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Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemo (12 Stk.)

Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemo (12 Stk.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 02547582

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Nurofen 200 mg Schmelztabletten Zitrone.
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen sowie Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nurofen 200 mg Schmelztabletten Zitrone für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach: 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen und nach 3 Tagen bei Fieber oder nach 4 Tagen bei Schmerzen bei Erwachsenen nicht verbessern.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Nurofen und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen beachten?
  3. Wie ist Nurofen einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Nurofen aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. WAS IST NUROFEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Nurofen enthält 200 mg Ibuprofen. Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnet werden. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Schmerzen, Schwellungen und erhöhte Temperaturen beeinflusst. Nurofen wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen sowie Fieber.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen beachten?

Nurofen darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie Atemnot, Asthma, eine laufende Nase, Gesichts- und/oder Handödeme oder Nesselsucht hatten nach der früheren Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR),
  • wenn Sie eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder eine schwere Herzschwäche haben,
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-Darm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden von nachgewiesenen Geschwüren oder Blutungen),
  • wenn Sie in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) eine Magen-Darm-Blutung oder einen Durchbruch (Perforation) hatten,
  • wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben,
  • wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen haben,
  • wenn Sie stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme),
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (siehe unten).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen einnehmen:
  • bei bestimmten Hauterkrankungen (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose),
  • wenn Sie schwere Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse haben. Bei den ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen sofort abgesetzt werden,
  • wenn Sie eine bestimmte angeborene Störung der Blutbildung (z.B. akute intermittierende Porphyrie) haben,
  • wenn Sie Blutgerinnungsstörungen haben,
  • wenn Sie an Magen- und Darmerkrankungen leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
  • bei eingeschränkter Nierenfunktion,
  • bei Leberfunktionsstörungen,
  • wenn Sie versuchen, schwanger zu werden,
  • wenn Sie Asthma oder allergische Reaktionen haben oder hatten, da Atemnot auftreten kann,
  • wenn Sie Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch obstruktive Lungenerkrankungen haben, ist das Risiko für eine allergische Reaktion größer. Allergische Reaktionen können als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Urtikaria auftreten.
  • Die Anwendung von Nurofen Schmelztabletten während einer Windpockenerkrankung sollte vermieden werden.
  • Bei längerer Anwendung von Nurofen sollten Ihre Leberfunktion, Nierenfunktion und Blutwerte regelmäßig überwacht werden.
  • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten möglichen Zeitraum eingenommen wird.
  • Ältere Personen können vermehrt Nebenwirkungen erfahren.
  • Generell kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu einer dauerhaften schweren Nierenschädigung führen. Dies kann sich durch körperliche Belastung zusammen mit Salzverlust und Dehydration verschlimmern. Dies sollte vermieden werden.
  • Eine längere Anwendung von Schmerzmitteln bei Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Wenn dies der Fall ist oder vermutet wird, sollten Sie ärztlichen Rat einholen und die Behandlung abbrechen. Die Diagnose von Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache (MOH)) sollte bei Patienten mit häufigen oder täglichen Kopfschmerzen vermutet werden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Medikamente gegen Kopfschmerzen einnehmen.
  • Die gleichzeitige Anwendung von Nurofen mit anderen NSAR, einschließlich COX-2-Hemmern, erhöht das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln“) und sollte daher vermieden werden.
  • Bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung.
  • Unmittelbar nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist eine besondere ärztliche Überwachung erforderlich.
  • NSAR können Symptome einer Infektion oder Fieber maskieren.


Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein, insbesondere wenn sie in hohen Dosen angewendet werden. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer. Sie sollten Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, bevor Sie Nurofen einnehmen, wenn Sie:
  • eine Herzerkrankung haben, einschließlich Herzschwäche und Angina (Brustschmerzen), oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund von verengten oder verstopften Arterien) oder irgendeine Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA)) hatten,
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder wenn Herzprobleme oder Schlaganfälle in Ihrer Familienanamnese auftreten oder wenn Sie Raucher sind.


Einnahme von Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Nurofen kann andere Arzneimittel beeinflussen oder von ihnen beeinflusst werden. Zum Beispiel:
  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
  • Arzneimittel, die den Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie z. B. Losartan)


Andere Arzneimittel können die Behandlung mit Nurofen ebenfalls beeinflussen oder von ihr beeinflusst werden. Sie sollten daher immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen, bevor Sie Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden. Dies gilt insbesondere für die folgenden Arzneimittel:
  • andere NSAR, einschließlich Cyclooxygenase-2-Hemmer, da dies zu einem erhöhten Risiko für Magen- und Darmgeschwüre oder Blutungen führen kann,
  • Digoxin (bei Herzschwäche), da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann,
  • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten), da dies zu einem erhöhten Risiko für Magen- und Darmgeschwüre oder Blutungen führen kann,
  • Thrombozytenaggregationshemmer, da dies das Blutungsrisiko erhöhen kann,
  • Acetylsalicylsäure (niedrige Dosis), da die blutverdünnende Wirkung reduziert werden kann,
  • Antikoagulanzien (z.B. Warfarin), da Ibuprofen die blutverdünnende Wirkung dieser Arzneimittel verstärken kann,
  • Phenytoin (gegen Epilepsie), da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann,
  • selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Antidepressiva), da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erhöhen können,
  • Lithium (ein Mittel gegen manisch-depressive Erkrankungen und Depressionen), da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann,
  • Probenecid und Sulfinpyrazon (Mittel gegen Gicht), da dies die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern kann,
  • Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Diuretika, da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen und somit möglicherweise das Risiko von Nierenschäden erhöhen kann,
  • Kaliumsparende Diuretika, da dies zu Hyperkaliämie (zu viel Kalium im Blut) führen kann,
  • Methotrexat (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung oder bei rheumatischen Erkrankungen), da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann,
  • Tacrolimus und Ciclosporin (Arzneimittel zur Immunsuppression), da dies zu Nierenschäden führen kann,
  • Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS). Bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten ("Bluter") kann das Risiko von Gelenkblutungen (Hämarthros) oder Blutungen, die zu Schwellungen führen, erhöht sein,
  • Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers), da Wechselwirkungen auftreten können,
  • Chinolon-Antibiotika, da ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle besteht,
  • CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmer) wurde eine Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen um ca. 80-100 % erhöht. Eine Reduzierung der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.


Einnahme von Nurofen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, Nurofen zusammen mit den Mahlzeiten einzunehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Schwangerschaft:
Dieses Arzneimittel darf in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht ein, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen.

Stillzeit:
Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten und es über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet wird.

Fortpflanzungsfähigkeit:
Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie schwanger werden möchten.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei kurzzeitiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Nurofen 200 mg Schmelztabletten Zitrone enthält Aspartam:
Dieses Arzneimittel enthält Aspartam als Phenylalaninquelle und kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben.

3. WIE IST NUROFEN EINZUNEHMEN?

Nurofen sollte von Kindern unter 6 Jahren nicht eingenommen werden.

Kinder und Jugendliche:
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen länger als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Erwachsene:
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Fieber länger als 3 Tage oder bei Schmerzen länger als 4 Tage bei Erwachsenen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben oder genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt:

Kinder von 6 - 9 Jahren (ca. 20 - 28 kg Körpergewicht):
Einzeldosis: 1 Schmelztablette, tägliche Gesamtdosis: Startdosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach bei Bedarf 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 6-8 Stunden. Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 3 Schmelztabletten (600 mg Ibuprofen) innerhalb von 24 Stunden.

Kinder von 10 - 12 Jahren (ca. 29 - 40 kg Körpergewicht):
Einzeldosis: 1 Schmelztablette, tägliche Gesamtdosis: Startdosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach bei Bedarf 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 4-6 Stunden. Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 4 Schmelztabletten (800 mg Ibuprofen) innerhalb von 24 Stunden.

Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene:
Einzeldosis: 1 - 2 Schmelztabletten, tägliche Gesamtdosis: Startdosis 1 - 2 Schmelztabletten (200 mg bis 400 mg Ibuprofen), danach bei Bedarf 1 oder 2 Schmelztabletten (200 mg oder 400 mg Ibuprofen) alle 4-6 Stunden. Nehmen Sie nicht mehr als 6 Schmelztabletten (1.200 mg Ibuprofen) innerhalb von 24 Stunden.

Lassen Sie die Schmelztabletten auf der Zunge zergehen und schlucken Sie die gelöste Schmelztablettenmasse. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr ist nicht notwendig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen stärker oder schwächer ist als erwartet.

Wenn Sie eine größere Menge Nurofen eingenommen haben, als Sie sollten:
Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Folgende Symptome können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder seltener Durchfall. Darüber hinaus Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit, Zittern, verschwommenes Sehen und Ohrensausen, Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinsminderung, Koma, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Hyperkaliämie, metabolische Azidose, verlängerte Prothrombinzeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose und Asthma-Verschlechterung bei Asthmatikern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten erforderlichen Zeitraum zur Kontrolle der Symptome eingenommen wird. Sie können eine oder mehrere der bekannten Nebenwirkungen von NSAR (siehe unten) erfahren. Wenn dies der Fall ist oder wenn Sie Bedenken haben, setzen Sie dieses Arzneimittel ab und wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt. Ältere Patienten haben ein höheres Risiko für Probleme aufgrund von Nebenwirkungen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Setzen Sie dieses Arzneimittel ab und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bekommen:
  • Anzeichen einer Magen-Darm-Blutung wie starke Bauchschmerzen, schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie Kaffeesatz aussehen.
  • Anzeichen sehr seltener, aber schwerer allergischer Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerklärliches pfeifendes Atmen oder Atemnot, Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Atemnot, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen Körper, Abschuppung, Blasenbildung oder sich abschälende Haut.


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Nebenwirkungen entwickeln, wie unten beschrieben:
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Blähungen (Flatulenz), Verstopfung, leichter Blutverlust aus Magen und/oder Darm, der in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen kann.


Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Erhöhter Harnsäurewert im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauch, Blut im Urin und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung (Papillennekrose) sein.
  • Reduzierter Hämoglobinwert.


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Speiseröhrenentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von membranenartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strukturen).
  • Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und Schwellung von Gesicht und Händen (Ödeme).
  • Reduzierte Urinproduktion und Schwellungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom), Nierenentzündung (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn Sie eines der oben genannten Symptome bemerken oder sich generell unwohl fühlen, setzen Sie Nurofen ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies die ersten Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein können.
  • Psychotische Reaktionen, Depression.
  • Erhöhter Blutdruck, Vaskulitis.
  • Herzklopfen (Palpitationen).
  • Lebererkrankungen, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis).
  • Störungen der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Symptome, starke Müdigkeit. Nasen- und Hautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken. In diesen Fällen müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und Ihren Arzt kontaktieren. Jede Selbstmedikation mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Medikamenten (Antipyretika) sollte vermieden werden.
  • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung.
  • Eine Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) wurde im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR beschrieben. Tritt eine Entzündung auf oder verschlechtert sich, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen, um festzustellen, ob eine antiinfektive/antibiotische Behandlung erforderlich ist.
  • Symptome einer aseptischen Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinsstörung) wurden nach der Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) können anfälliger sein. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Reaktivität der Atemwege wie Asthma, Verengung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Atemnot.


Arzneimittel wie Nurofen können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt („Myokardinfarkt“) oder Schlaganfall verbunden sein.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST NUROFEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 25 °C lagern. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Nurofen enthält:
Der Wirkstoff ist Ibuprofen. Jede Schmelztablette enthält 200 mg Ibuprofen. Die sonstigen Bestandteile sind: Ethylcellulose, gefälltes Siliciumdioxid, Hypromellose, Mannitol (Ph.Eur), Aspartam (E951), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Zitronenaroma.

Wie Nurofen aussieht und Inhalt der Packung:
Die Schmelztabletten sind weiße bis gebrochen weiße, runde Tabletten mit charakteristischem Zitronenaroma. Die Schmelztabletten sind in Packungen mit 12 und 24 Schmelztabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Darwinstraße 2-4
69115 Heidelberg
Deutschland
Tel.: (06221) 9982-333
www.nurofen.de

Hersteller:
Reckitt Benckiser Healthcare International Limited
Nottingham Site
Thane Road
Nottingham
NG90 2DB
Großbritannien

Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt im März 2016 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Datum: 10/2017

Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen sowie zur Fiebersenkung.