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Rennie (60 St.)

Rennie (60 St.)

Normaler Preis 132,06 DKK
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Type : Magen & Darm

SKU : 01459628

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Rennie Pfefferminz 680 mg/80 mg Kautabletten.
Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen Magensäure gebunden werden soll, wie Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Rennie Pfefferminz 680 mg/80 mg Kautabletten
Wirkstoffe: Calciumcarbonat/Magnesiumcarbonat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Rennie und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Rennie beachten?
  3. Wie ist Rennie einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Rennie aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. WAS IST RENNIE UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Rennie ist ein Mittel zur Neutralisierung überschüssiger Magensäure (Antazida). Rennie wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen Magensäure gebunden werden soll, wie Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni).

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON RENNIE BEACHTEN?

Rennie darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionseinschränkung leiden,
  • wenn Sie erhöhte Calcium- oder erniedrigte Phosphatspiegel im Blut haben,
  • wenn Sie eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin haben,
  • wenn Sie calciumhaltige Nierensteine haben oder zu diesen neigen.


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Rennie ist erforderlich:
Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung, wie z.B. eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs, sein. Eine Behandlung mit Rennie sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern. Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren sollten auf das Magenbakterium H. pylori getestet werden – und im Falle des Nachweises – eine anerkannte antibakterielle Therapie in Betracht ziehen, da diese in der Regel zum Abheilen des Magengeschwürs führt, wenn eine solche Therapie erfolgreich angewendet wird. Wenn Sie Teerstuhl, Blut im Stuhl oder Bluterbrechen bemerken, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten die Calcium-, Phosphat- und Magnesiumspiegel im Blut regelmäßig kontrolliert werden, wenn calcium- und magnesiumcarbonathaltige Präparate eingenommen werden. Die Langzeitanwendung hoher Dosen kann insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen wie erhöhten Calcium- sowie Magnesiumspiegeln im Blut, Phosphatmangel mit der Gefahr einer Knochenerweichung (Osteomalazie) sowie einem Milch-Alkali-Syndrom führen. Daher sollte keine übermäßige Menge Milch (1 Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten) oder Milchprodukte mit Rennie zusammen eingenommen werden. Eine Langzeitanwendung erhöht das Risiko einer Nierensteinbildung.

Einnahme von Rennie zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Rennie kann zu einer verminderten Aufnahme folgender Stoffe führen:
  • Antibiotika aus den Gruppen der Tetracycline und Fluorochinolone sowie Cephalosporine,
  • Herzglykoside (z.B. Digoxin),
  • Fluoride, Phosphate,
  • Eisenverbindungen (Mittel zur Behandlung von Eisenmangel im Blut),
  • Chloroquin (Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria),
  • Allopurinol (Arzneimittel, das u.a. bei Gicht angewendet wird),
  • nichtsteroidale Antiphlogistika z.B. Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Penicillamin, Naproxen (entzündungshemmende Stoffe),
  • Isoniazid (Antibiotikum gegen Tuberkulose),
  • Captopril, Atenolol oder Propranolol (Mittel gegen Bluthochdruck),
  • Dicumarol (Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung),
  • Levothyroxin (Mittel zur Behandlung von Schilddrüsenfehlfunktionen),
  • Ketoconazol (Mittel gegen Pilzerkrankungen),
  • Gabapentin (Arzneimittel gegen Epilepsie und zur Behandlung von nervenbedingten Schmerzen),
  • H2-Blocker (Mittel gegen Sodbrennen),
  • Diphosphonate (Mittel gegen Osteoporose),
  • Chlorpromazin (Mittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen).

Daher sollte in der Regel ein zeitlicher Abstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme von Rennie und anderen Arzneimitteln eingehalten werden. Die Calciumaufnahme wird durch Vitamin D gesteigert. Diuretika (harntreibende Mittel) vom Thiazid-Typ: Thiazid-Diuretika reduzieren die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Rennie mit Thiaziden ist der Calciumspiegel im Blut zu kontrollieren. Herzwirksame Glykoside (Arzneimittel, die den Herzschlag steigern, wie z.B. Digoxin): Steigt der Calciumspiegel im Blut durch die Einnahme von Rennie, so wird die Empfindlichkeit gegenüber Herzglykosiden erhöht und die Gefahr von Herzrhythmusstörungen ist vergrößert.

Einnahme von Rennie zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Wie bei allen calciumhaltigen Magenpräparaten sollte die Einnahme hoher Dosen zusammen mit großen Mengen Milch (1 Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten) oder Milchprodukten vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Rennie kann während der Schwangerschaft und Stillzeit entsprechend den Einnahmeempfehlungen eingenommen werden. Eine erhöhte Missbildungsgefahr beim Kind wurde bei der Einnahme während der Schwangerschaft nicht beobachtet. Die empfohlene maximale Dosis und die Dauer der Einnahme sollten von schwangeren Frauen nicht überschritten werden. Es liegen keine Daten zur Fertilität (Fortpflanzungsfähigkeit) vor.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Rennie hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Rennie:
Rennie enthält Sucrose (Zucker). Nehmen Sie Rennie erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Hinweis für Diabetiker: 1 Kautablette Rennie entspricht 0,04 BE.

3. WIE IST RENNIE EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis: Bei Bedarf 1 bis 2 Kautabletten, zu kauen oder zu lutschen, bis zu 3-mal täglich, vorzugsweise eine Stunde nach den Mahlzeiten oder kurz vor dem Schlafengehen. Die maximale Dosis von 11 Kautabletten (8 g Calciumcarbonat) darf nicht überschritten werden. Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte generell zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Rennie erfolgen.

Dauer der Behandlung:
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung. Wenn die Beschwerden unter der Behandlung länger als 14 Tage andauern, ist ein Arzt zu konsultieren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Rennie zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Rennie eingenommen haben, als Sie sollten:
Es kann zu erhöhten Calciumspiegeln im Blut kommen. Im Falle einer Überdosierung sollten Sie daher Ihren Calciumspiegel von einem Arzt kontrollieren lassen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Wenn Sie die Einnahme von Rennie vergessen haben:
Erhöhen Sie nicht die Dosis, sondern halten Sie sich an die empfohlene Dosierung.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch Rennie Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Klinische Symptome können Ausschlag, Urtikaria, Angioödem und Anaphylaxie sein.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen (Häufigkeit nicht bekannt):
Insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktion können bei Langzeiteinnahme hoher Dosen erhöhte Magnesium- oder Calciumspiegel im Blut und eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes auftreten, die zu Magen-Darm-Symptomen und Muskelschwäche führen kann. Des Weiteren kann es zu Phosphatmangel mit der Gefahr einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Häufigkeit nicht bekannt):
Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden und Durchfall können auftreten.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen (Häufigkeit nicht bekannt):
Muskelschwäche kann auftreten.

Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können, sind Geschmacksverlust, Calciumablagerungen in der Niere und allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, erhöhter Gehalt von Abfallprodukten im Blut.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST RENNIE AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf! Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfallsdatum
nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Rennie enthält:
Die Wirkstoffe sind: Calciumcarbonat und Schweres basisches Magnesiumcarbonat. 1 Tablette enthält 680 mg Calciumcarbonat (entsprechend 272 mg Calcium) und 80 mg Schweres basisches Magnesiumcarbonat. Die sonstigen Bestandteile sind: Sucrose (Zucker: 475 mg), vorverkleisterte Stärke (aus Mais), Kartoffelstärke, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Talkum, dickflüssiges Paraffin, Pfefferminz-Aroma, Pulver, 87.9064/7920, Robertet, Zitronen-Aroma, 987323/P, Firmenich.

Wie Rennie aussieht und Inhalt der Packung:
Rennie ist eine cremeweiße, quadratische Kautablette mit Pfefferminzgeschmack mit nach innen gewölbten Flächen und mit der Prägung „Rennie“ auf beiden Seiten. Rennie ist erhältlich in Blisterpackungen mit 24, 36, 60 oder 120 Kautabletten rezeptfrei in Ihrer Apotheke.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Bayer Vital GmbH
51368 Leverkusen
Deutschland
Telefon: (0214) 301
Telefax: (0214) 30 57 209
E-Mail: bayer-vital@bayerhealthcare.com

Hersteller
Delpharm Gaillard
33, Rue de l'industrie
74240 Gaillard
Frankreich

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2013.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 11/2017

Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen Magensäure gebunden werden soll, wie Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni).