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Dolopyrin AL (20 Stk.)

Dolopyrin AL (20 Stk.)

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Type : Schmerzmittel

SKU : 00190791

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Dolopyrin AL Tabletten
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Dolopyrin AL Tabletten
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.) 250 mg, Paracetamol 200 mg und Coffein 50 mg pro Tablette

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um jedoch den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Dolopyrin AL vorschriftsmäßig angewendet werden.
o Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
o Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
o Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt oder bei hohem Fieber, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
o Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Gebrauchsinformation beinhaltet:
1. WAS IST DOLOPYRIN AL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOLOPYRIN AL BEACHTEN?
3. WIE IST DOLOPYRIN AL EINZUNEHMEN?
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
5. WIE IST DOLOPYRIN AL AUFZUBEWAHREN?
6. WEITERE INFORMATIONEN

1. WAS IST DOLOPYRIN AL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Dolopyrin AL ist eine Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol, schmerzstillenden und fiebersenkenden Mitteln (Analgetika und Antipyretika) sowie Coffein. Dolopyrin AL wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen). Beachten Sie die Angaben für Kinder (siehe Abschnitt 2. „Was müssen Sie vor der Einnahme von Dolopyrin AL beachten?“).

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOLOPYRIN AL BEACHTEN?

Dolopyrin AL darf nicht eingenommen werden:
o wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein oder einen der sonstigen Bestandteile von Dolopyrin AL sind.
o wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich auf Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) reagiert haben.
o bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch in der Vorgeschichte, im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).
o bei bestehenden oder früheren wiederkehrenden Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen mit mindestens zwei nachgewiesenen Episoden von Geschwüren oder Blutung.
o bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung.
o wenn Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung leiden.
o bei Leber- und Nierenversagen.
o bei schwerer Herzschwäche.
o wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
o in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.
o von Kindern unter 12 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Dolopyrin AL ist erforderlich:
Nehmen Sie Dolopyrin AL nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein:
o bei Überempfindlichkeit gegen andere entzündungshemmende Mittel/Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere allergieauslösende Stoffe.
o bei Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen.
o bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion.
o bei Bluthochdruck und Herzschwäche.
o vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Zahnextraktionen), es kann zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Dolopyrin AL eingenommen haben.
o wenn Sie eine Leberfunktionsstörung (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom) haben.
o wenn Sie chronischer Alkoholiker sind.
o bei Vorschädigung der Nieren.
o bei Schilddrüsenüberfunktion.
o bei Herzrhythmusstörungen.
o bei Angststörungen.

Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt oder bei hohem Fieber, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass andere gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten. Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schnerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Beim plötzlichen Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Symptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Wenden Sie Dolopyrin AL ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger oder in höheren Dosen an. Acetylsalicylsäure, ein Bestandteil von Dolopyrin AL, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel.

Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt:
Die gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen Antirheumatika, einschließlich so genannter COX-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer), die u. a. bei Gelenkrheumatismus eingesetzt werden, ist zu vermeiden. Ältere Patienten leiden häufiger an Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Antirheumatika, insbesondere an Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können. Blutungen, Geschwüre oder Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die zum Tode führen können, wurden in Verbindung mit der Anwendung aller nicht-steroidalen Antirheumatika berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Bereich kurz nach Behandlungsbeginn auf. Das Risiko hierfür steigt mit zunehmender NSAR-Dosis, insbesondere bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte und Komplikationen wie Blutungen oder Durchbruch sowie bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautschützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) sollte in Betracht gezogen werden. Dies wird auch für Patienten empfohlen, die weitere Arzneimittel anwenden, die das Risiko für Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich erhöhen (siehe Abschnitt 2. „Bei Einnahme von Dolopyrin AL mit anderen Arzneimitteln“). Patienten, insbesondere wenn sie älter sind, die eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchbereich, insbesondere am Anfang der Behandlung, berichten. Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von Geschwürbildungen oder Blutungen erhöhen können, wie Kortikosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die zur Behandlung depressiver Zustände verordnet werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer (siehe Abschnitt 2. „Bei Einnahme von Dolopyrin AL mit anderen Arzneimitteln“). Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oder Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Sonstige Hinweise:
Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu einer erneuten Einnahme und damit zu einer Fortdauer der Kopfschmerzen führen können. Der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders hoch, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel in Kombination einnehmen. Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu einer geringen Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Kinder:
Dolopyrin AL soll Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen erst auf ärztliche Anweisung und nur dann gegeben werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, sein, die sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Bei Einnahme von Dolopyrin AL mit anderen Arzneimitteln:
o Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die Wirkung der genannten Arzneimittel bzw. Präparate kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Dolopyrin AL beeinflusst werden.

Acetylsalicylsäure verstärkt die Wirkung von: (da dies das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann)
o Antikoagulanzien, z. B. Cumarin, Warfarin, Heparin.
o Thrombozytenaggregationshemmern (Mittel, die die Fähigkeit der Blutplättchen, Klümpchen zu bilden, hemmen), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (Mittel zur Behandlung depressiver Zustände), wodurch das Risiko von Blutungen und Geschwürbildungen im Magen-Darm-Bereich erhöht wird.
o Glukokortikoide (Mittel, die Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen enthalten) oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen.
o Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzfunktion).
o Antidiabetika (blutzuckersenkende Mittel): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.
o Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
o Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Krampfleiden).

Acetylsalicylsäure vermindert die Wirkung von:
o Diuretika (Mittel zur Steigerung der Harnausscheidung) bei Dosen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entsprechend 12 Tabletten) pro Tag und mehr.
o ACE-Hemmern (bestimmte blutdrucksenkende Mittel) bei Dosen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entsprechend 12 Tabletten) pro Tag und mehr.
o Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).

Coffein:
o Vermindert die schlaffördernde Wirkung von Substanzen wie Barbituraten (bestimmte Schlafmittel), Antihistaminika (bestimmte Allergiemittel) etc.
o Erhöht die Herzfrequenz von Substanzen wie Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddrüsenmittel) etc.
o Kann die schmerzstillende Wirkung von Paracetamol und einigen nicht-steroidalen Antirheumatika (bestimmten Schmerzmitteln) steigern.
o Vermindert die Ausscheidung von Theophyllin (einem Mittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen).
o Erhöht das Abhängigkeitspotential von Substanzen wie Ephedrin.
o Orale Kontrazeptiva, Cimetidin (ein bestimmtes Mittel zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren) und Disulfiram (ein bestimmtes Alkoholentwöhnungsmittel) vermindern den Coffeinabbau in der Leber, Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen beschleunigen ihn.
o Gyrasehemmer vom Chinoloncarbonsäure-Typ (bestimmte Mittel zur Behandlung von Infektionen) können die Elimination von Coffein und dessen Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.

Paracetamol:
Wechselwirkungen können auftreten mit:
o Gichtmitteln wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Anwendung von Probenecid sollte die Dosis von Dolopyrin AL reduziert werden, da der Abbau von Dolopyrin AL verlangsamt sein kann.
o Schlafmitteln wie Phenobarbital.
o Mitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin.
o Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin).
o anderen möglicherweise leberschädigenden Arzneimitteln.
o In einzelnen Fällen kann die gleichzeitige Einnahme mit Dolopyrin AL zu Leberschäden führen.
o Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon) können die Aufnahme und Wirkung von Dolopyrin AL beschleunigen.
o Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin) können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Dolopyrin AL vermindern.
o Arzneimittel, die die Magenentleerung verlangsamen, können zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
o Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) ist erhöht. Dolopyrin AL soll daher nur nach ärztlichem Rat gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Auswirkungen der Einnahme von Dolopyrin AL auf Laboruntersuchungen:
Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

Bei Einnahme von Dolopyrin AL zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Dolopyrin AL darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden. Während der Behandlung mit Dolopyrin AL sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da durch Alkoholgenuss das Risiko für Magengeschwüre erhöht werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit:
o Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wird während der Behandlung mit Dolopyrin AL eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im 1. und 2. Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie Dolopyrin AL nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie Dolopyrin AL wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht einnehmen.

Stillzeit:
Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann jedoch durch Coffein, das mit der Muttermilch aufgenommen wird, beeinträchtigt werden. Bei längerfristiger Anwendung oder Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine Beeinträchtigungen der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels stets Vorsicht geboten.

3. WIE IST DOLOPYRIN AL EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Dolopyrin AL immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der folgenden Tabelle. Der jeweilige Dosierungsabstand richtet sich nach den Symptomen und der maximalen Tagesgesamtdosis. Er sollte 6 Stunden nicht unterschreiten. Wenn die Symptome länger als 3 Tage andauern, ist ein Arzt aufzusuchen. Soweit nicht anders vom Arzt verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1–2 Tabletten (entsprechend 250–500 mg Acetylsalicylsäure, 200–400 mg Paracetamol und 50–100 mg Coffein) bis zu 6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein).

Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Tabletten mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.

Dauer der Anwendung:
Nehmen Sie Dolopyrin AL ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Dolopyrin AL zu stark oder zu schwach ist.

Spezielle Patientengruppen:
Leberfunktionsstörung und leichte Nierenfunktionseinschränkung: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert oder das Dosisintervall verlängert werden.

Schwere Niereninsuffizienz:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/min) ist ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden einzuhalten.

Ältere Patienten:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Kinder unter 12 Jahren:
Für die Anwendung von Dolopyrin AL bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Wenn Sie eine größere Menge Dolopyrin AL eingenommen haben, als Sie sollten:
Im Allgemeinen treten Nebenwirkungen bei einer Paracetamol-Überdosierung erst bei Überschreitung einer maximalen Tagesgesamtdosis von 60 mg/kg Körpergewicht für Kinder und 4000 mg für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren auf. Innerhalb von 24 Stunden können Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auftreten. Es können auch schwere Leberschäden auftreten. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine größere Menge Dolopyrin AL (Paracetamol) eingenommen haben. Bei einer Coffein-Überdosierung können zentrale Nervensystem-Symptome (z. B. Unruhe, Erregung, Zittern) und Herz-Kreislauf-Reaktionen (z. B. Herzklopfen, Brustschmerzen) auftreten. Schwindel und Ohrensausen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung von Dolopyrin AL benachrichtigen Sie bitte sofort den Arzt. Dieser kann je nach Schwere einer Überdosierung/Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Dolopyrin AL vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Dolopyrin AL Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol sowie Coffein, auch die unter hoch dosierter Langzeittherapie.

Bezüglich der Häufigkeit von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Dieser Effekt kann 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten. Selten bis sehr selten wurde auch über schwere Blutungen wie Hirnblutungen, insbesondere bei Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (blutverdünnende Arzneimittel) berichtet, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Sehr selten wurde über Veränderungen des Blutbildes, wie z.B. eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) berichtet.

Erkrankungen des Immunsystems:
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot, gegebenenfalls mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen im Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem), insbesondere bei Asthmatikern.
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.
Sehr selten kann es zu allergischen Reaktionen in Form von einfachen Hautausschlägen oder Nesselsucht bis hin zu einer Schockreaktion kommen. Im Falle eines allergischen Schocks müssen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Noch seltener wurde bei empfindlichen Personen eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) ausgelöst.

Erkrankungen des Nervensystems:
Häufigkeit nicht bekannt: Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, vermindertes Hörvermögen. Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Häufigkeit nicht bekannt: Schnellere Herzfrequenz (Tachykardie).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen.
Selten: Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magengeschwüre im Magen-Darm-Trakt, manchmal mit Blutungen und Perforation. Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei älteren Patienten auf. Wenn Sie stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder einen schwarzen Stuhl bemerken, müssen Sie die Einnahme von Dolopyrin AL beenden und sofort den Arzt informieren.

Erkrankungen der Leber und Galle:
Selten wurde über einen leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen) berichtet.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Ausschläge mit Rötung und Blasen (z.B. Erythema exsudativum multiforme). Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen beobachten, dürfen Sie Dolopyrin AL nicht erneut einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, damit er den Schweregrad und mögliche weitere Maßnahmen beurteilen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

5. WIE IST DOLOPYRIN AL AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem Verfalldatum, das auf der Umverpackung und den Blistern „Verwendbar bis“ angegeben ist, nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über +30°C lagern. Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Dolopyrin AL enthält:
Die Wirkstoffe sind Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol und Coffein. 1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.
Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, Stearinsäure (Ph. Eur.), Talkum.

Wie Dolopyrin AL aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße, runde Tabletten mit einer Bruchkerbe. Dolopyrin AL ist in Packungen zu 10 und 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutisches Unternehmen:
ALIUD PHARMA GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 19
D-89150 Laichingen
E-Mail: info@aliud.de

Hersteller:
STADA Arzneimittel AG
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt im Mai 2012 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 12/2015

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen).