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Emla 25+25mg/G +2TEGAD PFL (5 g)

Emla 25+25mg/G +2TEGAD PFL (5 g)

Normaler Preis 83,70 DKK
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Type : Diverse Arzneimittel

SKU : 13231250

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Emla 25 mg/g + 25 mg/g Creme.
Anwendungsgebiete: Emla betäubt vorübergehend die Hautoberfläche. Es wird vor bestimmten medizinischen Eingriffen auf die Haut aufgetragen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Emla 25 mg/g + 25 mg/g Creme
Wirkstoffe: Lidocain/Prilocain

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.


Was in dieser Packungsbeilage steht
  1. WAS IST EMLA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON EMLA BEACHTEN?
  3. WIE IST EMLA ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST EMLA AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST EMLA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Emla enthält zwei Wirkstoffe, Lidocain und Prilocain. Diese gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Lokalanästhetika genannt werden. Emla wirkt, indem es die Hautoberfläche vorübergehend betäubt. Es wird vor bestimmten medizinischen Eingriffen auf die Haut aufgetragen. Dies hilft, Schmerzen an der Haut zu lindern. Sie können jedoch immer noch Druck oder Berührung spüren.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder:
Es kann angewendet werden, um die Haut zu betäuben vor:
  • einer Nadelinjektion (z.B. bei einer Injektion oder zur Blutentnahme).
  • kleineren Operationen an der Haut.


Erwachsene und Jugendliche:
Es kann auch angewendet werden:
  • zur Betäubung des Genitalbereiches vor:
    • einer Injektion.
    • medizinischen Eingriffen wie der Entfernung von Warzen.

Ein Arzt oder medizinisches Fachpersonal sollte Emla auf den Genitalien anwenden.

Erwachsene:
Es kann auch angewendet werden, um die Haut zu betäuben vor:
der Reinigung oder dem Entfernen von geschädigter Haut bei Beingeschwüren.

Bei allen anderen Anwendungen als der Anwendung auf intakter Haut sollte das Arzneimittel nur auf Empfehlung eines Arztes, medizinischen Fachpersonals oder Apothekers angewendet werden.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON EMLA BEACHTEN?

Emla darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen Lidocain oder Prilocain, andere ähnliche Lokalanästhetika oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Emla anwenden:
  • wenn Sie oder Ihr Kind eine seltene angeborene Krankheit namens „Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel“ haben, die das Blut betrifft.
  • wenn Sie oder Ihr Kind ein Problem mit der Blutkonzentration des Blutfarbstoffes Methämoglobin haben, genannt „Methämoglobinämie“.
  • Mit Ausnahme von Beingeschwüren sollten Sie Emla nicht auf Hautausschlägen, Schnittwunden, Abschürfungen oder anderen offenen Wunden anwenden. Falls eines dieser Probleme auftritt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie die Creme auftragen.
  • wenn Sie oder Ihr Kind eine juckende Hauterkrankung namens „atopische Dermatitis“ haben, kann eine kürzere Einwirkzeit ausreichen. Eine Einwirkzeit, die länger als 30 Minuten dauert, kann zu einem erhöhten Auftreten von lokalen vaskulären Reaktionen führen (siehe auch Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).
  • wenn Sie spezielle Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klasse III, wie z.B. Amiodaron) einnehmen. In diesem Fall wird der Arzt Ihre Herzfunktion überwachen.


Aufgrund der möglichen erhöhten Aufnahme durch frisch rasierte Haut ist es wichtig, die empfohlene Dosierung, Hautfläche und Einwirkzeit einzuhalten. Vermeiden Sie, dass Emla in die Augen gelangt, da dies Reizungen verursachen kann. Wenn Emla versehentlich in Ihr Auge gelangt, spülen Sie es sofort gründlich mit lauwarmem Wasser oder Kochsalzlösung (Natriumchlorid) aus. Achten Sie darauf, dass nichts in Ihr Auge gelangt, bis das Gefühl zurückgekehrt ist. Emla sollte nicht auf einem beschädigten Trommelfell angewendet werden. Wenn Sie Emla vor der Impfung mit Lebendimpfstoffen (z.B. Tuberkuloseimpfstoffen) anwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal zur Überprüfung des Impfergebnisses innerhalb des angegebenen Zeitrahmens.

Kinder und Jugendliche:
Bei Säuglingen/Neugeborenen unter 3 Monaten wird häufig ein vorübergehender, klinisch unbedeutender Anstieg der Konzentration des Blutfarbstoffes Methämoglobin im Blut (Methämoglobinämie) bis zu 12 Stunden nach der Anwendung von Emla beobachtet. Die Wirksamkeit von Emla bei der Blutentnahme aus der Ferse bei Neugeborenen oder hinsichtlich der Gewährleistung einer ausreichenden Analgesie bei einer Beschneidung konnte in klinischen Studien nicht bestätigt werden. Aufgrund unzureichender Daten zur Wirkstoffaufnahme sollte Emla bei Kindern unter 12 Jahren nicht auf Genitalhaut (z.B. Penis) und Genitalschleimhaut (z.B. in der Vagina) angewendet werden. Emla sollte nicht bei Kindern unter 12 Monaten angewendet werden, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die die Blutkonzentration des Blutfarbstoffes Methämoglobin (Methämoglobinämie) beeinflussen (z.B. Sulfonamide, siehe auch Abschnitt 2 „Anwendung von Emla zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Emla sollte nicht bei Frühgeborenen angewendet werden.

Anwendung von Emla zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dies umfasst auch rezeptfreie und pflanzliche Präparate. Der Grund hierfür ist, dass Emla die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen kann und andere Arzneimittel die Wirkung von Emla beeinflussen können. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie oder Ihr Kind kürzlich eines der folgenden Arzneimittel angewendet oder erhalten haben:
  • Arzneimittel, die Sulfonamide genannt werden und zur Behandlung von Infektionen eingesetzt werden, und Nitrofurantoin.
  • Arzneimittel, die Phenytoin und Phenobarbital genannt werden und zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt werden.
  • Andere Lokalanästhetika.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, wie z.B. Amiodaron.
  • Cimetidin oder Betablocker, die einen Anstieg der Lidocainkonzentration im Blut verursachen können. Diese Wechselwirkung ist klinisch unbedeutend bei einer kurzzeitigen Behandlung mit Emla innerhalb der empfohlenen Dosierungen.


Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Eine gelegentliche Anwendung von Emla während der Schwangerschaft hat voraussichtlich keine negativen Auswirkungen auf den Fötus. Wirkstoffe in Emla (Lidocain und Prilocain) gehen in die Muttermilch über. Die Menge ist jedoch so gering, dass im Allgemeinen kein Risiko für das Kind besteht. Tierversuche zeigten keine Beeinflussung der männlichen oder weiblichen Fertilität.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Emla hat bei Anwendung in den empfohlenen Dosierungen keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Emla enthält Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.):
Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.) kann Hautreizungen hervorrufen.

3. WIE IST EMLA ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes, Apothekers oder des medizinischen Fachpersonals an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung von Emla:
  • Wo die Creme aufgetragen wird, wie viel davon verwendet wird und wie lange sie auf der Haut verbleibt, hängt davon ab, wofür sie benötigt wird. Eine halbe 5 g-Tube entspricht etwa 2 g Emla. Ein Gramm Emla-Creme, aus der Tube gedrückt, ist ungefähr 3,5 cm lang.
  • Emla sollte nur von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal auf den Genitalien angewendet werden.
  • Wenn Emla auf Beingeschwüre angewendet wird, sollte ein Arzt oder medizinisches Fachpersonal die Anwendung überwachen.


Verwenden Sie Emla nicht auf den folgenden Hautbereichen:
  • Schnittwunden, Abschürfungen oder Wunden, mit Ausnahme von Beingeschwüren.
  • auf Stellen mit Hautausschlag oder Ekzemen.
  • auf oder in der Nähe der Augen.
  • in Nase, Ohr oder Mund.
  • in der Analregion.
  • auf den Genitalien von Kindern.


Personen, die die Creme häufig auftragen oder entfernen, sollten darauf achten, den Kontakt mit der Creme zu vermeiden, um die Entwicklung einer Überempfindlichkeit vorzubeugen. Der Schutzverschluss an der Tubenöffnung kann mit Hilfe der Verschlusskappe durchstochen werden.

Anwendung auf der Haut vor kleineren Eingriffen (wie bei einer Nadelinjektion oder kleineren Hautoperationen):
  • Tragen Sie eine dicke Schicht Creme auf die Haut auf. Befolgen Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage oder des medizinischen Fachpersonals. In bestimmten Fällen muss das medizinische Fachpersonal die Creme auftragen.
  • Die Creme wird dann mit einem Pflaster (Plastikfolie) abgedeckt. Dieses wird unmittelbar vor Beginn des Eingriffs entfernt. Wenn Sie die Creme selbst auftragen, stellen Sie sicher, dass Sie ein Pflaster von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal erhalten haben.
  • Die übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren beträgt 2 g.
  • Für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren wird die Creme mindestens 60 Minuten vor dem Eingriff aufgetragen (es sei denn, die Creme wird im Genitalbereich angewendet). Tragen Sie sie jedoch nicht länger als 5 Stunden vor dem Eingriff auf.


Kinder:
Anwendung auf der Haut vor kleineren Eingriffen (wie bei einer Nadelinjektion oder kleineren Hautoperationen): Einwirkzeit: ca. 1 Stunde.

Neugeborene und Säuglinge von 0 bis 2 Monaten:
Bis zu 1 g Creme auf eine Hautfläche, die nicht größer als 10 cm² (10 Quadratzentimeter) ist. Einwirkzeit: höchstens 1 Stunde. Es darf nur eine Einzeldosis innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden angewendet werden.

Säuglinge von 3 bis 11 Monaten:
Bis zu 2 g Creme auf eine Hautfläche, die nicht größer als 20 cm² (20 Quadratzentimeter) ist. Einwirkzeit: ca. 1 Stunde, max. 4 Stunden.

Kinder von 1 bis 5 Jahren:
Bis zu 10 g Creme auf eine Hautfläche, die nicht größer als 100 cm² (100 Quadratzentimeter) ist. Einwirkzeit: ca. 1 Stunde, max. 5 Stunden.

Kinder von 6 bis 11 Jahren:
Bis zu 20 g Creme auf eine Hautfläche, die nicht größer als 200 cm² (200 Quadratzentimeter) ist. Einwirkzeit: ca. 1 Stunde, max. 5 Stunden.

Bei Kindern über 3 Monaten dürfen maximal 2 Dosen im Abstand von 12 Stunden innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden angewendet werden. Emla Creme kann bei Kindern mit einer Hauterkrankung, die als „atopische Dermatitis“ bezeichnet wird, angewendet werden, aber die Einwirkzeit darf dann 30 Minuten nicht überschreiten.

Beim Auftragen der Creme ist es wichtig, die folgenden Anweisungen zu befolgen:
  1. Drücken Sie einen Cremeklecks aus der Tube auf die Stelle, an der sie benötigt wird (zum Beispiel dort, wo die Nadel gestochen werden soll). Eine halbe 5 g-Tube entspricht etwa 2 g Emla. Ein Gramm Emla-Creme, aus der Tube gedrückt, ist ca. 3,5 cm lang. Massieren Sie die Creme nicht ein.
  2. Ziehen Sie die Papierschicht von der mittleren Aussparung des Pflasters auf der nicht klebenden Seite ab.
  3. Ziehen Sie die Abdeckung von der klebenden Seite des Pflasters ab.
  4. Legen Sie das Pflaster vorsichtig über den Cremeklecks. Verteilen Sie die Creme nicht unter dem Pflaster.
  5. Entfernen Sie das Papier von der Rückseite. Drücken Sie die Ecken des Pflasters vorsichtig an. Lassen Sie es dann mindestens 60 Minuten liegen.
  6. Ihr Arzt oder medizinisches Fachpersonal wird das Pflaster und die Creme unmittelbar vor dem medizinischen Eingriff (z.B. unmittelbar vor dem Nadelstich) entfernen.


Anwendung auf größeren Flächen frisch rasierter Haut bei ambulanten Eingriffen (wie Haarentfernungsmethoden):
Befolgen Sie die Anweisungen Ihres medizinischen Fachpersonals. Die übliche Dosis beträgt 1 g Creme für jede Hautfläche von 10 cm² (zehn Quadratzentimeter), aufgetragen für 1-5 Stunden unter einem Pflaster. Emla sollte nicht auf einer frisch rasierten Hautoberfläche angewendet werden, die größer als 600 cm² (600 Quadratzentimeter, z.B. 30 cm mal 20 cm) ist. Die maximale Dosis beträgt 60 g.

Anwendung auf der Haut vor stationären Eingriffen (z.B. Hauttransplantation), die eine stärkere Betäubung der Haut erfordern:
  • Emla kann auf diese Weise bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden, jedoch nur unter Aufsicht eines Arztes oder medizinischen Fachpersonals.
  • Die übliche Dosis beträgt 1,5 g bis 2 g Creme für jede Hautfläche von 10 cm² (zehn Quadratzentimeter).
  • Die Creme wird unter einem Pflaster für 2 bis 5 Stunden aufgetragen.


Anwendung auf der Haut vor der Entfernung von molluskenähnlichen Hautveränderungen, genannt „Mollusca“:
  • Emla kann bei Kindern und Jugendlichen mit einer Hauterkrankung, die als „atopische Dermatitis“ bezeichnet wird, angewendet werden.
  • Die übliche Dosis hängt vom Alter des Kindes ab. Sie wird für 30 bis 60 Minuten angewendet (30 Minuten, wenn der Patient atopische Dermatitis hat); Ihr Arzt, medizinisches Fachpersonal oder Apotheker wird Ihnen sagen, wie viel Creme Sie anwenden sollen.


Anwendung auf Genitalhaut vor Injektionen von Lokalanästhetika:
  • Emla kann auf diese Weise bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden, jedoch nur durch medizinisches Fachpersonal.
  • Die übliche Dosis beträgt 1 g Creme (1 g bis 2 g auf weiblicher Genitalhaut) für jede Hautfläche von 10 cm² (10 Quadratzentimeter).
  • Die Creme wird aufgetragen und mit einem Pflaster abgedeckt. Dies geschieht für 15 Minuten auf männlicher Genitalhaut und für 60 Minuten auf weiblicher Genitalhaut.


Anwendung auf Genitalhaut vor kleineren chirurgischen Eingriffen (wie Warzenentfernung):
  • Emla kann auf diese Weise bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet werden, jedoch nur durch medizinisches Fachpersonal.
  • Die übliche Dosis beträgt 5 g bis 10 g Creme für 10 Minuten. Es wird kein Pflaster verwendet. Der medizinische Eingriff muss unmittelbar danach beginnen.


Anwendung auf Beingeschwüren vor der Reinigung oder dem Entfernen von geschädigter Haut:
Emla kann auf diese Weise bei Erwachsenen angewendet werden, jedoch nur unter Aufsicht eines Arztes oder medizinischen Fachpersonals.
  • Die übliche Dosis beträgt 1 g bis 2 g Creme für jede Hautoberfläche von 10 cm² mit einer Gesamtdosis von bis zu 10 g.
  • Die Creme wird unter einem luftdichten Pflaster, wie z.B. Plastikfolie, aufgetragen. Dies geschieht für 30 bis 60 Minuten, bevor die Wunde gereinigt werden soll. Entfernen Sie die Creme mit einem Verband und beginnen Sie sofort mit der Reinigung.
  • Emla kann vor der Reinigung von Beingeschwüren bis zu 15 Mal innerhalb eines Zeitraums von 1 bis 2 Monaten angewendet werden.
  • Emla ist nur zur einmaligen Anwendung bei Beingeschwüren bestimmt. Entsorgen Sie die Tube mit dem restlichen Inhalt nach jeder Behandlung.


Wenn Sie eine größere Menge Emla angewendet haben, als Sie sollten:
Wenn Sie eine größere Menge Emla angewendet haben, als in dieser Packungsbeilage angegeben, oder eine größere Menge, als Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder medizinisches Fachpersonal mitgeteilt hat, informieren Sie diese unverzüglich, auch wenn Sie keine Symptome bemerken. Beschwerden nach der Anwendung einer zu großen Menge Emla sind unten aufgeführt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Beschwerden auftreten, wenn Emla wie empfohlen angewendet wird.

  • Schwindel oder Benommenheit.
  • Kribbeln um den Mund und Taubheit der Zunge.
  • Ungewöhnlicher Geschmack.
  • Verschwommenes Sehen.
  • Ohrensausen.
  • Es besteht auch das Risiko einer „akuten Methämoglobinämie“ (ein Problem mit der Blutfarbstoffkonzentration). Dies ist wahrscheinlicher, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden. Wenn dies auftritt, wird die Haut aufgrund von Sauerstoffmangel blau-grau.

In schweren Fällen einer Überdosierung können Symptome wie Krampfanfälle, niedriger Blutdruck, langsame Atmung, Atemstillstand und veränderter Herzrhythmus auftreten. Diese Auswirkungen können lebensbedrohlich sein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn eine der genannten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie den Eindruck haben, dass sie nicht verschwinden, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Informieren Sie Ihren Arzt über alles andere, was Ihnen bei der Anwendung von Emla Unbehagen bereitet. Eine leichte Reaktion (Blässe oder Rötung der Haut, leichte Schwellung, anfängliches Brennen oder Jucken) kann an der Stelle auftreten, an der Emla angewendet wird. Dies sind normale Reaktionen auf die Creme und die Anästhetika, die nach kurzer Zeit verschwinden, ohne dass Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie unangenehme oder ungewöhnliche Auswirkungen bemerken, während Sie Emla anwenden, beenden Sie die Anwendung und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker so schnell wie möglich.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Vorübergehende lokale Hautreaktionen (Blässe, Rötung, Schwellung) an der behandelten Stelle während der Behandlung der Haut, der Schleimhaut im Genitalbereich oder von Beingeschwüren.
  • Ein anfänglich leichtes Brennen, Jucken oder Wärmegefühl an der behandelten Stelle während der Behandlung der Schleimhaut im Genitalbereich oder von Beingeschwüren.


Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Allergische Reaktionen, die in seltenen Fällen zu einem anaphylaktischen Schock führen können (Hautausschlag, Schwellung, Fieber, Atembeschwerden und Ohnmacht) während der Behandlung der Haut, der Schleimhaut im Genitalbereich oder von Beingeschwüren.
  • Methämoglobinämie (Blutstörung) während der Behandlung der Haut.
  • Kleine, punktförmige Blutungen an der behandelten Stelle (insbesondere bei Kindern mit Ekzemen nach längerer Einwirkzeit) während der Behandlung der Haut.
  • Reizung der Augen, wenn Emla versehentlich während der Hautbehandlung damit in Kontakt kommt.


Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern:
Methämoglobinämie, eine Bluterkrankung, die häufiger beobachtet wird, oft verbunden mit einer Überdosierung bei Neugeborenen und Säuglingen im Alter von 0 bis 12 Monaten.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST EMLA AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tube angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Bei der Anwendung auf Beingeschwüren ist die Creme nur zur einmaligen Anwendung bestimmt. Entsorgen Sie die Tube mit dem restlichen Inhalt nach jeder Behandlung. Aufbewahrungsbedingungen: Nicht einfrieren. Arzneimittel dürfen nicht über das Abwasser oder den Hausmüll entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Emla enthält:
Die Wirkstoffe sind: Lidocain und Prilocain. 1 g Creme enthält: 25 mg Lidocain und 25 mg Prilocain. Die sonstigen Bestandteile sind: Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.), Carbomer 974P, Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung, gereinigtes Wasser.

Wie Emla aussieht und Inhalt der Packung:
Emla ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Es ist in Aluminiumtuben verpackt. Emla ist in Packungen mit 1 Tube zu 5 g Creme + 2 Tegaderm, 5 Tuben zu 5 g Creme + 12 Tegaderm und 1 Tube zu 30 g Creme erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutisches Unternehmen:
Aspen Pharma Trading Limited
3016 Lake Drive
City West Business Campus
Dublin 24
Irland
Tel.: 0049 3056796862

Mitvertrieb:
Aspen Germany GmbH
Montgelasstraße 14
81679 München
Deutschland

Hersteller:
AstraZeneca GmbH
22876 Wedel

Hersteller von Tegaderm:
AstraZeneca AB
15185 Södertälje
Schweden

Diese Gebrauchsanweisung wurde zuletzt im November 2017 überarbeitet.

Quelle: Angaben aus der Packungsbeilage
Stand: 10/2019

Anwendungsgebiete: Emla wirkt, indem es die Hautoberfläche vorübergehend betäubt. Es wird vor bestimmten medizinischen Eingriffen auf die Haut aufgetragen.