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Laxans-Ratiopharm 10 mg Zäpfchen (10 Stück)

Laxans-Ratiopharm 10 mg Zäpfchen (10 Stück)

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Type : Magen & Darm

SKU : 03797909

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Laxans-ratiopharm 10 mg Zäpfchen.
Wirkstoff: Bisacodyl. Anwendungsgebiete: Bei Verstopfung (Obstipation), bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, sowie zur Darmentleerung bei Behandlungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Erkennung von Krankheiten (therapeutische und diagnostische Eingriffe) am Darm.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Laxans-ratiopharm 10 mg Zäpfchen zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 11 Jahren
Wirkstoff: Bisacodyl

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist LAXANS-RATIOPHARM 10 MG und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Anwendung von LAXANS-RATIOPHARM 10 MG beachten?
  3. Wie ist LAXANS-RATIOPHARM 10 MG anzuwenden?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist LAXANS-RATIOPHARM 10 MG aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. WAS IST LAXANS-RATIOPHARM 10 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Laxans-ratiopharm 10 mg ist ein Abführmittel. Laxans-ratiopharm 10 mg wird angewendet bei Verstopfung (Obstipation), bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, sowie zur Darmentleerung bei Behandlungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Erkennung von Krankheiten (therapeutische und diagnostische Eingriffe) am Darm. Wie andere Abführmittel sollte Laxans-ratiopharm 10 mg nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache angewendet werden.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON LAXANS-RATIOPHARM 10 MG BEACHTEN?

Laxans-ratiopharm 10 mg darf nicht angewendet werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Bisacodyl oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber. Dies können Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverschluss mit Störung der Darmpassage, Darmlähmung, akute Entzündung im Bauchraum, akute, operativ zu behandelnde Bauchschmerzen wie z. B. Blinddarmentzündung) sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat einholen.
  • bei Kindern unter 11 Jahren.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Laxans-ratiopharm 10 mg anwenden. Bei Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- und Mineralstoffhaushalts (z. B. erheblicher Flüssigkeitsmangel im Körper) einhergehen, sollten Sie Laxans-ratiopharm 10 mg nicht anwenden. Die Anwendung von Abführmitteln sollte ohne ärztliche Abklärung nur kurzfristig erfolgen. Bei chronischer Verstopfung sollten Sie vor der Anwendung Ihren Arzt befragen. Ein verstärkter Flüssigkeitsverlust kann zu einer Austrocknung führen. Dies kann unter bestimmten Umständen (z. B. bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei älteren Personen) gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. In solchen Fällen sollte die Anwendung von Laxans-ratiopharm 10 mg beendet und nur unter ärztlicher Kontrolle wieder aufgenommen werden.

Patienten haben über Blut im Stuhl berichtet. Dies wurde im Allgemeinen als leicht beschrieben und sistierte von selbst. Bei Patienten, die Laxans-ratiopharm 10 mg angewendet haben, wurde von Schwindel oder kurzzeitigen Ohnmachtsanfällen (Synkopen) berichtet. Den entsprechenden Fällen zufolge scheint es sich hierbei um Synkopen zu handeln, die entweder mit dem Abführvorgang selbst, mit dem Pressen oder mit Kreislaufreaktionen infolge von Bauchschmerzen in Zusammenhang stehen.

Kinder:
Laxans-ratiopharm 10 mg darf bei Kindern unter 11 Jahren nicht angewendet werden. Bei Kindern ab 11 Jahren soll Laxans-ratiopharm 10 mg nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

Anwendung von Laxans-ratiopharm 10 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Diuretika, Nebennierenrindenhormone Bei übermäßigem Gebrauch von Laxans-ratiopharm 10 mg kann die gleichzeitige Anwendung von Diuretika (harntreibende Mittel) oder Nebennierenrindenhormonen (Kortikosteroide) das Risiko von Elektrolytstörungen erhöhen.

Herzaktive Mittel:
Die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneistoffen, die die Herzfunktion stärken (herzaktive Glykoside), kann durch Elektrolytstörungen verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Unerwünschte oder schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft sind nicht bekannt. Es wurden keine Studien zur Anwendung in der Schwangerschaft durchgeführt. Daher sollte Laxans-ratiopharm 10 mg, wie alle Arzneimittel, in der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden. Es hat sich gezeigt, dass der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übergeht. Laxans-ratiopharm 10 mg kann daher in der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Beachten Sie, dass Nebenwirkungen auftreten können, die theoretisch die Fähigkeit zum Fahren oder Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.

3. WIE IST LAXANS-RATIOPHARM 10 MG ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt: Erwachsene und Kinder ab 11 Jahren Zur schnellen Entleerung des Darmes wird 1 Zäpfchen (entsprechend 10 mg Bisacodyl) in den Enddarm eingeführt. Die Darmentleerung im Rahmen von Behandlungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Erkennung von Krankheiten (diagnostische und therapeutische Eingriffe) am Darm, sowie bei Zuständen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, erfolgt nach Anweisung des Arztes.

Anwendung bei Kindern:
Bei Kindern soll Laxans-ratiopharm 10 mg nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

Art der Anwendung:
Die Zäpfchen werden in den Enddarm eingeführt. Zum Entnehmen der Zäpfchen den aluminiumbeschichteten Blister an der Schnittstelle aufreißen. Die Wirkung tritt ca. 15 bis 30 Minuten nach Einführung der Zäpfchen ein.

Dauer der Anwendung:
Die Anwendung von Laxans-ratiopharm 10 mg ist in der Regel eine einmalige Behandlung. Bei wiederkehrenden Beschwerden kann Laxans-ratiopharm 10 mg erneut angewendet werden. Laxans-ratiopharm 10 mg sollte nicht kontinuierlich täglich oder über längere Zeiträume ohne Abklärung der Verstopfungsursache angewendet werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Laxans-ratiopharm 10 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Laxans-ratiopharm 10 mg angewendet haben, als Sie sollten:
Bei Überdosierung kann es zu Durchfällen und Bauchschmerzen mit hohen Verlusten an Flüssigkeit, Kalium und anderen Mineralsalzen kommen. Wenn Sie starke Beschwerden haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Die Behandlung orientiert sich an den bestehenden Beschwerden. Eventuelle Flüssigkeits- und Elektrolytverluste (insbesondere Kalium betreffend) müssen ausgeglichen werden.

Hinweis:
Es ist bekannt, dass Abführmittel (z. B. Laxans-ratiopharm 10 mg) bei chronischer Überdosierung zu chronischem Durchfall, Bauchschmerzen, niedrigeren Kaliumwerten, einer Überproduktion von Aldosteron und Nierensteinen führen können. Ebenso wurde über Nierengewebsschäden im Zusammenhang mit chronischem Missbrauch von Abführmitteln, über einen metabolischen Anstieg der Basenkonzentrationen im Blut sowie über Muskelschwäche, verursacht durch niedrigere Kaliumspiegel, berichtet.

Wenn Sie die Anwendung von Laxans-ratiopharm 10 mg vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen unter der Behandlung sind Bauchschmerzen und Durchfall.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Übelkeit. Insbesondere bei Schleimhautläsionen und Geschwüren im Enddarmbereich können häufig Schmerzen, lokale Reizungen und Blutungen auftreten.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Allergische Reaktionen.


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Schwere allergische Reaktion, Schwellungen der Haut und Schleimhäute.
  • Wasserverlust.
  • Entzündung des Dickdarms.
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope) (diese ist wahrscheinlich auf Kreislaufreaktionen infolge von Bauchschmerzen verursacht durch Verstopfung oder auf den Abführvorgang selbst zurückzuführen (siehe auch Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)).


Bei unsachgemäßer Anwendung von Laxans-ratiopharm 10 mg (zu lange und in zu hoher Dosis) kann es zu Verlusten von Wasser, Kalium und anderen Elektrolyten kommen. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika und Nebennierenrindenhormonen (Kortikosteroide). Auch die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln zur Stärkung der Herzfunktion (herzaktive Glykoside) kann verstärkt werden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST LAXANS-RATIOPHARM 10 MG AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und den Zäpfchenstreifen nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 25 °C lagern.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Laxans-ratiopharm 10 mg enthält:
Der Wirkstoff ist: Bisacodyl Jedes Zäpfchen enthält 10 mg Bisacodyl. Die sonstigen Bestandteile sind: Cellulosepulver, Hartfett.

Wie Laxans-ratiopharm 10 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße bis annähernd weiße Zäpfchen. Laxans-ratiopharm 10 mg ist in Packungen mit 5 und 10 Zäpfchen erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm

Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt im April 2017 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 05/2018

Wirkstoff: Bisacodyl. Anwendungsgebiete: Bei Verstopfung, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern, sowie zur Darmentleerung bei Behandlungsverläufen und Maßnahmen zur Erkennung von Krankheiten (therapeutische und diagnostische Eingriffe) am Darm.