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Kalinor (90 Stück)

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Normaler Preis 312,48 DKK
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Type : Mineralien

SKU : 07515598

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Kalinor.
Wirkstoff: Kaliumcitrat. Anwendungsgebiete: Zur Kaliumsubstitution bei ausgeprägter Hypokaliämie (< 3,2mmol/l), insbesondere bei gleichzeitiger metabolischer Azidose, kaliummangelbedingten neuromuskulären Störungen oder Herzrhythmusstörungen. Hypokaliämie unter gleichzeitiger Therapie mit Digitalisglykosiden, zur Prophylaxe einer Hypokaliämie bei ketonbedingter Azidose, z.B. bei Diabetes, zur Nierensteinmetaphylaxe bei Calciumsteinen (z.B. bei renal-tubulärer Azidose), Hypocitraturie (< 320 mg/d verschiedener Genese), Harnsäuresteinen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Kalinor 1,56 g Kalium / 2,5 g Citrat Brausetabletten
Zur Anwendung bei Erwachsenen.
Wirkstoff: Kaliumcitrat.
Der Wirkstoff liegt in der Brausetablette nach Umwandlung als Kaliumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat und Citronensäure vor.
Die trinkfertige Lösung enthält: 40,0 mmol Kalium-Ionen, entsprechend 1,56 g Kalium und mindestens 13,3 mmol Citrat-Ionen, entsprechend 2,5 g Citrat.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um jedoch den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Kalinor Brausetabletten vorschriftsmäßig angewendet werden.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was sind Kalinor Brausetabletten und wofür werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Kalinor Brausetabletten beachten?
3. Wie sind Kalinor Brausetabletten anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind Kalinor Brausetabletten aufzubewahren?
6. Weitere Informationen.

1. Was sind Kalinor Brausetabletten und wofür werden sie angewendet?

Das Arzneimittel Kalinor Brausetabletten ist ein Mineralstoff-Kaliumpräparat zur Normalisierung des Kaliumhaushaltes sowie zur Vorbeugung von Nierensteinen.

Anwendungsgebiete:
Zur Kaliumsubstitution bei:
- ausgeprägter Hypokaliämie (< 3,2 mmol/l), insbesondere bei gleichzeitiger metabolischer Azidose.
- kaliummangelbedingten neuromuskulären Störungen oder Herzrhythmusstörungen.
- Hypokaliämie unter gleichzeitiger Therapie mit Digitalisglykosiden.

Zur Prophylaxe einer Hypokaliämie bei:
- ketonbedingter Azidose, z.B. bei Diabetes.

Zur Nierensteinmetaphylaxe bei:
- Calciumsteinen (z.B. bei renal-tubulärer Azidose).
- Hypocitraturie (< 320 mg/d verschiedener Genese).
- Harnsäuresteinen.

2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Kalinor Brausetabletten beachten?

Kalinor Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen die in der Brausetablette enthaltenen Wirkstoffe: Kaliumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat, Citronensäure oder einen der sonstigen Bestandteile von Kalinor Brausetabletten sind.

Kalinor Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden bei Erkrankungen, die häufig mit einer Erhöhung des Blutkaliumwertes über die Norm (Hyperkaliämie) verbunden sind:
- Dehydration (Mangel an Körperwasser infolge Störung des Wasser- und Salzhaushaltes)
- Eingeschränkter exkretorischer Nierenfunktion (verminderte Ausscheidungsfähigkeit der Nieren)
- Morbus Addison (unzureichende Funktion der Nebennieren)
- Hereditäre episodische Adynamie (GAMSTORP-Syndrom, eine seltene Erbkrankheit mit Anfällen schlaffer Lähmung bei erhöhter Blutkaliumkonzentration).

Kalinor Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden, wenn Sie an der seltenen, erblichen Fructoseintoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel leiden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Kalinor Brausetabletten ist erforderlich:
Kalinor Brausetabletten sollen nur mit Vorsicht angewendet werden
- bei Sichelzellanämie
- bei gleichzeitiger Behandlung mit:
- „Atropin“-ähnlich wirkenden Mitteln (aus giftigen Nachtschattengewächsen) (Anticholinergika)
- kaliumsparenden harntreibenden Mitteln (kaliumsparende Diuretika)
- die Wirkung der Nebennieren entgegenwirkenden Substanzen (Aldosteronantagonisten)
- bestimmten blutdrucksenkenden Mitteln (ACE-Hemmer)
- potentiell nierenschädigenden Mitteln wie bestimmte Schmerz- und Rheumamittel (nicht-steroidale Antiphlogistika u.ä.).

Durch Wechselwirkung mit diesen letztgenannten Arzneimitteln, durch eine plötzlich auftretende Azidose, eine plötzliche Einschränkung der Nierenfunktion oder andere Zustände kann es zu einer Erhöhung des Blutkaliumwertes über die Norm (Hyperkaliämie) kommen. Vor der Anwendung sollen der Zustand des Mineralstoff- und Säure-Basen-Haushaltes (Elektrolyt- und Säure-Basen-Status), das Herzrhythmusbild und besonders bei älteren Patienten die Nierenfunktion kontrolliert werden. Diese Werte sind in den initialen Behandlungsphasen häufiger und danach in längeren Intervallen zu überwachen.

Bei Anwendung von Kalinor Brausetabletten mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden oder vor kurzem eingenommen bzw. angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Eine Erhöhung der Blutkaliumkonzentration vermindert die Wirkung von Herzglykosiden, eine Senkung, d.h. unbehandelter Kaliummangel, verstärkt die herzrhythmusstörende (arrhythmogene) Wirkung von Herzglykosiden. Die Wirkung von die Nebennieren entgegenwirkenden Substanzen (Aldosteronantagonisten), kaliumsparenden harntreibenden Mitteln (kaliumsparenden Diuretika), bestimmten blutdrucksenkenden Mitteln (ACE-Hemmern) und bestimmten Schmerz- und Rheumamittel (nicht-steroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika) vermindert die Kaliumausscheidung über die Nieren.
Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Bei Anwendung von Kalinor Brausetabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Wechselwirkungen zwischen Einnahme/Anwendung von Kalinor Brausetabletten und Genussmitteln, Speisen und Getränken werden nicht erwartet.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Für Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Hinweise auf schädigende Wirkungen vor.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Die Anwendung von Kalinor Brausetabletten hat keine schädigenden Auswirkungen auf Ihre Fahrtüchtigkeit, Ihr Reaktionsvermögen oder Ihre allgemeine Handlungsfähigkeit, auch nicht bei der Bedienung von Maschinen oder bei Arbeiten ohne sicheren Halt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Kalinor Brausetabletten:
Dieses Arzneimittel enthält Glucosesirup, Saccharose und Lactose. Bitte nehmen Sie Kalinor Brausetabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 1 Brausetablette enthält 1,42 g Saccharose (Haushaltszucker) und Glucose, entsprechend ca. 0,12 Broteinheiten (BE). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Durch häufigen und dauernden Gebrauch von Kalinor Brausetabletten können diese für die Zähne (Karies) schädlich sein.

3. Wie sind Kalinor Brausetabletten anzuwenden?

Wenden Sie Kalinor Brausetabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Kalinor Brausetabletten sonst nicht richtig wirken können!

Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis 1 bis 3 Brausetabletten täglich.
a) bei kaliummangelbedingten neuromuskulären Störungen oder Herzrhythmusstörungen und zur Prophylaxe bzw. Kompensation einer Hypokaliämie:
Die Dosierung richtet sich nach dem zu substituierenden Kaliumverlust, wobei in der Regel 40 - 80 mmol Kalium pro Tag ausreichen. Mehr als 160 mmol pro Tag dürfen nicht gegeben werden. Die Einzeldosis soll 40 mmol Kalium – entsprechend 1 Kalinor Brausetablette – nicht überschreiten.

b) zur Nierensteinmetaphylaxe:
Die Dosierung ist vom behandelnden Arzt so zu wählen, dass die Citratausscheidung über 320 mg täglich liegt und ein Urin-pH von 6,2-6,8 erreicht wird. Diese Werte lassen sich mit der Gabe von 1 - 2 Brausetabletten pro Tag erreichen. Die Einzeldosierung sollte eine Kalinor Brausetablette, entsprechend 40 mmol Kalium, nicht übersteigen. Die tägliche Dosis sollte 4 Brausetabletten nicht übersteigen.

Art der Anwendung:
Zum Einnehmen nach Auflösen.
Lösen Sie 1 Kalinor Brausetablette in einem Glas Wasser (200 ml) vollständig auf. Trinken Sie diese Lösung, evtl. nach Geschmack mit Fruchtsaft gemischt, schluckweise über 10-15 Minuten. Die Einnahme zu den Mahlzeiten verbessert die Verträglichkeit. Eine Tagesdosis von 2 oder mehr Brausetabletten ist über den Tag verteilt (z.B. morgens, mittags, abends) einzunehmen.

Dauer der Anwendung:
Solange die Ursache des Kaliummangels fortbesteht, sowie zur Verhütung einer erneuten Nierensteinerkrankung ist eine anhaltende Gabe von Kalinor Brausetabletten empfehlenswert. In anderen Fällen genügen oft Tage bis Wochen, um einen Kaliummangel auszugleichen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kalinor Brausetabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Kalinor Brausetabletten angewendet haben, als Sie sollten:
Durch normal funktionierende Nieren wird überschüssiges Kalium rasch ausgeschieden. Eine bedrohliche Erhöhung der Blutkaliumkonzentration ist daher nur bei erheblicher Überdosierung zu erwarten. Da durch stark erhöhte Blutkaliumkonzentrationen die normale Herzfunktion beeinträchtigt wird, ist bei erheblicher Überdosierung sofort ein Arzt aufzusuchen. Eine Laboruntersuchung kann den Blutkaliumwert feststellen und/oder das Herzrhythmusbild mittels EKG überwachen. Der Arzt kann dann ggf. mit geeigneten Maßnahmen die Herzfunktion und die Blutkaliumkonzentration normalisieren. Bei gering erhöhter Blutkaliumkonzentration kann die Normalisierung durch die normale Ausscheidung des Kaliums über die Nieren auch ohne weitere Behandlung erfolgen.

Wenn Sie die Anwendung von Kalinor Brausetabletten vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie einmal die Anwendung von Kalinor Brausetabletten vergessen haben, können Sie dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. In diesem Fall sollten Sie jedoch nicht mehr als eine Brausetablette auf einmal anwenden. Überschreiten Sie auch nicht die maximale Tagesdosis.

Wenn Sie die Anwendung von Kalinor Brausetabletten abbrechen:<
Wenn Sie Kalinor Brausetabletten zur Behebung eines Kaliummangels oder zur Verhütung der Entstehung eines Kaliummangels anwenden sollen, so ist diese Zufuhr von Kalium aus Kalinor Brausetabletten notwendig, um Ihren Kaliumhaushalt zu erhalten. Ohne diese zusätzliche Kaliumzufuhr aus Kalinor Brausetabletten reicht die Kaliumzufuhr über die Nahrung nicht aus, um Ihren aktuellen Kaliumbedarf zu decken. Brechen Sie daher die Anwendung von Kalinor Brausetabletten vorzeitig ab oder stellen Sie sie ein, kann sich erneut ein Kaliummangel einstellen, der negative Auswirkungen auf die Herz- sowie Nerven- und Muskelfunktion haben wird.

Wenn Sie Kalinor Brausetabletten zur Verhütung einer erneuten Nierensteinerkrankung anwenden sollen, so ist die Zufuhr von Kaliumcitrat aus Kalinor Brausetabletten notwendig, um die Zusammensetzung des Urins zu beeinflussen. Ohne diese zusätzliche Zufuhr von Kaliumcitrat aus Kalinor Brausetabletten wird die bestehende Zusammensetzung Ihrer Urinbestandteile die Nierensteinbildung fördern: Die Urinansäuerung ist zu stark, und das Verhältnis zwischen den die Nierensteine fördernden und denen, die dem entgegenwirken, ist ungünstig. Brechen Sie daher die Anwendung von Kalinor Brausetabletten vorzeitig ab oder stellen Sie sie ein, können sich erneut Nierensteine bilden. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel können Kalinor Brausetabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Die Anwendung von Kalinor Brausetabletten kann bei empfindlichen Patienten zu Übelkeit und Erbrechen führen. Auch Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfälle sind beschrieben worden. Sehr selten wurde bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit (z.B. Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie) eine allergische Reaktion mit Juckreiz oder Gesichtsschwellung beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Übelkeit und die anderen genannten Magen-Darm-Beschwerden erfordern, sofern sie tatsächlich auf die Anwendung von Kalinor Brausetabletten zurückzuführen sind, keine besondere Behandlung. Um diese zu vermeiden, sollten Sie Kalinor Brausetabletten in ausreichend Flüssigkeit auflösen und die Lösung nicht zu schnell und niemals auf nüchternen Magen trinken. Beachten Sie bitte die unter der Rubrik „Art der Anwendung“ gegebenen Ratschläge. Bei allergischer Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) müssen Sie Ihren Arzt informieren und die Anwendung von Kalinor Brausetabletten abbrechen. Es empfiehlt sich mit Ihrem Arzt abzuklären, welcher Bestandteil der Kalinor Brausetabletten die allergische Reaktion hervorgerufen hat, damit Sie diesen Inhaltsstoff bei anderen Arzneimitteln, Lebensmitteln etc. meiden können.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie sind Kalinor Brausetabletten aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:
In der Originalverpackung aufbewahren.
Das Behältnis ist fest verschlossen zu halten. Nach jeder Entnahme ist das Röhrchen sofort wieder fest zu verschließen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung
Haltbarkeit nach Anbruch: 2 Wochen. Die trinkfertige Lösung ist sofort nach dem Auflösen der Brausetablette einzunehmen.

Sie dürfen Kalinor Brausetabletten nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken:
Tabletten sind feucht oder klebrig.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6. Weitere Informationen.

Was Kalinor Brausetabletten enthalten:
Die Wirkstoffe sind:
2,17 g Kaliumcitrat (Ph.Eur.)
2,00 g Kaliumhydrogencarbonat 2,057 g Citronensäure

Die sonstigen Bestandteile sind:
Glukosesirup, Macrogol 6000, Saccharin, Saccharose, Zitronenaroma.

Wie Kalinor Brausetabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Kalinor Brausetablette ist eine weiße, runde Tablette mit rauer Oberfläche und Facettenschliff an Ober- und Unterseite. 15 Tabletten sind verpackt in einem länglichen Kunststoffröhrchen aus Polypropylen mit einem weißen Stopfen aus Polyethylen, bestehend aus Verschlusskörper, Spiralabstandshalter und Trockenzelle.
Originalpackung mit 15 Brausetabletten
Originalpackung mit 30 Brausetabletten
Originalpackung mit 90 Brausetabletten

Pharmazeutischer Unternehmer
Desma GmbH
Peter-Sander-Str. 41 b
55252 Mainz-Kastel
Tel.: 06134/210 79-0
Fax.: 06134/210 79-24
e-mail: info@desma-pharma.com

Hersteller
Nordmark Arzneimittel GmbH & Co.KG
Pinnauallee 4
25436 Uetersen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Kalinor Brausetabletten in Bulgarien, Lettland, Luxemburg, Slowenien.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im März 2013.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2015

Wirkstoff: Kaliumcitrat. Anwendungsgebiete: Zur Kaliumsubstitution bei ausgeprägter Hypokaliämie (< 3,2mmol/l), insbesondere bei gleichzeitiger metabolischer Azidose, kaliummangelbedingten neuromuskulären Störungen oder Herzrhythmusstörungen, Hypokaliämie unter gleichzeitiger Therapie mit Digitalisglykosiden, zur Prophylaxe einer Hypokaliämie bei ketonbedingter Azidose, z.B. bei Diabetes, zur Nierensteinmetaphylaxe bei Calciumsteinen (z.B. bei renal-tubulärer Azidose), Hypocitraturie (< 320 mg/d verschiedener Genese), Harnsäuresteinen.