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Snup Nasenspray 0,1% (15 ml)

Snup Nasenspray 0,1% (15 ml)

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Type : Nase

SKU : 04482680

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

snup Schnupfenspray 0,1%, Nasenspray, Lösung.
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und/oder zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

snup Schnupfenspray 0,1% Nasenspray, Lösung zur Anwendung bei Erwachsenen und Schulkindern
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST SNUP UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON SNUP BEACHTEN?
  3. WIE IST SNUP ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST SNUP AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST SNUP UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

snup ist ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin. Xylometazolin besitzt gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut. snup wird angewendet zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und/oder zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen. snup ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON SNUP BEACHTEN?

snup darf nicht angewendet werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Xylometazolinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei einer bestimmten Form des chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca).
  • nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhäute freilegen.
  • bei Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Es gab Berichte über schwerwiegende Nebenwirkungen (insbesondere Atemstillstand) nach Anwendung der empfohlenen Dosis. Dosisüberschreitungen sind zu vermeiden. snup darf nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bei folgenden Erkrankungen und Situationen angewendet werden:
  • wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden.
  • bei erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom.
  • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzkrankheit, Long-QT-Syndrom) und Bluthochdruck (Hypertonie).
  • Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom).
  • Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Diabetes mellitus.
  • Stoffwechselerkrankung Porphyrie.
  • Vergrößerung der Prostata.


Eine längere Anwendung von schleimhautabschwellenden Schnupfenmitteln kann zu einem chronischen Anschwellen und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen. Um zur Aufrechterhaltung eines Teiles der Nasenatmung beizutragen, sollte snup zunächst bei einem Nasenloch abgesetzt werden und nach Abklingen der Beschwerden dann bei dem anderen.

Kinder:
snup darf bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.

Anwendung von snup zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung von snup und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann es aufgrund der Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen zu einer Erhöhung des Blutdrucks kommen. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Da die Sicherheit einer Anwendung von snup in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie snup nur auf Anraten Ihres Arztes und nur nach dessen sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.

3. WIE IST SNUP ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Empfohlene Dosierung und Anwendungszeitpunkte nicht überschreiten. Soweit nicht anders verordnet, geben Erwachsene und Schulkinder nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je einen Sprühstoß snup in jedes Nasenloch.

Art der Anwendung:
snup ist zur nasalen Anwendung bestimmt.

Hinweise:
Schutzkappe abziehen. Vor der ersten Anwendung einige Pumpvorgänge in die Luft durchführen, bis ein gleichmäßiger Sprühnebel austritt. Bei allen weiteren Anwendungen ist das Nasenspray sofort gebrauchsfertig. Wiederholen Sie den Vorgang jedoch, wenn Sie snup länger als 3 Tage nicht angewendet haben. Nach Gebrauch den Sprühkopf gründlich mit einem sauberen Papiertuch säubern und die Schutzkappe wieder aufsetzen. Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern sollte jeder Nasenspray nur von einer Person benutzt werden.

Dauer der Anwendung:
snup darf nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Die Anwendung von snup bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwunds der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von snup zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von snup angewendet haben, als Sie sollten:
Informieren Sie sofort Ihren Arzt. Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch eine unbeabsichtigte Einnahme des Arzneimittels auftreten. Das klinische Bild einer Vergiftung mit snup kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen der Hemmung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems abwechseln können. Besonders bei Kindern treten nach Überdosierung häufig zentrale Effekte mit Krämpfen und Koma, verlangsamtem Herzschlag, Atemstillstand sowie eine Blutdruckerhöhung, die von einem Blutdruckabfall gefolgt werden kann, auf. Symptome der Stimulation des zentralen Nervensystems sind u.a. Angstzustände, Erregung, Halluzinationen und Krämpfe. Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie, Schläfrigkeit und Koma. Folgende weitere Symptome können auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Schwitzen, Fieber, Blässe, blau-livide Verfärbung der Haut aufgrund verminderten Sauerstoffgehalts im Blut (Zyanose), Übelkeit und Erbrechen, schneller/langsamer Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Herzklopfen, Blutdruckerhöhung oder -senkung, Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge), Atemdepression (flache, verlangsamte Atmung) und Atemstillstand (Apnoe), psychogene Störungen. Bei Vergiftungen ist ein Arzt zu Rate zu ziehen, Überwachung und Behandlung im Krankenhaus sind notwendig.

Wenn Sie die Anwendung von snup vergessen haben:
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Gefühl einer „verstopften" Nase (verstärkte Schleimhautschwellung) nach Abklingen der Wirkung, Nasenbluten.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie).
  • Blutdruckanstieg.


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST SNUP AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Behältnis nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch:
Nach Anbruch des Behältnisses nicht länger als 12 Monate verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was snup Schnupfenspray 0,1%, Nasenspray, Lösung enthält:
Der Wirkstoff ist: Xylometazolinhydrochlorid. 1 ml Nasenspray, Lösung enthält 1 mg Xylometazolinhydrochlorid. 1 Sprühstoß (ca. 0,09 ml Lösung) enthält 0,09 mg Xylometazolinhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind Kaliumdihydrogenphosphat, Meerwasser, gereinigtes Wasser.

Wie snup Schnupfenspray 0,1%, Nasenspray, Lösung aussieht und Inhalt der Packung:
Klare, farblose Lösung. snup Schnupfenspray 0,1%, Nasenspray, Lösung ist in Packungen zu 10 ml und 15 ml Nasenspray, Lösung erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Stada Consumer Health Deutschland GmbH
Stadastraße 2 - 18
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0
Telefax: 06101 603-259
Internet: www.stada.de

Hersteller:
Stada Arzneimittel AG
Stadastraße 2 - 18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2020.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 10/2020

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und/oder zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen.