Zu Produktinformationen springen
1 von 6

Nephrotrans (100 St.)

Nephrotrans (100 St.)

Normaler Preis 395,25 DKK
Normaler Preis 425,00 DKK Verkaufspreis 395,25 DKK
Sale Ausverkauft
inkl. MwSt. Versand wird beim Checkout berechnet

Type : Magen & Darm

SKU : 03511770

Versand & Retouren

Die Lieferung erfolgt ausschließlich an Adressen in Dänemark. Der Versand erfolgt gemäß den deutschen Apothekenvorschriften durch autorisierte Lieferanten.

Vollständige Details anzeigen
Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Nephrotrans 500 mg magensaftresistente Weichkapseln.
Wirkstoff: Natriumhydrogencarbonat. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) und zur Dauerbehandlung gegen das Wiederauftreten der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes bei chronisch eingeschränkter Nierenfunktion (chronischer Niereninsuffizienz).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Informationen für Anwender
Nephrotrans 500 mg magensaftresistente Weichkapseln
Natriumhydrogencarbonat
Zur Anwendung bei Jugendlichen und Erwachsenen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
. Wenn Sie sich nach zwei Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Nephrotrans und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nephrotrans beachten?
3. Wie ist Nephrotrans einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nephrotrans aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Nephrotrans und wofür wird es angewendet?

Nephrotrans ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Natriumhydrogencarbonat in Form einer magensaftresistenten Weichkapsel zum Einnehmen. Nephrotrans ist ein Azidose-Therapeutikum zur Korrektur einer metabolischen Azidose.

Anwendungsgebiete
Zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) und zur Dauerbehandlung gegen das Wiederauftreten der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes bei chronisch eingeschränkter Nierenfunktion (chronischer Niereninsuffizienz).

Hinweis:
Patienten mit einem Blut-pH unter 7,2 bedürfen einer Korrektur der Übersäuerung (Azidose) mittels Infusion.
Wenn Sie sich nach zwei Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Nephrotrans beachten?

Nephrotrans darf nicht eingenommen werden,
. wenn Sie allergisch gegen Natriumhydrogencarbonat, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
. bei stoffwechselbedingtem Basenüberschuss (metabolischer Alkalose).
. bei erniedrigtem Serumkalium (Hypokaliämie).
. bei erhöhtem Serumnatrium (Hypernatriämie).
. bei natriumarmer Diät.
. von Kindern unter 14 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nephrotrans einnehmen, wenn Sie an einer eingeschränkten Atmung (Hypoventilation), einem erniedrigten Calciumgehalt im Blut (Hypokalzämie) oder an einem erhöhten Salzgehalt im Blut (hyperosmolaren Zuständen) leiden. Der Gehalt an Natrium (137 mg Natrium = 6 mval pro Weichkapsel) ist insbesondere bei einer Langzeitbehandlung zu beachten, gegebenenfalls ist eine natriumarme oder streng natriumarme Diät einzuhalten, um einer weiteren Erhöhung eines bestehenden Bluthochdrucks entgegenzuwirken. Die Wirksamkeit von Nephrotrans sollte initial und insbesondere bei höheren Dosen in mindestens ein- bis zweiwöchigen Abständen kontrolliert werden (z. B. pH-Messung, Standardbicarbonat, Alkalireserve). Plasmasalzspiegel, insbesondere Natrium, Kalium und Calcium, sind ebenfalls regelmäßig zu kontrollieren. Anhand des Ergebnisses dieser Kontrollen ist die jeweilige weitere Dosierung festzulegen. Diese Kontrollen sind auch unter Dauerbehandlung regelmäßig durchzuführen. Anhand des Ergebnisses dieser Kontrollen ist die jeweilige weitere Dosierung festzulegen. Eine eventuell eintretende Überalkalisierung kann durch Dosisreduzierung korrigiert werden.

Einnahme von Nephrotrans zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Die Erhöhung des pH-Wertes in Magen und Darm kann die Aufnahme und Ausscheidung von schwachen Säuren und Basen beeinflussen. Dies gilt z.B. für Sympathomimetika, Anticholinergika, trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, H2-Antagonisten, Captopril, Chinidin. Funktionelle Wechselwirkungen können mit Gluko- und Mineralkortikoiden, Androgenen und kaliumausscheidenden Diuretika auftreten. Beachten Sie eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit der mit dem Urin ausgeschiedenen Arzneimittel (z.B. Ciprofloxacin).

Einnahme von Nephrotrans zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Es wurden keine Studien zu Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und Getränken durchgeführt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Erfahrungen mit der Einnahme des Präparates liegen nicht vor. Obwohl keine Einwände gegen die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (Wirkstoff von Nephrotrans) bei entsprechender Indikation bestehen, sollte die Einnahme von Nephrotrans während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nephrotrans hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Nephrotrans enthält Sorbitol.
Bitte nehmen Sie Nephrotrans erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Nephrotrans einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Dosierung richtet sich stets nach dem Schweregrad der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolischen Azidose). Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosis 6 bis 9 Weichkapseln pro Tag, entsprechend 3-4,5 g Natriumhydrogencarbonat pro Tag. Die Weichkapseln sind unzerkaut, gegebenenfalls mit etwas Flüssigkeit, über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten einzunehmen. Die Weichkapseln dürfen nicht gekaut oder geöffnet werden, da dadurch die magensaftresistente Funktion der Kapsel zerstört wird.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Es liegen keine Daten vor.

Wenn Sie eine größere Menge Nephrotrans eingenommen haben, als Sie sollten
können die Symptome einer Überdosierung Muskelschwäche, Mattigkeit und flache Atmung umfassen. Dies sind Anzeichen einer Unteransäuerung des Blutes (Alkalose). Wenn Sie eine Überdosierung von Nephrotrans vermuten, verständigen Sie einen Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen je nach Schweregrad der Überdosierung entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Nephrotrans vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Nephrotrans abbrechen
informieren Sie bitte Ihren Arzt darüber.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000