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JOD Wundsalbe Stada 100 mg/g (100 g)

JOD Wundsalbe Stada 100 mg/g (100 g)

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Type : Behandlung von Hautkrankheiten

SKU : 17483072

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Jod-Wundsalbe STADA 100 mg/g Salbe.
Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung: als Antiseptikum bei geschädigter Haut, z.B. bei Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Jod-Wundsalbe STADA 100 mg/g Salbe, zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Povidon-Iod.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4. Wenn Sie sich nach 2-5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Jod-Wundsalbe STADA und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA beachten?
  3. Wie ist Jod-Wundsalbe STADA anzuwenden?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Jod-Wundsalbe STADA aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.


1. Was ist Jod-Wundsalbe STADA und wofür wird es angewendet?

Jod-Wundsalbe STADA ist ein Antiseptikum (Mikrobizid) zur Anwendung auf Haut und Wunden.

Jod-Wundsalbe STADA wird angewendet:
Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung: als Antiseptikum bei geschädigter Haut, z.B. bei Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA beachten?

Jod-Wundsalbe STADA darf nicht angewendet werden:
wenn Sie allergisch gegen Iod oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddrüsenerkrankung leiden
wenn Sie an der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring leiden
wenn bei Ihnen eine Radioiodtherapie geplant oder durchgeführt wurde (bis zum Abschluss der Behandlung)
bei sehr kleinen Frühgeborenen (Geburtsgewicht unter 1500 g)


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Jod-Wundsalbe STADA anwenden.

Nach Schilddrüsenerkrankungen oder im Falle eines Kropfes sollten Sie Jod-Wundsalbe STADA über längere Zeit und großflächig (z.B. über 10 % der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung anwenden. Auch nach Beendigung der Behandlung (bis zu 3 Monate) ist auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten (siehe 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?) und gegebenenfalls die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.

Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA zu vermeiden (siehe unter Abschnitt 2: Bei Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln).

Während der Behandlung mit Jod-Wundsalbe STADA können verschiedene Untersuchungsverfahren zu falsch-positiven Ergebnissen führen (z.B. Toluidin- und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung im Stuhl oder Urin).

Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse beeinflussen, was zu Störungen bei diagnostischen Untersuchungen der Schilddrüse (Schilddrüsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radioiod-Diagnostik) und eine geplante Radioiodtherapie unmöglich machen kann. Vor einer neuen Szintigraphie sollte ein Abstand von mindestens 1-2 Wochen nach Absetzen der Jod-Wundsalbe STADA Anwendung eingehalten werden.

Kinder:
Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten darf Jod-Wundsalbe STADA nur nach ausdrücklicher Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt angewendet werden. In diesem Falle ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion notwendig. Eine Aufnahme von Jod-Wundsalbe STADA durch den Säugling über den Mund muss unbedingt vermieden werden.

Ältere Menschen:
Bei älteren Menschen ist die Gefahr einer Iod-bedingten Schilddrüsenüberfunktion im Alter erhöht. Sie sollten Jod-Wundsalbe STADA daher nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Bei älteren Patienten mit Kropf oder besonderer Veranlagung für Schilddrüsenfunktionsstörungen sollte eine großflächige und Langzeitanwendung von Jod-Wundsalbe STADA nur nach ausdrücklicher ärztlicher Verordnung erfolgen. Gegebenenfalls ist die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.

Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln: Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Es ist zu erwarten, dass Povidon-Iod, der Wirkstoff der Jod-Wundsalbe STADA, mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen, reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann. Bei gleichzeitiger Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird durch das Iod die Enzymkomponente oxidiert und dadurch die Wirkung beider Arzneimittel abgeschwächt. Zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommt es auch bei gleichzeitiger Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA und silberhaltigen Desinfektionsmitteln, Wasserstoffperoxid und Taurolidin.

Jod-Wundsalbe STADA darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nach Anwendung von quecksilberhaltigen Wundbehandlungs- oder Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umständen zwischen Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut schädigt.

Patienten, die mit Lithiumpräparaten behandelt werden, sollten eine regelmäßige, insbesondere großflächige Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA vermeiden, da aufgenommenes Iod die Auslösung einer Schilddrüsenunterfunktion durch Lithium fördern kann.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Jod-Wundsalbe STADA nur nach ausdrücklicher Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt angewendet werden. In diesem Falle ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion des Kindes notwendig. Eine Aufnahme von Jod-Wundsalbe STADA durch den Säugling über den Mund beim Stillen muss unbedingt vermieden werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen wurden bisher nicht berichtet.

3. Wie ist Jod-Wundsalbe STADA anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Soweit nicht anders verordnet, ist die übliche Anwendung:
Tragen Sie Jod-Wundsalbe STADA ein- bis mehrmals täglich gleichmäßig auf die geschädigte Stelle auf. Falls erforderlich, kann anschließend ein Verband angelegt werden.

Die Braunfärbung der Jod-Wundsalbe STADA ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt dessen Wirksamkeit an. Eine starke Entfärbung deutet die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präparates an.

Dauer der Anwendung:
Die Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA sollte so lange fortgesetzt werden, wie noch Anzeichen einer Entzündung bestehen.

Wenn sich Ihre Beschwerden nach mehreren Tagen (2 bis 5 Tage) regelmäßiger Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA nicht gebessert haben oder Sie nach Abschluss der Behandlung Beschwerden bekommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Wenn Sie eine größere Menge Jod-Wundsalbe STADA angewendet haben, als Sie sollten:
Siehe unter 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch Jod-Wundsalbe STADA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Untersuchungen:
Nicht bekannt:
Nach Anwendung größerer Mengen Povidon-Iod-haltiger Arzneimittel (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung) wurde von (zusätzlichen) Serum-Osmolaritätsstörungen berichtet. Eine erhebliche Iodaufnahme kann bei Langzeitanwendung von Jod-Wundsalbe STADA auf großflächigen Wund- und Verbrennungsoberflächen stattfinden.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Nicht bekannt:
Nach Anwendung größerer Mengen Povidon-Iod-haltiger Arzneimittel (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung) wurde von einer Verminderung der Nierenfunktion berichtet.

Endokrine Erkrankungen:
Sehr selten:
Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte kann es zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Iod-induzierte Hyperthyreose), zum Teil mit Symptomen wie Pulsjagen oder innerer Unruhe kommen (siehe auch Abschnitt 2: Jod-Wundsalbe STADA darf nicht angewendet werden).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Nicht bekannt:
Nach Anwendung größerer Mengen Povidon-Iod-haltiger Arzneimittel (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung) wurde von (zusätzlichen) Elektrolytstörungen und einer Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) berichtet.

Erkrankungen des Immunsystems:
Selten:
Bei der Anwendung von Jod-Wundsalbe STADA kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. kontaktallergischen Reaktionen vom Spättyp, die sich als Jucken, Rötung, Blasen usw. auch außerhalb des Kontaktbereichs (sogenannte Streureaktionen) äußern können, kommen. Sehr selten wurde über die Beteiligung anderer Organe berichtet.

Nicht bekannt:
Schwere, schnell auftretende allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen) oder Schwellung der Haut und Schleimhäute, z.B. im Gesicht, an den Lippen, der Zunge oder im Rachen (Angioödem). Wenn Sie Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion wie z.B. Schwellungen der Haut oder Schleimhäute, Schluckbeschwerden oder Atembeschwerden oder einen schweren Hautausschlag bemerken, informieren Sie umgehend einen Arzt. Es kann sein, dass umgehend ärztliche Hilfe benötigt wird.

Bei einer schweren allergischen Reaktion benötigen Sie umgehend ärztliche Hilfe.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Jod-Wundsalbe STADA aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Behältnis angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Nach Anbruch maximal 24 Monate haltbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.

Was Jod-Wundsalbe STADA enthält:
Der Wirkstoff ist:
Povidon-Iod. 100 g Salbe enthalten 10 g Povidon-Iod, mittlere Molmasse 40.000, mit einem Gehalt von 10 % verfügbarem Iod.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Macrogol 400, Macrogol 4000, Gereinigtes Wasser.

Wie Jod-Wundsalbe STADA aussieht und Inhalt der Packung:
Rotbraune Salbe.

Jod-Wundsalbe STADA ist in Tuben zu 20 g und 100 g erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0
Telefax: 06101 603-259
Internet: www.stada.de

Hersteller:
STADA Arzneimittel AG
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2020.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2025

Wirkstoff: Povidon-Jod. Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung: als Antiseptikum bei geschädigter Haut, z.B. bei Decubitus, Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, entzündeten und superinfizierten Hauterkrankungen.