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Nurofen Ibuprofen 400 mg (24 St.)

Nurofen Ibuprofen 400 mg (24 St.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 08794436

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Nurofen überzogene Tabletten.
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura sowie zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen sowie zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen) und Fieber bei Erkältungskrankheiten/grippalen Infekten.

Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nurofen überzogene Tabletten für Kinder ab 12 Jahren (> 40 kg) und Erwachsene
Wirkstoff: Ibuprofen 400 mg

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen und nach 3 Tagen bei Fieber oder nach 4 Tagen bei Schmerzen bei Erwachsenen nicht bessern.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Nurofen Ibuprofen und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen Ibuprofen beachten?
  3. Wie ist Nurofen Ibuprofen einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Nurofen Ibuprofen aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. Was ist Nurofen Ibuprofen und wofür wird es angewendet?

Nurofen Ibuprofen ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum (NSAID)). Nurofen Ibuprofen wird angewendet zur Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura und zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen sowie zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen) und Fieber bei Erkältungskrankheiten/grippalen Infekten.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen Ibuprofen beachten?

Nurofen Ibuprofen darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie nach vorheriger Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAID) an Atemnot, Asthma, einer laufenden Nase, Schwellungen des Gesichts und/oder der Hände oder Nesselsucht gelitten haben,
  • wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder einer schweren Herzinsuffizienz leiden,
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Darm-Geschwüren (peptische Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden von nachgewiesenen Geschwüren oder Blutungen),
  • wenn in der Vergangenheit Magen-Darm-Blutungen oder ein Durchbruch (Perforation) in Verbindung mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAID) aufgetreten sind,
  • wenn Sie an Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen leiden,
  • wenn Sie an ungeklärten Blutbildungsstörungen leiden,
  • wenn Sie stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme),
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft (siehe unten),
  • von Kindern unter 12 Jahren, da diese Dosis aufgrund des höheren Wirkstoffgehaltes ungeeignet ist.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen Ibuprofen einnehmen:
  • wenn Sie an bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose) leiden,
  • wenn Sie schwere Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse haben. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schleimhautläsionen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen Ibuprofen sofort abgesetzt werden,
  • wenn Sie eine bestimmte angeborene Störung der Blutbildung (z.B. akute intermittierende Porphyrie) haben,
  • wenn Sie an einer Blutgerinnungsstörung leiden,
  • wenn Sie an Magen- und Darmerkrankungen leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
  • wenn Sie in der Vergangenheit Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz hatten,
  • bei eingeschränkter Nierenfunktion,
  • bei Leberfunktionsstörungen,
  • wenn Sie versuchen, schwanger zu werden,
  • wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden, kann es zu Atemnot kommen,
  • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen leiden, ist das Risiko einer allergischen Reaktion größer. Die allergischen Reaktionen können sich als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Urtikaria äußern.
  • Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung, einschließlich Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verstopfter Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA)) hatten,
  • wenn Sie Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte liegen oder wenn Sie Raucher sind.
  • Die Einnahme von Nurofen Ibuprofen während einer Windpockenvirus-Infektion sollte vermieden werden,
  • bei längerer Einnahme von Nurofen Ibuprofen sollte Ihre Leberfunktion, Nierenfunktion und Blutbild regelmäßig überwacht werden,
  • Nebenwirkungen können durch Einnahme der niedrigsten wirksamen Dosis für die kürzestmögliche Zeit reduziert werden,
  • bei älteren Personen können Nebenwirkungen häufiger auftreten,
  • Die gewohnheitsmäßige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln kann generell zu einer dauerhaften, schweren Nierenschädigung führen. Körperliche Belastung in Kombination mit Salzverlust und Dehydratation kann das Risiko erhöhen. Dies sollte vermieden werden.
  • Eine längerfristige Anwendung von jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Wenn dies der Fall ist oder vermutet wird, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgesetzt werden. Die Diagnose von Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache (MOH)) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Medikamente gegen Kopfschmerzen einnehmen.
  • Eine gleichzeitige Anwendung von Nurofen Ibuprofen mit anderen NSAID, einschließlich COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), erhöht das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln“) und sollte daher vermieden werden.
  • Bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung.
  • Direkt nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist eine besondere ärztliche Überwachung erforderlich.
  • NSAID können die Symptome einer Infektion oder Fieber maskieren.


Kinder und Jugendliche:
Bitte beachten Sie die Hinweise in Abschnitt 2: „Nurofen Ibuprofen darf nicht eingenommen werden“.

Einnahme von Nurofen Ibuprofen zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Nurofen Ibuprofen kann andere Arzneimittel beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden. Zum Beispiel:
  • Arzneimittel, die blutgerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
  • einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (z. B. Acetylsalicylsäure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine niedrige Dosis empfohlen) sowie
  • andere nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel (NSAID), einschließlich sogenannte COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer) sowie


Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Nurofen Ibuprofen ebenfalls beeinflussen oder von dieser beeinflusst werden. Holen Sie daher immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers ein, bevor Sie Nurofen Ibuprofen zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden. Dies gilt insbesondere für die folgenden Arzneimittel:
  • Acetylsalicylsäure oder andere NSAID (Entzündungs- und Schmerzmittel), da dies das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen erhöhen kann
  • Digoxin (bei Herzinsuffizienz), da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann
  • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten), da dies das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen erhöhen kann
  • Thrombozytenaggregationshemmer, da dies das Risiko von Blutungen erhöhen kann
  • Acetylsalicylsäure (niedrige Dosis), da die blutverdünnende Wirkung reduziert werden kann
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (wie z. B. Warfarin), da Ibuprofen die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser Arzneimittel verstärken kann
  • Phenytoin (bei Epilepsie), da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel gegen Depressionen), da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erhöhen können
  • Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen und Depressionen), da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann
  • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht), da dies die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern kann
  • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Diuretika, da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen und somit möglicherweise das Risiko für die Nieren erhöhen kann
  • Kaliumsparende Diuretika, da dies zu Hyperkaliämie (zu viel Kalium im Blut) führen kann
  • Methotrexat (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung oder bei rheumatischen Erkrankungen), da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann
  • Tacrolimus und Ciclosporin (Arzneimittel zur immunsuppressiven Behandlung), da dies zu Nierenschäden führen kann
  • Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS). Bei HIV-positiven Hämophilikern („Blutern“) kann das Risiko für Gelenkblutungen (Hämarthrosen) oder Blutungen, die zu Schwellungen führen, erhöht sein.
  • Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers), da Wechselwirkungen auftreten können
  • Chinolon-Antibiotika, da ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle besteht
  • CYP2C9-Inhibitoren, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Inhibitoren die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Inhibitoren) wurde eine 80-100%ige erhöhte Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen festgestellt. Eine Reduzierung der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn potente CYP2C9-Inhibitoren gleichzeitig angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.


Einnahme von Nurofen Ibuprofen zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Während der Anwendung von Nurofen Ibuprofen sollten Sie keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Schwangerschaft:
Dieses Arzneimittel darf in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel, sofern nicht anders vom Arzt verordnet, in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht ein.

Stillzeit:
Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über, kann aber bei Einhaltung der empfohlenen Dosis und bei Anwendung für die kürzestmögliche Zeit während der Stillzeit eingenommen werden.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie schwanger werden möchten. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Da bei der Anwendung von Nurofen Ibuprofen in höheren Dosen zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann die Reaktionsfähigkeit verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in besonderem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Nurofen Ibuprofen enthält Sucrose und Natrium:
Nehmen Sie Nurofen Ibuprofen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Jede überzogene Tablette enthält 1,06 mmol (24,44 mg) Natrium. Wenn Sie eine natriumarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

3. Wie ist Nurofen Ibuprofen einzunehmen?

Kinder und Jugendliche:
Sollte die Einnahme dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen für mehr als 3 Tage erforderlich sein oder sollten sich die Symptome verschlimmern, ist ärztlicher Rat einzuholen.

Erwachsene:
Sollte die Einnahme dieses Arzneimittels bei Erwachsenen bei Fieber länger als 3 Tage oder bei Schmerzen länger als 4 Tage erforderlich sein oder sollten sich die Symptome verschlimmern, ist ärztlicher Rat einzuholen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt: Körpergewicht > 40 kg = (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene): Einzeldosis 1 überzogene Tablette (entsprechend 400 mg Ibuprofen), Tageshöchstdosis 3 überzogene Tabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen). Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie bitte mindestens 6 Stunden, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen.

Ältere Personen:
Es ist keine besondere Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die überzogenen Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen Ibuprofen zu stark oder zu schwach ist, als Sie erwartet haben.

Wenn Sie eine größere Menge Nurofen Ibuprofen eingenommen haben, als Sie sollten:
Informieren Sie sofort einen Arzt. Folgende Symptome können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen oder seltener Durchfall. Des Weiteren Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Benommenheit, Ohnmacht, Zittern, verschwommenes Sehen und Tinnitus, Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinseintrübung, Koma, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit, Hyperkaliämie, metabolische Azidose, erhöhte Prothrombinzeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose und Verschlechterung des Asthmas bei Asthmatikern.

Wenn Sie die Einnahme von Nurofen Ibuprofen vergessen haben:
Wenn Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr als die empfohlene Menge ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis für den kürzesten Zeitraum, der zur Symptomkontrolle erforderlich ist, angewendet wird. Sie könnten eine oder mehrere der bekannten Nebenwirkungen von NSAID (siehe unten) bekommen. Wenn dies der Fall ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt. Ältere Patienten haben ein höheres Risiko, Probleme durch Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen. Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bekommen:
  • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie starke Magenschmerzen, schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut oder dunkle Partikel, die gemahlenem Kaffee ähneln.
  • Anzeichen von sehr seltenen, aber schwerwiegenden allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerklärliches Keuchen oder Atemnot, Schwellung des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels passieren.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen Körper, Abschuppen, Blasenbildung oder Ablösen der Haut.


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Nebenwirkungen entwickeln, die unten beschrieben werden:
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Blähungen (Flatulenz), Verstopfung, leichter Blutverlust aus Magen und/oder Darm, der in seltenen Fällen Blutarmut verursachen kann.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Geschwüre, -Perforation oder -Blutung, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis) Verschlechterung bestehender Darmerkrankungen (Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Sehstörungen
  • Verschiedene Hautausschläge
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • Tinnitus (Ohrensausen)
  • Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchbereich, Blut im Urin und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung (Papillennekrose) sein
  • Reduzierter Hämoglobinspiegel


Sehr selten (weniger als 1 Behandelten von 10.000):
  • Speiseröhrenentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von membranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Herzinfarkt und Schwellung von Gesicht und Händen (Ödeme)
  • Reduzierte Urinausscheidung und Schwellungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom), Entzündungen der Nieren (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen können. Sollte eines der oben genannten Symptome auftreten oder sollten Sie sich allgemein unwohl fühlen, beenden Sie die Einnahme von Nurofen Ibuprofen und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung oder eines Nierenversagens sein können.
  • Psychotische Reaktionen, Depressionen
  • Hoher Blutdruck, Gefäßentzündung (Vaskulitis)
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • Leberversagen, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis)
  • Störungen der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Beschwerden, schwere Abgeschlagenheit, Nasen- und Hautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken. In diesen Fällen sollten Sie das Arzneimittel sofort absetzen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Mitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
  • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion)
  • Verschlechterung von Infektionen (z. B. nekrotisierende Fasziitis) wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR beschrieben. Wenn Entzündungszeichen neu auftreten oder sich verschlimmern, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf. Es ist abzuklären, ob eine antiinfektive/antibiotische Therapie notwendig ist.
  • Symptome einer aseptischen Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung) wurden nach der Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit vorbestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) scheinen anfälliger zu sein. Bei Auftreten dieser Symptome umgehend einen Arzt aufsuchen.
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie)


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Atemwegserkrankungen wie Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Atemnot


Arzneimittel wie Nurofen Ibuprofen sind möglicherweise mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Nurofen Ibuprofen aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 30°C lagern. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Nurofen Ibuprofen enthält:
Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Jede überzogene Tablette enthält 400 mg Ibuprofen. Die sonstigen Bestandteile sind: Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, Natriumcitrat, Stearinsäure, hochdisperses Siliciumdioxid, Carmellose-Natrium, Talkum, Gummi Arabicum, Sucrose, Titandioxid, Macrogol (6000).

Wie Nurofen Ibuprofen aussieht und Inhalt der Packung:
Nurofen Ibuprofen sind weiße, runde, überzogene Tabletten und in Packungen mit 12 und 24 überzogenen Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Darwinstraße 2 - 4
69115 Heidelberg
Deutschland
Tel. (06221) 9982-333

Hersteller:
Reckitt Benckiser Healthcare International Ltd.
Nottingham Site, Thane Road
Nottingham NG90 2DB
Großbritannien

Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt im August 2015 überarbeitet.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Datum: 12/2017

Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura sowie zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen und zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen) und Fieber bei Erkältungen/grippalen Infekten.