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Kalinor (15 St.)

Kalinor (15 St.)

Normaler Preis 62,31 DKK
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Type : Mineralien

SKU : 01566347

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Kalinor.
Wirkstoff: Kaliumcitrat. Anwendungsgebiete: Zum Ausgleich des Kaliumhaushaltes (Kaliumsubstitution) bei ausgeprägter Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie < 3,2mmol/l), insbesondere bei gleichzeitig bestehender stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose), kaliummangelbedingten Störungen der Nerven- und Muskelfunktion (hypokaliämische neuromuskuläre Störungen) oder Herzrhythmusstörungen, Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei gleichzeitiger Behandlung mit Digitalis-haltigen Herzmitteln, zur Vorbeugung einer Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei Übersäuerung des Blutes durch Ketonkörper (Ketoazidose), z. B. bei Diabetes, zur Vorbeugung der Bildung von Nierensteinen (Nierensteinmetaphylaxe) bei Calciumsteinen (z. B. bei mangelndem Vermögen der Nierenkanälchen, genügend Hydronen auszuscheiden, d. h. bei renal-tubulärer Azidose), zu geringer Citratausscheidung (Hypocitraturie < 320 mg/d verschiedener Genese), Harnsäuresteinen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Informationen für den Anwender
Kalinor 1,56 g Kalium / 2,5 g Citrat Brausetabletten
Zur Anwendung bei Erwachsenen.
Wirkstoff: Kaliumcitrat.
Der Wirkstoff liegt in der Brausetablette als Kaliumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat und Zitronensäure nach Umsetzung vor.
Die trinkfertige Lösung enthält: 40,0 mmol Kaliumionen, entsprechend 1,56 g Kalium und mindestens 13,3 mmol Citrationen, entsprechend 2,5 g Citrat.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um jedoch den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Kalinor Brausetabletten vorschriftsmäßig angewendet werden.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. WAS SIND KALINOR BRAUSETABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON KALINOR BRAUSETABLETTEN BEACHTEN?
3. WIE SIND KALINOR BRAUSETABLETTEN ANZUWENDEN?
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
5. WIE SIND KALINOR BRAUSETABLETTEN AUFZUBEWAHREN?
6. WEITERE INFORMATIONEN.

1. WAS SIND KALINOR BRAUSETABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Das Arzneimittel Kalinor Brausetabletten ist ein Mineralstoff-Kaliumpräparat zum Ausgleich des Kaliumhaushaltes sowie zur Vorbeugung von Nierensteinen.

Anwendungsgebiete:
Zum Ausgleich des Kaliumhaushaltes (Kaliumsubstitution) bei:
- ausgeprägter Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie < 3,2mmol/l), insbesondere bei gleichzeitig bestehender stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose).
- kaliummangelbedingten Störungen der Nerven- und Muskelfunktion (hypokaliämische neuromuskuläre Störungen) oder Herzrhythmusstörungen.
- Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei gleichzeitiger Behandlung mit Digitalis-haltigen Herzmitteln.

Zur Vorbeugung einer Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei:
- Übersäuerung des Blutes durch Ketonkörper (Ketoazidose), z. B. bei Diabetes.

Zur Vorbeugung der Bildung von Nierensteinen (Nierensteinmetaphylaxe) bei:
- Calciumsteinen (z. B. bei mangelndem Vermögen der Nierenkanälchen, genügend Hydronen auszuscheiden, d. h. bei renal-tubulärer Azidose).
- zu geringer Citratausscheidung (Hypocitraturie < 320 mg/d verschiedener Genese).
- Harnsäuresteinen.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON KALINOR BRAUSETABLETTEN BEACHTEN?

Kalinor Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen die in der Brausetablette enthaltenen Stoffe: Kaliumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat, Zitronensäure oder einen der sonstigen Bestandteile von Kalinor Brausetabletten sind.

Kalinor Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden bei Erkrankungen, die häufig mit einer Erhöhung des Blut-Kaliumspiegels über den Normwert (Hyperkaliämie) einhergehen:
- Dehydratation (Mangel an Körperwasser infolge einer Störung des Wasser- und Salzhaushaltes)
- eingeschränkte exkretorische Nierenfunktion (eingeschränkte Ausscheidungsfähigkeit der Nieren)
- Morbus Addison ("Bronzekrankheit", Unterfunktion der Nebennierenrinde)
- hereditäre Adynamia episodica (GAMSTORP-Syndrom, eine seltene Erbkrankheit mit anfallsweise auftretenden Lähmungen bei erhöhtem Blut-Kaliumspiegel).

Kalinor Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden, wenn Sie unter der seltenen erblichen Fructose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einem Saccharase-Isomaltase-Mangel leiden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Kalinor Brausetabletten ist erforderlich:
Kalinor Brausetabletten sollten nur mit Vorsicht angewendet werden
- bei Sichelzellanämie
- bei gleichzeitiger Behandlung mit:
- Arzneimitteln, die eine dem "Atropin" (aus der Tollkirsche) ähnliche Wirkung haben (Anticholinergika)
- kaliumsparenden Diuretika
- Substanzen, die der Wirkung von Nebennierenrindenhormonen entgegenwirken (Aldosteronantagonisten)
- bestimmten Blutdrucksenkern (ACE-Hemmer)
- möglichen nephrotoxischen Arzneimitteln wie z.B. bestimmten Schmerz- und Rheumamitteln (nicht-steroidale Antiphlogistika etc.).

Durch Wechselwirkung mit diesen letztgenannten Medikamenten, bei plötzlichem Auftreten von Übersäuerung des Blutes (Azidose), plötzlicher Einschränkung der Nierenfunktion oder anderen Zuständen kann es zu einer Erhöhung der Blut-Kaliumkonzentration über den Normwert (Hyperkaliämie) kommen. Vor der Anwendung sind der Mineralstoff- und Säure-Basen-Haushalt (Elektrolyt- und Säure-Basen-Status), der Herzrhythmus und insbesondere bei älteren Patienten die Nierenfunktion zu kontrollieren. Diese Werte sind zu Beginn der Behandlung häufiger, später in längeren Intervallen zu überwachen.

Bei Anwendung von Kalinor Brausetabletten mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden oder vor kurzem eingenommen bzw. angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Eine Erhöhung der Blut-Kaliumkonzentration vermindert die Wirkung des Herzmittels Digoxin, während eine Erniedrigung, d.h. unbehandelter Kaliummangel, die herzrhythmusstörende (arrhythmogene) Wirkung von Digoxin verstärkt. Die Wirkung von Aldosteronantagonisten, kaliumsparenden Diuretika, bestimmten Blutdrucksenkern (ACE-Hemmer) sowie bestimmten Schmerz- und Rheumamitteln (nicht-steroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika) vermindert die Kaliumausscheidung über die Niere.
Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Bei Anwendung von Kalinor Brausetabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Wechselwirkungen zwischen der Einnahme/Anwendung von Kalinor Brausetabletten und Genussmitteln, Speisen und Getränken sind nicht zu erwarten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme oder Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Es sind keine schädigenden Wirkungen während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Die Anwendung von Kalinor Brausetabletten hat keine schädigenden Auswirkungen auf Ihre Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen oder Ihre allgemeine Leistungsfähigkeit, auch nicht bei Arbeiten ohne sicheren Halt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Kalinor Brausetabletten
Dieses Arzneimittel enthält Glucosesirup, Sucrose und Lactose. Bitte nehmen Sie Kalinor Brausetabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 1 Brausetablette enthält 1,42 g Sucrose (Saccharose) und Glucose, entsprechend ca. 0,12 Broteinheiten (BE). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Häufiger und dauernder Gebrauch von Kalinor Brausetabletten kann schädlich für die Zähne sein (Karies).

3. WIE SIND KALINOR BRAUSETABLETTEN ANZUWENDEN?

Wenden Sie Kalinor Brausetabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Kalinor Brausetabletten sonst nicht richtig wirken können!

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 1 bis 3 Brausetabletten täglich.
a) Bei kaliummangelbedingten Störungen der Nerven- und Muskelfunktion oder Herzrhythmusstörungen und zur Vermeidung oder zum Ausgleich erniedrigter Blut-Kaliumkonzentrationen:
Die Dosiseinstellung richtet sich nach dem auszugleichenden Kaliumdefizit, im Allgemeinen sind jedoch 40 – 80 mmol Kalium pro Tag ausreichend. Es sollten nicht mehr als 160 mmol pro Tag verabreicht werden. Die Einzeldosis sollte 40 mmol Kalium - entsprechend 1 Kalinor Brausetablette - nicht überschreiten.

b) Zur Vorbeugung der Bildung von Nierensteinen:
Die Dosiseinstellung sollte vom behandelnden Arzt so gewählt werden, dass die Citratausscheidung größer als 320 mg täglich ist und ein Urin-pH von 6,2-6,8 erreicht wird. Diese Werte können durch die Gabe von 1 – 2 Brausetabletten pro Tag erreicht werden. Die Einzeldosis sollte 1 Kalinor Brausetablette, entsprechend 40 mmol Kalium, nicht überschreiten. Die Tagesdosis sollte 4 Brausetabletten nicht überschreiten.

Art der Anwendung:
Zum Einnehmen nach Auflösen.
Lösen Sie 1 Kalinor Brausetablette vollständig in einem Glas Wasser (200 ml) auf. Diese Lösung, evtl. nach Geschmack mit Fruchtsaft gemischt, trinken Sie schluckweise innerhalb von 10-15 Minuten. Eine Einnahme zu den Mahlzeiten verbessert die Verträglichkeit. Eine Tagesdosis von 2 oder mehr Brausetabletten ist über den Tag verteilt (z. B. morgens, mittags, abends) einzunehmen.

Dauer der Anwendung:
Solange die Ursache des Kaliummangels fortbesteht sowie zur Vorbeugung einer erneuten Nierensteinerkrankung ist die fortgesetzte Einnahme von Kalinor Brausetabletten zu empfehlen. In den anderen Fällen kann zur Behebung des Kaliummangels eine Einnahmedauer von Tagen bis Wochen ausreichend sein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kalinor Brausetabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Kalinor Brausetabletten angewendet haben, als Sie sollten:
Bei normal funktionierenden Nieren wird überschüssiges Kalium rasch ausgeschieden. Ein drohender Anstieg der Blut-Kaliumkonzentration ist nur bei erheblicher Überdosierung zu erwarten. Da bei stark erhöhten Blut-Kaliumkonzentrationen die normale Herzfunktion beeinträchtigt ist, ist bei einer schweren Überdosierung unverzüglich ein Arzt hinzuzuziehen. Ein Blutbild kann zur Kontrolle der Blut-Kaliumkonzentration und/oder ein EKG zur Kontrolle des Herzrhythmus herangezogen werden. Falls erforderlich, kann der Arzt mit geeigneten Maßnahmen die Herzfunktion und die Blut-Kaliumkonzentration normalisieren. Bei leichten Erhöhungen der Blut-Kaliumkonzentrationen kann eine Normalisierung ohne weitere Behandlung durch normale Kaliumausscheidung über die Nieren erfolgen.

Wenn Sie die Anwendung von Kalinor Brausetabletten vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Haben Sie die Einnahme von Kalinor Brausetabletten einmal vergessen, können Sie dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Wenden Sie aber nicht mehr als eine Brausetablette auf einmal an. Überschreiten Sie die maximale Tagesdosis nicht.

Wenn Sie die Anwendung von Kalinor Brausetabletten abbrechen:
Wenn Sie Kalinor Brausetabletten einnehmen sollen, um einen Kaliummangel zu beheben oder einem Kaliummangel vorzubeugen, ist diese Kaliumzufuhr für die Aufrechterhaltung Ihres Kaliumhaushaltes notwendig. Ohne diese zusätzliche Kaliumzufuhr durch Kalinor Brausetabletten ist die Kaliumzufuhr über die Nahrung nicht ausreichend, um Ihren aktuellen Kaliumbedarf zu decken. Wenn Sie die Einnahme von Kalinor Brausetabletten abbrechen oder die Behandlung zu früh beenden, können Sie einen Kaliummangel entwickeln, der sich negativ auf Herz sowie Nerven- und Muskelfunktion auswirkt.

Wenn Sie Kalinor Brausetabletten zur Vorbeugung von Nierensteinen einnehmen, ist die Zufuhr von Kaliumcitrat notwendig, um die Urinzusammensetzung zu beeinflussen. Ohne diese zusätzliche Zufuhr von Kaliumcitrat fördert bei Ihnen die vorliegende Zusammensetzung der Harnbestandteile die Nierensteinbildung: Der Säuregrad des Urins ist zu hoch und das Verhältnis zwischen den die Nierensteinbildung fördernden und den diese verhindernden Harnbestandteilen ist ungünstig. Wenn Sie die Einnahme von Kalinor Brausetabletten abbrechen oder die Behandlung zu früh beenden, können sich deshalb bei Ihnen erneut Nierensteine bilden. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel können Kalinor Brausetabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Die Anwendung von Kalinor Brausetabletten kann bei empfindlichen Patienten zu Übelkeit und Erbrechen führen. Auch Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Magendrücken und Durchfall sind beschrieben worden. Sehr selten ist bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit (z.B. Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie) eine allergische Reaktion mit Juckreiz oder Schwellung des Gesichts beobachtet worden.

Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Übelkeit und die anderen genannten Magen-Darm-Beschwerden bedürfen keiner besonderen Behandlung, sofern sie tatsächlich auf die Anwendung von Kalinor Brausetabletten zurückzuführen sind. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Kalinor Brausetabletten unbedingt in ausreichend Wasser auflösen und die Lösung nicht hastig oder auf nüchternen Magen trinken. Bitte beachten Sie die Hinweise unter der Überschrift "Art der Anwendung" genau. Bei einer allergischen Reaktion informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Kalinor Brausetabletten nicht weiter ein. Es empfiehlt sich, mit Ihrem Arzt abzuklären, welcher Inhaltsstoff von Kalinor Brausetabletten die allergische Reaktion ausgelöst hat, damit Sie diesen Inhaltsstoff bei anderen Arzneimitteln, Lebensmitteln etc. zukünftig meiden können.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND KALINOR BRAUSETABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:
In der Originalverpackung aufbewahren.
Das Behältnis fest verschlossen halten. Nach jeder Tablettenentnahme die Röhre sofort wieder fest verschließen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

HINWEIS AUF HALTBARKEIT NACH ANBRUCH ODER ZUBEREITUNG
Haltbarkeit nach Anbruch: 2 Wochen. Die trinkfertige Lösung ist sofort nach Auflösen der Brausetablette einzunehmen.

Sie dürfen Kalinor Brausetabletten nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken:
Tabletten sind feucht oder klebrig.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN.

Was Kalinor Brausetabletten enthalten:
Die Wirkstoffe sind:
2,17 g Kaliumcitrat (Ph.Eur.)
2,00 g Kaliumhydrogencarbonat 2,057 g Citronensäure

Die sonstigen Bestandteile sind:
Glucosesirup, Macrogol 6000, Saccharin, Sucrose, Citrusaroma.

Wie Kalinor Brausetabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Kalinor Brausetablette ist eine weiße, runde Tablette mit rauer Oberfläche und facettierter Prägung auf Ober- und Unterseite. Es werden 15 Tabletten in einer länglichen Kunststoffröhre aus Polypropylen mit einem weißen Stopfen aus Polyethylen, welcher aus Verschluss, Spiralabstandhalter und Trockenzellen besteht, verpackt.
Originalpackung mit 15 Brausetabletten
Originalpackung mit 30 Brausetabletten
Originalpackung mit 90 Brausetabletten

Pharmazeutischer Unternehmer
Desma GmbH
Peter-Sander-Str. 41 b
55252 Mainz-Kastel
Tel.: 06134/210 79-0
Fax.: 06134/210 79-24
e-mail: info@desma-pharma.com

Hersteller
Nordmark Arzneimittel GmbH & Co.KG
Pinnauallee 4
25436 Uetersen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Kalinor Brausetabletten in Bulgarien, Lettland, Luxemburg, Slowenien.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im März 2013.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Stand: 09/2015

Wirkstoff: Kaliumcitrat. Anwendungsgebiete: Zum Ausgleich des Kaliumhaushaltes (Kaliumsubstitution) bei ausgeprägter Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie < 3,2 mmol/l), insbesondere bei gleichzeitig bestehender stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose), kaliummangelbedingten Störungen der Nerven- und Muskelfunktion (hypokaliämische neuromuskuläre Störungen) oder Herzrhythmusstörungen, Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei gleichzeitiger Behandlung mit Digitalis-haltigen Herzmitteln, zur Vorbeugung einer Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei Übersäuerung des Blutes durch Ketonkörper (Ketoazidose), z. B. bei Diabetes, zur Vorbeugung der Bildung von Nierensteinen (Nierensteinmetaphylaxe) bei Calciumsteinen (z. B. bei mangelndem Vermögen der Nierenkanälchen, genügend Hydronen auszuscheiden, d. h. bei renal-tubulärer Azidose), zu geringer Citratausscheidung (Hypocitraturie < 320 mg/d verschiedener Genese), Harnsäuresteinen.