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Kompensan (20 St.)

Kompensan (20 St.)

Normaler Preis 62,31 DKK
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Type : Magen & Darm

SKU : 02416609

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Kompensan 340 mg Tabletten.
Wirkstoff: Carbaldrat. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Kompensan 340 mg Tabletten, zur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Carbaldrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.


Was in dieser Packungsbeilage steht
  1. Was ist Kompensan und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Kompensan beachten?
  3. Wie ist Kompensan einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Kompensan aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. WAS IST KOMPENSAN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Kompensan ist ein Magen-Darm-Mittel und gehört zu den Antazida (Mittel, die Magensäure binden). Anwendungsgebiet: Kompensan ist angezeigt zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON KOMPENSAN BEACHTEN?

Kompensan darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Carbaldrat, Pfefferminzaroma oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine deutlich eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) haben,
  • wenn Sie niedrige Phosphatspiegel im Blut haben oder
  • bei Verstopfung und Darmverengungen (Stenosen).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kompensan einnehmen:
  • wenn Sie Nierenfunktionsstörungen haben und hohe Dosen über längere Zeit einnehmen. Sie sollten dann mit Ihrem Arzt Rücksprache halten (siehe auch Nebenwirkungen).
  • Anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung, wie z.B. einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, sein. Eine Behandlung mit Kompensan sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern.
  • Beim Auftreten von Teerstuhl, Blut im Stuhl oder Bluterbrechen müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
  • Bei einer Langzeitanwendung von Kompensan sind regelmäßige Kontrollen des Aluminiumspiegels erforderlich. Hier sollte ein Wert von 40 pg/l nicht überschritten werden.
  • Bei Patienten mit chronischen Nierenfunktionsstörungen ist der Aluminiumspiegel auch bei einer kurzfristigen Anwendung von Kompensan zu kontrollieren. Diese Patienten sollten auch regelmäßig (ca. alle halbe Jahre) untersucht werden, um eine Anreicherung von Aluminium im Nervensystem und in den Knochen besonders früh zu erkennen.
  • Bei langfristigem Gebrauch hoher Dosen und phosphatarmem Diät kann es insbesondere bei Dialysepatienten zu einem Phosphatmangel mit der Gefahr einer Knochenentkalkung (Osteomalazie) kommen.
  • Bei Patienten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sollte an eine Untersuchung auf H. pylori und im Falle eines positiven Nachweises an eine anerkannte Eradikationstherapie gedacht werden.


Kinder:
Bei Kindern ist die Aluminiumresorption aus dem Magen-Darm-Trakt höher als bei Erwachsenen. Kompensan soll zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Einnahme von Kompensan zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Die gleichzeitige Einnahme von Aluminiumsalzen mit anderen Medikamenten kann deren Aufnahme verändern. Klinisch relevante Resorptionsverminderungen wurden beschrieben für:
  • Tetracycline, Chinolone (z.B. Ciprofloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin) sowie Cephalosporine. Sie können bis zu 90% betragen und sind die Folge der Bildung nicht resorbierbarer Verbindungen (Chelate) dieser Medikamente. Deshalb ist die gleichzeitige Einnahme von Antacida während einer Therapie mit diesen Antibiotika nicht ratsam und bei Bedarf auf andere säurehemmende Medikamente zurückzugreifen.
  • Geringere Resorptionsverminderungen bestehen für Chloroquin, Allopurinol, nichtsteroidale Antirheumatika (z.B. Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Penicillamin, Naproxen), Digoxin, Isoniazid, Captopril, Atenolol oder Propranolol, Dicumarol, Levothyroxin, Ketoconazol, Gabapentin, H2-Blocker, Diphosphonate, Eisenverbindungen und Chlorpromazin.


Um Resorptionsbeeinträchtigungen zu vermeiden, sollte generell ein Zeitabstand von zwei Stunden zwischen der Einnahme säurebindender Magenmittel und anderen Medikamenten eingehalten werden.

Einnahme von Kompensan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Aluminiumsalze erhöhen die Aluminiumaufnahme aus dem Darm, wenn sie gleichzeitig mit sauren Getränken (Obstsaft, Wein u.a.) eingenommen werden. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Kompensan bei Schwangeren vor. Dieses Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der mögliche Nutzen für die Mutter überwiegt die möglichen Risiken für das ungeborene Kind.

Stillzeit:
Aluminium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Klären Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab, ob Sie die Behandlung mit Kompensan abbrechen sollen oder ob Sie die Einnahme von Kompensan unterlassen sollen. Es müssen sowohl die Vorteile des Stillens für das Kind als auch die Vorteile der Behandlung für die Frau berücksichtigt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind nicht erforderlich.

Dieses Arzneimittel enthält Saccharose (Zucker):
Bitte nehmen Sie Kompensan erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Hinweis für Diabetiker: Eine Kompensan Tablette enthält ca. 0,636 g Saccharose (Zucker) entsprechend ca. 0,05 Broteinheiten (BE). Wenn Sie eine diabetische Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Kompensan kann schädlich für die Zähne sein (Karies).

3. WIE IST KOMPENSAN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Nehmen Sie je nach Bedarf 1 bis 2 Tabletten Kompensan (300 bis 600 mg Carbaldrat) zwischen den Mahlzeiten, vor dem Schlafengehen oder bei Beschwerden ein. Nehmen Sie nicht mehr als 8 Tabletten (2400 mg Carbaldrat) pro Tag (innerhalb von 24 Stunden) und nicht mehr als 2 Tabletten (600 mg Carbaldrat) pro Einzeldosis ein. Idealerweise sollten Sie Kompensan 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und nachts einnehmen (lutschen). Eine Tablette Kompensan enthält 0,636 g Saccharose. Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Anwendung bis zu 1,272 g Saccharose zugeführt.

Kinder:
Bei Kindern ist die Aluminiumresorption aus dem Magen-Darm-Trakt höher als bei Erwachsenen. Kompensan soll zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Art der Anwendung:
Die Tabletten sollen gelutscht und nicht geschluckt werden. Die Tabletten dürfen nicht in Wasser aufgelöst werden.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Kompensan so lange ein, bis die gewünschte Linderung der Beschwerden eintritt. Haben sich die Beschwerden unter der Behandlung nicht gebessert, sollten Sie spätestens nach 2 Wochen Ihren Arzt zur Abklärung der möglichen Ursachen aufsuchen.

Die Einnahme anderer Medikamente sollte generell zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Kompensan erfolgen. Während einer Behandlung mit Antibiotika wie Tetracyclinen und Chinolonen wird die Einnahme von Antacida nicht empfohlen (siehe „Bei Einnahme von Kompensan mit anderen Arzneimitteln“). Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kompensan zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen:
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Juckreiz, Nesselsucht, Gesichtsschwellung, Engegefühl im Hals und Atembeschwerden), Reizung des Rachens, Verstopfung, Durchfall, Brennen auf der Zunge, vermindertes Empfinden der Mundschleimhaut bei Berührung oder Druck, Übelkeit, Mundbeschwerden, Zungenschwellung, Brennen der Mundschleimhaut. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist es möglich, dass sich Aluminiumablagerungen, insbesondere im Nerven- und Knochengewebe, sowie Phosphatmangel (siehe auch „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Kompensan ist erforderlich“) einstellen.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST KOMPENSAN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Die Entsorgung von Arzneimitteln hat entsprechend den jeweiligen regionalen Vorschriften zu erfolgen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Kompensan enthält:
Der Wirkstoff ist: Carbaldrat. 1 Tablette enthält 340 mg wasserhaltiges Carbaldrat, entsprechend 300 mg wasserfreies Carbaldrat. Säurebindungskapazität pro Einzeldosis: 7,79 mVal/Tablette. Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumalginat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Saccharose, Pfefferminzaroma, Spearmint-Aroma, Gelatine.

Wie Kompensan aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße bis fast weiße, beidseitig facettierte, runde Tabletten in Blisterstreifen. Packungen mit 20 Tabletten, Packungen mit 50 Tabletten und Packungen mit 100 Tabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Johnson & Johnson GmbH
Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Tel.: 00800 260 260 00 (kostenfrei)

Hersteller:
Janssen Cilag
Domaine de Maigremont
27100 Val de Reuil
Frankreich

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im August 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2018

Wirkstoff: Carbaldrat. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.