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Kompensan (100 Stück)

Kompensan (100 Stück)

Normaler Preis 180,42 DKK
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Type : Magen & Darm

SKU : 01955936

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Kompensan 340 mg Tabletten.
Wirkstoff: Carbaldrat. Anwendungsgebiete: zur Behandlung der Symptomatik bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Kompensan 340 mg Tabletten, zur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Carbaldrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 14 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST KOMPENSAN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON KOMPENSAN BEACHTEN?
  3. WIE IST KOMPENSAN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST KOMPENSAN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST KOMPENSAN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Kompensan ist ein Magen-Darm-Mittel und gehört zu den Antazida (Mittel zur Bindung von Magensäure). Anwendungsgebiet: Kompensan ist angezeigt zur Behandlung der Symptomatik bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON KOMPENSAN BEACHTEN?

Kompensan darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Carbaldrat, Pfefferminzaroma oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei einer erheblich eingeschränkten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance kleiner als 30 ml/min),
  • bei erniedrigten Phosphatspiegeln im Blut oder
  • Verstopfung und Verengungen des Darmes (Stenosen).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kompensan einnehmen:
  • wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und über einen längeren Zeitraum hohe Dosen einnehmen. Sie sollten dann Ihren Arzt befragen (siehe auch Nebenwirkungen).
  • Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Eine Behandlung mit Kompensan sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern.
  • Bei Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder Schwarzfärbung des Stuhls ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
  • Bei längerfristiger Einnahme von Kompensan sind regelmäßige Aluminiumspiegelkontrollen erforderlich. Der Aluminiumspiegel sollte 40 µg/l nicht überschreiten.
  • Patienten mit chronischer Nierenfunktionseinschränkung müssen auch bei kurzfristiger Einnahme von Kompensan ihren Aluminiumspiegel kontrollieren lassen. Diese Patienten sollten außerdem regelmäßig (ca. alle 6 Monate) ärztlich auf eine frühzeitige Aluminiumakkumulation im Nervensystem und den Knochen untersucht werden.
  • Bei Langzeiteinnahme hoher Dosen und phosphatarmen Diäten kann es, insbesondere bei Dialyse-Patienten, zu Phosphatmangel mit der Gefahr einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen.
  • Patienten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sollten auf H. pylori untersucht und bei positivem Nachweis eine anerkannte Eradikationstherapie in Betracht gezogen werden.


Kinder:
Kinder nehmen Aluminium aus dem Magen-Darm-Trakt in höherem Maße auf als Erwachsene. Kompensan soll zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Einnahme von Kompensan zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Die gleichzeitige Einnahme von Aluminium-haltigen Magenmitteln mit anderen Arzneimitteln kann deren Aufnahme verändern. Klinisch bedeutsame Resorptionsminderungen wurden beschrieben für:
  • Tetracycline, Chinolone (z.B. Ciprofloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin) und Cephalosporine. Sie können bis zu 90 % erreichen und sind Folge der Bildung von nicht resorbierbaren Verbindungen (Chelaten) dieser Arzneimittel. Daher sollte während einer Therapie mit diesen Antibiotika die Einnahme von Antazida vermieden und ggf. auf andere säurehemmende Arzneimittel ausgewichen werden.
  • Geringere Resorptionsminderungen wurden beschrieben für Chloroquin, Allopurinol, nichtsteroidale Antirheumatika (z.B. Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Penicillamin, Naproxen), Digoxin, Isoniazid, Captopril, Atenolol oder Propranolol, Dicumarol, Levothyroxin, Ketoconazol, Gabapentin, H2-Blocker, Diphosphonate, Eisenverbindungen und Chlorpromazin.


Generell sollte zwischen der Einnahme von säurebindenden Antazida und anderen Arzneimitteln ein Abstand von zwei Stunden liegen.

Einnahme von Kompensan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Aluminiumhaltige Säurebinder können bei gleichzeitiger Einnahme mit säurehaltigen Getränken (Obstsaft, Wein u.a.) die Aluminiumaufnahme aus dem Darm erhöhen. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme erhöhen können.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Kompensan bei Schwangeren vor. Dieses Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn der mögliche Nutzen für die Mutter übersteigt die möglichen Risiken für das ungeborene Kind.

Stillzeit:
Aluminium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, ob Sie die Behandlung mit Kompensan abbrechen oder die Behandlung mit Kompensan unterlassen sollen. Hierbei sind sowohl die Vorteile des Stillens für das Kind als auch die Vorteile der Behandlung für die Frau zu berücksichtigen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Dieses Arzneimittel enthält Saccharose (Zucker):
Bitte nehmen Sie Kompensan erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Hinweis für Diabetiker: Eine Kompensan-Tablette enthält ca. 0,636 g Saccharose (Zucker) entsprechend ca. 0,05 Broteinheiten (BE). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Kompensan kann schädlich für die Zähne sein (Karies).

3. WIE IST KOMPENSAN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Nehmen Sie 1 bis 2 Tabletten Kompensan (300 bis 600 mg Carbaldrat) zwischen den Mahlzeiten, vor dem Schlafengehen oder wenn die Symptome es erfordern. Nehmen Sie nicht mehr als 8 Tabletten (2400 mg Carbaldrat) am Tag (innerhalb von 24 Stunden) und nicht mehr als 2 Tabletten (600 mg Carbaldrat) pro Einzeldosis. Es empfiehlt sich, Kompensan 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und nachts einzunehmen (Lutschen). Eine Tablette Kompensan enthält 0,636 g Saccharose. Bei Einhaltung der Dosierungsanleitung werden pro Anwendung bis zu 1,272 g Saccharose zugeführt.

Kinder:
Kinder nehmen Aluminium aus dem Magen-Darm-Trakt in höherem Maße auf als Erwachsene. Kompensan soll zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Art der Anwendung:
Die Tablette soll gelutscht und nicht geschluckt werden. Die Tabletten dürfen nicht in Wasser aufgelöst werden.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Kompensan so lange ein, bis die gewünschte Linderung der Beschwerden eintritt. Haben sich die Beschwerden unter der Therapie nicht gebessert, sollten Sie spätestens nach 2 Wochen Ihren Arzt aufsuchen, um mögliche Ursachen abzuklären.

Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte generell zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Kompensan erfolgen. Während einer Therapie mit Antibiotika wie Tetracyclinen und Chinolonen wird die Einnahme von Antazida nicht empfohlen (siehe „Einnahme von Kompensan zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kompensan zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen:
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Juckreiz, Nesselsucht, Gesichtsödeme, Engegefühl im Hals und Atemnot), Rachenreizungen, Verstopfung, Durchfall, Zungenbrennen, verminderte Empfindlichkeit der Mundschleimhaut bei Berührung oder Druck, Übelkeit, Mundbeschwerden, Zungenschwellung, brennendes Gefühl der Mundschleimhaut. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist es möglich, dass Aluminiumablagerungen insbesondere im Nerven- und Knochengewebe sowie Phosphatmangel auftreten (siehe auch „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Kompensan ist erforderlich“).

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST KOMPENSAN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung und dem Blisterstreifen nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Entsorgen Sie Arzneimittel gemäß den jeweils geltenden lokalen Bestimmungen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Kompensan enthält:
Der Wirkstoff ist: Carbaldrat. 1 Tablette enthält 340 mg Carbaldrat hydratisiert, entsprechend 300 mg Carbaldrat wasserfrei. Säurebindungskapazität pro Einzeldosis: 7,79 mVal/Tablette. Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumalginat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Saccharose, Pfefferminzaroma, Spearmint-Aroma, Gelatine.

Wie Kompensan aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße bis annähernd weiße, runde Tabletten, zweiseitig mit Facetten in Blisterstreifen. Packung mit 20 Tabletten, Packung mit 50 Tabletten und Packung mit 100 Tabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Johnson & Johnson GmbH
Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Tel.: 00800 260 260 00 (kostenlos)

Hersteller:
Janssen Cilag
Domaine de Maigremont
27100 Val de Reuil
Frankreich

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im August 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2018

Wirkstoff: Carbaldrat. Anwendungsgebiete: zur Behandlung der Symptomatik bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.