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Pantoprazol Ratio SK 20 mg (7 Stück)

Pantoprazol Ratio SK 20 mg (7 Stück)

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Type : Magen & Darm

SKU : 05520833

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Tabletten.
Wirkstoff: Pantoprazol. Anwendungsgebiete: Zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Tabletten für Erwachsene ab 18 Jahren
Wirkstoff: Pantoprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Sie dürfen Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Wochen einnehmen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG BEACHTEN?
  3. WIE IST PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg enthält den Wirkstoff Pantoprazol, der eine Art Pumpe blockiert, die Magensäure produziert. Dies führt dazu, dass die Säuremenge im Magen reduziert wird. Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg wird zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen angewendet. Reflux ist der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, der eine schmerzhafte Entzündung hervorrufen kann. Dies kann Symptome wie ein schmerzhaftes Brennen in der Brust (Sodbrennen) und einen sauren Geschmack im Mund (saures Aufstoßen) verursachen.

Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg können Ihre Refluxsymptome und Sodbrennen gelindert werden, dieses Arzneimittel muss aber nicht unbedingt eine sofortige Linderung bringen. Zur Linderung der Symptome kann es notwendig sein, die Tabletten 2 – 3 aufeinanderfolgende Tage einzunehmen. Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG BEACHTEN?

Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer (z. B. Omeprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol) enthalten.
  • wenn Sie HIV-Protease-Hemmer wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Siehe „Einnahme von Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln“.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg einnehmen:
  • wenn Sie seit 4 Wochen oder länger wegen Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden in Behandlung sind.
  • wenn Sie über 55 Jahre alt sind und täglich Verdauungsstörungen mit rezeptfreien Arzneimitteln behandeln.
  • wenn Sie über 55 Jahre alt sind und an neuen oder kürzlich aufgetretenen Refluxsymptomen leiden.
  • wenn Sie früher einmal ein Magengeschwür oder eine Magenoperation hatten.
  • wenn Sie Leberprobleme oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder der Augen) haben.
  • wenn Sie wegen ernsthafter Beschwerden oder Erkrankungen regelmäßig Ihren Arzt aufsuchen.
  • wenn bei Ihnen eine Endoskopie oder ein Atemtest, der sogenannte 13C-Harnstoff-Atemtest, geplant ist.
  • wenn bei Ihnen eine spezielle Blutuntersuchung (Chromogranin A) durchgeführt werden soll.
  • wenn Sie schon einmal Hautreaktionen als Folge der Behandlung mit einem ähnlichen Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, hatten.


Fragen Sie Ihren Arzt um speziellen Rat, wenn Sie gleichzeitig Pantoprazol zusammen mit HIV-Protease-Hemmern wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 4 Wochen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn die Refluxsymptome (Sodbrennen oder saures Aufstoßen) nach 2 Wochen nicht abgeklungen sind. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob eine Langzeitbehandlung mit diesem Arzneimittel notwendig ist.

Die Langzeitanwendung von Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg birgt zusätzliche Risiken, wie z. B.:
  • Verringerte Aufnahme von Vitamin B12 und Vitamin B12-Mangel, falls Ihr Vitamin B12-Spiegel bereits niedrig ist.
  • Knochenbrüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule, insbesondere wenn Sie bereits an Osteoporose leiden oder wenn Sie Kortikosteroide einnehmen (welche das Risiko einer Osteoporose erhöhen können).
  • Sinkender Magnesiumspiegel im Blut (mögliche Symptome: Müdigkeit, Muskelzucken, Desorientierung, Krämpfe, Schwindel, Herzrasen). Niedrige Magnesiumspiegel können auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Kalziumkonzentrationen im Blut führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 4 Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob Ihre Magnesiumspiegel regelmäßig durch Blutuntersuchungen überwacht werden sollen.


Informieren Sie sofort Ihren Arzt, bevor oder nachdem Sie dieses Arzneimittel eingenommen haben, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, die ein Zeichen für eine andere, ernstere Erkrankung sein könnten:
  • Unbeabsichtigter Gewichtsverlust (nicht mit Diät oder Trainingsprogramm verbunden).
  • Erbrechen, insbesondere bei wiederholtem Erbrechen.
  • Blutiges Erbrechen, das wie dunkles Kaffeesatz im Erbrochenen aussehen kann.
  • Blut im Stuhl, das schwarz oder teerig aussehen kann.
  • Schwierigkeiten beim Schlucken oder Schmerzen beim Schlucken.
  • Blässe und Schwächegefühl (Anämie).
  • Brustschmerzen.
  • Magenschmerzen.
  • Schwere und/oder anhaltende Durchfälle, da dieses Arzneimittel mit einer leichten Erhöhung des Risikos für infektiösen Durchfall verbunden ist.


Wenn Sie einen Hautausschlag bekommen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg möglicherweise abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Wirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen. Ihr Arzt wird möglicherweise bestimmte Untersuchungen anordnen. Informieren Sie Ihren Arzt vor einer geplanten Blutuntersuchung, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg können Ihre Symptome von saurem Aufstoßen und Sodbrennen gelindert werden, aber dieses Arzneimittel muss nicht unbedingt eine sofortige Linderung bringen. Sie sollten es nicht vorbeugend einnehmen. Wenn Sie über längere Zeit unter wiederkehrendem Sodbrennen oder Verdauungsstörungen leiden, sollten Sie regelmäßig Ihren Arzt aufsuchen.

Kinder und Jugendliche:
Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden, da nur unzureichende Informationen zur Sicherheit für diese jüngere Altersgruppe vorliegen.

Einnahme von Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:
  • HIV-Protease-Hemmer wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion). Wenn Sie HIV-Protease-Hemmer einnehmen, dürfen Sie Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg nicht anwenden. Siehe „Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg darf nicht eingenommen werden“.
  • Ketoconazol (angewendet bei Pilzinfektionen).
  • Warfarin oder Phenprocoumon (angewendet zur Blutverdünnung und Vorbeugung von Blutgerinnseln). Zusätzliche Blutuntersuchungen können erforderlich sein.
  • Methotrexat (angewendet zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs) – wenn Sie Methotrexat einnehmen, kann Ihr Arzt die Behandlung mit Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg vorübergehend unterbrechen, da Pantoprazol die Blutspiegel von Methotrexat erhöhen kann.


Nehmen Sie Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäure reduzieren, wie z. B. andere Protonenpumpenhemmer (Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol) oder ein H2-Antagonist (z. B. Ranitidin, Famotidin). Sollte es jedoch notwendig sein, dürfen Sie Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg zusammen mit Antazida (z. B. Magaldrat, Alginsäure, Natriumbicarbonat, Aluminiumhydroxid, Magnesiumcarbonat oder Kombinationen davon) einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Sie sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Sollten Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

3. WIE IST PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette täglich. Überschreiten Sie diese empfohlene Tagesdosis von 20 mg Pantoprazol nicht. Nehmen Sie dieses Arzneimittel mindestens 2 – 3 aufeinanderfolgende Tage ein. Setzen Sie die Einnahme von Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg ab, wenn Sie völlig symptomfrei sind. Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg können Ihre Symptome von saurem Aufstoßen und Sodbrennen gelindert werden, aber dieses Arzneimittel muss nicht unbedingt eine sofortige Linderung bringen. Wenn Sie nach 2 Wochen ununterbrochener Einnahme dieses Arzneimittels keine Besserung Ihrer Symptome feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Nehmen Sie Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht länger als 4 Wochen ein. Nehmen Sie die Tablette täglich zur gleichen Zeit vor einer Mahlzeit ein. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit etwas Wasser. Zerkauen oder zerdrücken Sie die Tablette nicht.

Wenn Sie eine größere Menge Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg eingenommen haben, als Sie sollten:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr als die empfohlene Menge eingenommen haben. Nehmen Sie möglichst das Arzneimittel und diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach Ihre normale Dosis zum nächsten Zeitpunkt ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder kontaktieren Sie die Notaufnahme, wenn eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt. Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und nehmen Sie diese Packungsbeilage und/oder die Tabletten mit.

Schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen (selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, sogenannte anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktischer Schock und Angioödeme. Typische Symptome sind: Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge und/oder Rachen, die möglicherweise zu Schluck- oder Atembeschwerden führen kann, Nesselsucht, starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schweißausbrüchen.
  • Schwere Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Hautausschlag mit Schwellungen, Blasenbildung oder Abschuppung der Haut, Hauterosionen und leichte Blutungen in Augen, Nase, Mund oder Genitalien und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustandes oder Ausschlag bei Sonneneinstrahlung.
  • Andere schwerwiegende Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und der Augen) (aufgrund schwerer Leberschäden) oder Nierenprobleme wie schmerzhaftes Wasserlassen und Schmerzen im unteren Rückenbereich mit Fieber (Nierenentzündung, die bei fortschreitendem Zustand zu Nierenversagen führen kann).


Andere Nebenwirkungen umfassen:
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
Gutartige Magenpolypen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Schmerzen und Beschwerden im oberen Bauchraum, Hautausschlag oder Nesselsucht, Juckreiz, Schwächegefühl, Erschöpfungsgefühl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, erhöhte Leberenzyme in Blutuntersuchungen, Knochenbrüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Geschmacksstörung oder vollständiger Geschmacksverlust, Sehstörungen wie verschwommenes Sehen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsveränderungen, erhöhte Körpertemperatur, Schwellungen an den Extremitäten, Depression, erhöhte Bilirubin- und Fettwerte im Blut (kann in Blutuntersuchungen festgestellt werden), Vergrößerung der männlichen Brust, hohes Fieber und eine starke Reduzierung der zirkulierenden, granulierten weißen Blutkörperchen (kann in Blutuntersuchungen festgestellt werden).

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Desorientierung, Reduzierung der Blutplättchenanzahl, was zu einer erhöhten Neigung zu Blutungen und blauen Flecken führen kann, Reduzierung der weißen Blutkörperchenanzahl, was zu häufigeren Infektionen führen kann, gleichzeitige abnormale Reduzierung der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen (kann in Blutuntersuchungen festgestellt werden).

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Halluzinationen, Verwirrtheit (insbesondere bei Patienten, bei denen diese Symptome bereits in der Krankengeschichte vorhanden waren), Kribbeln, Stechen, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheitsgefühl, erniedrigter Natriumspiegel im Blut, erniedrigter Magnesiumspiegel im Blut, erniedrigter Calciumspiegel im Blut (in Verbindung mit erniedrigtem Magnesiumspiegel), erniedrigter Kaliumspiegel im Blut, Muskelkrämpfe aufgrund von Elektrolytstörungen, Hautausschlag, möglicherweise in Verbindung mit Gelenkschmerzen, Dickdarmentzündung, die anhaltenden wässrigen Durchfall verursacht.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abteilung Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST PANTOPRAZOL-RATIOPHARM SK 20 MG AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 30 °C lagern. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg enthält:
Der Wirkstoff ist Pantoprazol. Jede magensaftresistente Tablette enthält 20 mg Pantoprazol (als Natrium-Sesquihydrat). Die sonstigen Bestandteile sind Mannitol (Ph.Eur.), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Dinatriumhydrogenphosphat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Triethylcitrat, Poly(O-carboxymethyl)-Natriumstärkesalz, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) und Eisen(III)-hydroxidoxid x H2O.

Wie Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Tabletten sind ovale, bikonvexe, gelbe Tabletten, die in Aluminiumblisterpackungen mit 7 oder 14 Tabletten erhältlich sind. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen verkauft.

Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Straße 3
89079 Ulm

Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Straße 3
89143 Blaubeuren

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt im Juli 2019 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Datum: 07/2020

Wirkstoff: Pantoprazol. Anwendungsgebiete: Zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.