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Pantozol Control 20mg (14 St.)

Pantozol Control 20mg (14 St.)

Normaler Preis 104,16 DKK
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Type : Magen & Darm

SKU : 05124445

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Pantozol Control 20 mg magensaftresistente Tabletten.
Wirkstoff: Pantoprazol. Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Pantozol Control 20 mg magensaftresistente Tabletten, zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen
Wirkstoff: Pantoprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Sie sollten PANTOZOL Control ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Wochen einnehmen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist PANTOZOL Control und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von PANTOZOL Control beachten?
  3. Wie ist PANTOZOL Control einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist PANTOZOL Control aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.


1. Was ist PANTOZOL Control und wofür wird es angewendet?

PANTOZOL Control enthält den Wirkstoff Pantoprazol, der eine Art Pumpe blockiert, die die Magensäure herstellt. Das Ergebnis ist eine Verringerung der Säuremenge im Magen.

PANTOZOL Control wird angewendet zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.

Reflux ist der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, der zu einer schmerzhaften Entzündung führen kann. Diese kann Symptome wie ein schmerzhaftes Brennen im Brustbereich (Sodbrennen) sowie einen sauren Geschmack im Mund (saures Aufstoßen) verursachen.

Bereits nach einem Behandlungstag mit PANTOZOL Control können Ihre Symptome von Reflux und Sodbrennen gelindert werden, doch muss dieses Arzneimittel nicht zwingend eine sofortige Linderung verschaffen. Zur Linderung der Beschwerden kann es notwendig sein, die Tabletten an 2 – 3 aufeinanderfolgenden Tagen einzunehmen.

Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von PANTOZOL Control beachten?

PANTOZOL Control darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Siehe „Einnahme von PANTOZOL Control zusammen mit anderen Arzneimitteln“.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PANTOZOL Control einnehmen:
  • wenn Sie bereits 4 Wochen oder länger wegen Sodbrennen oder Verdauungsstörungen in Behandlung sind.
  • wenn Sie über 55 Jahre alt sind und täglich nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gegen Verdauungsstörungen einnehmen.
  • wenn Sie über 55 Jahre alt sind und neue oder kürzlich veränderte Refluxsymptome auftreten.
  • wenn Sie ein Geschwür im Magen hatten oder eine Magenoperation hinter sich haben.
  • wenn Sie an Leberproblemen oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder Augen) leiden.
  • wenn Sie regelmäßig Ihren Arzt aufsuchen müssen wegen schwerwiegenden Beschwerden oder ernsthaften Krankheiten.
  • wenn eine Endoskopie oder ein Atemtest, genannt 13C-Harnstoff-Atemtest, geplant ist.
  • wenn Sie schon einmal Hautreaktionen als Folge der Behandlung mit einem ähnlichen Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, wie PANTOZOL Control hatten.
  • wenn bei Ihnen ein spezieller Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.
  • Holen Sie sich speziellen Rat von Ihrem Arzt, wenn Sie Pantoprazol gleichzeitig mit HIV-Proteasehemmern wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.


Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 4 Wochen ein, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn die Refluxsymptome (Sodbrennen oder saures Aufstoßen) nach 2 Wochen nicht abgeklungen sind. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Langzeitbehandlung mit diesem Arzneimittel notwendig ist.

Die Langzeitanwendung von PANTOZOL Control birgt zusätzliche Risiken, wie z.B.:
- Verminderte Aufnahme von Vitamin B12 und Vitamin B12-Mangel, wenn Ihr Vitamin B12-Spiegel bereits niedrig ist.

Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bemerken, die auf einen niedrigen Vitamin B12-Spiegel hinweisen können:
  • extreme Müdigkeit oder Energiemangel
  • Kribbeln
  • wunde oder rote Zunge, Mundgeschwüre
  • Muskelschwäche
  • Sehstörungen
  • Gedächtnisprobleme, Verwirrtheit, Depression.
  • Brüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule, insbesondere wenn Sie bereits an Osteoporose (verminderte Knochendichte) leiden oder Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie ein Risiko für Osteoporose haben (z.B. wenn Sie Kortikosteroide einnehmen).
  • Abnahme des Magnesiumspiegels im Blut (mögliche Symptome: Müdigkeit, Muskelzuckungen, Desorientierung, Krämpfe, Schwindel, Herzrasen). Niedrige Magnesiumspiegel können auch zu einer Abnahme der Kalium- oder Kalziumkonzentration im Blut führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 4 Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob Ihre Magnesiumspiegel regelmäßig durch Blutuntersuchungen überwacht werden müssen.


Informieren Sie Ihren Arzt sofort vor oder nach der Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, die Anzeichen für eine andere, ernsthaftere Erkrankung sein können:
  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust (nicht diät- oder trainingsbedingt)
  • Erbrechen, insbesondere bei wiederholtem Erbrechen
  • Erbrechen von Blut, das wie dunkles Kaffeesatz im Erbrochenen aussehen kann
  • Blut im Stuhl, das schwarz oder teerartig aussehen kann
  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
  • Blässe und Schwächegefühl (Anämie)
  • Schmerzen in der Brust
  • Magenschmerzen
  • starke und/oder anhaltende Durchfälle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg infektiöser Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wurde
  • Wenn Sie einen Hautausschlag bekommen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Bereichen, informieren Sie sofort Ihren Arzt, da Sie möglicherweise die Behandlung mit PANTOZOL Control abbrechen müssen. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Wirkungen, wie Gelenkschmerzen, zu erwähnen.
  • Schwere Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), sowie Erythema multiforme wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Pantoprazol berichtet. Beenden Sie die Einnahme von Pantoprazol sofort und suchen Sie umgehend medizinische Hilfe auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome bemerken, die mit diesen schweren Hautreaktionen verbunden sind.


Ihr Arzt wird möglicherweise einige Untersuchungen anordnen.

Informieren Sie Ihren Arzt vor einer geplanten Blutuntersuchung, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Bereits nach einem Behandlungstag mit PANTOZOL Control können Ihre Symptome von saurem Aufstoßen und Sodbrennen gelindert werden, doch muss dieses Arzneimittel nicht zwingend eine sofortige Linderung verschaffen. Sie sollten es nicht zur Vorbeugung einnehmen.

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum an wiederkehrendem Sodbrennen oder Verdauungsstörungen leiden, denken Sie daran, regelmäßig Ihren Arzt aufzusuchen.

Kinder und Jugendliche:
PANTOZOL Control sollte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden, da nur begrenzte Informationen zur Sicherheit für diese jüngere Altersgruppe vorliegen.

Einnahme von PANTOZOL Control zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

PANTOZOL Control kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:
  • HIV-Proteasehemmer, wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion). Wenn Sie HIV-Proteasehemmer einnehmen, dürfen Sie PANTOZOL Control nicht anwenden. Siehe „PANTOZOL Control darf nicht eingenommen werden“.
  • Ketoconazol (wird bei Pilzinfektionen eingesetzt).
  • Warfarin oder Phenprocoumon (wird zur Blutverdünnung und zur Vorbeugung von Blutgerinnseln eingesetzt). Es können zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich sein.
  • Methotrexat (wird zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs eingesetzt) – wenn Sie Methotrexat einnehmen, kann Ihr Arzt die Behandlung mit PANTOZOL Control vorübergehend abbrechen, da Pantoprazol die Blutspiegel von Methotrexat erhöhen kann.


Nehmen Sie PANTOZOL Control nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäure reduzieren, wie andere Protonenpumpenhemmer (Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol) oder H2-Antagonisten (z.B. Ranitidin, Famotidin).

Wenn es jedoch notwendig ist, dürfen Sie PANTOZOL Control zusammen mit Antazida (z.B. Magaldrat, Alginsäure, Natriumbicarbonat, Aluminiumhydroxid, Magnesiumcarbonat oder Kombinationen davon) einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie PANTOZOL Control einnehmen, wenn bei Ihnen ein spezifischer Urintest (auf THC, Tetrahydrocannabinol) durchgeführt werden soll.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

PANTOZOL Control enthält Natrium:
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist PANTOZOL Control einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette täglich. Überschreiten Sie die empfohlene Tagesdosis von 20 mg Pantoprazol nicht.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel mindestens 2 – 3 aufeinanderfolgende Tage lang ein. Beenden Sie die Einnahme von PANTOZOL Control, wenn Sie völlig beschwerdefrei sind. Bereits nach einem Behandlungstag mit PANTOZOL Control können Ihre Symptome von saurem Aufstoßen und Sodbrennen gelindert werden, doch muss dieses Arzneimittel nicht zwingend eine sofortige Linderung verschaffen.

Wenn Sie nach 2 Wochen ununterbrochener Einnahme dieses Arzneimittels keine Besserung der Symptome feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Nehmen Sie PANTOZOL Control ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht länger als 4 Wochen ein.

Nehmen Sie die Tablette täglich zur gleichen Zeit vor einer Mahlzeit ein. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit etwas Wasser. Zerbeißen oder zerbrechen Sie die Tablette nicht.

Wenn Sie eine größere Menge von PANTOZOL Control eingenommen haben, als Sie sollten:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie größere Mengen als die empfohlene Dosis eingenommen haben. Falls möglich, bringen Sie das Arzneimittel und diese Packungsbeilage mit.

Wenn Sie die Einnahme von PANTOZOL Control vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach Ihre normale Dosis zum nächsten Einnahmezeitpunkt ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.
Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und nehmen Sie diese Packungsbeilage und/oder die Tabletten mit.

Schwere allergische Reaktionen (selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Allergische Reaktionen, auch anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktischer Schock und Angioödem genannt. Typische Symptome sind: Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge und/oder Rachen, was möglicherweise zu Schluck- oder Atemproblemen führt, Nesselsucht, starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starkem Schweißausbruch.

Schwere Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Sie können eine oder mehrere der folgenden Reaktionen bemerken:
  • Hautausschlag mit Schwellungen, Blasenbildung oder Abschälen der Haut, Hauterosionen und leichtes Bluten an Augen, Nase, Mund oder Genitalien sowie schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustandes oder Hautausschlag, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen. Sie können auch Gelenkschmerzen oder grippeähnliche Symptome, Fieber, geschwollene Drüsen (z.B. in den Achselhöhlen) und Bluttests können Veränderungen bei bestimmten weißen Blutkörperchen oder Leberenzymen zeigen.
  • Rote, nicht erhabene, zielscheibenförmige oder runde Flecken am Körper, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabschälung, Geschwüre in Mund, Rachen und Nase sowie an Genitalien und Augen. Diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Großflächiger Hautausschlag, hohes Fieber und vergrößerte Lymphknoten (DRESS oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom).
  • Andere schwerwiegende Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt): Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen, infolge einer schweren Leberschädigung) oder Fieber, Hautausschlag und vergrößerte Niere, manchmal mit Schmerzen beim Wasserlassen und Schmerzen im unteren Rücken (schwere Nierenbeckenentzündung), die zu Nierenversagen führen kann.


Andere Nebenwirkungen umfassen:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
Gutartige Magenpolypen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch, Ausschlag oder Nesselsucht, Juckreiz, Schwächegefühl, Erschöpfung oder allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, Anstieg der Leberenzyme in Bluttests, Brüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Störung oder vollständiger Verlust des Geschmacksempfindens, Sehstörungen wie verschwommenes Sehen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsveränderungen, hohes Fieber, Schwellungen der Extremitäten, Depressionen, erhöhte Bilirubin- und Fettwerte im Blut (nachweisbar in Bluttests), Vergrößerung des Brustgewebes bei Männern, hohes Fieber und eine starke Reduktion zirkulierender granulierter weißer Blutkörperchen (in Bluttests festgestellt).

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Desorientierung, verringerte Anzahl von Blutplättchen, was das Risiko von Blutungen und blauen Flecken erhöhen kann, verringerte Anzahl von weißen Blutkörperchen, was zu häufigeren Infektionen führen kann, gleichzeitige abnorme Reduktion der Anzahl von roten und weißen Blutkörperchen sowie Blutplättchen (in Bluttests festgestellt).

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Halluzinationen, Verwirrtheit (insbesondere bei Patienten, die diese Symptome bereits früher hatten), verminderter Natrium-, Magnesium-, Calcium- oder Kaliumspiegel im Blut (siehe Abschnitt 2), Ausschlag, möglicherweise verbunden mit Gelenkschmerzen, Kribbeln, Brennen, „Ameisenlaufen“, brennendes Gefühl oder Taubheitsgefühl, Dickdarmentzündung, die anhaltenden wässrigen Durchfall verursacht.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die hier nicht aufgeführt sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist PANTOZOL Control aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.

Was PANTOZOL Control enthält:

Der Wirkstoff ist Pantoprazol. Jede Tablette enthält 20 mg Pantoprazol (als Natriumsalz, 1,5 H2O).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kern:
Natriumcarbonat, Mannitol (E421), Crospovidon, Povidon (K90), Calciumstearat.

Überzug:
Hypromellose, Povidon (K25), Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), Propylenglycol (E1520), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80, Triethylcitrat.

Druckfarbe:
Schellack, Eisen(III)-oxid, Eisen(II,III)-oxid und Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), konzentrierte Ammoniaklösung.

Wie PANTOZOL Control aussieht und Inhalt der Packung:
Die magensaftresistenten Tabletten sind gelbe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „P20“ auf einer Seite.

PANTOZOL Control ist in Alu/Alu-Blisterpackungen mit oder ohne Kartonverstärkung erhältlich.

Packungen mit 7 oder 14 magensaftresistenten Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutisches Unternehmen:
Takeda GmbH
Byk-Gulden-Straße 2
78467 Konstanz
Deutschland

Hersteller:
Takeda GmbH
Betriebsstätte Oranienburg
Lehnitzstraße 70-98
16515 Oranienburg
Deutschland

Wenn Sie weitere Informationen über dieses Arzneimittel wünschen, wenden Sie sich bitte an den örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmens.

Deutschland:
DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH
Rigistraße 2
12277 Berlin
Tel: +49 30 72082-0
info@kade.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2023.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 04/2025

Wirkstoff: Pantoprazol. Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.