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Grippostad C (24 St.)

Grippostad C (24 St.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 00571748

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Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Grippostad C Hartkapseln.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer Erkältung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Angehörige eines Heilberufs!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Grippostad C Hartkapseln

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. Was ist Grippostad C und wofür wird es angewendet?
  2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Grippostad C beachten?
  3. Wie ist Grippostad C einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Grippostad C aufzubewahren?
  6. Inhalt der Packung und weitere Informationen


1. Was ist Grippostad C und wofür wird es angewendet?

Grippostad C ist ein Arzneimittel gegen Erkältungskrankheiten. Grippostad C wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer Erkältung. Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt Grippostad C fiebersenkend. Aufgrund der festen Wirkstoffkombination in Grippostad C kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Grippostad C beachten?

Grippostad C darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an schweren Nierenfunktionsstörungen leiden.
  • von Kindern unter 12 Jahren.
  • wenn Sie schwanger sind.
  • wenn Sie stillen.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Grippostad C einnehmen:
  • wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen leiden.
  • wenn Sie an einer eingeschränkten Leberfunktion leiden.
  • bei angeborenem erhöhtem Bilirubinspiegel im Blut (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit).
  • wenn Sie an Nierensteinen aus Oxalat (Oxalat-Urolithiasis) leiden.
  • wenn Sie an bestimmten Erkrankungen leiden, bei denen zu viel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie).
  • wenn Sie chronischer Alkoholiker sind.
  • wenn Sie eine Verengung im Bereich des Magens (Pyloroduodenalobstruktion) und/oder eine Verengung im Blasenbereich (Blasenhalsverengung) haben.
  • wenn Sie an erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) leiden.
  • wenn Sie an Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren (Magen- oder Duodenalulzera) leiden.
  • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben.
  • wenn Sie Herzrhythmusstörungen haben.
  • bei Angststörungen.


Bei Verschlechterung der Symptome, bei fehlender Besserung oder bei Auftreten neuer Beschwerden, insbesondere bei hohem Fieber, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. Grippostad C) generell nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen. Bei längerem und hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln (wie z.B. Grippostad C), die die empfohlene Dosis und Anwendungsdauer überschreiten, können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Die Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln (wie z.B. Grippostad C), zu sehr schweren Leberschäden führen. In solchen Fällen ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Paracetamol-haltiger Arzneimittel muss darauf geachtet werden, dass die maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht überschritten wird. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob die von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimittel Paracetamol-haltig sind und ob die Dosierung angepasst werden muss.

Bei Einnahme hoher Dosen von Grippostad C können bei Patienten mit Erythrozyten-Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (eine Erbkrankheit des Stoffwechsels der roten Blutkörperchen) aufgrund der enthaltenen Ascorbinsäure (Vitamin C) in seltenen Fällen schwere Hämolyse (Auflösung von roten Blutkörperchen) auftreten. Daher sollte die empfohlene Dosis nicht überschritten werden. Wenn Sie zu Nierensteinen neigen, besteht bei der Einnahme großer Mengen von Grippostad C aufgrund der enthaltenen Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr der Bildung von Nierensteinen (Calciumoxalatsteinen).

Einnahme von Grippostad C zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Wechselwirkungen der Wirkstoffe in Grippostad C können auftreten mit:
  • Arzneimitteln, die zu einer verzögerten Magenentleerung führen (z.B. Propranolol). Diese Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper verzögern und zu einem langsameren Wirkungseintritt von Paracetamol führen.
  • Arzneimitteln, die zu einer beschleunigten Magenentleerung führen (z.B. Metoclopramid). Diese Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper beschleunigen und zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Paracetamol führen.
  • AZT (Zidovudin, Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen). Die Neigung zur Entwicklung einer Neutropenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) wird verstärkt. Grippostad C sollte daher nur nach ärztlichem Rat gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
  • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von Grippostad C gegebenenfalls reduzieren, da der Abbau von Paracetamol im Körper gehemmt sein kann.
  • Salicylamide (Schmerzmittel). Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden kann die Wirkung von Grippostad C verstärkt werden.
  • Arzneimitteln, die bestimmte metabolisierende Enzyme in der Leber aktivieren, die am Abbau von Arzneimitteln im Körper beteiligt sind. Dazu gehören bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin) oder Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin). Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel kann die leberschädigende Wirkung von Paracetamol verstärken.
  • Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulantien). Eine wiederholte Einnahme von Grippostad C über mehr als eine Woche kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmern verstärken.
  • Colestyramin (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte). Bei gleichzeitiger Anwendung mit Colestyramin kann die Aufnahme und Wirkung von Paracetamol vermindert sein.
  • Arzneimitteln mit beruhigender (sedativer) Wirkung, wie z.B. Schlafmitteln (Barbiturate), Arzneimitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika) oder Arzneimitteln zur Behandlung von psychischen Störungen (Psychoaktiva). Bei gleichzeitiger Anwendung kann die beruhigende Wirkung dieser Arzneimittel durch Coffein abgeschwächt oder durch Chlorphenaminmaleat verstärkt werden.
  • Arzneimitteln mit herzfrequenzsteigernder (tachykarder) Wirkung, wie z.B. Sympathomimetika (blutdrucksteigernde Arzneimittel) und Schilddrüsenhormonen (Thyroxin). Die herzfrequenzsteigernde Wirkung dieser Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Grippostad C verstärkt werden.
  • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma). Die Ausscheidung von Theophyllin aus dem Körper kann verringert sein.
  • Ephedrin und verwandte Substanzen (z.B. in einigen Erkältungsmitteln und Heuschnupfenmitteln). Die gleichzeitige Anwendung mit Grippostad C erhöht das Risiko der Abhängigkeitsentwicklung von solchen Substanzen.
  • Orale Kontrazeptiva ("Pille"), Cimetidin (Magentabletten) und Disulfiram (Alkoholentwöhnungsmittel). Diese Arzneimittel reduzieren den Abbau von Coffein im Körper.
  • Bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) und Nikotin (z.B. beim Rauchen). Diese Substanzen beschleunigen den Abbau von Coffein im Körper.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Gyrasehemmer vom Chinoloncarbonsäure-Typ). Diese Arzneimittel können die Ausscheidung von Coffein aus dem Körper verzögern.
  • Arzneimittel mit breitem Wirkungsspektrum, wie z.B. Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel). Bei Kombination mit Grippostad C können unterschiedliche und unvorhersehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel bemerken, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.


Einnahme von Grippostad C zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Grippostad C darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die Wirkung und Nebenwirkungen von Grippostad C beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Grippostad C nicht einnehmen.

Stillzeit:
Wenn Sie stillen, dürfen Sie Grippostad C nicht einnehmen, da die Inhaltsstoffe von Grippostad C in die Muttermilch übergehen können.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein kann. Dies gilt in besonderem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Grippostad C enthält Lactose:
Nehmen Sie Grippostad C erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Grippostad C einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3-mal täglich 2 Kapseln ein.

Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- und/oder eingeschränkter Nierenfunktion sowie angeborenem erhöhtem Bilirubinspiegel im Blut (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis reduziert oder der Dosisabstand verlängert werden. Sprechen Sie hierüber mit Ihrem Arzt. Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung dürfen Sie Grippostad C nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2: Grippostad C darf nicht eingenommen werden).

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung:
Sie sollten Grippostad C ohne ärztlichen Rat nicht länger oder in höheren Dosen anwenden.

Wenn Sie eine größere Menge Grippostad C eingenommen haben, als Sie sollten:
Suchen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Grippostad C sofort einen Arzt auf, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Er/Sie wird je nach verstrichener Zeit seit der Einnahme die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Zeigen Sie dem Arzt die Arzneimittelpackung. Folgende Anzeichen können auf eine Überdosierung mit Grippostad C hindeuten:
  • Paracetamol: Bei Überdosierung können anfangs (am 1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortbestehenden Leberschädigung kommen.
  • Chlorphenaminmaleat: Bei Überdosierung können Rötung des Gesichts, steife und erweiterte Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Darüber hinaus wurden Halluzinationen, Koordinationsstörungen und Krämpfe beobachtet.
  • Coffein: Bei Überdosierung können Zittern (Tremor), zentralnervöse Störungen und Herz-Kreislauf-Probleme auftreten.
  • Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann es zu vorübergehendem Durchfall kommen.


Wenn Sie die Einnahme von Grippostad C vergessen haben:
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Behandlung, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Bei einer allergischen Schockreaktion müssen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen!

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Mundtrockenheit.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Allergische Hautreaktionen (einzelner Hautausschlag oder Nesselsucht), eventuell begleitet von Fieber (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschäden.


Sehr selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).


Extrem selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Blutbildveränderungen, wie z.B. Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose).
  • Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura).
  • Panzytopenie (Verminderung der Anzahl aller Blutzellen).
  • Verminderte Blutbildung im Knochenmark (aplastische Anämie) sowie bei hoher Dosierung leichte Methämoglobinbildung (veränderter Blutfarbstoff, kann zu Sauerstoffmangel im Gewebe führen).
  • Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien).
  • Auslösung eines Glaukoms (grüner Star, Augenkrankheit mit erhöhtem Augeninnendruck).
  • Sehstörungen.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege; bei prädisponierten Personen kann Paracetamol Krämpfe der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) auslösen (Analgetika-Asthma).
  • Magen-Darm-Beschwerden.
  • Beschwerden beim Wasserlassen; nach längerem Gebrauch von höheren Dosen kann es zu Nierenschäden kommen.
  • Sehr selten wurde über Fälle schwerer Hautreaktionen berichtet.
  • Appetitsteigerung.
  • Für den Wirkstoff Paracetamol wurden schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufschock und anaphylaktischer Schock) beschrieben.
  • Nach längerem Gebrauch von höheren Dosen oder bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen.
  • Psychotische Reaktionen.


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Paracetamol kann bestimmte Laboruntersuchungen zur Bestimmung von Harnsäure und Blutzucker beeinflussen.
  • Ascorbinsäure (Vitamin C) kann bei Einnahme hoher Dosen die Messung verschiedener Laborwerte (z.B. Glucose, Harnsäure, Kreatinin, anorganisches Phosphat, okkultes Blut im Stuhl) beeinflussen.
  • Chlorphenaminmaleat kann die Reaktion auf allergische Hauttests abschwächen.
  • Unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z.B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie).
  • Müdigkeit, Benommenheit.
  • Schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in seltenen Fällen im engen zeitlichen Zusammenhang mit Grippostad C aufgetreten.
  • Innere Unruhe, Schlaflosigkeit.


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Grippostad C aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Umverpackung und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über +30 °C lagern. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Grippostad C enthält:
Die Wirkstoffe sind: Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein und Chlorphenaminmaleat. 1 Hartkapsel enthält 200 mg Paracetamol, 150 mg Ascorbinsäure, 25 mg Coffein und 2,5 mg Chlorphenaminmaleat. Die sonstigen Bestandteile sind Gelatine, Glyceroltristearat, Lactose-Monohydrat, Chinolingelb (E104), Erythrosin (E127) und Titandioxid (E171).

Wie Grippostad C aussieht und Inhalt der Packung:
Kapseloberteil: gelb opak, und Kapselunterteil: weiß opak, gefüllt mit weißem bis gelblichem Pulver. Grippostad C ist in Packungen zu 24 Hartkapseln erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer
Stada Consumer Health Deutschland GmbH
Stadastraße 2 - 18
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0
Telefax: 06101 603-259
Internet: www.stada.de

Hersteller:
Stada Arzneimittel AG
Stadastraße 2 - 18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt im Juli 2020 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2020

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer Erkältung.