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Reactine DUO (6 St.)

Reactine DUO (6 St.)

Normaler Preis 52,08 DKK
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Type : Erkältung

SKU : 07387580

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Reactine Duo 5 mg/120 mg Retardtabletten.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (allergischer Schnupfen), wenn sie mit Nasenverstopfung einhergeht. Warnhinweise: Enthält Lactose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Reactine Duo 5 mg/120 mg Retardtabletten zur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen bis 60 Jahre zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis, wenn sie mit Nasenverstopfung einhergeht.
Wirkstoffe: Cetirizindihydrochlorid, Pseudoephedrinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST REACTINE DUO UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON REACTINE DUO BEACHTEN?
  3. WIE IST REACTINE DUO EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST REACTINE DUO AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN.


1. WAS IST REACTINE DUO UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Reactine duo ist ein Mittel zur Behandlung von allergischer Rhinitis mit verstopfter Nase.

Reactine duo wird angewendet zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (allergischer Schnupfen), wenn sie mit Nasenverstopfung einhergeht.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON REACTINE DUO BEACHTEN?

Reactine duo darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Cetirizindihydrochlorid, Pseudoephedrinhydrochlorid, Ephedrin, Hydroxyzin, andere Piperazin-Derivate (eng verwandte Wirkstoffe aus anderen Arzneimitteln) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei erhöhtem Augeninnendruck oder grünem Star (Glaukom).
  • wenn Sie eine schwere akute (plötzliche) oder chronische (langandauernde) Nierenerkrankung oder Nierenversagen haben.
  • bei Harnverhalt.
  • bei einem Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom).
  • wenn Sie sehr hohen Blutdruck (schwere Hypertonie) oder einen durch Ihre Arzneimittel nicht beherrschbaren Bluthochdruck haben, sowie bei anderen schweren Herzkreislauferkrankungen, z. B. koronare Herzkrankheit und Herzrhythmusstörungen.
  • bei unkontrollierter Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).
  • bei Schlaganfall mit Hirnblutung in der Vorgeschichte.
  • bei einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines Schlaganfalls mit Hirnblutung.
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Dihydroergotamin oder Monoaminoxidase(MAO)-Hemmern oder innerhalb von 2 Wochen nach Beendigung einer MAO-Hemmer-Therapie.
  • während der Schwangerschaft.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Reactine duo einnehmen.

Nach der Einnahme von Pseudoephedrin-haltigen Arzneimitteln wurden Fälle des Posterioren Reversiblen Enzephalopathie-Syndroms (PRES) und des Reversiblen Zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) berichtet. PRES und RCVS sind seltene Zustände, die zu einer verminderten Durchblutung des Gehirns führen können. Beenden Sie die Einnahme von Reactine duo sofort und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen eines PRES oder RCVS sein könnten (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Bei Auftreten von Bluthochdruck, Herzrasen, Herzklopfen oder Herzrhythmusstörungen, Übelkeit oder anderen neurologischen Zeichen (z. B. Kopfschmerzen oder verstärkte Kopfschmerzen) ist die Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie Epileptiker sind oder ein Anfallsrisiko besteht, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Eine Stimulation des zentralen Nervensystems mit Krämpfen oder einem kardiovaskulären Kollaps mit Blutdruckabfall kann durch sympathomimetische Amine ausgelöst werden. Diese Wirkungen können bei Kindern, älteren Patienten oder bei Überdosierung häufiger auftreten.

Vorsicht ist geboten bei Patienten unter Digitalisbehandlung (Herzglykoside), die Herzrhythmusstörungen, schnellen Herzschlag oder eine Herzinfarkt-Vorgeschichte haben.

Bei Patienten mit vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen, insbesondere mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) oder Bluthochdruck (Hypertonie), sollte das Arzneimittel unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus oder Blasenentleerungsstörungen aufgrund einer Prostatavergrößerung sollten Pseudoephedrin nicht einnehmen, außer auf ärztliche Anweisung.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit der Neigung zum Harnverhalt (z. B. Querschnittlähmung), da Cetirizin das Risiko eines Harnverhalts erhöhen kann.

Die Anwendung bei Patienten mit verengenden Magengeschwüren (stenosierendem peptischem Ulkus), Verengung am Magenausgang oder Verengung des Blasenhalses sollte mit Vorsicht erfolgen.

Vorsicht ist auch geboten bei Patienten, die mit blutdrucksenkenden Mitteln (Antihypertonika), trizyklischen Antidepressiva, anderen Antihistaminika oder anderen Sympathomimetika, einschließlich Mitteln zur Behandlung einer verstopften Nase, Appetitzüglern oder amphetaminähnlichen Psychostimulanzien, behandelt werden.

Vorsicht ist geboten bei Migränepatienten, die mit gefäßverengenden Medikamenten aus der Gruppe der Ergotalkaloide behandelt werden.

Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Patienten mit Risikofaktoren für blutende Schlaganfälle. Das Risiko kann in Kombination mit gefäßverengenden Substanzen wie Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin oder anderen Arzneimitteln, die zur Abschwellung der Nasenschleimhäute angewendet werden (z. B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin), erhöht sein.

Aufgrund der gefäßverengenden Wirkung von Pseudoephedrin ist Vorsicht geboten bei Patienten mit Risiko einer erhöhten Thrombenbildung, wie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Bei Einnahme von Reactine duo können plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm aufgrund einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) auftreten. Falls Sie diese Magen-Darm-Beschwerden entwickeln, beenden Sie die Einnahme von Reactine duo und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf.

Bei der Anwendung von Reactine duo kann es zu einer verminderten Blutversorgung des Sehnervs kommen. Wenn Sie einen plötzlichen Sehverlust bemerken, beenden Sie die Einnahme von Reactine duo und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Bluthochdruck, die gleichzeitig mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt werden, da sowohl Pseudoephedrin als auch NSAR den Blutdruck erhöhen können.

Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder anderen ZNS-dämpfenden Mitteln.

Wie bei anderen Substanzen, die das zentrale Nervensystem stimulieren, wurde auch mit Pseudoephedrinhydrochlorid Missbrauch beobachtet. Eine regelmäßige Anwendung kann zu Toleranz führen, was ein erhöhtes Risiko für eine Überdosierung mit sich bringt. Höhere als die empfohlenen Dosen können zu schweren Nebenwirkungen führen. Ein plötzliches Absetzen der Behandlung nach Missbrauch kann Depressionen zur Folge haben.

Wenn Sie Pusteln mit oder ohne Fieber oder eine generalisierte Hautrötung bekommen, beenden Sie die Einnahme von Reactine duo und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Werden halogenierte Anästhetika (Inhalationsanästhetika) unter der Behandlung mit indirekten Sympathomimetika angewendet, kann es intraoperativ zu einem akuten Bluthochdruck kommen. Daher sollte die Behandlung möglichst 24 Stunden vor einer Narkose abgesetzt werden, wenn ein operativer Eingriff geplant ist.

Eine Behandlung mit Pseudoephedrin kann zu einem positiven Dopingtest führen.

Vor einem Allergietest sollten Sie dieses Arzneimittel für drei Tage absetzen, da Antihistaminika das Ergebnis eines Allergietests beeinflussen können.

Setzen Sie das Arzneimittel bei anhaltenden, sich verschlechternden oder neuen Symptomen ab und kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Kinder:
Reactine duo sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da die Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen sind.

Ältere Personen und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:
Reactine duo sollte nicht bei Patienten über 60 Jahren und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion angewendet werden. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit ist bei diesen Patienten nicht nachgewiesen und es liegen keine Daten für eine geeignete Dosisempfehlung vor.

Einnahme von Reactine duo zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Die gleichzeitige Anwendung von Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) und Pseudoephedrin kann zu einem kritischen Blutdruckanstieg führen. Aufgrund der langen Wirkungszeit von MAO-Hemmern ist diese Wechselwirkung bis zu 15 Tage nach dem Absetzen einer solchen Behandlung möglich.

Die gleichzeitige Anwendung von Reactine duo vermindert die blutdrucksenkende Wirkung von Beta-Blockern sowie die Wirkung von α-Methyldopa, Mecamylamin, Reserpin und Veratrumalkaloiden und Guanethidin.

Die Herz-Wirkung von Digitalis wird durch Pseudoephedrin verstärkt. Reactine duo sollte daher von Patienten, die eine Digitalisbehandlung erhalten, nicht eingenommen werden.

Die gleichzeitige Anwendung bestimmter (halogenierter) Narkosemittel kann Herzrhythmusstörungen hervorrufen oder verschlimmern.

Folgende Kombinationen sind aufgrund des Risikos einer Gefäßverengung und der damit verbundenen Blutdruckerhöhung zu vermeiden:
Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid, Pergolid, Dihydroergotamin, Ergotamin, Methylergometrin, Linezolid.

Reactine duo sollte aufgrund des Risikos einer Vasokonstriktion nicht mit anderen Arzneimitteln kombiniert werden, die zur Behandlung einer verstopften Nase angewendet werden (z. B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin).

Reactine duo sollte nicht zusammen mit Salbutamol-Tabletten (Verstärkung von kardiovaskulären Nebenwirkungen) sowie Antidepressiva, einschließlich MAO-Hemmern, eingenommen werden.

Mittel gegen Sodbrennen (Antazida und Protonenpumpenhemmer) erhöhen die Aufnahme von Pseudoephedrin, Kaolin verringert diese.

Aufgrund der Eigenschaften von Cetirizin werden keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln erwartet.

Einnahme von Reactine duo zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Nahrung hat keinen merklichen Einfluss auf die Aufnahme von Cetirizin und Pseudoephedrin.

Wenn Sie empfindlich reagieren, kann die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder Beruhigungsmitteln Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Reaktionsvermögen zusätzlich beeinträchtigen. Reactine duo sollte, wie andere Arzneimittel auch, nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Reactine duo darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Die Einnahme von Pseudoephedrin während der Schwangerschaft verringert die Blutversorgung der Gebärmutter.

Stillzeit:
Da Cetirizin und Pseudoephedrin, Wirkstoffe von Reactine duo, in die Muttermilch übergehen, sollte Reactine duo während der Stillzeit nur eingenommen werden, wenn Ihr Arzt dies für notwendig erachtet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
In klinischen Studien führte Cetirizin in der empfohlenen Dosis nicht zu Anzeichen einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, der Wachsamkeit und der Fahrtüchtigkeit. Wenn Sie Schwindel oder Schläfrigkeit bemerken, sollten Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, ohne sicheren Halt arbeiten oder Maschinen bedienen. Beachten Sie die empfohlene Dosis und beobachten Sie sorgfältig Ihre Reaktion auf das Arzneimittel.

Wenn Sie empfindlich reagieren, kann die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder Beruhigungsmitteln Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Reaktionsvermögen zusätzlich beeinträchtigen.

Von Pseudoephedrin wurden keine negativen Auswirkungen berichtet und es werden auch keine erwartet.

Reactine duo enthält Lactose:
Nehmen Sie Reactine duo daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Reactine duo enthält Natrium:
Reactine duo enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. WIE IST REACTINE DUO EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene bis 60 Jahre und Jugendliche ab 12 Jahren:
Nehmen Sie zweimal täglich (morgens und abends) eine Retardtablette ein.

Nehmen Sie nicht mehr als 2 Retardtabletten innerhalb von 24 Stunden ein.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Retardtablette mit einem Glas Wasser ein.

Die Retardtablette muss unzerkaut, unzerbrochen und ungelutscht als Ganzes geschluckt werden. Die Retardtablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Dauer der Behandlung:
Die Behandlung sollte nicht über das Abklingen der Symptome hinaus fortgesetzt werden. Es ist ratsam, die Behandlung auf maximal 14 Tage zu beschränken. Nach Besserung der Schleimhautschwellung der oberen Atemwege kann die Behandlung bei Bedarf nur mit einem Antihistaminikum fortgesetzt werden.

Die empfohlene Dosis und Behandlungsdauer dürfen nicht überschritten werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Reactine duo zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Reactine duo eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei Einnahme zu großer Mengen können sich die unten beschriebenen Nebenwirkungen verstärken. In diesem Fall verständigen Sie einen Arzt. Dieser wird dann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden.

Die Behandlung bei Überdosierung erfolgt symptomatisch. Die Resorption des Wirkstoffs im Magen kann mit Wasser-suspendierter Aktivkohle erfolgen. Cetirizin und Pseudoephedrin sind kaum dialysierbar.

Wenn Sie die Einnahme von Reactine duo vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Fahren Sie mit der Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Schwere Krankheiten, die Blutgefäße im Gehirn betreffen, bekannt als Posteriores Reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und Reversibles Zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS).

Beenden Sie die Einnahme von Reactine duo sofort und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen eines Posterioren Reversiblen Enzephalopathie-Syndroms (PRES) und des Reversiblen Zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) sein könnten.

Dazu gehören:
  • starke Kopfschmerzen mit plötzlichem Beginn
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verwirrtheit
  • Krämpfe
  • Sehstörungen


Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
Kopfschmerzen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
Nervosität, Schlaflosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit/Schläfrigkeit (Somnolenz), schneller Herzschlag, Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwäche, Halsschmerzen, Müdigkeit.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Allergische Reaktionen (einschließlich anaphylaktischer Schock), Halluzinationen, Krampfanfälle, Muskelzittern, Herzrhythmusstörungen, Blässe, erhöhter Blutdruck, Erbrechen, Leberschädigung (Erhöhung von Transaminasen, alkalischer Phosphatase, Gamma-GT, Bilirubin), trockene Haut, vermehrtes Schwitzen, Nesselsucht, Schmerzen beim Wasserlassen, psychische Störungen wie Aggression, Verwirrung, Depression, Schwellungen, Gewichtszunahme.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Geschmacksstörungen, Akkommodationsfehler, verschwommenes Sehen, Kreislaufversagen (kardiovaskulärer Kollaps), fixes Arzneimittelexanthem, Schwellung von Haut und Schleimhaut, Thrombozytopenie, unwillkürliche Muskelanspannungen (Tics), kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope), neurologisch bedingte Bewegungsstörungen, unkontrollierbare zirkuläre Augenbewegungen, Enuresis.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Unruhe, ZNS-Stimulation durch Pseudoephedrin, abnormale Pupillenerweiterung, Augenschmerzen, Sehverschlechterung, abnormale Lichtempfindlichkeit, Schlaganfall, Atembeschwerden (Dyspnoe), Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung), erhöhter Appetit, Gedächtnisverlust, Gedächtnisstörungen, Schwindel, visuelle Halluzinationen, Herzinfarkt*, Dickdarmentzündung aufgrund unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis), Leberentzündung (Hepatitis), verminderte Blutversorgung des Sehnervs (ischämische Optikusneuropathie), erektile Dysfunktion, Gelenkschmerzen.

Juckreiz (starker Juckreiz) bei Beendigung der Einnahme des Arzneimittels.

Pusteln mit oder ohne Fieber oder eine generalisierte Hautrötung (mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose - AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung mit Reactine duo auftreten. Siehe Abschnitt 2.

Wenn Sie diese Symptome bemerken, beenden Sie die Einnahme von Reactine duo und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

In sehr seltenen Fällen wurden Suizidgedanken berichtet. Wenn Sie ähnliche Gedanken haben, beenden Sie die Einnahme der Retardtablette und kontaktieren Sie Ihren Arzt.

* Eine Sicherheitsstudie nach der Zulassung (PASS) hat keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herzinfarkt oder Schlaganfall im Zusammenhang mit der Anwendung von Arzneimitteln zur Reduktion von Nasenschleimhautschwellungen, einschließlich Pseudoephedrin, ergeben.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abteilung Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST REACTINE DUO AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und auf der Blisterpackung nach „Verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Damit leisten Sie einen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN.

Was Reactine duo enthält:
Die Wirkstoffe sind:
Cetirizindihydrochlorid und Pseudoephedrinhydrochlorid. Eine Retardtablette enthält 5 mg Cetirizindihydrochlorid und 120 mg Pseudoephedrinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Hypromellose (E464), mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Titandioxid (E171), Macrogol 400.

Wie Reactine duo aussieht und Inhalt der Packung:
Reactine duo sind weiße, runde, bikonvexe Retardtabletten. Reactine duo ist in Packungen mit 6 Retardtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Johnson & Johnson GmbH
Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Telefon: 00800 260 260 00 (kostenfrei)

Hersteller:
McNeil Iberica S.L.U.
Antigua Ctra N-II, Km 32,800
28805 Alcala de Henares (Madrid)
Spanien



Hersteller:
JNTL Consumer Health (France) SAS
Domaine de Maigremont
27100 Val-de-Reuil
Frankreich

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2024.

Quelle: www.allergieratgeber.de und Angaben der Packungsbeilage
Veröffentlicht: 04/2025

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (allergischer Schnupfen), wenn dieser von einer verstopften Nase begleitet wird. Warnhinweise: Enthält Lactose.