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Braunovidon Salbe (100 g)

Braunovidon Salbe (100 g)

Normaler Preis 86,49 DKK
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Type : Behandlung von Hautkrankheiten

SKU : 03188955

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Braunovidon Salbe 10 %.
Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete: Braunovidon Salbe wird zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z. B. Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen angewendet.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Braunovidon Salbe jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 2 bis 5 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. Was ist Braunovidon Salbe und wofür wird sie angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Braunovidon Salbe beachten?
  3. Wie ist Braunovidon Salbe anzuwenden?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Braunovidon Salbe aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen


1. Was ist Braunovidon Salbe und wofür wird sie angewendet?

Dieses Arzneimittel ist ein Povidon-Iod-haltiges, mikrobizides Arzneimittel (Antiseptikum) zur antimikrobiellen Haut- und Wundbehandlung. Braunovidon Salbe wird zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z. B. Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen angewendet.

2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Braunovidon Salbe beachten?

Braunovidon Salbe darf nicht angewendet werden
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile von Braunovidon Salbe sind.
  • wenn Sie an einer Schilddrüsenerkrankung leiden.
  • wenn Sie an Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene Hauterkrankung mit Brennen, Juckreiz und verschiedenen Hauterscheinungen, vor allem an Armen, Beinen, Schultern und Gesäß) leiden.
  • wenn Sie vor kurzem eine geplante oder durchgeführte Strahlentherapie der Schilddrüse mit Iod (Radioiodtherapie) erhalten haben (bis zum Abschluss der Behandlung).
  • bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten.


Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Braunovidon Salbe ist erforderlich:
Wegen der Gefahr von Ätzungen durch Quecksilberiodid darf Povidon-Iod nicht gleichzeitig oder kurz danach mit Quecksilberverbindungen angewendet werden.

Hinweis auf Auswirkungen auf diagnostische Untersuchungen:
Aufgrund der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können verschiedene diagnostische Untersuchungen zu falsch-positiven Ergebnissen führen (u. a. o-Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung). Während der Anwendung von Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse vermindert sein. Dies kann zu Störungen bei bestimmten Schilddrüsenuntersuchungen, wie dem Schilddrüsen-Szintigramm (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse), der PBI-Bestimmung (indirekte Bestimmungsweise von Schilddrüsenhormonen) und der Radioiod-Diagnostik (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüsenfunktion) führen und eine geplante Radioiodtherapie (Behandlung mit radioaktivem 131Iod) unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte nach Beendigung der Povidon-Iod-Behandlung eine Wartezeit von mindestens 1-2 Wochen eingehalten werden.

Bei Anwendung von Braunovidon Salbe mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Iod reagiert mit Quecksilberverbindungen zu stark ätzendem Quecksilberiodid. Povidon-Iod darf nicht zusammen mit Taurolidin und Wasserstoffperoxid angewendet werden. Wenn Sie mit Lithiumpräparaten behandelt werden, sollten Sie eine regelmäßige, insbesondere großflächige Anwendung von Braunovidon Salbe vermeiden, da das aufgenommene Iod eine mögliche Lithium-induzierte Hypothyreose fördern kann. Der Povidon-Iod-Komplex ist bei pH-Werten zwischen 2 und 7 wirksam. Es wird erwartet, dass der Komplex mit Eiweiß und bestimmten anderen organischen Verbindungen reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt wird. Enzymatische Wundbehandlungsmittel dürfen nicht gleichzeitig mit Povidon-Iod angewendet werden, da die Enzymkomponente unwirksam wird.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Braunovidon Salbe sollte bis zur 9. Schwangerschaftswoche nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden. Nach der 9. Schwangerschaftswoche und in der Stillzeit darf Braunovidon Salbe nicht angewendet werden, da Iod, auch aus Povidon-Iod, die Plazentaschranke überwindet und in die Muttermilch übergeht.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

3. Wie ist Braunovidon Salbe anzuwenden?

Wenden Sie Braunovidon Salbe immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die Salbe wird entsprechend der Größe der zu behandelnden Fläche bei Bedarf mehrmals täglich aufgetragen. Bei Behandlungsbeginn stark entzündeter oder nässender Wunden sollte die Salbe alle 4-6 Stunden aufgetragen werden, um eine optimale mikrobizide Wirkung zu erzielen. Zur lokalen, antiseptisch-therapeutischen Anwendung werden die betroffenen Bereiche vollständig bedeckt. Die Dauer der Anwendung von Braunovidon Salbe richtet sich nach der aktuellen Indikation. Die Salbe kann längere Zeit auf der Wunde verbleiben und sollte spätestens bei Verblassen der Farbe neu aufgetragen werden.

Hinweis:
Die braune Farbe der Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates. Sie zeigt das Vorhandensein von verfügbarem Iod und damit die Wirksamkeit an. Bei nachlassender Bräunung ist nachzudosieren, wobei die betroffenen Stellen vollständig abzudecken sind, da Braunovidon Salbe nur lokal antiseptisch wirkt.

Wenn Sie eine größere Menge Braunovidon Salbe angewendet haben, als Sie sollten:
dies kann dem Wundgebiet nicht schaden. Überschüssige Salbe außerhalb des behandelten Wundgebietes ist mit einem sauberen Tuch zu entfernen, um eine Verschmutzung der Kleidung zu vermeiden. Braunovidon Salbe soll nur äußerlich angewendet werden. Bei versehentlicher Einnahme größerer Mengen der Salbe ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren, da dies zu einer schwerwiegenden Schilddrüsenfunktionsstörung führen kann.

Hinweis für den Arzt:
Bei Vergiftungen aufgrund einer Povidon-Iod-Einnahme ist eine Magenspülung mit Stärke-Suspension oder mit 5%iger Natriumthiosulfatlösung durchzuführen und die erforderliche Behandlung von Flüssigkeits- und Elektrolytstörungen vorzunehmen. Nach bereits erfolgter Resorption, auch nach Wundbehandlung, können toxische Serumiodspiegel wirksam durch Peritonealdialyse oder Hämodialyse gesenkt werden. Die weitere Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung und anderen gegebenenfalls auftretenden Symptomen, wie metabolische Azidose und Nierenfunktion, und folgt den allgemeinen Prinzipien. Die Reaktion auf eine thyreostatische Behandlung kann bei iodinduzierter Hyperthyreose verzögert sein. Wenn Sie die Anwendung von Braunovidon Salbe vergessen haben, setzen Sie die Behandlung entsprechend der angegebenen Dosierung fort.

Wenn Sie die Anwendung von Braunovidon Salbe abbrechen:
dies kann zu einer Verschlechterung des Wundzustandes führen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Braunovidon Salbe Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Angaben zu Häufigkeiten von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, wenden Sie Braunovidon Salbe nicht weiter an und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf. Bei längerer Anwendung können Wundheilungsstörungen sowie vorübergehende Schmerzen, Brennen und Wärmegefühl auftreten. Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Iod (Iod-Allergie) auftreten. Sehr selten können akute Immunsystemreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) mit Beteiligung anderer Organe (z. B. Haut, Atemwege, Kreislauf) auftreten. Nach großflächiger Anwendung von Povidon-Iod oder z. B. bei der Behandlung von ausgedehnten Verbrennungen wurden sehr selten Störungen des Salz- und Säure-Basen-Stoffwechsels (Elektrolyt- und Serum-Osmolaritätsstörungen sowie metabolische Azidose) beschrieben. Hierbei kann es sehr selten zu Nierenversagen kommen. Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen sollte die Schilddrüsenfunktion bei großflächiger oder häufiger Anwendung von Braunovidon Salbe, insbesondere auf geschädigter Haut, regelmäßig überwacht werden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Braunovidon Salbe aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. der Tube oder Dose nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Es wird empfohlen, Braunovidon Salbe in der Dose innerhalb von 6 Monaten nach dem ersten Öffnen aufzubrauchen, jedoch nicht über das Haltbarkeitsdatum hinaus.

Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 25 °C lagern.

6. Weitere Informationen

Was Braunovidon Salbe enthält:
Der Wirkstoff ist: Povidon-Iod
100 g Salbe enthalten: 10 g Povidon-Iod mit 10 % verfügbarem Iod (PVP mittl. Mw 40 000)
Die sonstigen Bestandteile sind: Macrogol 400, Macrogol 4000, Gereinigtes Wasser, Natriumhydrogencarbonat

Wie Braunovidon Salbe aussieht und Inhalt der Packung:
Braunovidon Salbe ist eine braune Salbe in Tuben zu 20 g, 100 g, 250 g, in Dosen zu 250 g.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
B. Braun Melsungen AG
Carl-Braun-Straße 1
34212 Melsungen
Tel. 05661-71 0
Fax 05661-71 45 67

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2016

Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete: Braunovidon Salbe wird zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z. B. Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen angewendet.