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IBU Ratiopharm 400 mg Akut (50 Stück)

IBU Ratiopharm 400 mg Akut (50 Stück)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 10019621

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten, Filmtabletten.
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder medizinisches Fachpersonal!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Ibu-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten, Filmtabletten für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, bei Kindern und Jugendlichen nach 4 Tagen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist IBU-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von IBU-ratiopharm beachten?
  3. Wie ist IBU-ratiopharm einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist IBU-ratiopharm aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. Was ist IBU-ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Ibu-ratiopharm ist ein entzündungshemmendes, fiebersenkendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum, NSAR).

Anwendungsgebiete von Ibu-ratiopharm:
Ibu-ratiopharm wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und Fieber.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von IBU-ratiopharm beachten?

Ibu-ratiopharm darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben.
  • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-Darm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden von nachgewiesenen Geschwüren oder Blutungen).
  • bei Magen-Darm-Blutung oder Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
  • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen.
  • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
  • bei schwerer Dehydratation (Austrocknung) (z.B. verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft.
  • von Kindern unter 20 kg (6 Jahre), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibu-ratiopharm einnehmen. Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum zur Kontrolle der Symptome angewendet wird. Sicherheit im Magen-Darm-Trakt. Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-ratiopharm mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), ist zu vermeiden.

Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR häufiger auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

Magen-Darm-Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche:
Magen-Darm-Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche, auch mit tödlichem Ausgang, wurden unter der Therapie mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2 "Ibu-ratiopharm darf nicht eingenommen werden") und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. Wenn Sie eine Vorgeschichte von Magen-Darm-Nebenwirkungen haben, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Behandlung melden.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die u.a. zur Behandlung depressiver Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt 2 "Einnahme von Ibu-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln"). Wenn es während der Behandlung mit Ibu-ratiopharm zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzubrechen. NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4 "Welche Nebenwirkungen sind möglich?").

Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System:
Entzündungshemmende/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein, insbesondere bei Anwendung in höheren Dosierungen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen und 4 Tage bei Erwachsenen).

Sie sollten Ihre Behandlung mit Ibu-ratiopharm mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, bevor Sie es einnehmen, wenn Sie:
  • eine Herzerkrankung haben, einschließlich Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und Angina (Brustschmerzen), oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verstopfter Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorische ischämische Attacke, „TIA“) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder eine Familiengeschichte von Herzerkrankungen oder Schlaganfall haben oder wenn Sie Raucher sind.


Hautreaktionen:
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibu-ratiopharm wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautläsionen, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Ibu-ratiopharm einstellen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können (siehe Abschnitt 4 "Welche Nebenwirkungen sind möglich?"). Eine Anwendung von Ibu-ratiopharm während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte vermieden werden.

Sonstige Hinweise:
Ibu-ratiopharm sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
  • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie).
  • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).


Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
  • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
  • bei Dehydratation.
  • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen.
  • bei Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen Atemwegserkrankungen, die die Atemwege verengen.


Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. anaphylaktischer Schock) sind sehr selten. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Ibu-ratiopharm muss die Behandlung abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen von qualifiziertem Fachpersonal eingeleitet werden. Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Gerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden. Bei länger dauernder Gabe von Ibu-ratiopharm ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich. Bei Operationen ist vorab den Arzt oder Zahnarzt zu informieren, falls Ibu-ratiopharm eingenommen wurde.

Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgesetzt werden. Die Diagnose von medikamenteninduziertem Kopfschmerz (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Schmerzmittel einnehmen. Generell kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. NSAR können Symptome einer Infektion oder Fieber maskieren.

Kinder und Jugendliche:
Bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung. Bitte beachten Sie die Angaben unter Abschnitt 2 „Ibu-ratiopharm darf nicht eingenommen werden“.

Einnahme von Ibu-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Ibu-ratiopharm kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan).


Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibu-ratiopharm ebenfalls beeinträchtigen oder durch diese beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibu-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.

Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-ratiopharm und Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzmuskelkraft), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithiumspiegel, Serum-Digoxin und Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen und 4 Tage bei Erwachsenen) in der Regel nicht erforderlich. Ibu-ratiopharm kann die Wirkung von harntreibenden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen. Ibu-ratiopharm kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann auch das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein. Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-ratiopharm und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen. Die gleichzeitige Gabe von Ibu-ratiopharm mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder -Blutungen. Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen. Die Gabe von Ibu-ratiopharm innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner Nebenwirkungen führen. Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung von Ciclosporin (Arzneimittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidaler Entzündungshemmer erhöht. Dieser Effekt kann für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden. Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit Verstärkung seiner Nebenwirkungen kommen. NSAR können möglicherweise die Wirkung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen. Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibu-ratiopharm und Sulfonylharnstoffen wird eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen. Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden. Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Gelenkblutungen (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten (Blutern), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen. Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden. CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmer) wurde eine etwa 80 – 100 % erhöhte S(+)-Ibuprofen-Exposition beobachtet. Eine Reduktion der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn potente CYP2C9-Hemmer gleichzeitig angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol gegeben werden. Ginkgo biloba (ein pflanzliches Präparat) kann das Blutungsrisiko für NSAR erhöhen.

Einnahme von Ibu-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Da Nebenwirkungen, insbesondere zentralnervöse Nebenwirkungen und Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich, durch Alkohol verstärkt werden können, sollten Sie während der Anwendung von Ibu-ratiopharm möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Wird während der Anwendung von Ibu-ratiopharm eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie Ibuprofen nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Ibu-ratiopharm wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Stillzeit:
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.

Fortpflanzungsfähigkeit:
Ibu-ratiopharm gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Da bei der Anwendung von Ibu-ratiopharm in höheren Dosen zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall kein Auto oder andere Fahrzeuge. Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen. Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.

Ibu-ratiopharm enthält Natrium:
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist IBU-ratiopharm einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Bei Erwachsenen: Suchen Sie einen Arzt auf, wenn es erforderlich ist, dass Erwachsene dieses Arzneimittel länger als 3 Tage bei Fieber oder länger als 4 Tage bei Schmerzen einnehmen.
  • Bei Kindern und Jugendlichen: Suchen Sie einen Arzt auf, wenn es erforderlich ist, dass Kinder und Jugendliche dieses Arzneimittel länger als 3 Tage einnehmen oder wenn sich die Symptome verschlimmern.


Die empfohlene Dosis beträgt:

Körpergewicht (Alter) Einzeldosis max. Tagesdosis
20 - 29 kg (Kinder: 6 - 9 Jahre) 1 Filmtablette (entspricht 200 mg Ibuprofen) 1 Filmtablette (entspricht bis zu 600 mg Ibuprofen)
30 - 39 kg (Kinder: 10 - 11 Jahre) 1 Filmtablette (entspricht 200 mg Ibuprofen) 2 Filmtabletten (entspricht 800 mg Ibuprofen)
> 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) 1 Filmtablette (entspricht 200 - 400 mg Ibuprofen) 3 Filmtabletten (entspricht 1200 mg Ibuprofen)


Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme. Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis, die zur Symptomkontrolle erforderlich ist, über den kürzesten möglichen Zeitraum angewendet wird.

Dosierung bei älteren Menschen:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung:
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden. Bitte nehmen Sie Filmtabletten unzerkaut und mit viel Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, Ibu-ratiopharm während der Mahlzeiten einzunehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ibu-ratiopharm zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Ihre Behandlung mit Ibu-ratiopharm eine Teilung beinhaltet, gehen Sie am besten wie folgt vor:
Teilen Sie Ibu-ratiopharm, indem Sie die Tablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte, flache Oberfläche legen. Drücken Sie dann mit Daumen oder Zeigefinger kräftig auf den Schnittpunkt. Nehmen Sie Ibu-ratiopharm nach Anweisung Ihres Arztes oder wie in der Dosierungsanleitung in der Packungsbeilage angegeben ein. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht ausreichend schmerzlindernd zu wirken, erhöhen Sie die Dosis nicht selbst, sondern fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge Ibu-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie mehr Ibu-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Kinder versehentlich das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, um das Risiko zu beurteilen und Ratschläge zur weiteren Behandlung zu erhalten. Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (eventuell auch mit Blut), Kopfschmerzen, Tinnitus, Verwirrtheit und Augenbewegungen sein. Darüber hinaus sind gastrointestinale Blutungen möglich. Bei hohen Dosen wurden Schläfrigkeit, Lethargie, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (insbesondere bei Kindern), Schwäche und Schwindel, Blut im Urin, Funktionsstörungen der Leber und Nieren, verminderte Atmung (Atemdepression), Blutdruckabfall, bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute (Zyanose), Kälte und Atemprobleme berichtet. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).

Wenn Sie die Einnahme von Ibu-ratiopharm vergessen haben:
Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen:
Die Liste der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannten Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei rheumatischen Erkrankungen. Die Häufigkeitsangaben, die über die sehr seltenen Berichte hinausgehen, beziehen sich auf die kurzfristige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1.200 mg Ibuprofen für orale Formen (= 3 Filmtabletten Ibu-ratiopharm) und maximal 1.800 mg für Zäpfchen. Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie meist dosisabhängig sind und von Patient zu Patient variieren. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal mit tödlichem Ausgang, können insbesondere bei älteren Patienten auftreten (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, schwarzer Stuhl, Blut im Erbrochenen, Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“) wurden nach der Anwendung berichtet. Weniger häufig wurde eine Entzündung der Magenschleimhaut beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist vom Dosisbereich und der Behandlungsdauer abhängig. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit einer NSAID-Behandlung berichtet. Arzneimittel wie Ibu-ratiopharm sind möglicherweise mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkte („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.

Infektionen und parasitäre Erkrankungen:
Sehr selten wurde eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasziitis) im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika, einschließlich Ibu-ratiopharm) festgestellt. Sehr selten wurden unter der Anwendung von Ibuprofen Symptome einer Meningitis ohne Infektion (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinsstörungen beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen leiden (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose). Wenn während der Behandlung mit Ibu-ratiopharm Anzeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz, Fieber) auftreten, sollte sofort ein Arzt konsultiert werden.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr selten: Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Frühe Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Symptome, starke Schwäche, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen sollte das Arzneimittel sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte vermieden werden.

Erkrankungen des Immunsystems:
  • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfällen (eventuell mit Blutdruckabfall). In diesem Fall ist der Arzt sofort zu informieren, und Ibu-ratiopharm darf nicht mehr eingenommen werden.
  • Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Diese können sich äußern als: Gesichtsödeme, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Verengung der Atemwege, Atemnot, Herzklopfen, Blutdruckabfall bis zum bedrohlichen Schock.


Beim Auftreten eines dieser Symptome, die bereits bei der ersten Anwendung auftreten können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Psychiatrische Erkrankungen:
Sehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression.

Erkrankungen des Nerven- und Sinnesorgans:
Gelegentlich: Zentrale nervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.

Augenerkrankungen:
Gelegentlich: Sehstörungen. In diesem Fall sollten Sie Ibuprofen absetzen und Ihren Arzt informieren.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:
Selten: Ohrenbeschwerden (Tinnitus), Hörstörungen.

Herzerkrankungen:
Sehr selten: Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.

Erkrankungen der Gefäße:
Sehr selten: Hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
  • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutungen, die in seltenen Fällen zu Anämie (Blutarmut) führen können.
  • Gelegentlich: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), möglicherweise mit Blutung und Perforation, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung von Colitis oder Morbus Crohn, Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Sehr selten: Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Bildung von membranartigen Einengungen im Darm (intestinale, diaphragmaähnliche Strikturen). Wenn starke Schmerzen im Oberbauch, blutiges Erbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, müssen Sie die Einnahme von Ibu-ratiopharm abbrechen und sofort den Arzt aufsuchen.


Leber- und Gallenerkrankungen:
Sehr selten: Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis). Bei längerer Behandlung sollten die Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
  • Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasen (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
  • Nicht bekannt: Eine schwere Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kann auftreten. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (eine Art weißer Blutkörperchen). Bei Behandlungsbeginn zeigt sich ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, der hauptsächlich in Hautfalten, am Rumpf und an den oberen Extremitäten lokalisiert ist (akutes generalisiertes pustulöses Exanthem). Brechen Sie die Einnahme von Ibu-ratiopharm ab, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe (siehe auch Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). In seltenen Fällen können schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpocken-Infektion (Varizellen-Infektion) auftreten (siehe auch „Infektionen und parasitäre Erkrankungen“).


Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Sehr selten: Erhöhte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom (Flüssigkeitsansammlung im Körper [Ödeme] und Ausscheidung großer Mengen Protein im Urin), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann. Nierengewebeschäden (Papillennekrose) und erhöhte Harnsäurewerte im Blut können ebenfalls auftreten. Verminderte Urinausscheidung, Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Anzeichen einer Nierenerkrankung sein, die zu Nierenversagen führen kann.

Wenn die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie die Einnahme von Ibu-ratiopharm abbrechen und sofort Ihren Arzt kontaktieren.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt an die dänische Arzneimittelbehörde, Att: Pharmakovigilanz, Nørre Farimagsgade 55, 1364 Kopenhagen K, Website: www.dkma.dk melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist IBU-ratiopharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung und Blisterpackung oder auf dem Tablettendöschen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Arzneimittel dürfen niemals über das Abwasser entsorgt werden (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.dkma.dk/lægemiddelbortskaffelse.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ibu-ratiopharm enthält:
Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen. Die sonstigen Bestandteile sind: vorverkleisterte Maisstärke, Hypromellose, Croscarmellose-Natrium, Stearinsäure, hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogol 8000, Titandioxid.

Wie Ibu-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße, runde, gewölbte Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe. Ibu-ratiopharm ist in Blisterpackungen mit 10, 20 und 50 Filmtabletten oder in Tabletten in einer Packung mit 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutisches Unternehmen:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Straße 3
89079 Ulm

Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Straße 3
89143 Blaubeuren

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt im November 2019 überarbeitet.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Datum: 07/2020

Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und bei Fieber.