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Paracetamol HEU 500mg TAB (20 Stk.)

Paracetamol HEU 500mg TAB (20 Stk.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 16352066

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Paracetamol Heumann 500 mg Tabletten bei Schmerzen und Fieber.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/oder Fieber. Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden, als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Paracetamol Heumann 500 mg Tabletten bei Schmerzen und Fieber, zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/oder Fieber, zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 11 Jahren
Wirkstoff: Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht
  1. Was ist Paracetamol Heumann und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Paracetamol Heumann beachten?
  3. Wie ist Paracetamol Heumann einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Paracetamol Heumann aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.


1. WAS IST PARACETAMOL HEUMANN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Paracetamol Heumann enthält den Wirkstoff Paracetamol.

Paracetamol Heumann ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).

Paracetamol Heumann wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/oder Fieber.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PARACETAMOL HEUMANN BEACHTEN?

Paracetamol Heumann darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Paracetamol Heumann einnehmen:
  • wenn Sie an chronischem Alkoholismus leiden
  • wenn Sie an einer eingeschränkten Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
  • bei vorbestehender Nierenschädigung
  • bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen
  • bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, der zu einer schweren Blutarmut, auch Favismus genannt, führen kann
  • bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines beschleunigten Zerfalls von roten Blutkörperchen)
  • bei Mangel des Leberstoffwechselproteins Glutathion (z.B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch)
  • bei Flüssigkeitsmangel, z.B. durch geringe Flüssigkeitszufuhr, Durchfall oder Erbrechen
  • bei chronischer Mangelernährung
  • bei einem Körpergewicht unter 50 kg
  • bei höherem Alter


Wenn Sie an schweren Erkrankungen, wie z. B. schwerer Niereninsuffizienz oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu Organversagen führen), oder an Mangelernährung oder chronischem Alkoholismus leiden oder wenn Sie auch Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen.

Es wurde über einen schwerwiegenden Zustand bei Patienten in diesen Situationen berichtet, der als metabolische Azidose (eine Störung des Blut- und Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Dies geschah, wenn Paracetamol in normalen Dosen über einen längeren Zeitraum verwendet wurde, oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Anzeichen einer metabolischen Azidose können sein: schwere Atemnot mit tiefen, schnellen Atemzügen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt oder bei hohem Fieber, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Paracetamol enthalten. Ihr Arzt wird dann die Dosis anpassen, um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden.

Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Drogenbehandlung behandelt werden dürfen.

Generell kann der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Beim plötzlichen Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Entzugssymptome klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollte die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Nehmen Sie Paracetamol Heumann ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht über längere Zeit oder in höheren Dosen ein.

Eine einmalige Einnahme der gesamten Tagesdosis kann zu einer schweren Leberschädigung führen; in diesem Fall ist sofortige ärztliche Hilfe aufzusuchen.

Einnahme von Paracetamol Heumann zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wechselwirkungen sind möglich mit:
  • Gichtmitteln wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid ist die Dosis von Paracetamol Heumann zu reduzieren, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
  • Schlafmitteln wie Phenobarbital
  • Epilepsiemitteln wie Phenytoin und Carbamazepin
  • Tuberkulosemitteln (Rifampicin, Isoniazid)
  • anderen Arzneimitteln, die die Leber schädigen können


Es kann in Einzelfällen bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol Heumann zu Leberschäden kommen.

  • Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme von Paracetamol und damit dessen Wirksamkeit reduzieren.
  • Mitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt, deshalb Paracetamol Heumann nur nach ärztlichem Rat zusammen mit Zidovudin einnehmen.
  • Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos einer Blut- und Flüssigkeitshaushaltsstörung (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden muss (siehe Abschnitt 2.).


Nach gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin wird Ihr Arzt Ihre Werte genau überwachen.

Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über mehr als eine Woche verstärkt die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Medikamenten, insbesondere Warfarin. Daher sollten Langzeitgaben von Paracetamol bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden, nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Gelegentliche Einnahme von Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungsneigung.
Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können die Aufnahme und den Wirkeintritt von Paracetamol beschleunigen.

  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer verlangsamten Magenentleerung führen, kann die Aufnahme und der Wirkeintritt von Paracetamol verzögert sein.
  • Die Eliminationshalbwertszeit von Chloramphenicol kann durch Paracetamol verlängert werden.
  • Salicylamide können zu einer Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol führen.


Einfluss der Einnahme von Paracetamol Heumann auf Laboruntersuchungen:
Die Harnsäurebestimmung und die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

Einnahme von Paracetamol Heumann zusammen mit Alkohol:
Paracetamol Heumann darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Paracetamol Heumann sollte während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingenommen werden. Sie sollten Paracetamol Heumann während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.

Stillzeit:
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Paracetamol Heumann hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Dennoch ist nach Einnahme eines Schmerzmittels stets Vorsicht geboten.

3. WIE IST PARACETAMOL HEUMANN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosis richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis.

Das spezifische Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.

Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Körpergewicht (Alter) Einzeldosis in Anzahl der Tabletten max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten
33 kg - 43 kg (Kinder 11 - 12 Jahre) 1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol) 4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol)
ab 43 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) 1 - 2 Tabletten (entsprechend 500 - 1000 mg Paracetamol) 8 Tabletten (entsprechend 4000 mg Paracetamol)


Spezielle Patientengruppen:

Lebererkrankungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenerkrankungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert oder das Dosisintervall verlängert werden. Eine Tagesgesamtdosis von 2 g darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.

Schwere Niereninsuffizienz:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) sollte das Dosisintervall mindestens 8 Stunden betragen. Soweit nicht anders verordnet, wird bei Patienten mit Niereninsuffizienz eine Dosisreduktion empfohlen. Das Dosisintervall zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen, siehe Tabelle.

Erwachsene: Dosis
glomeruläre Filtrationsrate
10 - 50 ml/min 500 mg alle 6 Stunden
< 10 ml/min 500 mg alle 8 Stunden


Ältere Patienten:
Erfahrungsgemäß ist keine besondere Dosisanpassung notwendig. Allerdings kann es bei geschwächten, immobilen älteren Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren oder das Dosisintervall zu verlängern.

Ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale Tagesdosis von 60 mg/kg Körpergewicht (bis maximal 2 g/Tag) nicht überschritten werden bei:
  • einem Körpergewicht unter 50 kg
  • chronischem Alkoholismus
  • Flüssigkeitsmangel
  • chronischer Mangelernährung


Anwendung bei Kindern und Jugendlichen mit geringem Körpergewicht:
Die Anwendung von Paracetamol Heumann bei Kindern unter 11 Jahren bzw. mit einem Körpergewicht unter 33 kg wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Altersgruppe nicht geeignet ist. Für diese Altersgruppe stehen jedoch geeignete Dosisstärken oder Darreichungsformen zur Verfügung.

Art der Anwendung:
Paracetamol Heumann wird unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie die ganze Tablette nicht schlucken können.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Paracetamol Heumann ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Paracetamol Heumann eingenommen haben, als Sie sollten:
Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Tabletten Paracetamol Heumann) täglich und für Kinder 60 mg/kg/Tag nicht überschreiten. Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf. Wenn eine größere Menge Paracetamol Heumann als empfohlen eingenommen wurde, rufen Sie den nächsten Arzt! Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit der Arzt über die eingenommene Dosis des Wirkstoffs informiert werden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Paracetamol Heumann vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar


Mögliche Nebenwirkungen, die sofortiges Handeln erfordern:
Sehr selten können allergische Reaktionen in Form eines einfachen Hautausschlages oder Nesselsuchtausschlages bis hin zu einer Schockreaktion auftreten. Bei einer allergischen Schockreaktion müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr selten wurden Veränderungen des Blutbildes wie eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose), eine Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) oder eine Verminderung der Anzahl der weißen und roten Blutkörperchen sowie der Blutplättchen (Panzytopenie) berichtet.

Erkrankungen des Immunsystems:
  • Sehr selten können allergische Reaktionen in Form eines einfachen Hautausschlages oder Nesselsuchtausschlages bis hin zu einer Schockreaktion auftreten.
  • Sehr selten kann Angioödem auftreten.
  • Wenn eine allergische Schockreaktion auftritt, müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
  • Sehr selten kam es bei empfindlichen Personen zu einer Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma).


Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Nicht bekannt: ein schwerwiegender Zustand, der das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2.).

Leber- und Gallenerkrankungen:
Über einen leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen) wurde selten berichtet.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
  • Selten: Hautausschlag, Juckreiz, Erythem, Urtikaria
  • Sehr selten: Fälle von schweren Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulose)


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST PARACETAMOL HEUMANN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Paracetamol Heumann enthält:
Der Wirkstoff ist:
Paracetamol. Eine Tablette enthält 500 mg Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich].

Wie Paracetamol Heumann aussieht und Inhalt der Packung:
Paracetamol Heumann sind weiße bis cremefarbene, längliche, unüberzogene Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite.

Paracetamol Heumann ist in Packungen mit 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
HEUMANN PHARMA
GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50
90449 Nürnberg
E-Mail: info@Heumann.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2025.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 06/2025

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/oder Fieber. Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden, als in der Packungsbeilage vorgegeben!