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Molevac (25 ml)

Molevac (25 ml)

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Type : Diverse Arzneimittel

SKU : 00683507

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Molevac Suspension zum Einnehmen.
Wirkstoff: Pyrvinium. Anwendungsgebiete: zur Behandlung von Wurmerkrankungen (Oxyuriasis). Warnhinweis: Enthält Sucrose (Zucker), Benzoesäure, Benzylalkohol, Propylenglycol, Natrium, Benzoesäure, Benzylalkohol und Propylenglycol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Molevac Suspension zum Einnehmen
Wirkstoff: Pyrvinium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST MOLEVAC UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON MOLEVAC BEACHTEN?
  3. WIE IST MOLEVAC EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST MOLEVAC AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST MOLEVAC UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Molevac ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Wurmerkrankungen (Oxyuriasis). Molevac kann bei Kindern ab 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden. Der in Molevac enthaltene Wirkstoff Pyrvinium ist speziell gegen Wurmerkrankungen (Oxyuren) wirksam. Die wurmabtreibende Wirkung beruht auf einer Störung des Stoffwechsels der Oxyuren durch Molevac.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON MOLEVAC BEACHTEN?

Molevac darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Pyrvinium, Benzylalkohol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Leberschädigung.
  • bei entzündlichen Darmerkrankungen.
  • bei Nierenfunktionsstörungen.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Molevac einnehmen. Molevac färbt den Stuhl leuchtend rot. Dies hat keine krankhafte Bedeutung, sondern zeigt lediglich an, dass der Wirkstoff den Magen-Darm-Trakt ordnungsgemäß passiert hat. Der Wirkstoff von Molevac, Pyrvinium, kann z. B. durch Erbrechen oder durch das Färben des Stuhls zu einer Verfärbung von Textilien führen. Diese Verfärbungen sind nicht auswaschbar. Bei einem Wurmbefall sind oft auch Familienmitglieder oder andere enge Kontaktpersonen betroffen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob diese Kontaktpersonen ebenfalls behandelt werden sollen. Achten Sie außerdem auf körperliche Hygiene und eine gründliche Reinigung des Lebensumfelds (Wohnbereich, Arbeitsplatz) sowie der Kleidung.

Kinder:
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Molevac bei Kindern unter 1 Jahr ist bisher nicht belegt. Molevac ist daher für diese Altersgruppe nicht geeignet.

Einnahme von Molevac zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden bisher nicht beobachtet.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
In der Schwangerschaft dürfen Sie Molevac nur einnehmen, wenn dies unter Abwägung der Risiken für Mutter und Kind unbedingt erforderlich ist, z. B. weil andere Arzneimittel nicht eingenommen werden dürfen. Bei der Anwendung von Molevac in der Schwangerschaft muss die Arzneimitteldosis an das Körpergewicht vor der Schwangerschaft angepasst werden (siehe auch Abschnitt 3. "Wie ist Molevac einzunehmen?").

Stillzeit:
Stillende Mütter sollten während der Behandlung mit Molevac zur Sicherheit die Milch abpumpen und verwerfen.

Frauen im gebärfähigen Alter:
Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung mit Molevac eine sichere Verhütungsmethode anwenden, da das mögliche Risiko bei der Anwendung von Molevac während der Schwangerschaft nicht bekannt ist.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind nicht erforderlich.

Molevac enthält Sucrose (Zucker), Benzoesäure, Benzylalkohol, Propylenglycol und Natrium:
Nehmen Sie Molevac erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 5 ml Suspension enthalten 1,15 g Sucrose (Zucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

Dieses Arzneimittel enthält 5 mg Benzoesäure, 0,2 mg Benzylalkohol und 662 mg Propylenglycol pro 5 ml Suspension:
Wenn Ihr Kind jünger als 5 Jahre ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ihm dieses Arzneimittel verabreichen, insbesondere wenn Ihr Kind gleichzeitig andere Arzneimittel erhält, die Propylenglycol oder Alkohol enthalten.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder stillen, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Ihr Arzt kann möglicherweise zusätzliche Untersuchungen durchführen, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie an einer Lebererkrankung oder Nierenerkrankung leiden, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Ihr Arzt kann möglicherweise zusätzliche Untersuchungen durchführen, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 5 ml Suspension, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. WIE IST MOLEVAC EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung:
Molevac wird in der Regel als Einmaldosis verabreicht.

Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Kinder ab 1 Jahr, Jugendliche und Erwachsene erhalten 5 ml Molevac (entsprechend 50 mg Pyrvinium) pro 10 kg Körpergewicht. Die Maximaldosis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (auch bei einem Körpergewicht über 80 kg) beträgt 40 ml Molevac (entsprechend 400 mg Pyrvinium), siehe Dosierungstabelle. Wird die gewünschte Wirkung nicht erzielt, sollte die Arzneimittelmenge nicht erhöht, sondern die Behandlung wiederholt werden.

Dosierungstabelle:
Alter ca. (Jahre) Körpergewicht ca. (kg) Arzneimittelmenge (Einzeldosis) in ml
Kinder oder Jugendliche 1 - 3 10 - 14 5 - 7,5
Kinder oder Jugendliche 4 - 5 15 - 19 7,5 - 10
Kinder oder Jugendliche 6 - 9 20 - 29 10 bis 15
Kinder oder Jugendliche 10 - 12 30 - 39 15 - 20
Kinder oder Jugendliche 13 - 14 40 - 49 20 - 25
Kinder oder Jugendliche 15 - 16 50 - 59 25 - 30
Erwachsene 60 - 69 30 - 35
Erwachsene 70 - 79 35 - 40
Erwachsene 80 (oder mehr) 40


Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Die Dosierung für Kinder ab 1 Jahr und Jugendliche entnehmen Sie der Dosierungstabelle.

Art der Anwendung:
Molevac kann sowohl zu den Mahlzeiten als auch auf nüchternen Magen eingenommen werden. Falls Sie eine größere Menge Suspension einnehmen müssen, ist es am besten, die Einnahme auf drei Portionen zu verteilen: vor, während und nach der Mahlzeit. Bei Kindern kann die Molevac-Suspension verdünnt mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten (Fruchtsaft) gegeben werden. Die Suspension muss vor Gebrauch geschüttelt werden.

Schwangere:
Bei der Anwendung von Molevac in der Schwangerschaft muss die Dosierung an das Körpergewicht vor der Schwangerschaft angepasst werden. Zu möglichen Risiken bei der Anwendung von Molevac in der Schwangerschaft siehe Abschnitt 2 unter „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
Molevac darf bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2 unter „Molevac darf nicht eingenommen werden“).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:
Molevac darf bei Patienten mit Leberschädigung nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2 unter „Molevac darf nicht eingenommen werden“).

Ältere Patienten (über 65 Jahre):
Sofern keine Leber- oder Nierenfunktionsstörungen vorliegen, sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Dauer der Behandlung:
Wiederholen Sie die Behandlung mit Molevac nach 2 bis 4 Wochen auf die gleiche Weise.

Wenn Sie eine größere Menge Molevac eingenommen haben, als Sie sollten:
Es kann zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen (siehe auch Abschnitt 4: „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“) von Molevac kommen. Sollten nach der Einnahme von Molevac Vergiftungserscheinungen auftreten, ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Dieser kann gegebenenfalls eine Magenspülung oder die Einnahme von medizinischer Kohle anordnen.

Wenn Sie die Einnahme von Molevac vergessen haben:
Sie können die fehlende Menge noch am selben Tag nachholen. In jedem Fall sollten Sie aber die in dieser Packungsbeilage angegebene Gesamtmenge an Molevac einnehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Erkrankungen des Nervensystems:
  • Gelegentlich: Kopfschmerzen.
  • Sehr selten: Krämpfe.


Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:
  • Sehr selten: Schwindel.


Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:
  • Sehr selten: Vorübergehende Kehlkopfschwellung (Larynxödem).


Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
  • Häufig: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen.
  • Gelegentlich: Durchfall.
  • Selten: Magenkrämpfe, Blähungen, Verstopfung.
  • Sehr selten: Mundschleimhautentzündung (Stomatitis).


Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
  • Sehr selten: Allergische Hautreaktionen mit und ohne Juckreiz wie Nesselsucht mit Bläschen- und Quaddelbildung (Urtikaria), Lichtempfindlichkeit, Hautausschlag (Rash), Hauteinblutungen (Purpura) sowie Schwellungen der Haut und Schleimhäute (Angioödem).


Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST MOLEVAC AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Molevac enthält:
Der Wirkstoff ist Pyrvinium. 5 ml Suspension enthalten 75,25 mg Pyrviniumembonat (entsprechend 50 mg Pyrvinium-Base). Die sonstigen Bestandteile sind: Benzoesäure, Kirscharoma (enthält Benzylalkohol), Methylcellulose, Natriumhydroxid, Natriumphosphat 12 H2O, Poloxamer 188, Propylenglycol, Saccharin-Natrium 2 H2O, Sucrose, Salzsäure 10 %, Sorbitanmono-laurat (Ph. Eur.), gereinigtes Wasser.

Wie Molevac aussieht und Inhalt der Packung:
Rote, viskose Suspension mit Kirschgeruch. 25 ml Suspension mit Messbecher.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Infectopharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Von-Humboldt-Str. 1
64646 Heppenheim
www.infectopharm.com

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2020.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Stand: 04/2023

Wirkstoff: Pyrvinium. Anwendungsgebiete: zur Behandlung von Wurmerkrankungen (Oxyuriasis). Warnhinweis: Enthält Sucrose (Zucker), Benzoesäure, Benzylalkohol, Propylenglycol, Natrium, Benzoesäure, Benzylalkohol und Propylenglycol.