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Heparin AL Salbe 50000 (40 g)

Heparin AL Salbe 50000 (40 g)

Normaler Preis 118,11 DKK
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Type : Venen & Hämorrhoiden

SKU : 04668344

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Heparin AL Salbe 50.000
Wirkstoff: Heparin-Natrium 50.000 I.E. pro 100 g Salbe. Anwendungsgebiete: zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Prellungen/Blutergüsse).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Heparin AL Salbe 50.000
Wirkstoff: Heparin-Natrium 50.000 I.E. pro 100 g Salbe

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
o Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
o Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
o Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 10 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
o Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:
1. WAS IST HEPARIN AL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON HEPARIN AL BEACHTEN?
3. WIE IST HEPARIN AL ANZUWENDEN?
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
5. WIE IST HEPARIN AL AUFZUBEWAHREN?
6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

1. WAS IST HEPARIN AL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Heparin AL wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Prellungen/Blutergüsse).

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON HEPARIN AL BEACHTEN?
Heparin AL darf NICHT angewendet werden:
o wenn Sie allergisch gegen Heparin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
o bei einer akuten oder bekannten Vorgeschichte einer allergisch bedingten Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie Typ II) durch Heparin.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Heparin AL darf nicht auf offene Wunden, Schleimhäute, entzündete Hautpartien (z. B. Sonnenbrand) und/oder nässende Ekzeme aufgetragen werden.
Beim Auftreten von neuen Symptomen, die auf eine Thrombose oder Lungenembolie hindeuten könnten, wie zum Beispiel:
o Schwellung und Wärmegefühl des betroffenen Körperteils
o Rötung und Spannen der Haut, eventuell Blaufärbung
o Spannungsgefühl und Schmerz in Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung)
o plötzliche Atemnot, Brustschmerz und Schwäche/Kollaps, ist eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie Typ II auszuschließen und die Blutplättchenzahl (Thrombozytenzahl) sofort zu kontrollieren.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Blutgerinnung beeinflussen, kann ein erhöhtes Blutungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Blutergüsse können häufiger auftreten oder an Ausmaß zunehmen (siehe Abschnitt 2. „Anwendung von Heparin AL zusammen mit anderen Arzneimitteln“).
Während der Behandlung mit Heparin AL sollten intramuskuläre Injektionen wegen der Gefahr von Blutergüssen (Hämatomen) vermieden werden.

Anwendung von Heparin AL zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bei der lokalen Anwendung nicht bekannt, können aber bei längerfristiger Anwendung nicht ausgeschlossen werden, da eine Penetration von Heparin durch die gesunde Haut beschrieben ist.
Insbesondere bei Arzneimitteln, die die Blutgerinnung beeinflussen, wie zum Beispiel:
o Thrombozytenaggregationshemmern (Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel, Dipyridamol in hoher Dosis)
o Fibrinolytika
o andere Antikoagulantien (Cumarinderivate)
o nicht-steroidale Antiphlogistika (Phenylbutazon, Indometacin, Sulfinpyrazon)
o Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten
o Penicillin in hoher Dosis
o Dextrane
kann ein erhöhtes Blutungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Hämatome können gehäuft auftreten.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Bisherige Erfahrungen bei der Anwendung bei Schwangeren und Stillenden haben keine Anhaltspunkte für schädigende Wirkungen ergeben. Heparin ist nicht plazentagängig und geht nicht in die Muttermilch über.

Heparin AL enthält Cetylstearylalkohol, Propylenglycol, Sorbinsäure und Kaliumsorbat
Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzte Hautreizungen hervorrufen. Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen. Sorbinsäure und Kaliumsorbat können örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

3. WIE IST HEPARIN AL ANZUWENDEN?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis: Heparin AL ist 2- bis 3-mal täglich dünn und gleichmäßig auf das betroffene Gebiet aufzutragen.

Dauer der Behandlung
Heparin AL sollte nicht länger als 10 Tage angewendet werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die angegebenen Häufigkeiten von Nebenwirkungen basieren auf folgenden Kategorien:
Die folgenden Kategorien werden für die Häufigkeitsangaben von Nebenwirkungen verwendet:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Mögliche Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Nicht bekannt: Ein Auftreten von Heparin-induzierten, Antikörper-vermittelten Thrombozytopenien vom Typ II (HIT Typ II, Verminderung der Blutplättchenzahl auf <100.000/µl oder ein schneller Abfall der Blutplättchenzahl auf <50% des Ausgangswertes), mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien, die tödlich verlaufen können, wurde bei lokaler Anwendung auf der Haut nicht berichtet. Da eine Aufnahme von Heparin nach lokaler Anwendung durch die gesunde Haut beschrieben ist, kann dieses Risiko nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Daher ist besondere Aufmerksamkeit geboten (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Von der Anwendung von parenteralem Heparin (Heparin-Lösungen zur Injektion unter die Haut oder in eine Vene) ist bekannt, dass es bei Patienten ohne Überempfindlichkeit gegen Heparin in der Vorgeschichte in der Regel 6-14 Tage nach Behandlungsbeginn zu einem Abfall der Blutplättchen kommt. Bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Heparin kann dieser Abfall jedoch innerhalb von Stunden auftreten.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Allergische Reaktionen gegen Heparin bei der Anwendung auf der Haut sind sehr selten. In Einzelfällen können jedoch allergische Reaktionen wie Hautrötung und Juckreiz auftreten, die nach Absetzen des Präparates rasch verschwinden.

Gegenmaßnahmen
Heparin AL ist beim Auftreten von allergischen Hautreaktionen abzusetzen. Bitte informieren Sie darüber Ihren Arzt. Weitere spezielle Maßnahmen sind nicht erforderlich.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt melden:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: http://www.bfarm.de
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST HEPARIN AL AUFZUBEWAHREN?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tube nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nach Anbruch ist Heparin AL Salbe 50.000 bei sachgemäßer Lagerung 6 Monate haltbar.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Heparin AL enthält
Der Wirkstoff ist Heparin-Natrium. 100 g Salbe enthalten 0,25 g Heparin-Natrium (aus Schweinedarmschleimhaut), entsprechend 50.000 I.E. Die sonstigen Bestandteile sind: Cetylstearylalkohol, Citronensäure, Levomenthol, Natriumedetat, Oleyl oleat, Palmitoylascorbinsäure, Propylenglycol, a-Tocopherol, Mittelkettige Triglyceride, Gereinigtes Wasser, Sorbinsäure und Kaliumsorbat als Konservierungsmittel, Parfümöl Sport PH.

Wie Heparin AL aussieht und Inhalt der Packung
Weiße Salbe.
Heparin AL ist in Packungen mit 40 g Salbe und 100 g Salbe erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:

ALIUD PHARMA GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 19
D-89150 Laichingen
info@aliud.de

Hersteller:

STADA Arzneimittel AG
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2013.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 12/2014

Wirkstoff: Heparin-Natrium 50.000 I.E. pro 100 g Salbe. Anwendungsgebiete: zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Prellungen/Blutergüsse).