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Nurofen Junior Fieber 2% Orange (150 ml)

Nurofen Junior Fieber 2% Orange (150 ml)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 06789425

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Wichtige Informationen (Gesetzlich vorgeschriebene Angaben):

Nurofen Junior Fiebersaft Orange, 2% Suspension.
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nurofen Junior Fiebersaft Orange, 2% Suspension zum Einnehmen, zur Anwendung bei Säuglingen und Kindern ab 6 Monaten (> 5 kg)
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen bzw. nach 3 Tagen bei Fieber oder nach 4 Tagen bei Schmerzen bei Erwachsenen keine Besserung eintritt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Nurofen Junior Fiebersaft Orange und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange beachten?
  3. Wie ist Nurofen Junior Fiebersaft Orange einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Nurofen Junior Fiebersaft Orange aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. Was ist Nurofen Junior Fiebersaft Orange und wofür wird es angewendet?

Nurofen Junior Fiebersaft Orange ist ein entzündungshemmendes, fiebersenkendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum). Nurofen Junior Fiebersaft Orange wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Fieber.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange beachten?

Nurofen Junior Fiebersaft Orange darf nicht eingenommen werden, wenn Sie oder Ihr Kind:
  • allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile sind,
  • nach vorheriger Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) Atemnot, Asthma, eine laufende Nase, Schwellungen des Gesichts und/oder der Hände oder Nesselsucht hatten,
  • schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder eine schwere Herzschwäche haben,
  • bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 verschiedene Episoden von nachgewiesenen Geschwüren oder Blutungen) haben,
  • in der Vorgeschichte eine Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) hatten,
  • Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben,
  • ungeklärte Blutbildungsstörungen haben,
  • stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme),
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sind (siehe unten).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind Nurofen Junior Fiebersaft Orange einnehmen:
  • bei bestimmten Hauterkrankungen (systemischem Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose).
  • wenn Sie schwere Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse haben. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen Junior Fiebersaft Orange sofort abgesetzt werden.
  • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akuter intermittierender Porphyrie).
  • bei Blutgerinnungsstörungen.
  • wenn Sie an Magen- und Darmerkrankungen leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn).
  • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz hatten.
  • bei eingeschränkter Nierenfunktion.
  • bei Leberfunktionsstörungen.
  • wenn Sie Asthma oder allergische Reaktionen haben, da Atemnot auftreten kann.
  • wenn Sie unter Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, ist das Risiko einer allergischen Reaktion größer. Die allergischen Reaktionen können sich als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Urtikaria äußern.
  • wenn Sie Herzprobleme oder einen früheren Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
  • Arzneimittel wie Nurofen Junior Fiebersaft Orange sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer von 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen und von 3 Tagen bei Fieber und 4 Tagen bei Schmerzen bei Erwachsenen.
  • Die Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange sollte während einer Windpockenerkrankung vermieden werden.
  • Bei längerer Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange sollten Ihre Leberwerte, Nierenfunktion und Blutwerte regelmäßig überwacht werden.
  • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet wird.
  • Ältere Menschen haben ein höheres Risiko für Nebenwirkungen.
  • Generell kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu einer dauerhaften, schweren Nierenschädigung führen. Durch körperliche Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydrierung kann das Risiko erhöht werden. Dies sollte vermieden werden.
  • Längere Anwendung von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird es vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgesetzt werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten in Betracht gezogen werden, die häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Medikamente gegen Kopfschmerzen einnehmen.
  • Eine gleichzeitige Anwendung von Nurofen Junior Fiebersaft Orange mit anderen NSAR, einschließlich COX-2-Hemmern
  • (Cyclooxygenase-2-Hemmern), erhöht das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln“) und sollte daher vermieden werden.
  • Bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen.
  • Eine besondere medizinische Überwachung ist unmittelbar nach einem größeren chirurgischen Eingriff erforderlich.
  • NSAR können Symptome einer Infektion oder Fieber verschleiern.


Kinder:
Die Anwendung von Ibuprofen bei Kindern unter 6 Monaten wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Was müssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?
  • Blutgerinnungshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Blutdrucksenkende Medikamente (ACE-Hemmer, z.B. Captopril, Betablocker, Angiotensin-II-Antagonisten) und
  • einige Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente (z.B. Acetylsalicylsäure, es sei denn, Ihr Arzt hat eine geringe Dosis empfohlen) und
  • andere nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAR), einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer, sowie
  • andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen beeinflussen oder von ihr beeinflusst werden.

Deshalb sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.

Dies gilt insbesondere für die Einnahme der folgenden Arzneimittel:
  • Acetylsalicylsäure oder andere NSAR (Entzündungs- und Schmerzmittel), da dies das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen erhöhen kann.
  • Digoxin (bei Herzinsuffizienz), da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann.
  • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten), da dies das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen erhöhen kann.
  • Thrombozytenaggregationshemmer, da dies das Blutungsrisiko erhöhen kann.
  • Acetylsalicylsäure (niedrige Dosis), da die blutverdünnende Wirkung reduziert werden kann.
  • Blutverdünnungsmittel (wie Warfarin), da Ibuprofen die blutverdünnende Wirkung dieser Medikamente erhöhen kann.
  • Phenytoin (gegen Epilepsie), da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann.
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Medikamente gegen Depressionen), da diese das Risiko von Magen-/Darmbeschwerden erhöhen können.
  • Lithium (ein Medikament für manisch-depressive Erkrankungen und Depressionen), da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann.
  • Probenecid und Sulfinpyrazon (Medikamente gegen Gicht), da dies die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern kann.
  • Medikamente gegen hohen Blutdruck und Wassertabletten, da Ibuprofen die Wirkung dieser Medikamente reduzieren und somit möglicherweise das Risiko von Nierenschäden erhöhen kann.
  • Kaliumsparende Diuretika, da dies zu Hyperkaliämie (zu viel Kalium im Blut) führen kann.
  • Methotrexat (ein Medikament zur Krebs- oder Rheumabehandlung), da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann.
  • Tacrolimus und Ciclosporin (Medikamente zur Immunsuppression), da dies zu Nierenschäden führen kann.
  • Zidovudin (ein Medikament zur Behandlung von HIV/AIDS). Bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten ("Blutern") kann das Risiko von Gelenkblutungen (Hämarthrosen) oder Blutungen, die zu Schwellungen führen, erhöht sein.
  • Sulfonylharnstoffe (Medikamente zur Senkung des Blutzuckers), da Wechselwirkungen auftreten können.
  • Chinolon-Antibiotika, da ein erhöhtes Risiko für Anfälle besteht.
  • CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde eine Exposition festgestellt, die für S(+)-Ibuprofen etwa 80-100% höher war. Eine Reduzierung der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen Ibuprofen gleichzeitig mit entweder Voriconazol oder Fluconazol gegeben werden.


Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Während der Behandlung mit Nurofen Junior Fiebersaft Orange sollten Sie keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Schwangerschaft:
Dieses Arzneimittel darf in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht ein, es sei denn, der Arzt hat es anders verordnet.

Stillzeit:
Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten und es für die kürzestmögliche Zeit angewendet wird.

Fortpflanzungsfähigkeit:
Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie schwanger werden möchten. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Da bei der Anwendung von Nurofen Junior Fiebersaft Orange in höheren Dosen zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann in Einzelfällen das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in besonderem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und zielgerecht reagieren. Fahren Sie in diesem Fall kein Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Nurofen Junior Fiebersaft Orange enthält Maltitollösung:
5 ml Suspension enthalten 2,226 g Maltitol, entsprechend ca. 0,19 Broteinheiten (BE). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Der Kaloriengehalt beträgt 2,3 kcal/g. Maltitol kann eine leicht abführende Wirkung haben. Nehmen Sie Nurofen Junior Fiebersaft Orange erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Nurofen Junior Fiebersaft Orange einzunehmen?

Kinder und Jugendliche:
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Erwachsene:
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Erwachsenen bei Fieber für mehr als 3 Tage oder bei Schmerzen für mehr als 4 Tage erforderlich ist oder sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
  • 5 - 6 kg (Säuglinge von 6 - 8 Monaten): Einzeldosis 2,5 ml (entspricht 50 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 7,5 ml (entspricht 150 mg Ibuprofen)
  • 7 - 9 kg (9 - 12 Monate): Einzeldosis 2,5 ml (entspricht 50 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 10 ml (entspricht 200 mg Ibuprofen)
  • 10 - 15 kg (1 Jahr - 3 Jahre): Einzeldosis 5 ml (entspricht 100 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 15 ml (entspricht 300 mg Ibuprofen)
  • 16 - 20 kg (4 - 6 Jahre): Einzeldosis 7,5 ml (entspricht 150 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 22,5 ml (entspricht 450 mg Ibuprofen)
  • 21 - 29 kg (7 - 9 Jahre): Einzeldosis 10 ml (entspricht 200 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 30 ml (entspricht 600 mg Ibuprofen).

Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen.

Ältere Personen:
Eine besondere Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Art der Anwendung:
Flasche vor Gebrauch gut schütteln! Für eine genaue Dosierung liegt der Packung eine Dosierspritze bei. Bitte verwenden Sie diese Spritze wie folgt:
  1. Stecken Sie die Spritze so in den Flaschenhals, dass sie fest sitzt.
  2. Schütteln Sie die Flasche kräftig.
  3. Um die Spritze zu füllen, drehen Sie die Flasche auf den Kopf. Halten Sie die Spritze fest und ziehen Sie den Kolben vorsichtig nach unten, so dass die Flüssigkeit bis zur entsprechenden Markierung aufgezogen wird.
  4. Drehen Sie die Flasche wieder um und entfernen Sie die Spritze durch vorsichtiges Drehen aus dem Flaschenhals.
  5. Um die Flüssigkeit Ihrem Kind zu verabreichen, halten Sie das Ende der Spritze in den Mund Ihres Kindes. Drücken Sie dann den Kolben langsam in den Spritzenzylinder, um die Spritze zu entleeren. Passen Sie die Geschwindigkeit den Schluckbedürfnissen Ihres Kindes an.


Nehmen Sie die Spritze nach Gebrauch auseinander (ziehen Sie den Kolben aus dem Spritzenzylinder). Vor einer erneuten Anwendung ist die Spritze gründlich mit warmem Wasser zu reinigen und anschließend zu trocknen. Dieses Arzneimittel kann direkt aus der Spritze eingenommen oder mit Wasser oder Saft gemischt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen Junior Fiebersaft Orange stärker oder schwächer ist, als Sie erwartet haben.

Wenn Sie oder Ihr Kind eine größere Menge Nurofen Junior Fiebersaft Orange eingenommen haben, als Sie sollten:
Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Folgende Symptome können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen oder seltener Durchfall. Weiterhin können Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit, Augenzittern, verschwommenes Sehen und Tinnitus, Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinsstörung, Koma, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Hyperkaliämie, metabolische Azidose, verlängerte Prothrombinzeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose und eine Verschlechterung von Asthma bei Asthmatikern auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Nurofen Junior Fiebersaft Orange vergessen haben:
Sollten Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum, der zur Symptomkontrolle erforderlich ist, angewendet wird. Sie können eine oder mehrere der bekannten Nebenwirkungen von NSAR erfahren (siehe unten). Wenn dies der Fall ist oder wenn Sie Bedenken haben, setzen Sie dieses Arzneimittel ab und suchen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt auf. Ältere Patienten haben ein höheres Risiko, Probleme aufgrund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
  • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die an gemahlenen Kaffee erinnern.
  • Anzeichen sehr seltener, aber schwerwiegender allergischer Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerklärliches Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellung des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann auch bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen Körper, Abschuppen, Blasenbildung oder Ablösung der Haut.


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Blähungen (Flatulenz), Verstopfung, leichter Blutverlust aus Magen und/oder Darm, der in seltenen Fällen Blutarmut verursachen kann.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Magengeschwüre, Perforation oder Blutungen, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwüren (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung bestehender Darmerkrankungen (Colitis oder Morbus Crohn), Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Zentralnervensystem-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregbarkeit, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Sehstörungen
  • Verschiedene Hautausschläge
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Entzündung der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse und Bildung von membranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
  • Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und Schwellungen im Gesicht und an den Händen (Ödeme)
  • Verminderte Harnproduktion und Schwellungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen im Körper (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom), Nierenentzündung (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Sollte eines der oben genannten Symptome auftreten oder sollten Sie sich generell unwohl fühlen, beenden Sie die Einnahme von Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein könnten.
  • Psychotische Reaktionen, Depressionen
  • Bluthochdruck, Blutgefäßentzündung (Vaskulitis)
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • Leberfunktionsstörungen, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberschädigung (Hepatitis)
  • Störungen der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Symptome, starke Müdigkeit, Nasen- und Hautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken. In diesen Fällen sollte die Behandlung sofort abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden. Jegliche Selbstmedikation mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Medikamenten (Antipyretika) ist zu vermeiden.
  • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion).
  • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAID berichtet. Wenn Entzündungszeichen auftreten oder sich verschlimmern, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Es muss abgeklärt werden, ob eine antiinfektive/antibiotische Therapie notwendig ist.
  • Symptome einer aseptischen Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinsstörungen) wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) können stärker betroffen sein. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Toxische Epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Atemwegsreaktionen wie Asthma, Verengung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Atemnot.


Arzneimittel wie Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkte ("Herzstillstand") oder Schlaganfälle verbunden sein.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange aufzubewahren?

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Etikett angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Bitte beachten Sie, dass die Haltbarkeit nach dem Öffnen 6 Monate beträgt. Entsorgen Sie Arzneimittel niemals im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange enthält:
Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. 5 ml Suspension zum Einnehmen enthalten 100 mg Ibuprofen. Die sonstigen Bestandteile sind: Polysorbat 80, Glycerol, Maltitollösung, Xanthan Gummi, Natriumsaccharin, Citronensäure, Natriumcitrat, Natriumchlorid, Orangenaroma, Domiphenbromid, gereinigtes Wasser.

Wie Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange aussieht und Inhalt der Packung:
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange ist eine cremefarbene Suspension zum Einnehmen und ist in Flaschen mit 100 ml Suspension zum Einnehmen erhältlich. Eine Dosierspritze ist beigefügt.

Pharmazeutischer Hersteller:
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Darwinstraße 2-4
69115 Heidelberg
Deutschland
Tel.: (06221) 9982-333

Hersteller:
BCM Ltd
Thane Road
Nottingham, NG2 3AA
Großbritannien

Reckitt Benckiser Healthcare (UK) Limited
Dansom Lane
Hull
HU87DS
Großbritannien

Diese Patienteninformation wurde zuletzt im Januar 2015 überarbeitet.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Stand: 06/2018

Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen und Zahnschmerzen sowie Fieber.