzneimitteln").

Patienten, insbesondere ältere Patienten, die eine Vorgeschichte mit Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchbereich, insbesondere am Anfang der Behandlung, berichten.

Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen, z. B. Kortikoide, Antikoagulantien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die u. a. zur Behandlung depressiver Verstimmungen verschrieben werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer (Siehe Abschnitt 2: "Bei Einnahme/Anwendung von Spalt Schmerztabletten mit anderen Arzneimitteln").

Die Behandlung muss abgebrochen werden, wenn Blutungen oder Geschwürbildungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.

Sonstige Hinweise:
Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu einer erneuten Einnahme führen und damit wiederum die Kopfschmerzen unterhalten können.

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders hoch, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel in Kombination einnehmen.

Acetylsalicylsäure vermindert in geringer Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu einer verminderten Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, ist darauf zu achten, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Eine einmalige Einnahme der gesamten Tagesdosis kann zu einer schweren Leberschädigung führen; in diesem Fall muss sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Kinder und Jugendliche:
Bitte beachten Sie die Hinweise in Abschnitt 2: "Spalt Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden".

Bei Einnahme/Anwendung von Spalt Schmerztabletten mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wechselwirkungen sind möglich mit:
  • Gichtmitteln wie Probenecid und Benzbromaron: Bei gleichzeitiger Einnahme sollte die Dosis von Spalt Schmerztabletten herabgesetzt werden, da der Abbau von Spalt Schmerztabletten verzögert werden kann und die Wirkung der Gichtmittel herabgesetzt sein kann.
  • Schlafmitteln wie Phenobarbital, Mitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin, Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin) und anderen Mitteln, die möglicherweise die Leber schädigen.


Es kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Spalt Schmerztabletten zu Leberschäden kommen.

Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin):
Diese können die Aufnahme und damit die Wirkung von Spalt Schmerztabletten vermindern.

Arzneimitteln bei HIV-Infektion (Zidovudin):
Das Risiko für eine Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) wird erhöht. Spalt Schmerztabletten sollen daher nur nach ärztlicher Anweisung gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.

Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon):
Diese können die Aufnahme und Wirkung von Spalt Schmerztabletten beschleunigen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerungsgeschwindigkeit führen, kann die Aufnahme und Wirkung von Spalt Schmerztabletten verzögert werden.

Spalt Schmerztabletten verstärken die Wirkung von (was das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann):
  • Gerinnungshemmenden Mitteln, z. B. Cumarin, Warfarin, Heparin
  • Digoxin (ein Mittel zur Stärkung der Herzfunktion)
  • Antidiabetika (Blutzucker senkende Mittel): Der Blutzuckerspiegel kann abfallen
  • Methotrexat (ein Mittel zur Krebsbehandlung bzw. bei bestimmten rheumatischen Erkrankungen)
  • Valproinsäure (ein Mittel zur Behandlung von Krampfleiden)
  • Thrombozytenaggregationshemmern (Mittel, die das Verkleben und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen) erhöhen das Risiko für Blutungen und Geschwürbildungen im Magen-Darm-Trakt.
  • Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder Kortison-ähnliche Stoffe enthalten) oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen.


Spalt Schmerztabletten vermindern die Wirkung von:
  • Diuretika (Arzneimittel zur Steigerung der Harnausscheidung) bei Dosierungen von Spalt Schmerztabletten ab 3 g Acetylsalicylsäure (entsprechend 10 Tabletten) pro Tag und mehr.
  • ACE-Hemmern (bestimmte Blutdruckmittel) bei Dosierungen von Spalt Schmerztabletten ab 3 g Acetylsalicylsäure (entsprechend 10 Tabletten) pro Tag und mehr.


Ergebnisse der Spalt Schmerztabletten auf Laboruntersuchungen:
Die Bestimmungen der Harnsäure und des Blutzuckers können beeinflusst werden. Spalt Schmerztabletten sollen deshalb ohne ausdrückliche ärztliche Anweisung nicht zusammen mit einem der angegebenen Stoffe angewendet werden.

Bei Einnahme von Spalt Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Spalt Schmerztabletten dürfen nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Schwangerschaft:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wenn Sie während der Anwendung von Spalt Schmerztabletten feststellen, dass Sie schwanger sind, informieren Sie Ihren Arzt.

Spalt Schmerztabletten dürfen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel erforderlichenfalls nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis einnehmen, die Ihre Schmerzen und/oder Fieber lindert, und Sie sollten das Arzneimittel über den kürzestmöglichen Zeitraum anwenden. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Spalt Schmerztabletten wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht anwenden.

Stillzeit:
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung oder Einnahme höherer Dosen sollte das Stillen eingestellt werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Spalt Schmerztabletten beeinträchtigen die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen nicht.

Dennoch ist nach Einnahme eines Schmerzmittels stets Vorsicht geboten.

3. WIE SIND SPALT SCHMERZTABLETTEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Spalt Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene nehmen 1 Tablette Spalt Schmerztabletten (entsprechend 300 mg Acetylsalicylsäure, 300 mg Paracetamol), gegebenenfalls bis zu 3-mal täglich (im Allgemeinen im Abstand von 4 bis 8 Stunden).

Die Höchstdosis von 4 Spalt Schmerztabletten (entsprechend 1200 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol) pro Tag darf nicht überschritten werden.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit aufgelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einer Verzögerung des Wirkungseintritts führen.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Spalt Schmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Spalt Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.

Besondere Patientengruppen:

Leberfunktionsstörung und leichte Nierenfunktionsstörung:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörung sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert oder das Dosisintervall verlängert werden.

Eine Tagesgesamtdosis von 2 g Paracetamol darf ohne ärztliche Anordnung nicht überschritten werden.

Schwere Niereninsuffizienz:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) sollte der Abstand zwischen den Dosen mindestens 8 Stunden betragen.

Ältere Patienten:
Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist.

Allerdings kann bei geschwächten, immobilen älteren Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion eine Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosisintervalls erforderlich sein.

Ohne ärztlichen Rat darf die maximale Tagesdosis von 60 mg/kg Körpergewicht (bis maximal 2 g/Tag) nicht überschritten werden, bei:
  • Körpergewicht unter 50 kg
  • Chronischem Alkoholismus
  • Wassermangel
  • Chronischer Mangelernährung


Wenn Sie eine größere Menge Spalt Schmerztabletten eingenommen haben, als empfohlen:
Die Tagesgesamtdosis Paracetamol darf für Erwachsene bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 13 Spalt Schmerztabletten) nicht überschreiten.

Bei Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf.

Schwindel und Ohrensausen (Tinnitus) können, insbesondere bei älteren Patienten, Anzeichen einer ernsten Vergiftung sein.

Wenn Sie eine größere Menge Spalt Schmerztabletten eingenommen haben, als empfohlen, wenden Sie sich unverzüglich an den nächsten Arzt!

Wenn Sie die Einnahme von Spalt Schmerztabletten vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel können Spalt Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Verdauungssystems:
Häufig:
Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen. Selten: Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darm-Geschwüre, die Möglichkeit von Blutungen und Durchbrüchen.

Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei älteren Patienten auf. Falls stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, müssen Sie Spalt Schmerztabletten absetzen und sofort Ihren Arzt informieren.

Leber- und Gallenerkrankungen:
Selten wurde über einen geringfügigen Anstieg bestimmter Leberwerte (Serumtransaminasen) berichtet.

Erkrankungen des Immunsystems:

Selten:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Sehr selten:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot, ggf. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen im Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), insbesondere bei Asthmatikern.

Bei einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächsten Arzt. Sehr selten wurde über eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) bei empfindlichen Personen berichtet.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen, mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Dieser Effekt kann 4 bis 8 Tage nach Einnahme anhalten.

Selten bis sehr selten wurden auch schwere Blutungen, wie z.B. Hirnblutungen, insbesondere bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (Blutverdünnern) berichtet, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.

Sehr selten wurde über Veränderungen des Blutbildes, wie eine verminderte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) berichtet.

Erkrankungen des Nervensystems:
Kopfschmerzen, Schwindel, Hörstörungen, Tinnitus (Ohrensausen) und geistige Verwirrung können Zeichen einer Überdosierung sein.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Sehr selten:
Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Erythema Exsudativum Multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulose).

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND SPALT SCHMERZTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Spalt Schmerztabletten nicht über +25 °C lagern.

6. WEITERE INFORMATIONEN.

Was Spalt Schmerztabletten enthalten:

Die Wirkstoffe sind:
Acetylsalicylsäure und Paracetamol. 1 Tablette enthält 300 mg Acetylsalicylsäure und 300 mg Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Maisstärke, Cellulosepulver, mikrokristalline Cellulose, Stearinsäure, Glyceroltritetradecanoat, Povidon 25, hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Spalt Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Spalt Schmerztabletten sind weiße, runde Tabletten mit einer Bruchkerbe und der Prägung „Spalt“.

Spalt Schmerztabletten sind in Blisterpackungen mit 10, 20 und 30 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:
PharmaSGP GmbH
Am Haag 14
82166 Gräfelfing
Telefon: 089 / 85 89 639-150
Telefax: 089 / 85 89 639-201
E-Mail: info@pharmasgp.com

Hersteller:
Haleon Italy Manufacturing S.R.L.
Via Nettunense 90
04011 Aprilia
Italien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt im März 2023 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Gebrauchsinformation
Stand: 04/2025

Anwendungsgebiete: Für Erwachsene bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.