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Aspirin N 100 mg (98 Stk.)

Aspirin N 100 mg (98 Stk.)

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Type : Herz-Kreislauf-Erkrankungen

SKU : 05387239

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Wichtige Informationen (Pflichtangaben):

Aspirin N 100 mg Tabletten.
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Anwendungsgebiete: Bei instabiler Angina pectoris (Schmerzen in der Brust aufgrund von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße), als Teil der Standardtherapie, bei akutem Herzinfarkt, als Teil der Standardtherapie, zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarkts nach dem ersten Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe), nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen Gefäß- oder Interventionsverfahren, z. B. nach Aortokoronarem Venenbypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler Koronarangioplastie [PTCA]), zur Vorbeugung einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA: transitorische ischämische Attacken) und von Hirninfarkten, nachdem Vorstufensymptome (z. B. vorübergehende Lähmungserscheinungen im Gesicht oder an den Armen oder vorübergehender Sehverlust) aufgetreten sind.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Aspirin N 100 mg Tabletten
Wirkstoff: 100 mg Acetylsalicylsäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne Rezept erhältlich. Um jedoch ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen, muss Aspirin N 100 mg vorschriftsmäßig angewendet werden.
  • Bewahren Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Krankheit verschlimmert oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.


Diese Gebrauchsinformation beinhaltet:
  1. Was ist Aspirin N 100 mg und wofür wird es angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Aspirin N 100 mg beachten?
  3. Wie ist Aspirin N 100 mg einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist Aspirin N 100 mg aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen


1. WAS IST ASPIRIN N 100 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Aspirin N 100 mg hemmt unter anderem das Aneinanderhaften und Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln vor. Aspirin N 100 mg wird angewendet bei instabiler Angina pectoris (Schmerzen in der Brust aufgrund von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße) als Teil der Standardtherapie, bei akutem Herzinfarkt als Teil der Standardtherapie, zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach dem ersten Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe), nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen Gefäß- oder Interventionsverfahren, z. B. nach aortokoronarem Venenbypass [ACVB], bei PTCA), zur Vorbeugung einer vorübergehenden Mangeldurchblutung des Gehirns (TIA) und von Hirninfarkten, nachdem Vorstufensymptome aufgetreten sind. Hinweis: Aspirin N 100 mg ist nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen geeignet.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPIRIN N 100 MG BEACHTEN?

Aspirin N 100 mg darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile von Aspirin N 100 mg sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich (allergisch) auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen (Salicylate oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika) reagiert haben,
  • bei akuten Magen- und Darmgeschwüren,
  • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese),
  • bei Leber- und Nierenversagen,
  • bei schwerer, nicht eingestellter Herzschwäche,
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen,
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft in einer Dosis über 150 mg Acetylsalicylsäure täglich (siehe auch Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit").


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspirin N 100 mg ist erforderlich:
  • bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegen andere Schmerz- und Entzündungshemmer, andere Arzneimittel gegen Rheuma oder andere allergieauslösende Stoffe
  • bei anderen Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
  • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin – außer niedrig dosierter Heparintherapie)
  • bei Magen- und Darmgeschwüren oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
  • bei eingeschränkter Leberfunktion
  • bei eingeschränkter Nierenfunktion oder eingeschränkter Durchblutung von Herz und Gefäßen (z. B. Nierengefäßerkrankung, Herzschwäche, Verringerung des Blutvolumens, größere Operationen, Blutvergiftung oder starke Blutungen): Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens erhöhen.
  • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. dem Ziehen eines Zahnes): es kann zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Aspirin N 100 mg eingenommen haben.
  • bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel: Acetylsalicylsäure kann eine beschleunigte Zerstörung oder Zerfall der roten Blutkörperchen oder eine bestimmte Form der Blutarmut hervorrufen. Dieses Risiko kann durch Faktoren wie z. B. hohe Dosis, Fieber oder akute Infektionen erhöht werden.


Was müssen Sie sonst noch beachten?
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es etwas länger dauern, bis eine Blutung zum Stehen kommt. Dies bezieht sich auf die Wirkung von Aspirin N 100 mg. Geringfügige Schnitte und Verletzungen (z.B. beim Rasieren) sind in der Regel ohne Bedeutung. Bei ungewöhnlichen Blutungen (an ungewöhnlichen Stellen oder von ungewöhnlicher Dauer) sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Acetylsalicylsäurehaltige Arzneimittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.

Kinder und Jugendliche:
Aspirin N 100 mg soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Aspirin N 100 mg beeinflusst werden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
  • Gerinnungshemmende (z. B. Cumarin, Heparin) und gerinnselauflösende Arzneimittel: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer gerinnselauflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn eine solche Behandlung geplant ist, auf Zeichen einer äußeren oder inneren Blutung (z. B. blaue Flecken) achten.
  • Andere Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Aneinanderhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: erhöhtes Blutungsrisiko.
  • Arzneimittel, die Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von auf die Haut aufgetragenen Produkten oder bei einer Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Nebenwirkungen.
  • Alkohol: das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.
  • Andere Schmerz- und entzündungshemmende Mittel (nicht-steroidale Analgetika/Antiphlogistika) und andere Arzneimittel gegen Rheuma im Allgemeinen: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen und -Geschwüre.
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
  • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).
  • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
  • Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden des Gehirns [Epilepsie]).
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Trakt steigt.


Abschwächung der Wirkung:
  • Spezielle Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (Diuretika: so genannte Aldosteron-Antagonisten wie z. B. Spironolacton und Canrenoat, Schleifendiuretika, z. B. Furosemid).
  • Bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (insbesondere ACE-Hemmer).
  • Harnsäureausscheidende Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid, Benzbromaron).


Bitte informieren Sie vor der Anwendung von Acetylsalicylsäure Ihren Arzt, welche anderen Arzneimittel Sie bereits einnehmen. Wenn Sie Acetylsalicylsäure regelmäßig anwenden, sprechen Sie vor der Einnahme anderer Arzneimittel mit Ihrem Arzt. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel. Aspirin N 100 mg sollte daher nicht zusammen mit einem der oben genannten Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt explizite Anweisungen gegeben hat.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Sollten Sie während der Einnahme von Aspirin N 100 mg feststellen, schwanger zu sein, so benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie Aspirin N 100 mg nur auf Anweisung Ihres Arztes einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff von Aspirin N 100 mg, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt in einer Dosis von mehr als 150 mg täglich nicht einnehmen (siehe auch Abschnitt „...darf nicht eingenommen werden“). Acetylsalicylsäure bis 150 mg täglich dürfen Sie im letzten Drittel der Schwangerschaft nur auf Anweisung Ihres Arztes einnehmen. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei einer Tagesdosis bis 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahme höherer Dosen (über 150 mg täglich) sollte abgestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Beachten Sie, dass Acetylsalicylsäure nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden sollte.

3. WIE IST ASPIRIN N 100 MG EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Aspirin N 100 mg immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung – Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
  • Bei instabiler Angina pectoris (Schmerzen in der Brust aufgrund von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße): Eine Tagesdosis von 1 Tablette Aspirin N 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure täglich) wird empfohlen.
  • Bei akutem Herzinfarkt: Eine Tagesdosis von 1 Tablette Aspirin N 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure täglich) wird empfohlen.
  • Zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarkts nach dem ersten Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe): Eine Tagesdosis von 3 Tabletten Aspirin N 100 mg (entsprechend 300 mg Acetylsalicylsäure täglich) wird empfohlen.
  • Nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen Gefäß- oder Interventionsverfahren, z. B. nach ACVB, bei PTCA): Eine Tagesdosis von 1 Tablette Aspirin N 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure täglich) wird empfohlen. Der optimale Zeitpunkt zur Beginn der Behandlung mit Aspirin N 100 mg nach aortokoronarem Venenbypass (ACVB) scheint 24 Stunden nach der Operation zu sein.
  • Zur Vorbeugung einer vorübergehenden Mangeldurchblutung des Gehirns (TIA) und von Hirninfarkten, nachdem Vorstufensymptome aufgetreten sind: Eine Tagesdosis von 1 Tablette Aspirin N 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure täglich) wird empfohlen.


Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Tabletten am besten nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen! Bei der Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die erste Tablette zerkaut oder zerkleinert werden.

Dauer der Anwendung:
Aspirin N 100 mg ist zur Langzeitanwendung vorgesehen. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.

Was ist zu tun, wenn Aspirin N 100 mg in zu großen Mengen eingenommen wurde?
Schwindel und Ohrensausen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Anzeichen einer schwerwiegenden Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Aspirin N 100 mg benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann je nach Schwere einer Überdosierung/Vergiftung die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

Wenn Sie die Einnahme von Aspirin N 100 mg vergessen oder zu wenig eingenommen haben:
Wenn Sie zu wenig Aspirin N 100 mg eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben, so nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben oder vom Arzt verordnet, fort.

Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Aspirin N 100 mg abgebrochen wird:<
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Aspirin N 100 mg nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt besprochen zu haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Aspirin N 100 mg Nebenwirkungen haben.
Bei der Häufigkeitsangabe von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Verdauungstrakt:
Häufig:
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen und Durchfall.
  • Bedeutungslose Blutverluste aus dem Magen-Darm-Trakt (Mikroblutungen).


Gelegentlich:
  • Magen- oder Darmblutungen. Nach längerer Anwendung von Aspirin N 100 mg kann infolge verborgener Blutungen aus dem Magen- oder Darmtrakt eine Blutarmut (Eisenmangelanämie) entstehen.
  • Magen- oder Darmgeschwüre, welche sehr selten zu einer Perforation führen können.
  • Magen-Darm-Entzündungen.

Beim Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen (Zeichen einer stärkeren Magenblutung) müssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen (siehe auch Abschnitt "Gegenmaßnahmen").

Haut:
Gelegentlich:
  • Hautreaktionen (sehr selten bis hin zu schwerwiegenden, fieberhaften Hautausschlägen unter Beteiligung der Schleimhäute (Erythema exsudativum multiforme)).


Überempfindlichkeitsreaktionen:
Selten:
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und des Herz-Kreislauf-Systems, insbesondere bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale können auftreten: z. B. Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, Entzündung der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen im Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem).


Nervensystem:
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Hörstörungen oder Ohrensausen (Tinnitus) können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Anzeichen einer Überdosierung sein (siehe auch Abschnitt "Was ist zu tun, wenn zu große Mengen eingenommen wurden").


Blut:
  • Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, insbesondere bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Blutverdünnern), berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Beschleunigte Zerstörung oder Zerfall der roten Blutkörperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel. Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der Harn- und Geschlechtsorgane mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach Einnahme anhalten.


Leber:
Sehr selten:
  • Anstieg der Leberwerte.


Nieren:
Sehr selten:
  • Nierenfunktionsstörungen und akutes Nierenversagen.


Stoffwechsel:
Sehr selten:
  • Absinken des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie).
  • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.


Gegenmaßnahmen:
Beim Beobachten der oben genannten Nebenwirkungen dürfen Sie Aspirin N 100 mg nicht nochmals einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, damit dieser über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Aspirin N 100 mg nicht nochmals eingenommen werden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST ASPIRIN N 100 MG AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Aufbewahrungsbedingungen: Nicht über 30 °C lagern!

6. WEITERE INFORMATIONEN

Zusammensetzung:
Der Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure. 1 Tablette enthält 100 mg Acetylsalicylsäure. Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, Cellulosepulver.

Darreichungsform und Inhalt der Packung:
Aspirin N 100 mg ist in Packungen mit 98 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Bayer Vital GmbH
51368 Leverkusen
Deutschland

Hersteller:
Bayer Bitterfeld GmbH
Salegaster Chaussee 1
06803 Bitterfeld-Wolfen
Deutschland

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2018

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Anwendungsgebiete: Bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen) – als Teil der Standardtherapie, bei akutem Herzinfarkt – als Teil der Standardtherapie, zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe), nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z. B. nach Aortokoronarem Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]), zur Vorbeugung von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorisch ischämische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien (z.B. vorübergehende Lähmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vorübergehende Sehstörungen) aufgetreten sind.