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Heparin Ratiopharm 60000 (100 g)

Heparin Ratiopharm 60000 (100 g)

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Type : Venen & Hämorrhoiden

SKU : 06968694

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Heparin-ratiopharm 60.000 Salbe.
Anwendungsgebiete: zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Zerrungen, Prellungen, Blutergüsse) und oberflächlicher Venenentzündung, soweit diese nicht durch Kompression behandelt werden kann. Warnhinweis: Enthält Cetylalkohol und Kaliumsorbat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Heparin-ratiopharm 60.000 Salbe
Wirkstoff: Heparin-Natrium 60.000 I.E./100 g Salbe

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 10 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Heparin-ratiopharm 60.000 und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Heparin-ratiopharm 60.000 beachten?
  3. Wie ist Heparin-ratiopharm 60.000 anzuwenden?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Heparin-ratiopharm 60.000 aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. Was ist Heparin-ratiopharm 60.000 und wofür wird es angewendet?

Heparin-ratiopharm 60.000 ist eine Salbe zur Abschwellung. Heparin-ratiopharm 60.000 wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Zerrungen, Prellungen) und oberflächlicher Venenentzündung, soweit diese nicht durch Kompression behandelt werden kann.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Heparin-ratiopharm 60.000 beachten?

Heparin-ratiopharm 60.000 darf nicht angewendet werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Heparin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine akute oder in der Vorgeschichte bekannte allergische Abnahme der Blutplättchen (Thrombozytopenie Typ II) durch Heparin haben.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Heparin-ratiopharm 60.000 anwenden. Heparin-ratiopharm 60.000 darf nicht auf offene Wunden und/oder nässende Ekzeme aufgetragen werden. Bei topisch angewendetem Heparin wurde eine Aufnahme von Heparin durch die gesunde Haut berichtet. Daher sollten neue Symptome, die auf Thrombosen oder Lungenembolien hinweisen können, wie:
  • Schwellung und Erwärmung des betroffenen Körperteils,
  • Rötung und Spannung der Haut, eventuell Blaufärbung,
  • Spannungsgefühl und Schmerz in Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung),
  • plötzliche Atemnot, Brustschmerzen und Schwäche/Kollaps,

eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie Typ II ausschließen und die Blutplättchenzahl (Thrombozytenzahl) sofort kontrolliert werden. Setzen Sie Heparin-ratiopharm 60.000 ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Anwendung von Heparin-ratiopharm 60.000 zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bei örtlicher (topischer) Anwendung von Heparin-haltigen Arzneimitteln auf der Haut nicht bekannt geworden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Bisherige Erfahrungen mit der örtlichen (topischen) Anwendung von Heparin auf der Haut bei Schwangeren und Stillenden haben keine Anhaltspunkte für schädigende Wirkungen ergeben. Heparin ist plazentagängig und geht daher nicht in das Blut des ungeborenen Kindes über. Auch in die Muttermilch geht Heparin nicht über. Bei der Geburt ist eine bestimmte Form der Betäubung (Epiduralanästhesie) verboten, wenn Schwangere mit Heparin oder anderen blutgerinnungshemmenden Mitteln behandelt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.

Heparin-ratiopharm 60.000 enthält Cetylalkohol und Kaliumsorbat:
Cetylalkohol kann örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Kaliumsorbat kann örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

3. Wie ist Heparin-ratiopharm 60.000 anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt: Heparin-ratiopharm 60.000 2- bis 3-mal täglich auf die betroffene Stelle auftragen.

Art der Anwendung:
Bei Anwendung ohne Verband:
Tragen Sie die Salbe 2- bis 3-mal täglich dünn und gleichmäßig auf die betroffene Stelle auf.

Bei Anwendung unter einem Verband:
Tragen Sie die Salbe dicker auf und legen Sie einen Verband an, gegebenenfalls mit einer elastischen Binde. Kommt es bei Verbandwechsel zu Unverträglichkeiten, ist das Präparat auszusetzen und die Kompressionsbehandlung ohne die Anwendung von Heparin-ratiopharm 60.000 durchzuführen.

Dauer der Anwendung:
Heparin-ratiopharm 60.000 soll, falls nicht anders verordnet, nicht länger als 10 Tage angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Heparin-ratiopharm 60.000 angewendet haben, als Sie sollten:
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Zeichen einer Überdosierung bekannt geworden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Nicht bekannt: Das Auftreten einer Heparin-induzierten, antikörpervermittelten Thrombozytopenie Typ II (HIT Typ II) (Abfall der Blutplättchenzahl (Thrombozytenzahl) auf < 100.000/µl oder einen raschen Abfall der Blutplättchenzahl auf < 50% des Ausgangswertes, mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien), ist bei Hautanwendung bisher nicht berichtet worden. Da eine Aufnahme von Heparin durch die gesunde Haut berichtet worden ist, kann dieses Risiko nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Es ist daher eine erhöhte Aufmerksamkeit geboten (siehe Abschnitt 2. "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen"). Von der parenteralen Anwendung von Heparin ist bekannt, dass bei Patienten ohne vorbestehende Überempfindlichkeit gegen Heparin die Abnahme der Thrombozytenzahl in der Regel 6 bis 14 Tage nach Behandlungsbeginn eintritt. Bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Heparin kann dieser Abfall vereinzelt innerhalb von Stunden eintreten. Sollten Sie Symptome bemerken, die auf Thrombosen oder Lungenembolien hinweisen können, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren. Bitte beachten Sie Abschnitt 2. "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen."

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Allergische Reaktionen gegen Heparin bei Hautanwendung sind sehr selten. Jedoch können in Einzelfällen allergische Reaktionen wie Hautrötung und Juckreiz auftreten, die nach Absetzen des Präparates in der Regel rasch wieder verschwinden. Bei Überempfindlichkeit gegen Cetylalkohol oder Kaliumsorbat können allergische Hautreaktionen (z. B. Kontaktdermatitis), die sich durch Rötung, Nesselsucht und Juckreiz äußern, auftreten. In einem Einzelfall entwickelte eine Patientin mit Polycythaemia vera (eine Erkrankung, die durch eine erhöhte Produktion von Blutzellen gekennzeichnet ist) nach lokaler Anwendung eines Heparin-Gels einen fleckig-papulösen Hautausschlag mit Blutungen. Heparin-ratiopharm 60.000 soll bei Auftreten von allergischen Hautreaktionen abgesetzt werden. Unterrichten Sie bitte diesbezüglich Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Heparin-ratiopharm 60.000 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tube nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 25°C lagern. Haltbarkeit nach Anbruch der Tube: 1 Jahr.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Heparin-ratiopharm 60.000 enthält:
Der Wirkstoff ist: Heparin-Natrium. 100 g Salbe enthalten 60.000 I.E. Heparin-Natrium (aus Schweinedarmmukosa). Die sonstigen Bestandteile sind: Glycerol(mono/di/tri)-alkanoat(C12-C18), Glycerol(mono/di)(palmitat/stearat)-Natriumstearat (95:5), Cetylalkohol (Ph. Eur.), Weißes Vaselin, Parfüm, Dexpanthenol, Kaliumsorbat (Ph. Eur.), Salzsäure, Gereinigtes Wasser.

Wie Heparin-ratiopharm 60.000 aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße bis leicht gelbliche, homogene, streichfähige Salbe. Heparin-ratiopharm 60.000 ist in Packungen mit 100 g und 150 g Salbe erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm

Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilagen
Stand: 11/2017

Anwendungsgebiete: zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Prellungen, Blutergüsse) und oberflächlicher Venenentzündung, soweit diese nicht durch Kompression behandelt werden kann. Warnhinweis: Enthält Cetylalkohol und Kaliumsorbat.