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PVP JOD AL Salbe (25 g)

PVP JOD AL Salbe (25 g)

Normaler Preis 34,41 DKK
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Type : Behandlung von Hautkrankheiten

SKU : 00562560

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

PVP-JOD AL Salbe.
Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete: zur Anwendung auf Haut und Wunden, zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut wie z. B. Decubitus (Wundliegen), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

PVP-JOD AL Salbe
Wirkstoff: Povidon-Iod 100 mg/g Salbe

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 2 – 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST PVP-JOD AL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PVP-JOD AL BEACHTEN?
  3. WIE IST PVP-JOD AL ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST PVP-JOD AL AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST PVP-JOD AL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

PVP-JOD AL ist ein Antiseptikum (keimtötendes Mittel) zur Anwendung auf Haut und Wunden, zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut wie z. B. Decubitus (Wundliegen), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PVP-JOD AL BEACHTEN?

PVP-JOD AL darf nicht angewendet werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Iod oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddrüsenerkrankung leiden.
  • wenn Sie an der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring leiden.
  • wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie der Schilddrüse mit Iod (Radioiodtherapie) geplant oder durchgeführt wurde (bis zum Abschluss der Behandlung).
  • bei sehr kleinen Frühgeborenen (Geburtsgewicht unter 1500 g).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PVP-JOD AL anwenden. Nach Schilddrüsenerkrankungen oder im Falle einer Struma sollten Sie PVP-JOD AL nur bei ausdrücklicher Verordnung des Arztes länger und großflächiger (z. B. über 10 % der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) anwenden. Auch nach Beendigung der Behandlung (bis zu 3 Monate) ist auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion (siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?) zu achten und ggf. die Schilddrüsenfunktion zu überwachen. Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Anwendung von PVP-JOD AL zu vermeiden (siehe unter Abschnitt 2.: Anwendung von PVP-JOD AL zusammen mit anderen Arzneimitteln). Aufgrund der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffs Povidon-Iod können verschiedene diagnostische Untersuchungen unter Behandlung mit PVP-JOD AL falsch-positive Ergebnisse liefern (u. a. Toluidin und Guajakharz zur Bestimmung von Hämoglobin oder Glukose im Stuhl oder Urin). Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse beeinflussen, dies kann zu Störungen von Schilddrüsenuntersuchungen (Schilddrüsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radioioddiagnostik) führen und eine geplante Radioiodtherapie unmöglich machen. Bis zur Durchführung einer neuen Szintigraphie sollte nach Beendigung der PVP-JOD AL-Behandlung eine Wartezeit von mindestens 1 – 2 Wochen eingehalten werden.

Kinder:
Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten ist PVP-JOD AL nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion notwendig. Eine Aufnahme von PVP-JOD AL durch den Säugling über den Mund muss unbedingt vermieden werden.

Ältere Menschen:
Bei älteren Menschen ist die Gefahr einer iodinduzierten Hyperthyreose erhöht. Daher sollte PVP-JOD AL nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Bei älteren Patienten mit Struma oder besonderer Disposition für Funktionsstörungen der Schilddrüse sollte eine großflächige und längerfristige Anwendung von PVP-JOD AL nur auf ausdrückliche ärztliche Anordnung erfolgen. Gegebenenfalls ist die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.

Anwendung von PVP-JOD AL zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Es ist zu erwarten, dass Povidon-Iod, der Wirkstoff von PVP-JOD AL, mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z. B. Blut- und Eiterbestandteilen, reagiert, wodurch dessen Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann. Bei gleichzeitiger Anwendung von PVP-JOD AL und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln kommt es durch Oxidation der Enzymkomponente zur Minderung der Wirkung beider Arzneimittel. Eine gegenseitige Wirkungsabschwächung tritt auch bei gleichzeitiger Anwendung von PVP-JOD AL und silberhaltigen Desinfektionsmitteln, Wasserstoffperoxid oder Taurolidin ein. PVP-JOD AL darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nach quecksilberhaltigen Wundbehandlungs- oder Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umständen aus Iod und Quecksilber ein die Haut schädigender Stoff bilden kann. Patienten, die mit Lithium-Präparaten behandelt werden, sollten eine regelmäßige, insbesondere großflächige Anwendung von PVP-JOD AL vermeiden, da aufgenommenes Iod eine mögliche Auslösung einer Hypothyreose durch Lithium fördern kann.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf PVP-JOD AL nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt angewendet werden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion des Kindes notwendig. Eine Aufnahme von PVP-JOD AL durch den Säugling aus der Muttermilch muss unbedingt vermieden werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es liegen keine Daten über die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

3. WIE IST PVP-JOD AL ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie und wann sollten Sie PVP-JOD AL anwenden?
Tragen Sie PVP-JOD AL Salbe ein- bis mehrmals täglich gleichmäßig auf die geschädigte Stelle auf. Die Braunfärbung von PVP-JOD AL ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt dessen Wirksamkeit an. Eine wesentliche Entfärbung zeigt die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präparates an.

Wie oft und wie lange sollten Sie PVP-JOD AL anwenden?
Bei wiederholter Anwendung richten sich Häufigkeit und Dauer der Anwendung nach der vorliegenden Indikation. PVP-JOD AL kann ein- bis mehrmals täglich angewendet werden. Die Wundbehandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie noch Anzeichen einer Entzündung bestehen. Sollten sich Ihre Beschwerden nach mehrtägiger (2 – 5 Tage) regelmäßiger Anwendung nicht gebessert haben oder sollten nach Abschluss der Behandlung neue Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Wenn Sie eine größere Menge PVP-JOD AL angewendet haben, als Sie sollten:
Siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch PVP-JOD AL Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Bei längerfristiger Anwendung von PVP-JOD AL auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen kann eine erhebliche Iodaufnahme erfolgen. In seltenen Fällen können Patienten mit einer vorbestehenden Schilddrüsenerkrankung eine Schilddrüsenüberfunktion (iodinduzierte Hyperthyreose) entwickeln, teilweise mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe (siehe auch im Abschnitt 2.: PVP-JOD AL darf nicht angewendet werden).

Haut- und Unterhautzellgewebe:
Bei der Anwendung von PVP-JOD AL kann es in sehr seltenen Fällen zu Hautresorptionserscheinungen kommen, wie Kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich als Jucken, Rötung, Bläschen etc. äußern können.

Nierenerkrankungen und Harnwege:
Nach Anwendung großer Mengen Povidon-Iod-haltiger Arzneimittel (z. B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serum-Osmolaritätsstörungen, einer Einschränkung der Nierenfunktion sowie einer Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) beschrieben worden.

Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten kann es zu systemischen allergischen Reaktionen kommen, bis hin zum anaphylaktischen Schock oder Angioödem (z. B. Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Zunge und/oder Rachen, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, Nesselausschlag).

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST PVP-JOD AL AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tube nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. PVP-JOD AL ist nach dem ersten Öffnen 6 Monate haltbar!

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was PVP-JOD AL enthält:
Der Wirkstoff ist Povidon-Iod. 1 g Salbe enthält 100 mg Povidon-Iod (mittleres Molekulargewicht 44.000) mit einem verfügbaren Iod-Gehalt von 10 %. Die sonstigen Bestandteile sind: Macrogol 400, Macrogol 4000, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.

Wie PVP-JOD AL aussieht und Inhalt der Packung:
Rotbraune Salbe. PVP-JOD AL ist in Packungen mit 25 g, 100 g und 300 g Salbe erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Aliud Pharma GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 19
D-89150 Laichingen
info@aliud.de

Hersteller:
Stada Arzneimittel AG
Stadastraße 2 - 18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im April 2015.

Quelle: Angaben der Verpackung
Gültig: 10/2018

Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete: zur Anwendung auf Haut und Wunden, zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut wie z. B. Wundliegen, Unterschenkelgeschwüren, oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.