{"product_id":"doregrippin-tabletter-20-stk","title":"Doregrippin Tabletten (20 Stk.)","description":"\n\u003cb\u003eWichtige Informationen (Pflichtangaben):\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDoregrippin Filmtabletten.\u003c\/b\u003e Anwendungsgebiete: zur kurzfristigen Behandlung von Erkältungs- und Grippesymptomen, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen einhergehen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cb\u003eZu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eGEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDoregrippin 500 mg\/10 mg Filmtabletten zur Anwendung bei Kindern ab 11 Jahren und Erwachsenen\u003cbr\u003eWirkstoffe: Paracetamol \/ Phenylephrinhydrochlorid\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eLesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eHeben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eFragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWas in dieser Packungsbeilage steht:\u003cbr\u003e\u003col style=\"list-style-type: decimal; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eWAS IST DOREGRIPPIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOREGRIPPIN BEACHTEN?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWIE IST DOREGRIPPIN EINZUNEHMEN?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eWIE IST DOREGRIPPIN AUFZUBEWAHREN?\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eINHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ol\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e1. WAS IST DOREGRIPPIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDoregrippin ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Erkältungs- und Grippesymptomen. Doregrippin enthält den schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkstoff Paracetamol sowie den schleimhautabschwellenden Wirkstoff Phenylephrin. Anwendungsgebiet: zur kurzfristigen Behandlung von Erkältungs- und Grippesymptomen, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen einhergehen. Für Kinder ab 11 Jahren und Erwachsene.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOREGRIPPIN BEACHTEN?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDoregrippin darf nicht eingenommen werden:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003ewenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Phenylephrinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ewährend Schwangerschaft und Stillzeit.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei Schilddrüsenüberfunktion.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei grünem Star (Engwinkelglaukom).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ewenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei schweren organischen Herz- und Kreislaufveränderungen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck (Hypertonie).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei Bronchialasthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, unzureichender Atmung (Ateminsuffizienz) und Atemdepression.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei Verengung der ableitenden Harnwege (z.B. bei vergrößerter Prostata).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs (Porphyrie).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003ebei Kindern unter 11 Jahren.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWarnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:\u003cbr\u003eBitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Doregrippin einnehmen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Doregrippin ist erforderlich bei:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eDiabetes mellitus.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eTumoren des Nebennierenmarks.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eallen Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße (z.B. Raynaud-Phänomen).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eeingeschränkter Leberfunktion.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eeingeschränkter Nierenfunktion.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eangeborenem erhöhtem Bilirubinwert im Blut (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003echronischem Alkoholmissbrauch.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003egleichzeitiger oder innerhalb der letzten 2 Wochen erfolgter Einnahme bestimmter stimmungsaufhellender Arzneimittel (MAO-Hemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder trizyklische Antidepressiva).\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach mehr als drei Tagen keine Besserung eintritt sowie bei hohem Fieber, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere gleichzeitig eingenommene Arzneimittel kein Paracetamol enthalten. Ebenso ist die gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Mitteln sowie anderen Erkältungspräparaten zu vermeiden. Länger andauernder und hoch dosierter nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln kann zu Kopfschmerzen führen, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Bei plötzlichem Absetzen nach längerem und hoch dosiertem nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und autonome Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die Wiedereinnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollen Paracetamol-haltige Arzneimittel grundsätzlich nicht länger als wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis eingenommen werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eEinnahme von Doregrippin zusammen mit anderen Arzneimitteln:\u003cbr\u003eInformieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Bei gleichzeitiger oder innerhalb der letzten 2 Wochen erfolgter Einnahme bestimmter stimmungsaufhellender Arzneimittel (MAO-Hemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder trizyklische Antidepressiva) können Wirkungen am zentralen Nervensystem, wie Verwirrtheit und Agitiertheit, hohes Fieber, Veränderungen der Atem- und Kreislauffunktionen (sogenanntes Serotonin-Syndrom) sowie ein starker Blutdruckanstieg auftreten. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer zentral dämpfender Mittel und bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol kann die Wirkung verstärkt werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDie gleichzeitige Einnahme von trizyklischen Antidepressiva, Narkosemitteln (Anästhetika), herzaktiven Glykosiden (z.B. Digoxin), sogenannten COMT-Hemmern zur Parkinson-Behandlung, schleimhautabschwellenden Mitteln, Appetitzüglern und anderen sympathomimetischen (Adrenalin-ähnlichen) Arzneimitteln kann zu verstärkten Herz- und Kreislaufwirkungen dieser Arzneimittel (z.B. Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen, erhöhtes Herzinfarktrisiko) führen. Ebenso kann die Wirkung von Atropinsulfat und zentral dämpfenden Arzneimitteln verstärkt werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Betablockern (z.B. Propranolol) oder anderen Antihypertensiva (z.B. Guanethidin oder Reserpin) mit Phenylephrin kann es zu Blutdruckanstieg kommen. Die Wirkung von Antidiabetika kann vermindert werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWeitere Wechselwirkungen können auftreten mit:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eGichtmitteln wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Doregrippin reduziert werden, da der Abbau von Doregrippin verlangsamt sein kann.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eMitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte wie Cholestyramin: Diese können die Aufnahme von Paracetamol und damit die Wirkung von Doregrippin vermindern.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eMitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital, bestimmten Schlafmitteln sowie Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin oder Isoniazid): Diese können auch bei an sich harmlosen Dosen Paracetamol Leberschäden verursachen. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eBreitspektrumantibiotika wie Chloramphenicol: Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol erheblich verzögert sein, wodurch die Gefahr einer erhöhten Toxizität besteht.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWechselwirkungen von Paracetamol mit Cumarin-Derivaten (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung) können hinsichtlich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht beurteilt werden. Eine längerfristige Einnahme von Doregrippin bei Patienten, die mit Blutgerinnungshemmern (orale Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt. Doregrippin sollte daher nur nach ärztlichem Rat zusammen mit Zidovudin eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln, die die Magenentleerung verlangsamen wie z.B. Propanthelin, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein. Bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln, die die Magenentleerung beschleunigen wie z.B. Metoclopramid, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt sein.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAuswirkungen von Doregrippin auf Laborwerte:\u003cbr\u003eDie Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eEinnahme von Doregrippin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:\u003cbr\u003eWährend der Einnahme von Doregrippin sollte möglichst auf Alkohol verzichtet werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSchwangerschaft und Stillzeit:\u003cbr\u003eWenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Doregrippin darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eVerkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:\u003cbr\u003eEs sind keine Beeinträchtigungen der Verkehrstüchtigkeit oder des Bedienens von Maschinen in Zusammenhang mit der Einnahme von Doregrippin bekannt. Bei der Durchführung dieser Tätigkeiten muss die Möglichkeit von Nebenwirkungen wie Schwindel, Verwirrtheit oder Sehstörungen in Betracht gezogen werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e3. WIE IST DOREGRIPPIN EINZUNEHMEN?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eNehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen nach Bedarf 1-2 Filmtabletten bis zu 3-mal täglich. Kinder von 11 bis 14 Jahren erhalten 1 Filmtablette bis zu 3-mal täglich.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eArt der Anwendung:\u003cbr\u003eNehmen Sie Doregrippin unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDauer der Anwendung:\u003cbr\u003eNehmen Sie Doregrippin ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBesondere Patientengruppen:\u003cbr\u003eLebererkrankungen und leicht eingeschränkte Nierenfunktion:\u003cbr\u003eBei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis reduziert oder das Dosisintervall verlängert werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eÄltere Patienten:\u003cbr\u003eEs ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eKinder unter 11 Jahren:\u003cbr\u003eDoregrippin soll von Kindern unter 11 Jahren nicht eingenommen werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie eine größere Menge Doregrippin eingenommen haben, als Sie sollten:\u003cbr\u003eBei Verdacht auf eine Überdosierung mit Doregrippin ist wegen der Gefahr eines Leberversagens sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Bei bewusster oder versehentlicher Überdosierung von Doregrippin können anfänglich Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bluthochdruck mit Herzrasen, Sehstörungen, Schwindel und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Bei einer Überdosierung mit Paracetamol treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Symptome auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung kommen, die bis zum Leberkoma führen kann. Davon unabhängig kann es auch zu Nierenschäden mit einer verminderten Harnausscheidung kommen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eJe nachdem, wie viel Zeit seit der Einnahme vergangen ist, werden folgende Maßnahmen empfohlen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eInnerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch Erbrechen oder Magenspülung sinnvoll sein.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eDie intravenöse Gabe von Substanzen wie Cysteamin oder N-Acetylcystein sollte möglichst schnell innerhalb der ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellschädigenden Stoffwechselprodukte des Paracetamols zu neutralisieren.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eEine Dialyse kann die Konzentration von Paracetamol im Blut senken. Bei gefährlich erhöhtem Blutdruck kann die Gabe von Alpha-Rezeptoren-Antagonisten hilfreich sein. Die weiteren Behandlungsmöglichkeiten einer Doregrippin-Vergiftung richten sich nach dem Ausmaß und dem Verlauf sowie den Krankheitserscheinungen.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie die Einnahme von Doregrippin vergessen haben:\u003cbr\u003eNehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen Sie die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie die Einnahme von Doregrippin abbrechen:\u003cbr\u003eBei bestimmungsgemäßer Einnahme von Doregrippin gibt es keine besonderen Hinweise zu beachten. Bei plötzlichem Absetzen der Einnahme (Abbruch) nach längerem nicht bestimmungsgemäßem und hoch dosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und autonome Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollen keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.\u003cbr\u003e\u003ctable border=\"0\" width=\"100%\" style=\"border-collapse: collapse;\"\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background: #C8C8C8\"\u003e\u003ctd colspan=\"2\"\u003eBei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:\u003c\/td\u003e\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background: #FFFFFF\"\u003e\n\n\u003ctd\u003eSehr häufig:\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003emehr als 1 Behandelter von 10\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background: #E5E5E5\"\u003e\n\n\u003ctd\u003eHäufig:\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e1 bis 10 Behandelte von 100\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background:#FFFFFF\"\u003e\n\n\u003ctd\u003eGelegentlich:\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e1 bis 10 Behandelte von 1 000\u003c\/td\u003e \u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background: #E5E5E5\"\u003e\n\n\u003ctd\u003eSelten:\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e1 bis 10 Behandelte von 10 000\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background: #FFFFFF\"\u003e\n\n\u003ctd\u003eSehr selten:\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003eweniger als 1 Behandelter von 10 000\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr style=\"Background: #E5E5E5\"\u003e\n\n\u003ctd\u003eNicht bekannt:\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003eHäufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\n\u003c\/table\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMögliche Nebenwirkungen:\u003cbr\u003eHerzerkrankungen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\u003cli\u003eSehr selten: Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen und Angina pectoris (Brustschmerz)\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eGefäßerkrankungen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\u003cli\u003eSelten: Bluthochdruck, heftige Kopfschmerzen\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eLeber- und Gallenerkrankungen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\u003cli\u003e Selten: Leichte Erhöhungen bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBlut- und Lymphsystemerkrankungen:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\u003cli\u003eSehr selten: Störungen des Blutbildes, wie eine Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine Verminderung aller Blutzellen (Panzytopenie)\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eErkrankungen des Immunsystems:\u003cbr\u003e\u003cul style=\"list-style-type: disc; list-style-position: outside; padding-left: 20px;\"\u003e\n\n\u003cli\u003eSehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege. Bei prädisponierten Personen kann Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) auslösen (Analgetika-Asthma)\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eSehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Angioödem, Atemnot, Schweißausbruch, Blutdruckabfall bis zum Schock. Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Es wurde auch über seltene Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWelche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?\u003cbr\u003eBeim ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Doregrippin nicht nochmals eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMeldung von Nebenwirkungen:\u003cbr\u003eWenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e5. WIE IST DOREGRIPPIN AUFZUBEWAHREN?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Behältnis nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWas Doregrippin enthält:\u003cbr\u003eDie Wirkstoffe sind: 1 Filmtablette enthält 500 mg Paracetamol und 10 mg Phenylephrinhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind: Povidon 25, Povidon 30, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Maisstärke, Maisstärke, Stearinsäure, Talkum, Simeticon, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Macrogol 6000, Croscarmellose-Natrium, Crospovidon, Poly[Butylmethacrylat-co-(2-dimethylaminoethyl)-methacrylat-co-methylmethacrylat] (1:2:1)\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWie Doregrippin aussieht und Inhalt der Packung:\u003cbr\u003eWeiße, runde Tablette mit Kennung \"21\" auf der Unterseite. Originalpackung mit 20 Filmtabletten.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003ePharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:\u003cbr\u003eMEDICE Arzneimittel Pütter GmbH \u0026amp; Co. KG\u003cbr\u003eKuhloweg 37\u003cbr\u003eD-58638 Iserlohn\u003cbr\u003eTelefon: 02371\/937-0\u003cbr\u003eTelefax: 02371\/937-106\u003cbr\u003ewww.medice.de\u003cbr\u003eE-Mail: info@medice.de\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDiese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2014.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eQuelle: Angaben der Packungsbeilage\u003cbr\u003eStand: 11\/2017\n\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAnwendungsgebiete: zur kurzfristigen Behandlung von Erkältungs- und Grippesymptomen, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen einhergehen.","brand":"Medice Arzneimittel Pütter GmbH \u0026 Co. 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