{"product_id":"ringer-lactat-lsg-plast-10x500-ml","title":"Ringer Lactat LSG Plast (10X500 ml)","description":"\n\u003cb\u003eWichtige Informationen (Pflichtangaben):\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eRinger-Laktat-Lösung, Infusionslösung.\u003c\/b\u003e Anwendungsgebiete: Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution bei ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt und bei leichter Azidose, als kurzfristiger intravasaler Volumenersatz, bei isotoner Dehydratation, hypotoner Dehydratation und als Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cb\u003eZu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eGEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eRinger-Laktat-Lösung, Infusionslösung\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDiese Packungsbeilage beinhaltet:\u003cbr\u003e\u003col style=\"list-style-type: decimal; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eWas ist Ringer-Laktat-Lösung und wofür wird sie angewendet?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWas müssen Sie vor der Anwendung von Ringer-Laktat-Lösung beachten?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWie ist Ringer-Laktat-Lösung anzuwenden?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWelche Nebenwirkungen sind möglich?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWie ist Ringer-Laktat-Lösung aufzubewahren?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWeitere Informationen\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ol\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e1. Was ist Ringer-Laktat-Lösung und wofür wird sie angewendet?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eStoff- oder Indikationsgruppe oder Wirkungsweise\u003cbr\u003eElektrolytlösung 1 ml enthält: 0,131 mmol Na+, 5,5 µmol K+, 1,8 µmol Ca++, 0,112 mmol Cl-, 0,028 mmol Laktat-.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAnwendungsgebiete:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eFlüssigkeits- und Elektrolytsubstitution bei ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt und bei leichter Azidose\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eAls kurzfristiger intravasaler Volumenersatz\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eIsotone Dehydratation\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eHypotone Dehydratation\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eAls Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Ringer-Laktat-Lösung beachten?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eGegenanzeigen:\u003cbr\u003eAbsolute Gegenanzeigen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\u003cli\u003eÜberwässerungszustände (Hyperhydratationszustände)\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eRelative Gegenanzeigen\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eErhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie),\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eErhöhter Natriumgehalt im Blut (Hypernatriämie),\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eErhöhter Chloridgehalt im Blut (Hyperchlorämie),\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eKrankheiten, die eine restriktive Natriumzufuhr erfordern (wie Herzinsuffizienz, generalisierte Ödeme, Lungenödem, Bluthochdruck, Eklampsie, schwere Niereninsuffizienz).\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eVorsicht ist geboten bei nierenkranken Patienten mit einer Neigung zu erhöhtem Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie).\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eVorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:\u003cbr\u003eDie Kontrolle des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushaltes ist erforderlich.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere Hinweise für den Arzt:\u003cbr\u003eInfusionen mit hohen Volumina sind bei Patienten mit Herz- oder Lungeninsuffizienz sowie bei Patienten mit nicht-osmolarer Freisetzung von Vasopressin (einschließlich SIADH) aufgrund des Risikos einer krankenhausinduzierten Hyponatriämie (siehe unten) unter spezifischer Überwachung zu verabreichen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eHyponatriämie:\u003cbr\u003ePatienten mit nicht-osmolarer Freisetzung von Vasopressin (z. B. bei akuter Erkrankung, Schmerz, postoperativem Stress, Infektionen, Verbrennungen und ZNS-Erkrankungen), Patienten mit Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen sowie Patienten, die Vasopressinagonisten ausgesetzt sind, haben ein besonderes Risiko für eine akute Hyponatriämie nach Infusion von hypotonen Flüssigkeiten.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eEine akute Hyponatriämie kann zu einer akuten hyponatriämischen Enzephalopathie (Hirnödem) führen, die durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Krampfanfälle, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist. Patienten mit Hirnödem haben ein besonderes Risiko für schwere, irreversible und lebensbedrohliche Hirnschäden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eKinder, Frauen im gebärfähigen Alter und Patienten mit eingeschränkter zerebraler Compliance (z. B. Meningitis, intrakranielle Blutung, Gehirnerschütterung und Hirnödem) haben ein besonderes Risiko für eine schwere und lebensbedrohliche Schwellung des Gehirns infolge einer akuten Hyponatriämie.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWechselwirkungen mit anderen Mitteln:\u003cbr\u003eArzneimittel, die zu einer erhöhten Vasopressinwirkung führen:\u003cbr\u003eDie unten genannten Arzneimittel verstärken die Vasopressinwirkung, was zu einer verminderten elektrolytfreien Wasserausscheidung aus den Nieren führt und das Risiko einer krankenhausinduzierten Hyponatriämie nach unzureichender Anpassung mit i.v. Flüssigkeiten erhöht.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMedikamente, die die Freisetzung von Vasopressin stimulieren, sind:\u003cbr\u003eChlorpropamid, Clofibrat, Carbamazepin, Vincristin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin, Ifosfamid, Antipsychotika, Narkotika.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMedikamente, die die Vasopressinwirkung verstärken, sind:\u003cbr\u003eChlorpropamid, NSAID, Cyclophosphamid.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eVasopressinanaloga sind:\u003cbr\u003eDesmopressin, Oxytocin, Vasopressin, Terlipressin.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAndere Arzneimittel, die das Risiko einer Hyponatriämie erhöhen, sind Diuretika im Allgemeinen und Antiepileptika wie Oxcarbazepin.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eHinweise zu Inkompatibilitäten siehe \"Weitere Hinweise für den Arzt\".\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSchwangerschaft und Stillzeit:\u003cbr\u003eBei Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit bestehen keine Bedenken.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere Hinweise für den Arzt:\u003cbr\u003eRinger-Laktat-Lösung sollte bei Schwangeren während der Geburt, insbesondere im Hinblick auf das Serumnatrium bei gleichzeitiger Verabreichung von Oxytocin, mit besonderer Vorsicht verabreicht werden (siehe Abschnitte 2.2, 2.3 und 4).\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e3. Wie ist Ringer-Laktat-Lösung anzuwenden?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDosierungsanleitung:\u003cbr\u003eDie Dosierungsberechnung basiert auf dem Bedarf an Flüssigkeit und Elektrolyten.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere Hinweise für den Arzt:\u003cbr\u003eDer Flüssigkeitshaushalt, der Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt im Serum müssen möglicherweise vor und während der Verabreichung überwacht werden, insbesondere im Hinblick auf das Serumnatrium bei Patienten mit erhöhter nicht-osmolarer Freisetzung von Vasopressin (Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons, SIADH) sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit Vasopressinagonisten behandelt werden, aufgrund des Risikos einer krankenhausinduzierten Hyponatriämie. Die Überwachung des Serumnatriums ist bei hypotonen Flüssigkeiten besonders wichtig.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eTonizität der Ringer-Laktat-Lösung:\u003cbr\u003eTheoretische Osmolarität: 279 mOsm\/l. Geschwindigkeit und Volumen der Infusion hängen von Alter, Gewicht und klinischem Zustand ab (z. B. Verbrennungen, Operation, Kopfverletzungen, Infektionen). Die begleitende Behandlung muss gegebenenfalls von einem Arzt festgelegt werden, der Erfahrung in der Behandlung pädiatrischer Patienten mit intravenösen Flüssigkeiten hat.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMaximale Infusionsgeschwindigkeit:\u003cbr\u003eDie maximale Infusionsgeschwindigkeit hängt vom klinischen Zustand des Patienten ab.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMaximale Tagesdosis:\u003cbr\u003eDie maximale Tagesdosis ergibt sich aus dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf des Patienten. Eine Flüssigkeitszufuhr von 40 ml\/kg Körpergewicht pro Tag sollte bei Erwachsenen nicht überschritten werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAnwendungsmethode:\u003cbr\u003eZur intravenösen Infusion.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eÜberdosierung:\u003cbr\u003eEine Überdosierung kann zu Überhydratation, Störungen des Elektrolytgleichgewichts, Hyperosmolarität und zur Induktion eines alkalotischen Stoffwechselzustandes führen. Behandlung: Infusion der Lösung stoppen, beschleunigte Elimination über die Nieren und reduzierte Zufuhr der relevanten Elektrolyte.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBei Fragen zur Anwendung ist der Arzt oder Apotheker zu kontaktieren.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eHäufigkeit unbekannt:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eStoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Im Krankenhaus\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eErkrankungen des Nervensystems: Akute hyponatriämische Enzephalopathie*.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e* Eine krankenhausinduzierte Hyponatriämie kann zur Entwicklung einer akuten hyponatriämischen Enzephalopathie führen, die dadurch zu irreversiblen Hirnschäden und zum Tod führen kann.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMeldung von Nebenwirkungen:\u003cbr\u003eWenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abteilung Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere Hinweise für den Arzt:\u003cbr\u003eMeldung des Verdachts auf Nebenwirkungen:\u003cbr\u003eDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Bedeutung. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abteilung Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, zu melden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e5. Wie ist Ringer-Laktat-Lösung aufzubewahren?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eNicht nach dem auf dem Behältnis und der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum anwenden! Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Nach Anbruch des Behältnisses sofort verwenden! Es dürfen nur klare Lösungen in intakten Behältnissen verwendet werden!\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e6. Weitere Informationen\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eZusammensetzung:\u003cbr\u003e1000 ml Infusionslösung enthalten: Arzneilich wirksame Bestandteile: Natriumchlorid 6,02 g, Kaliumchlorid 0,41 g, Calciumchlorid-Dihydrat 0,26 g, Natrium-(S)-Lactat 3,14 g als Natrium-(S)-Lactat-Lösung (50%). Sonstiger Bestandteil: Wasser für Injektionszwecke. Elektrolyte: Na+ 131 mmol\/l, K+ 5,5 mmol\/l, Ca++ 1,8 mmol\/l, Cl- 112 mmol\/l, Laktat- 28 mmol\/l. Theoretische Osmolarität: 279 mOsm\/l. pH-Wert: 5,0 - 7,5. Titrationsazidität bis pH 7,4: \u0026lt; 0,3 mmol\/l.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDosierung:\u003cbr\u003eInfusionslösung, Inhalt einer Kunststoffflasche: 250 ml, 500 ml, 1000 ml.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePharmazeutisches Unternehmen und Hersteller:\u003cbr\u003eSerag-Wiessner GmbH \u0026amp; Co. KG\u003cbr\u003eZum Kugelfang 8 - 12\u003cbr\u003e95119 Naila\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eTelefon: (0 92 82) 93 7-0\u003cbr\u003eTelefax: (0 92 82) 93 7-93 69\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDiese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2019.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eQuelle: Angaben der Packungsbeilage\u003cbr\u003eStand: 03\/2019\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAnwendungsgebiete: Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution bei ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt und bei leichter Azidose, als kurzfristiger intravasaler Volumenersatz, bei isotoner Dehydratation, hypotoner Dehydratation und als Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente.","brand":"SERAG-WIESSNER GmbH \u0026 Co. 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