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Magno Sanol Kapseln (100 Stk.)

Magno Sanol Kapseln (100 Stk.)

Normaler Preis 118,11 DKK
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Type : Mineralien

SKU : 01834291

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

magno sanol Kapseln.
Wirkstoff: Schweres Magnesiumoxid. Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

magno sanol Kapseln
150 mg Hartkapseln Magnesiumoxid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht
  1. WAS IST MAGNO SANOL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON MAGNO SANOL BEACHTEN?
  3. WIE IST MAGNO SANOL EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST MAGNO SANOL AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST MAGNO SANOL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

magno sanol ist ein oral einzunehmendes Magnesium-Substitutionspräparat bei Magnesiummangel. magno sanol wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe).

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON MAGNO SANOL BEACHTEN?

magno sanol darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Magnesiumoxid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei schweren Nierenfunktionsstörungen.
  • bei Myasthenia gravis (ausgeprägte Muskelschwäche).
  • bei gestörter Erregungsleitung des Herzens (AV-Block).
  • wenn Sie zu Nierensteinen neigen.
  • wenn Sie unter Wassermangel des Körpers (Dehydration) leiden.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie magno sanol einnehmen.

Die gleichzeitige Anwendung von magno sanol mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:
  • Dicumarol (Arzneimittel zur Behandlung von thrombotischen Erkrankungen), Glibenclamid (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes), Glipizid (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes).
  • Mefenaminsäure (Arzneimittel zur Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen).
  • Tacrolimus (Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung der Abstoßung von transplantierten Organen), da deren Aufnahme in den Körper erhöht wird.
  • Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen oder zur Vorbeugung von Malaria), da eine erhöhte Rückresorption von Chinidin durch die Niere beobachtet wurde.
  • Aminoglykoside (Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Erkrankungen). Eine gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden wurde mit einer verminderten Acetylcholin-Freisetzung und neuromuskulärer Blockade in Zusammenhang gebracht. Falls es zu einer neuromuskulären Blockade kommt, sollte das Aminoglykosid abgesetzt werden und Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, damit ein anderes Antibiotikum vereinbart wird.
  • Natriumpolystyrolsulfonat (Arzneimittel zur Behandlung von Kaliumüberschuss). Eine gleichzeitige Anwendung von Natriumpolystyrolsulfonat wurde im Zusammenhang mit einer systemischen Alkalose (Überalkalisierung des Blutes) beobachtet.
  • Herzglykoside (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche), da die Wirksamkeit der Herzglykoside herabgesetzt sein kann.


Bei leichten bis mittelschweren Einschränkungen der Nierenfunktion ist eine engmaschige Überwachung Ihres Elektrolythaushaltes (Kontrolle des Flüssigkeitshaushaltes und der Nierenfunktion) durch Ihren Arzt erforderlich. Außerdem sollte Ihr Arzt regelmäßig Ihren Elektrolythaushalt kontrollieren, insbesondere sind Untersuchungen auf erhöhte Kalium- und Magnesiumspiegel im Blut angezeigt.


Einnahme von magno sanol zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin und Ciclosporin A beschleunigen die Ausscheidung von Magnesium über die Niere. Magnesium vermindert die Aufnahme von Eisen, Fluoriden, und Tetracyclinen (Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Erkrankungen). Zwischen der Einnahme von Magnesium und Eisen, Fluorid oder Tetracyclin-haltigen Präparaten sollte ein Abstand von 2 bis 3 Stunden eingehalten werden. Die Bioverfügbarkeit von Gabapentin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie) kann herabgesetzt sein, wenn es gleichzeitig mit magnesiumoxidhaltigen Arzneimitteln angewendet wird. Daher wird empfohlen, Magnesiumoxid mindestens zwei Stunden vor der Gabe von Gabapentin einzunehmen. Es wurde berichtet, dass magnesiumhaltige Arzneimittel die Resorption von Bisphosphonaten (Arzneimittel zur Diagnose oder Behandlung von Knochen- und Kalziumerkrankungen) und Kortikosteroiden (Arzneimittel zur Behandlung von immunbedingten Erkrankungen) herabsetzen, magno sanol sollte daher nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln, die diese Wirkstoffe enthalten, eingenommen werden. Auch Aminochinoline (Arzneimittelgruppe zur Vorbeugung oder Behandlung von Malaria), Chinidin und Chinidinderivate. Nitrofurantoin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Harnwegsinfektionen) und Penicillamin (Arzneimittel zur Behandlung von Rheuma und Gegengift bei Schwermetallvergiftungen) sollten nicht gleichzeitig mit Magnesiumpräparaten eingenommen werden, da sich die Resorption gegenseitig beeinflusst. Magnesium sollte bei Patienten, die gleichzeitig magnesiumhaltige Antazida (Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure) oder Laxanzien (Abführmittel) anwenden, mit Vorsicht eingesetzt werden (dies gilt insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion). Bei gleichzeitiger Anwendung von aluminiumhaltigen Präparaten (z. B. Antazida) kann die Aluminiumaufnahme erhöht sein. Eine gleichzeitige Anwendung von Magnesium und Aminoglykosid-Antibiotika kann zu einer Verschlechterung der neuromuskulären Funktionen (z. B. einer herabgesetzten Atemfrequenz) führen. Magnesiumsalze können die Aktivität von neuromuskulären Blockern (z. B. Pancuroniumbromid, Suxamethoniumhalogenid) erhöhen. Die intravenöse Gabe von Calcium schwächt die Wirkung von Magnesium ab. Bei gleichzeitiger Gabe von Calcium und Phosphat ist mit einer verminderten Magnesiumaufnahme zu rechnen. Die Wirkung von Herzglykosiden kann durch die gleichzeitige Einnahme von Magnesium verringert werden. Niedrige Magnesiumspiegel können die Folge einer Langzeittherapie mit Protonenpumpenhemmern (Arzneimittel, die die Produktion von Magensäure hemmen) sein.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wird Magnesium kurz vor der Entbindung verabreicht, so ist das Neugeborene auf Anzeichen einer Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Reflexverlust) zu überwachen. Weitere Berichte über schädigende Wirkungen während Schwangerschaft/Stillzeit bzw. über die Beeinflussung der Fertilität/Zeugungsfähigkeit des Menschen sind bisher nicht bekannt geworden. Systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt. Nach Anwendung hoher Dosen über längere Zeit kann Müdigkeit auftreten und die Aufmerksamkeit beeinträchtigt sein (siehe Abschnitt 4).

3. WIE IST MAGNO SANOL EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Nehmen Sie morgens 1 Hartkapsel und abends 1 Hartkapsel ein.

Art der Anwendung:
Die Hartkapseln werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ca. 1 Glas Wasser) eingenommen. Für die Einnahme ist keine zeitliche Begrenzung vorgesehen. Es wird ein Behandlungszeitraum von mindestens 3 Monaten empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von magno sanol zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von magno sanol eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei intakter Nierenfunktion sind keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen. Benachrichtigen Sie aber in jedem Fall Ihren Arzt. Bei Anwendung von magno sanol in einer höheren Dosierung, als vom Arzt verordnet oder als in der Packungsbeilage angegeben, können Müdigkeit und Durchfall auftreten.

Je nach Schwere der Überdosierung sind folgende Symptome möglich:
Übelkeit, Erbrechen, zentralnervöse Störungen, verminderte Atmung (Atemdepression), Reflexminderung, Muskelschwäche und Herz-Kreislauf-Effekte, wie Gefäßerweiterung, starker Blutdruckabfall und Herzstillstand.

Wenn Sie die Einnahme von magno sanol vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von magno sanol abbrechen:
Die Anwendung kann jederzeit abgebrochen werden. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die angegebenen Häufigkeiten von Nebenwirkungen basieren auf folgenden Kategorien:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Unter der Behandlung mit magno sanol können folgende Nebenwirkungen beobachtet werden:

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
Selten: Bei höherer Dosierung weiche Stühle oder Durchfall.

Erkrankungen des Nervensystems:
Bei hoher Dosierung und länger dauernder Anwendung des Präparates kann Müdigkeit auftreten. Dies kann ein Hinweis sein, dass bereits eine hohe Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST MAGNO SANOL AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. In der Originalverpackung aufbewahren. Nicht über 30°C lagern.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was magno sanol enthält:
Der Wirkstoff ist schweres Magnesiumoxid.
1 Hartkapsel enthält 250 mg schweres Magnesiumoxid, entsprechend 150,8 mg (6,2 mmol) Magnesium.
Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Macrogol 4000, Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171), Eisen(II, III)-oxid (E 172).

Wie magno sanol aussieht und Inhalt der Packung:
magno sanol ist eine Hartkapsel mit hellgrauer Oberkapsel und weißer Unterkapsel. Die Hartkapseln enthalten ein weißliches bis cremefarbenes Pulver. magno sanol ist in Packungen mit 10, 14, 20, 49, 50, 98 und 100 Hartkapseln erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:
UCB Pharma GmbH
Alfred-Nobel-Straße 10
40789 Monheim
Telefon: 02173/48-4848
Telefax: 02173/48-4841

Mitvertrieb:
SANOL GmbH
Alfred-Nobel-Straße 10
40789 Monheim
Telefon: 02173/48-4848
Telefax: 02173/48-4841

Hersteller:
Aesica Pharmaceuticals GmbH
Alfred-Nobel-Straße 10
40789 Monheim

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2014.

Quelle: Angaben der Gebrauchsinformation
Stand: 02/2016

Wirkstoff: Schweres Magnesiumoxid. Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe).