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Lora Adgc (20 Stk.)

Lora Adgc (20 Stk.)

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Type : Allergie

SKU : 03897166

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Lora-ADGC, Tabletten.
Wirkstoff: Loratadin 10 mg. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden bei allergischer Rhinitis (z. B. Heuschnupfen) und bei chronischer idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Lora-ADGC, Tabletten
Wirkstoff: Loratadin 10 mg

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme von Lora-ADGC beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. Was ist Lora-ADGC und wofür wird es angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Lora-ADGC beachten?
  3. Wie ist Lora-ADGC einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Lora-ADGC aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen


1. Was ist Lora-ADGC und wofür wird es angewendet?

Lora-ADGC gehört zur Gruppe der Antihistaminika und wird zur Behandlung der Beschwerden bei bestimmten allergischen Erkrankungen angewendet, die mit einer vermehrten Histaminfreisetzung verbunden sind. Anwendungsgebiete: Lora-ADGC wird angewendet zur Behandlung der Beschwerden bei allergischer Rhinitis (z. B. Heuschnupfen) und bei chronischer idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache).

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Lora-ADGC beachten?

Lora-ADGC darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Loratadin oder einen der sonstigen Bestandteile von Lora-ADGC sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lora-ADGC ist erforderlich:
  • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden.
  • wenn bei Ihnen eine Allergiehauttestung geplant ist. Die Anwendung von Lora-ADGC sollte mindestens 48 Stunden vor der Durchführung von Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika wie Lora-ADGC andernfalls positive Hautreaktionen verhindern oder abschwächen können.


Bei Einnahme von Lora-ADGC mit anderen Arzneimitteln:
Wechselwirkungen mit Inhibitoren bestimmter Abbau-Enzyme (CYP3A4 und CYP2D6-Inhibitoren) sind möglich. Hieraus kann es zu erhöhten Loratadin-Blutspiegeln, und somit zu mehr Nebenwirkungen kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Alkoholkonsum wird durch die Einnahme von Lora-ADGC nicht beeinflusst. In den durchgeführten klinischen Studien wurden keine Wechselwirkungen berichtet.

Schwangerschaft und Stillzeit:
In tierexperimentellen Studien konnte keine Fruchtschädigung durch Loratadin nachgewiesen werden. Die Sicherheit der Anwendung von Loratadin während der Schwangerschaft wurde nicht belegt. Daher wird die Anwendung von Lora-ADGC in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Da Loratadin in die Muttermilch übergeht, wird die Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen. Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Generell hat Loratadin einen geringen Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit. Dennoch kann es bei einigen Personen zu Schwindel kommen, wodurch die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein kann. Es wird daher empfohlen, Ihre individuelle Reaktion auf die Einnahme von Lora-ADGC abzuwarten, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

Lora-ADGC enthält Lactose:
Nehmen Sie Lora-ADGC daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Lora-ADGC einzunehmen?

Nehmen Sie Lora-ADGC immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Dosierung: Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre: 1-mal täglich 1 Tablette Lora-ADGC (entsprechend 10 mg Loratadin), Kinder von 6 bis 12 Jahre: Bei einem Körpergewicht über 30 kg: 1-mal täglich 1 Tablette Lora-ADGC (entsprechend 10 mg Loratadin). Bei einem Körpergewicht von 30 kg oder darunter: 1-mal täglich 1/2 Tablette (entsprechend 5 mg Loratadin). Die Wirksamkeit und Sicherheit von Lora-ADGC bei Kindern unter 6 Jahren ist nicht belegt. Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung: Eine Anfangsdosis von 1 Tablette Lora-ADGC (entsprechend 10 mg Loratadin) jeden zweiten Tag wird für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht über 30 kg empfohlen. Bei älteren Patienten oder Patienten mit Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Die Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lora-ADGC zu stark oder zu schwach ist.

Art der Anwendung:
Zum Einnehmen. Die Tablette wird unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge Lora-ADGC eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei Überdosierung mit Loratadin wurden Schläfrigkeit, schneller Herzschlag (Tachykardie) und Kopfschmerzen berichtet. Wenn Sie zu viele Lora-ADGC Tabletten eingenommen haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Bei einer Überdosierung sollten umgehend eine auf die Symptome ausgerichtete Behandlung und unterstützende Maßnahmen eingeleitet und solange wie nötig fortgesetzt werden. Es kann Aktivkohle in Wasser aufgeschlämmt verabreicht werden. Eine Magenspülung kann in Erwägung gezogen werden. Loratadin wird durch Blutwäsche (Hämodialyse) nicht entfernt, und es ist nicht bekannt, ob Loratadin durch Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) ausgeschieden wird. Der Patient sollte nach der notfallmäßigen Erstversorgung unter ärztlicher Überwachung verbleiben.

Wenn Sie die Einnahme von Lora-ADGC vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie einmal eine Tablette nicht rechtzeitig eingenommen haben, holen Sie dies so schnell wie möglich nach. Fahren Sie dann wie empfohlen fort.

Wenn Sie die Einnahme von Lora-ADGC abbrechen:
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Lora-ADGC Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Folgende Kategorien werden bei den Häufigkeitsangaben für Nebenwirkungen zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Die Zusammenfassung schließt alle bekannten Nebenwirkungen unter Loratadin-Behandlung ein, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeitbehandlung.

Mögliche Nebenwirkungen:
Immunsystem:
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie).

Nervensystem:
Häufig: Nervosität.
Sehr selten: Schwindel.

Herz/Kreislauf:
Sehr selten: Schneller Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen oder Herzrasen (Palpitation).

Magen-Darm-Trakt:
Sehr selten: Übelkeit, Mundtrockenheit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).

Leber- und Gallenwege:
Sehr selten: Leberfunktionsstörung.

Haut und Unterhautzellgewebe:
Sehr selten: Hautausschlag, Haarausfall (Alopezie).

Allgemeine Störungen:
Häufig: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schläfrigkeit.
Gelegentlich: Schlaflosigkeit, gesteigerter Appetit.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Lora-ADGC aufzubewewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

6. Weitere Informationen

Was Lora-ADGC enthält:
Der Wirkstoff ist Loratadin. Jede Tablette enthält 10 mg Loratadin. Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Magnesiumstearat, Povidon K 25.

Wie Lora-ADGC aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße bis cremefarbene, runde Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite. Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden. Lora-ADGC ist in Packungen mit 20 Tabletten (N1), 50 Tabletten (N2) und 100 Tabletten (N3) erhältlich.

Hersteller:
KSK-Pharma Vertriebs AG
Finkenstraße 1
76327 Berghausen
Tel. 0721 / 20 19 0 - 0
Fax: 0721 / 20 19 0- 11

Fabrikant:
Artesan Pharma GmbH & Co. KG
Wendlandstraße 1
29439 Lüchow

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Datum: 08/2016

Wirkstoff: Loratadin 10 mg. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden bei allergischer Rhinitis (z. B. Heuschnupfen) und bei chronischer idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache).