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Buscopan Plus (20 Stk.)

Buscopan Plus (20 Stk.)

Normaler Preis 104,16 DKK
Normaler Preis 112,00 DKK Verkaufspreis 104,16 DKK
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Type : Schmerzmittel

SKU : 02483617

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Buscopan Plus 10 mg/500 mg, Filmtabletten Anwendungsgebiet: bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Buscopan Plus 10 mg/500 mg pro Filmtablette zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren
Wirkstoffe: Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 3 - 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST BUSCOPAN PLUS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON BUSCOPAN PLUS BEACHTEN?
  3. WIE IST BUSCOPAN PLUS EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST BUSCOPAN PLUS AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST BUSCOPAN PLUS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Buscopan Plus ist ein Spasmoanalgetikum (Kombination aus krampflösenden und schmerzstillenden Wirkstoffen). Buscopan Plus wird angewendet bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen). Wenn Sie sich nach 3 - 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON BUSCOPAN PLUS BEACHTEN?

Buscopan Plus darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von Buscopan Plus sind.
  • bei mechanischen Verengungen (Stenosen) des Magen-Darm-Traktes (z. B. auf Grund eines Tumors oder bei Darmverdrehung).
  • bei krankhafter Erweiterung des Dickdarmes (Megakolon).
  • bei Harnverhalt infolge mechanischer Verengung der Harnwege (z. B. Vergrößerung der Vorsteherdrüse).
  • bei grünem Star (Engwinkelglaukom).
  • bei krankhaft beschleunigtem Herzschlag, Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen.
  • bei einer bestimmten Form krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis).
  • bei schweren Leberfunktionsstörungen.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Buscopan Plus einnehmen. Bei anhaltenden oder sich verschlechternden schweren Bauchschmerzen, oder wenn diese mit Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Änderungen des Stuhlgangs, (Druck-)Empfindlichkeit des Bauches, Blutdruckabfall, Ohnmacht oder Blut im Stuhl einhergehen, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Nehmen Sie Buscopan Plus erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein:
  • wenn Sie eine eingeschränkte Leberfunktion haben (z. B. auf Grund chronischen Alkoholmissbrauchs oder Leberentzündung)
  • wenn Sie an Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit) leiden
  • bei vorgeschädigter Niere
  • bei Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel.


Buscopan Plus soll ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage eingenommen werden. Bei länger anhaltenden Schmerzen oder Verschlimmerung der Beschwerden, oder wenn zusätzliche Symptome auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) sind sehr selten. Bei den ersten Anzeichen einer Rötung oder Schwellung (Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion) beenden Sie die Behandlung sofort und suchen einen Arzt auf. Bei Überdosierung von Buscopan Plus besteht die Gefahr schwerer Leber- und Nierenschäden auf Grund des Paracetamol-Anteils. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, ist darauf zu achten, dass andere gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten. Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Bei plötzlichem Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Entzugserscheinungen klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Bei Langzeitanwendung sind Blutbild, Leber- und Nierenfunktion zu überwachen.

Kinder:
Geben Sie Buscopan Plus nicht an Kinder unter 12 Jahren, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

Einnahme von Buscopan Plus zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Die im Abschnitt Nebenwirkungen beschriebenen anticholinergen Effekte können verstärkt werden, wenn Buscopan Plus gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die ihrerseits solche Effekte hervorrufen können, wie z. B. andere Anticholinergika (z. B. Tiotropium, Ipratropium, Atropin-ähnliche Verbindungen), Amantadin, tri- und tetrazyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Chinidin, Disopyramid und Antihistaminika. Eine gleichzeitige Behandlung mit Dopaminantagonisten, z. B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung der Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes führen. Buscopan Plus kann die beschleunigende Wirkung von β-Sympathomimetika auf den Herzschlag verstärken. Auf Grund des in Buscopan Plus enthaltenen Paracetamol sind mögliche Wechselwirkungen mit den folgenden Arzneimitteln zu beachten:
  • Mittel gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Buscopan Plus verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Beschleunigung des Arzneimittelabbaus in der Leber führen (Enzyminduktion), z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (u. a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin (ein Tuberkulosemittel), können auch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol (einem der Bestandteile von Buscopan Plus) Leberschäden hervorrufen. Das Gleiche gilt bei Alkoholmissbrauch.
  • Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirkung von Buscopan Plus vermindern.
  • Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Buscopan Plus soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol erheblich verlangsamt werden, was dessen Toxizität erhöhen kann.
  • Mittel gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können die Aufnahme und den Wirkungseintritt von Buscopan Plus beschleunigen.