Zu Produktinformationen springen
1 von 7

Ibuprofen Heumann Schmerz 400 mg Filmtabletten (20 St.)

Ibuprofen Heumann Schmerz 400 mg Filmtabletten (20 St.)

Normaler Preis 41,85 DKK
Normaler Preis 45,00 DKK Verkaufspreis 41,85 DKK
Sale Ausverkauft
inkl. MwSt. Versand wird beim Checkout berechnet

Type : Schmerzmittel

SKU : 00040554

Versand & Retouren

Die Lieferung erfolgt ausschließlich an Adressen in Dänemark. Der Versand erfolgt gemäß den deutschen Apothekenvorschriften durch autorisierte Lieferanten.

Vollständige Details anzeigen
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten 400 mg Filmtabletten.
Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage angegeben! Enthält Lactose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten 400 mg Filmtabletten, zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Sie müssen einen Arzt aufsuchen, wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach:
  • 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen
  • 3 Tagen bei Fieber oder nach 4 Tagen bei Schmerzen bei Erwachsenen nicht verbessern.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was sind Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten beachten?
  3. Wie sind Ibuprofen Heumann Schmerztabletten einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie sind Ibuprofen Heumann Schmerztabletten aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.


1. Was sind Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten sind ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Antirheumatikum, NSAR).

Anwendungsgebiete von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten:

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten werden angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von:
  • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
  • Fieber


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten beachten?

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemnot, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
  • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen- /Zwölffingerdarmgeschwüren (peptische Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden von nachgewiesener Ulzeration oder Blutung),
  • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR),
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
  • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen,
  • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
  • bei schwerer Dehydrierung (Austrocknung) (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme),
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft,
  • von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten einnehmen:
- wenn Sie eine Infektion haben – siehe unten unter „Infektionen“.

Im Zusammenhang mit einer Ibuprofen-Behandlung wurden Anzeichen einer allergischen Reaktion berichtet, darunter Atemprobleme, Schwellung von Gesicht und Hals (Angioödem) und Brustschmerzen. Beenden Sie die Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.

Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum, der für die Kontrolle der Symptome erforderlich ist, angewendet wird.

Sicherheit im Magen-Darm-Trakt:
Eine gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.

Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt:
Blutungen, Geschwüre oder Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, auch mit tödlichem Ausgang, wurden unter allen NSAR-Therapien berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome oder schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2. „Ibuprofen Heumann Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden“), und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.

Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie eine Vorgeschichte von Magen-Darm-Nebenwirkungen haben, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (insbesondere Magen-Darm-Blutungen) vor allem am Anfang der Behandlung melden.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Arzneimittel wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die u. a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt 2. „Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Wenn es während der Behandlung mit Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, muss die Behandlung abgesetzt werden.
NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System:
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, bevor Sie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten einnehmen, wenn Sie:
  • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörung in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA“) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte haben oder Raucher sind.


Hautreaktionen:
Im Zusammenhang mit der Ibuprofen-Behandlung wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet, einschließlich exfoliativer Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) und akuter generalisierter exanthematischer Pustulose (AGEP). Beenden Sie die Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der Symptome dieser schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4. beschrieben sind.

Während einer Windpockeninfektion (Viruserkrankung) sollte eine Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten vermieden werden.

Infektionen:
Ibuprofen Heumann Schmerztabletten können Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verschleiern. Daher ist es möglich, dass Ibuprofen Heumann Schmerztabletten die angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Lungenentzündung und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.

Sonstige Hinweise:

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten sollten nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
  • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
  • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose)


Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
  • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
  • bei Dehydrierung (Austrocknung)
  • unmittelbar nach größeren operativen Eingriffen
  • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen Atemwegserkrankungen, die die Atemwege verengen


Sehr selten werden schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten muss die Behandlung abgebrochen werden. Medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen sofort von fachkundigen Personen eingeleitet werden.

Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.

Bei länger dauernder Gabe von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.

Vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt vor der Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zu befragen bzw. zu informieren.

Kopfschmerzen können durch länger dauernde Einnahme jeglicher Art von Schmerzmitteln schlimmer werden. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte medizinischer Rat eingeholt und die Behandlung abgesetzt werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte vermutet werden bei Patienten, die häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Medikamente gegen Kopfschmerzen einnehmen.

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Kinder und Jugendliche:
Bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung.

Beachten Sie die Hinweise in Abschnitt 2. „Ibuprofen Heumann Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden“.

Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten können andere Arzneimittel beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden.

Zum Beispiel:
  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen bzw. die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)


Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen Heumann Schmerztabletten ebenfalls beeinflussen oder umgekehrt. Sie sollten daher immer ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden.

Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und Digoxin (Mittel zur Stärkung des Herzens), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Anfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine regelmäßige Kontrolle der Serum-Lithiumspiegel, Serum-Digoxin- und Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei korrekter Anwendung (maximal 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten können die Wirkung harntreibender und blutdrucksenkender Arzneimittel (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten können die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann auch das Risiko von Nierenfunktionsstörungen erhöht sein.

Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und kaliumsparenden Diuretika (bestimmte harntreibende Mittel) kann zu einem Anstieg des Kaliumspiegels im Blut führen.

Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten mit anderen entzündungshemmenden und schmerzlindernden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika oder mit Glucocorticoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.

Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.

Die Gabe von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einem Anstieg seiner unerwünschten Wirkungen führen.

Das Risiko einer Nierenfunktionsstörung durch Ciclosporin (ein Mittel, das zur Verhinderung der Organabstoßung, aber auch bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen eingesetzt wird) ist bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter nicht-steroidaler entzündungshemmender Mittel erhöht. Dieser Effekt kann für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.

Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon enthalten (Mittel zur Behandlung von Gicht), können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dies kann zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit einer Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen führen.

NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien wie Warfarin möglicherweise verstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine regelmäßige Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.

Klinische Studien haben Interaktionen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und Sulfonylharnstoffen wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerspiegel empfohlen.

Tacrolimus:
Das Risiko für Nierenschäden ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig gegeben werden.

Zidovudin:
Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Gelenkblutungen (Hämarthrosen) und Blutergüsse bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten ("Blutern"), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.

Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone:
Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden.

CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmer) wurde ein Anstieg der Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen um etwa 80-100% beobachtet. Eine Reduktion der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn potente CYP2C9-Hemmer gleichzeitig angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol gegeben werden.

Ginkgo biloba (ein pflanzliches Präparat) kann das Blutungsrisiko bei der Anwendung von NSAR erhöhen.

Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zusammen mit Alkohol:
Da Nebenwirkungen, insbesondere Zentralnervensystem- und Magen-Darm-Nebenwirkungen, verstärkt werden können, sollten Sie während der Behandlung mit Ibuprofen Heumann Schmerztabletten keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Wenn Sie während der Behandlung mit Ibuprofen Heumann Schmerztabletten feststellen, dass Sie schwanger sind, informieren Sie Ihren Arzt. Nehmen Sie Ibuprofen nicht in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft ein, da es Ihrem ungeborenen Kind schaden oder Probleme bei der Geburt verursachen kann. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen und die Blutungsneigung bei Ihnen und Ihrem Kind beeinflussen, was dazu führen kann, dass die Geburt später beginnt oder länger dauert als erwartet. Sie sollten Ibuprofen Heumann Schmerztabletten in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen, es sei denn, dies ist unbedingt notwendig und wird von Ihrem Arzt empfohlen. Wenn Sie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten nach der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen müssen, kann dies Nierenprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen, was zu einer verminderten Fruchtwassermenge (Oligohydramnion) oder einer Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes führen kann. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.

Stillzeit:
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da keine negativen Folgen für Säuglinge berichtet wurden, ist ein Abstillen bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis in der Regel nicht erforderlich.

Fertilitätsprobleme:
Ibuprofen Heumann Schmerztabletten gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidalen Antirheumatika), die die weibliche Fertilität beeinflussen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Da bei Einnahme hoher Dosen von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann die Reaktionsfähigkeit verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in noch stärkerem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie dann kein Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Ibuprofen Heumann enthält Lactose:
Bitte nehmen Sie Ibuprofen Heumann erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Ibuprofen Heumann enthält Natrium:
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie sind Ibuprofen Heumann Schmerztabletten einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Für Erwachsene:
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Erwachsenen bei Fieber länger als 3 Tage oder bei Schmerzen länger als 4 Tage erforderlich ist, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen länger als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Körpergewicht (Alter) Einzeldosis max. Tagesdosis
20 kg - 29 kg (Kinder: 6 - 9 Jahre) 0,5 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) 1,5 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
30 kg - 39 kg (Kinder: 10 - 11 Jahre) 0,5 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
= 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) 0,5 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen) 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)


Nach der Einnahme einer Einzeldosis warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.

Die niedrigste wirksame Dosis sollte über den kürzesten Zeitraum angewendet werden, der zur Linderung der Symptome erforderlich ist. Wenn Sie eine Infektion haben, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Dosierungshinweise für ältere Menschen:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Die Filmtabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Für Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, Ibuprofen Heumann Schmerztabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.

Wenn Sie eine größere Menge Ibuprofen Heumann Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten:
Nehmen Sie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten nach Anweisung des Arztes oder nach den Dosierungsanweisungen in der Packungsbeilage ein. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie keine ausreichende Schmerzlinderung erhalten, erhöhen Sie die Dosis nicht selbst, sondern fragen Sie Ihren Arzt. Wenn Sie mehr Ibuprofen Heumann Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Kinder das Arzneimittel versehentlich eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Risikobewertung und Beratung zur weiteren Behandlung zu erhalten.

Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrtheit und Augenzittern umfassen. Darüber hinaus sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt möglich. Bei hohen Dosen wurden Schläfrigkeit, Schwindel, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krampfanfälle (insbesondere bei Kindern), Schwäche und Schwindel, Blut im Urin, niedrige Kaliumspiegel im Blut, eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion, verminderte Atmung (Atemdepression), Blutdruckabfall, bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Schüttelfrost und Atembeschwerden berichtet.

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot). Halten Sie die Arzneimittelpackung bereit, damit der Arzt Informationen über den Wirkstoff erhalten kann.

Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Dosis vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Für die Häufigkeit der Nebenwirkungen werden folgende Kategorien verwendet:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar


Mögliche Nebenwirkungen:
Die Auflistung der folgenden Nebenwirkungen umfasst alle berichteten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen, einschließlich derer unter hochdosierter Langzeitbehandlung bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Berichte hinausgehen, beziehen sich auf die kurzfristige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen für orale Präparate (= 3 Filmtabletten Ibuprofen Heumann Schmerztabletten) und maximal 1800 mg für Suppositorien.

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist zu berücksichtigen, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal mit tödlichem Ausgang, können insbesondere bei älteren Patienten auftreten (siehe Abschnitt 2). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Teerstuhl, blutiges Erbrechen oder Erbrechen, das wie Kaffeesatz aussieht, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwüren (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2) wurden nach der Anwendung berichtet. Eine Entzündung der Magenschleimhaut wurde weniger häufig beobachtet. Insbesondere das Risiko des Auftretens von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Dauer der Anwendung.

Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt ("Myokardinfarkt") oder Schlaganfall verbunden sein.

Beenden Sie die Einnahme von Ibuprofen und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

Gelegentlich:
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfällen (möglicherweise mit Blutdruckabfall)
  • Sehstörungen
  • Anzeichen einer Magen-Darm-Blutung wie stärkere Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl und/oder schwarzer Stuhl (Melaena), blutiges Erbrechen oder Erbrechen, das wie Kaffeesatz aussieht


Sehr selten:
  • Im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidale Antirheumatika, einschließlich Ibuprofen Heumann Schmerztabletten) wurde eine Verschlechterung infektions- oder erregerbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasziitis) berichtet.


Wenn während der Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten Anzeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz, Fieber) auftreten, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

  • Bei der Anwendung von Ibuprofen wurden Symptome einer nicht-infektionsbedingten Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) beobachtet, wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Es scheint ein erhöhtes Risiko für Patienten zu bestehen, die bereits bestimmte Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) haben.
  • Blutbildungsstörungen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose)


Erste Anzeichen können sein:
Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Symptome, extreme Müdigkeit, Nasenbluten und Hautblutungen.

In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt zu kontaktieren. Jegliche Art der Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder Fiebersenkern sollte vermieden werden.

  • Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Diese können sich äußern als: Gesichtsschwellung, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Verengung der Atemwege, Atemnot, Herzklopfen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock. Dies kann selbst bei der ersten Anwendung dieses Arzneimittels auftreten.
  • Schwere Hautreaktionen wie rote, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisrunde Flecken am Körper, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabschälungen, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Erhöhte Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom
  • (Wassereinlagerungen im Körper [Ödeme] und starke Eiweißausscheidung im Urin), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer eingeschränkten Nierenfunktion einhergehen kann.
  • Verminderte Urinausscheidung, Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme) und allgemeines Unwohlsein können Anzeichen einer Nierenerkrankung bis zum Nierenversagen sein. Wenn die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, beenden Sie die Anwendung von Ibuprofen Heumann Schmerztabletten und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.


Nicht bekannt:
  • Brustschmerzen, die ein Zeichen einer möglichen schweren allergischen Reaktion, des Kounis-Syndroms, sein können
  • Großer Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, vergrößerte Lymphknoten und eine Zunahme der Eosinophilen (eine Art weißer Blutkörperchen) (DRESS-Syndrom)
  • Roter, schuppender, ausgedehnter Ausschlag mit Knötchen unter der Haut und Blasen, die hauptsächlich in Hautfalten, am Rumpf und an den oberen Extremitäten auftreten, begleitet von Fieber. Die Symptome treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).


In Ausnahmefällen können während einer Windpockenvirusinfektion schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen auftreten (siehe auch "Sehr selten" bezüglich "Verschlimmerung infektions- oder erregerbedingter Entzündungen").

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig:
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutungen, die in Ausnahmefällen eine Anämie (Blutarmut) verursachen können

Gelegentlich:
  • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), möglicherweise mit Blutung und Perforation, Entzündung der Magenschleimhaut mit Geschwüren (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis oder Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)


Selten:
- Ohrensausen (Tinnitus), Hörverlust

Sehr selten:
  • Psychotische Reaktionen, Depression
  • Herzklopfen (Palpitationen), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Myokardinfarkt
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Lebererkrankung (Hepatitis)


Bei Langzeitanwendung sollte die Leberfunktion regelmäßig kontrolliert werden.

  • Haarausfall (Alopezie)
  • Nierengewebsschädigung (Papillennekrose), erhöhte Harnsäurespiegel im Blut
  • Bildung von membranartigen Verengungen im Dünn- und Dickdarm (intestinale, zwerchfellartige Strikturen)


Nicht bekannt
- die Haut wird lichtempfindlich

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie sind Ibuprofen Heumann Schmerztabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Umverpackung und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen.

Was Ibuprofen Heumann Schmerztabletten enthalten:

Der Wirkstoff ist:
Ibuprofen. 1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Maisstärke), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Titandioxid (E 171), Lactose-Monohydrat, Macrogol (4000), Natriumcitrat (Ph. Eur.).

Wie Ibuprofen Heumann Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Ibuprofen Heumann Schmerztabletten sind weiße, kapselförmige, beidseitig gewölbte Filmtabletten mit beidseitiger Bruchkerbe.

Ibuprofen Heumann Schmerztabletten sind in Packungen mit 10, 20, 30 oder 50 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:
HEUMANN PHARMA
GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50
90449 Nürnberg
E-Mail: info@Heumann.de

Hersteller:
HEUMANN PHARMA
GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50 · 90449 Nürnberg

oder:

Fairmed Healthcare GmbH
Maria-Goeppert-Straße 3
23562 Lübeck

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2024.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Datierung: 06/2025

Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden, als in der Packungsbeilage angegeben! Enthält Lactose.