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Legapas Tropfen (45 ml)

Legapas Tropfen (45 ml)

Normaler Preis 124,62 DKK
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Type : Magen & Darm

SKU : 01516674

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Legapas Tropfen, Flüssigkeit.
Wirkstoff: Flüssigextrakt aus Cascararinde. Anwendungsgebiete: zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Warnhinweis: Enthält 23 Vol.-% Alkohol!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Legapas Tropfen, Flüssigkeit zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren
Wirkstoff: Flüssigextrakt aus Cascararinde
Pflanzliches Abführmittel

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS SIND LEGAPAS TROPFEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LEGAPAS TROPFEN BEACHTEN?
  3. WIE SIND LEGAPAS TROPFEN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND LEGAPAS TROPFEN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND LEGAPAS TROPFEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Legapas Tropfen sind ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel. Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LEGAPAS TROPFEN BEACHTEN?

Legapas Tropfen dürfen nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Cascararinde oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei Darmverschluss, Blinddarmentzündung, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa,
  • bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache sowie bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten.
  • Kinder unter 12 Jahren dürfen Legapas Tropfen nicht einnehmen.
  • Aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen dürfen Legapas Tropfen in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.


Bei gleichzeitiger Anwendung von bestimmten die Herzmuskulatur stärkenden Arzneimitteln (Herzglykoside), Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), Arzneimitteln, die die Harnausscheidung fördern (Diuretika), Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) sowie Süßholzwurzel dürfen Legapas Tropfen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Eine über längere Zeit gehende Anwendung stimulierender Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist. Hinweis: Bei inkontinenten Erwachsenen (unkontrollierter Stuhlabgang) sollte bei Einnahme von Legapas Tropfen durch Wechsel der Vorlage ein längerer Hautkontakt mit dem Stuhl vermieden werden.

Kinder:
Siehe unter Gegenanzeigen.

Einnahme von Legapas Tropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Bei längerem Gebrauch oder Missbrauch kann Kaliummangel zu einer Verstärkung der Wirkung von bestimmten die Herzmuskulatur stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden) sowie zu einer Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) führen. Kaliumverluste können durch die gleichzeitige Anwendung von bestimmten die Harnausscheidung fördernden Arzneimitteln (Diuretika), Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) oder Süßholzwurzel verstärkt werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Siehe unter Gegenanzeigen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind nicht erforderlich.

Legapas Tropfen enthalten Alkohol:
Enthält 23 Vol.-% Alkohol.

3. WIE SIND LEGAPAS TROPFEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Legapas Tropfen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die höchste Tagesdosis sollte 30 mg Hydroxyanthracenderivate, entsprechend 50 Tropfen Legapas Tropfen, nicht überschreiten. 50 Tropfen = 1,7 ml. Soweit nicht anders verordnet: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: Einmal täglich morgens oder abends 30 - 50 Tropfen in einem halben Glas warmem Wasser einnehmen. Die für Sie richtige Dosis ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten. Die Wirkung tritt nach 8 - 12 Stunden ein.

Dauer der Anwendung:
Hinweis: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 – 2 Wochen eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge Legapas Tropfen eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit nachfolgenden Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell ernsthafte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Verständigen Sie bei Überdosierung sofort einen Arzt. Dieser wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.

Wenn Sie die Einnahme von Legapas Tropfen vergessen haben:
Wenn Sie zu wenig Legapas Tropfen eingenommen oder die Einnahme von Legapas Tropfen vergessen haben, so nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel können Legapas Tropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Sehr selten können krampfartige Magen-Darm-Beschwerden auftreten. In diesem Fall ist eine Dosisreduktion erforderlich. Während der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Urins auftreten. Bei längerem Gebrauch oder höherer Dosierung (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Kaliumverluste können vor allem bei gleichzeitiger Anwendung von Herzglykosiden (die Herzmuskulatur stärkende Arzneimittel), Diuretika (die Harnausscheidung fördernde Arzneimittel) und Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen. Bei längerem Gebrauch können Eiweiß und Blut im Urin auftreten. Des Weiteren kann es zur Ablagerung von Pigmenten in der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) kommen, die sich normalerweise nach Absetzen des Präparats zurückbildet.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND LEGAPAS TROPFEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Behältnis nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Aufbewahrungsbedingungen: Nicht über 25 °C lagern. In Legapas Tropfen kann es aufgrund des hohen Extraktgehaltes zu natürlichen Eintrübungen und Ausfällungen kommen. In diesem Fall ist der Flascheninhalt kurz zu schütteln und die Flasche ist nach Gebrauch stets gut verschlossen und lichtgeschützt aufzubewahren. Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung: Haltbarkeit nach Anbruch: 14 Tage, bei Lagerung im Kühlschrank.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Legapas Tropfen enthalten:
Zusammensetzung: 1 g (= 1 ml = 30 Tropfen) enthält: Medizinisch wirksamer Bestandteil: Flüssigextrakt (1:1,0-1,2) aus Cascararinde 500 mg, entsprechend 20 mg Hydroxyanthracenglykosiden, berechnet als Cascarosid A, Auszugsmittel: Ethanol 30 % (V/V). Sonstige Bestandteile: Ethanol 90 % (V/V), gereinigtes Wasser. Enthält 23 Vol.-% Alkohol.

Wie Legapas Tropfen aussehen und Inhalt der Packung:
Braune Glasflasche mit dunkelbrauner Flüssigkeit. Legapas Tropfen sind in Packungen mit 20 ml und 45 ml Flüssigkeit erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
Schiffenberger Weg 55
D-35394 Gießen

oder Großkunden-Postleitzahl
D-35383 Gießen

Tel.: +49 (0)641/7960-0
Fax: +49 (0)641/7960-109
E-Mail: info@pascoe.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2017

Wirkstoff: Cascararinden-Flüssigextrakt. Anwendungsgebiete: zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Warnhinweis: Enthält 23 Vol.-% Alkohol!