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Ibuprofen AL Direkt 200 (20 St.)

Ibuprofen AL Direkt 200 (20 St.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 15460718

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme.
Anwendungsgebiete: zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 20 kg Körpergewicht (ab 6 Jahren)
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt:
    • nach 3 Tagen bei Kindern und Jugendlichen.
    • nach 3 Tagen bei Fieberbehandlung oder nach 4 Tagen bei Schmerzbehandlung bei Erwachsenen.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Ibuprofen AL direkt und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen AL direkt beachten?
  3. Wie ist Ibuprofen AL direkt einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Ibuprofen AL direkt aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. WAS IST IBUPROFEN AL DIREKT UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Ibuprofen, der Wirkstoff in Ibuprofen AL direkt, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Reaktion des Körpers auf Schmerzen und hohe Körpertemperatur ändern. Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 20 kg Körpergewicht (ab 6 Jahren) zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON IBUPROFEN AL DIREKT BEACHTEN?

Ibuprofen AL direkt darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit juckendem Hautausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge, Schnupfen, pfeifender Atmung oder Asthma nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR reagiert haben.
  • wenn Sie unter ungeklärten Blutbildungsstörungen leiden.
  • wenn Sie in der Vorgeschichte Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüche (Perforationen) im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR hatten.
  • bei bestehenden oder wiederkehrenden Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden von nachgewiesenen Geschwüren oder Blutungen).
  • wenn Sie Gehirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben.
  • wenn Sie an einer schweren Herzinsuffizienz (Herzschwäche) leiden.
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft.
  • wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung leiden.
  • wenn Sie an einer schweren Dehydratation (Austrocknung) (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme) leiden.


Wenden Sie Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren an.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen AL direkt einnehmen:
  • wenn Sie an Asthma oder einer allergischen Erkrankung leiden, da Atemnot auftreten kann.
  • wenn Sie eine Leberfunktionsstörung haben.
  • wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben.
  • wenn Sie an einer Darmerkrankung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) leiden oder in der Vorgeschichte daran gelitten haben.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich "Mini-Schlaganfall" oder transitorischer ischämischer Attacke "TIA") hatten.
  • wenn Sie Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfall in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
  • wenn Sie an bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes [SLE] oder Mischkollagenose) leiden.
  • wenn Sie an bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie) leiden.
  • wenn Sie in der Vergangenheit an Bluthochdruck und/oder Herzschwäche gelitten haben.
  • nach größeren chirurgischen Eingriffen ist besondere ärztliche Überwachung erforderlich.
  • wenn Sie unter Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen Atemwegserkrankungen leiden, da ein erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen besteht. Überempfindlichkeitsreaktionen können als Asthmaanfälle, Gewebeschwellungen oder Nesselsucht auftreten.
  • während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte die Einnahme von Ibuprofen AL direkt vermieden werden.
  • wenn Sie eine Gerinnungsstörung haben.
  • bei längerfristiger Anwendung von Ibuprofen AL direkt ist eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
  • die gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAR, einschließlich selektiven COX-2-Hemmern, erhöht das Risiko von Nebenwirkungen und sollte vermieden werden.
  • wenn Sie eine Infektion haben – siehe unten unter "Infektionen".


Hautreaktionen:
Im Zusammenhang mit der Ibuprofen-Behandlung wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten eines Hautausschlags, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstiger Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Ibuprofen AL direkt beenden und unverzüglich einen Arzt aufsuchen, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? Nebenwirkungen können reduziert werden, indem stets die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Zeit eingenommen wird. Bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu einer dauerhaften, schweren Nierenschädigung führen. Dieses Risiko kann durch körperliche Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydratation erhöht werden. Daher sollte dies vermieden werden. Bei längerer Anwendung von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen können diese schlimmer werden. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgesetzt werden. Die Diagnose „Medikamenten-induzierter Kopfschmerz" sollte bei Patienten in Betracht gezogen werden, die unter häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Schmerzmittel anwenden. NSAR können die Symptome einer Infektion und Fieber verschleiern.

Infektionen:
Ibuprofen AL direkt kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch Ibuprofen AL direkt eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Lungenentzündung und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, sprechen Sie unverzüglich mit einem Arzt. Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie Ibuprofen AL direkt einnehmen, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Kinder und Jugendliche:
Bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung. Wenden Sie Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren an.

Einnahme von Ibuprofen AL direkt zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Ibuprofen AL direkt kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan).


Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen AL direkt ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Einnahme von Ibuprofen AL direkt zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie einnehmen:
  • Acetylsalicylsäure oder andere NSAR (entzündungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel), da sich das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen erhöhen kann.
  • Digoxin (bei Herzschwäche), da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann.
  • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten), da sich das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen erhöhen kann.
  • Thrombozytenaggregationshemmer (zur Hemmung der Blutgerinnung), da sich das Blutungsrisiko erhöhen kann.
  • Acetylsalicylsäure (in niedriger Dosierung), da die gerinnungshemmende Wirkung beeinträchtigt werden kann.
  • Blutgerinnungshemmer (z. B. Warfarin), da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken kann.
  • Phenytoin (gegen Epilepsie), da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann.
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Antidepressiva), da diese das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen können.
  • Lithium (ein Arzneimittel gegen manisch-depressive Krankheit und Depressionen), da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann.
  • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht), da diese die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern können.
  • Blutdrucksenkende Arzneimittel und Diuretika (harntreibende Mittel), da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel vermindern und sich das Risiko für die Nieren erhöhen kann.
  • Kaliumsparende Diuretika, da dies zu erhöhten Kaliumwerten im Blut (Hyperkaliämie) führen kann.
  • Methotrexat (ein Arzneimittel gegen Krebserkrankungen oder rheumatische Erkrankungen), da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann.
  • Tacrolimus und Ciclosporin (das Immunsystem unterdrückende Arzneimittel), da dies zu Nierenschäden führen kann.
  • Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/Aids), da bei Anwendung von Ibuprofen AL direkt bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten ein erhöhtes Risiko für Blutungen in einem Gelenk oder Blutungen, die zu Schwellungen führen können, bestehen kann.
  • Suplonylharnstoffe (ein Arzneimittel gegen Diabetes). Wechselwirkungen können möglich sein.
  • Chinolon-Antibiotika, da das Risiko für Krampfanfälle erhöht sein kann.
  • CYP2C9-Hemmer. Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern kann die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde eine gegenüber S(+)-Ibuprofen um circa 80 bis 100 % erhöhte Exposition gezeigt. Eine Reduzierung der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn potente CYP2C9-Hemmer gleichzeitig angewendet werden, insbesondere, wenn hohe Dosen Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol angewendet werden.


Einnahme von Ibuprofen AL direkt zusammen mit Alkohol:
Das Auftreten einiger Nebenwirkungen, insbesondere jener, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, ist wahrscheinlicher, wenn Alkohol gleichzeitig mit Ibuprofen AL direkt eingenommen wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft ein. Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen dazu.

Stillzeit:
Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da unerwünschte Folgen für den Säugling bei kurzzeitiger Anwendung von Ibuprofen in der empfohlenen Dosis bisher nicht bekannt sind, ist eine Unterbrechung des Stillens bei kurzzeitiger Einnahme von Ibuprofen in der Regel nicht erforderlich.

Fortpflanzungsfähigkeit:
Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Bei Einnahme von Ibuprofen AL direkt können Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Sehstörungen und Schwindel auftreten. Dies kann im Einzelfall die Reaktionsfähigkeit verändern und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Dies gilt in besonderem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie dann kein Auto oder andere Fahrzeuge, bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen und führen Sie keine anderen gefährlichen Tätigkeiten aus.

Ibuprofen AL direkt enthält Isomalt:
Bitte nehmen Sie Ibuprofen AL direkt erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE IST IBUPROFEN AL DIREKT EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Körpergewicht (Alter) Einzeldosis Tageshöchstdosis
20 kg - 29 kg (Kinder: 6 Jahre - 9 Jahre) 200 mg Ibuprofen (1 Beutel) 600 mg Ibuprofen (3 Beutel)
30 kg - 39 kg (Kinder: 10 Jahre - 11 Jahre) 200 mg Ibuprofen (1 Beutel) 800 mg Ibuprofen (4 Beutel)
Ab 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahre und Erwachsene) 200 - 400 mg Ibuprofen (1 - 2 Beutel) 1200 mg Ibuprofen (6 Beutel)


Bei Kindern und Jugendlichen wird Ibuprofen AL direkt in Abhängigkeit von Körpergewicht (kg) oder Alter dosiert, in der Regel mit 7-10 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Der spezifische Dosisabstand richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Der Abstand zwischen zwei Dosen sollte mindestens 6 Stunden betragen. Überschreiten Sie die empfohlene Dosis nicht. Wenn die Einnahme dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Wenn dieses Arzneimittel bei Erwachsenen bei Fieber länger als 3 Tage oder zur Schmerzbehandlung länger als 4 Tage benötigt wird, oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Dosierung bei älteren Patienten:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Aufgrund des möglichen Nebenwirkungsprofils (siehe Abschnitt 2: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen) müssen ältere Patienten sehr sorgfältig überwacht werden.

Art der Anwendung:
Zum Einnehmen. Entleeren Sie den gesamten Inhalt des Beutels in den Mund. Das Pulver muss nicht mit Flüssigkeit eingenommen werden, das Pulver löst sich auf der Zunge auf und wird mit dem Speichel geschluckt. Ibuprofen AL direkt kann in Situationen angewendet werden, in denen keine Flüssigkeit verfügbar ist. Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, dieses Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.

Dauer der Anwendung:
Dieses Arzneimittel ist nur zur kurzzeitigen Anwendung bestimmt. Die niedrigste wirksame Dosis sollte über den kürzest möglichen Zeitraum zur Linderung der Symptome angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Wenn Sie eine größere Menge Ibuprofen AL direkt eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie mehr Ibuprofen AL direkt eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, um eine Einschätzung des Risikos und Ratschläge zur weiteren Behandlung zu erhalten – auch wenn Sie oder Ihr Kind sich wohl fühlen. Die Symptome können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (eventuell auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühl, Blut im Urin, Frösteln und Atemprobleme berichtet. Zusätzlich sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich. Auch ein Blutdruckabfall, verminderte Atmung (Atemdepression) und bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) können auftreten. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).

Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen AL direkt vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Befolgen Sie einfach die oben genannten Anweisungen zur Einnahme des Arzneimittels und nehmen Sie nicht mehr als die empfohlenen Mengen ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Sie können eine oder mehrere der bekannten Nebenwirkungen für NSAR erleiden. Ist dies der Fall oder haben Sie Bedenken, setzen Sie dieses Arzneimittel ab und sprechen Sie schnellstmöglich mit Ihrem Arzt. Bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko, Probleme im Zusammenhang mit Nebenwirkungen bei der Einnahme dieses Arzneimittels zu erleiden. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum, der zur Linderung der Symptome notwendig ist, angewendet wird.

Setzen Sie dieses Arzneimittel umgehend ab und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden feststellen, die Anzeichen für schwerwiegende Nebenwirkungen sein können:
  • starke Magenschmerzen, Sodbrennen oder Magenschmerzen.
  • Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie Kaffeesatz aussehen.
  • schwarze Stühle oder Blut im Urin.
  • es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Erhöhung der Eosinophilen (einer Art weißer Blutkörperchen).
  • bei Behandlungsbeginn kann ein roter, schuppiger, weitreichender Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, die hauptsächlich in den Hautfalten, am Rumpf und an den oberen Extremitäten lokalisiert sind (akute generalisierte exanthematische Pustulose), auftreten. Beenden Sie die Einnahme von Ibuprofen AL direkt, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und suchen Sie sofort einen Arzt auf. Siehe auch Abschnitt 2.


Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen AL direkt beachten?
  • Hautreaktionen, wie juckender Ausschlag.
  • Atemprobleme und/oder Schwellungen im Gesicht oder Rachen.
  • Müdigkeit in Verbindung mit Appetitlosigkeit.
  • Wunde Stellen im Mund in Verbindung mit Halsschmerzen, Müdigkeit und Fieber.
  • Starkes Nasenbluten und Hautblutungen.
  • Ungewöhnliche Müdigkeit in Verbindung mit verminderter Urinausscheidung.
  • Schwellungen im Gesicht, an Füßen oder Beinen.
  • Brustschmerzen.
  • Sehstörungen.


Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenn diese sich verschlimmern oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Probleme wie Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Blutungen aus Magen und/oder Darm, die in Ausnahmefällen Blutarmut (Anämie) verursachen können.


Selten (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Magen-Darm-Geschwüre, manchmal mit Blutungen und Perforation, Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwüren (ulzerative Stomatitis), Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis), Verschlechterung von Kolitis oder Morbus Crohn.
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
  • Sehstörungen.
  • Verschiedene Arten von Ausschlägen.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Ausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfällen (möglicherweise mit Blutdruckabfall). In diesen Fällen sollten Sie die Einnahme von Ibuprofen AL direkt beenden und sofort Ihren Arzt informieren.


Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Schwellungen (Ödeme), Bluthochdruck (Hypertonie) und Herzinsuffizienz (Herzschwäche) wurden im Zusammenhang mit einer NSAID-Behandlung berichtet.
  • Entzündung der Speiseröhre oder Bauchspeicheldrüse, Bildung von membranartigen Verengungen im Dünn- und Dickdarm (intestinale Diaphragma-Strikturen).
  • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen sind während einer Windpockeninfektion aufgetreten.
  • Reduzierte Urinproduktion und Schwellungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Schwellungen (Ödeme) und trüber Urin (nephrotisches Syndrom), entzündliche Nierenerkrankungen (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen können. Wenn Sie eines der oben genannten Symptome bemerken oder sich allgemein unwohl fühlen, sollten Sie die Einnahme von Ibuprofen AL direkt beenden und sofort Ihren Arzt kontaktieren, da dies die ersten Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein könnten.
  • Störungen der Blutbildung – erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Symptome, starke Müdigkeit, Nasenbluten und Hautblutungen. In solchen Fällen sollte die Behandlung sofort abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden. Eine Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Mitteln ist zu vermeiden.
  • Psychotische Reaktionen, Depressionen.
  • Es wurde eine Verschlechterung von Infektionen berichtet, die auf die Anwendung bestimmter Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) zurückzuführen sind. Wenn Sie während der Einnahme von Ibuprofen AL direkt Anzeichen einer Infektion bemerken, sollten Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren, um zu beurteilen, ob eine antiinfektiöse/antibiotische Behandlung erforderlich ist.
  • Bluthochdruck, Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), Herzklopfen, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt.
  • Leberschäden (erstes Anzeichen kann eine Farbveränderung der Haut sein), Leberfunktionsstörungen, insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Hepatitis.
  • Es wurden Symptome einer aseptischen Meningitis bei der Einnahme von Ibuprofen beobachtet, wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinsstörungen. Patienten mit Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, gemischte Kollagenose) können anfälliger dafür sein. Kontaktieren Sie bei Auftreten sofort einen Arzt.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag mit Rötung und Blasen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
  • Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen.


Arzneimittel wie Ibuprofen AL direkt können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkte („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden sein (siehe Abschnitt 2).

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem dänischen Arzneimittelamt, Pharmakovigilanz, Sundhedsstyrelsen, Axel Torv, 10 - 2200 Kopenhagen, Dänemark, melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST IBUPROFEN AL DIREKT AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder auf dem Beutel nach „verwendbar bis“ oder „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Werfen Sie Arzneimittel niemals in die Abfallentsorgung (z. B. nicht in die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Damit tragen Sie zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.laegemiddelstyrelsen.dk/aflevering.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme enthält:
Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Jeder Beutel enthält 200 mg Ibuprofen. Die sonstigen Bestandteile sind Isomalt (Ph.Eur.), Citronensäure, Acesulfam-Kalium, Glyceroldistearat (Ph.Eur.) (Typ I), Zitronenaroma (enthält natürliche und naturidentische Aromastoffe, Maltodextrin und all-rac-alpha-Tocopherol).

Wie Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme aussieht und Inhalt der Packung:
Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme ist ein weißes bis teilweißes Pulver zur Einnahme mit Zitronenaroma. Ibuprofen AL direkt 200 mg Pulver zur Einnahme ist in Packungen zu 20 Beuteln erhältlich.

Pharmazeutisches Unternehmen:
Aliud Pharma GmbH
Gottlieb-Daimler-Str. 19
89150 Laichingen
info@aliud.de

Hersteller:
Stada Arzneimittel AG
Stadastraße 2 - 18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt im Juni 2020 aktualisiert.

Quelle: Angaben aus der Gebrauchsanweisung
Datum: 10/2021

Anwendungsgebiete: zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei Fieber.